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Artikel Tagged ‘Carsharing’

eCarsharing in Kopenhagen

14. August 2015 Juliane Keine Kommentare

BMW und Sixt stocken auf: Nachdem der BMW i3 bereits in die Carsharing-Flotten von DriveNow in Deutschland, Großbritannien und den USA integriert wurde, stehen ab September 2015 400 Elektroautos dieses Typs in Kopenhagen zur Verfügung. Das Besondere dabei ist, dass DriveNow mit einer rein elektrischen Flotte nach Kopenhagen kommt, die zudem direkt mit dem öffentlichen Personennahverkehr vernetzt ist. Mit diesem Modell sollen die Kopenhagener noch individueller unterwegs sein können.

Zum ersten Mal betreibt dabei nicht DriveNow selbst die Carsharing-Flotte, sondern vergibt die Nutzungsrechte im Franchisemodell an Arriva Danmark. Der dänische Ableger der britischen Arriva PLC ist mit einem Anteil von 50 Prozent größter Busanbieter in Kopenhagen und betreibt mit über 4.000 Mitarbeitern in Dänemark ebenso ein umfangreiches Regionalbahnnetz. Rund 500.000 Kunden nutzen das Angebot von Arriva Danmark täglich.

Den Bayerischen Wald entdecken und eMobilität erleben

10. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Das neue Angebot der E-WALD GmbH in Kooperation mit dem Vertriebsservice Ostbayern der Deutschen Bahn und dem Tourismusverband Ostbayern bietet allen Bahnanreisenden die Möglichkeit, günstig Elektroautos zu mieten um damit während des Urlaubsaufenthaltes oder bei einem Tagesausflug individuell flexibel und mobil zu sein. Als Bahnkunde erhalten Sie 10% Gutschrift vom Mietpreis des Fahrzeugs auf Ihr E-WALD Kundenkonto. Ab sofort können Kunden der Deutschen Bahn, die in den Bayerischen Wald reisen, direkt an den eCarsharing-Stationen der Bahnhöfe Bogen, Plattling, Passau, Vilshofen oder Zwiesel in eines der Elektroautos der E-WALD GmbH umsteigen. Und so „ökologisch und individuell ihre Reise fortsetzen“, auch in Gebiete, die vom öffentlichen Nahverkehr nicht optimal erschlossen sind, sagt Anton Steiler vom Vertriebsservice Ostbayern der DB.

DriveNow nimmt BMW i3 in deutsche Flotte auf

16. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

DriveNow, das Carsharing Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, hat am 15. Juli 2015 die ersten 100 vollelektrischen BMW i3 in die deutsche Carsharing-Flotte aufgenommen. Sie lösen die 60 elektrischen BMW ActiveE ab, die seit 2013 in Berlin und München unterwegs waren. Zunächst werden 40 BMW i3 in Berlin und jeweils 30 Fahrzeuge in Hamburg und München eingesetzt. Ein weiterer Ausbau der i3-Flotte ist für den Herbst geplant. Dann soll der Stromer auch in Köln und Düsseldorf aufgenommen werden. Insgesamt werden in den nächsten Monaten bis zu 400 BMW i3 in die DriveNow Flotte integriert. Bereits seit Mai dieses Jahres fahren 30 BMW i3 in der Londoner DriveNow Flotte.

„In den vergangenen zwei Jahren haben wir viele wertvolle Erfahrungen beim täglichen Betrieb von Elektrofahrzeugen in einem Free Floating Carsharing System gesammelt. Unsere Kunden haben den BMW ActiveE genauso häufig genutzt wie die konventionell angetriebenen Fahrzeuge unserer Flotte“, sagt Nico Gabriel, Geschäftsführer von DriveNow. „Mit der Einführung des BMW i3 in unsere Flotte in Deutschland und Europa können wir Elektromobilität im Carsharing auf eine neue Stufe heben. Unsere Kunden werden im Vergleich zu heute ein noch innovativeres, nachhaltigeres und komfortableres Auto fahren können“, ergänzt Gabriel. DriveNow konnte in den zurückliegenden zwei Jahren im Schnitt jeden Monat 3.000 Menschen zum ersten Mal in ein rein elektrisches Fahrzeug bringen und für die Elektromobilität begeistern. Insgesamt sind mehr als 60.000 DriveNow Kunden den BMW ActiveE gefahren und haben dabei mehr als eine Million Kilometer elektrisch zurückgelegt.

carzapp startet eMobility Offensive

2. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Monatswechsel beginnt die Testphase für gleich zwei eMobility Projekte auf Basis der intelligenten Zugangslösung der Berliner carzapp GmbH. In Berlin startet Deutschlands erster Sharing-Dienst für Elektroroller eMio in die Pilotphase. Die eRoller ersparen ihren Nutzern die lästige Parkplatzsuche und können nach der Fahrt wieder bequem im Innenstadtgebiet abgestellt werden. Während das ZappKit bei eMio für das Scooter-Sharing genutzt wird, setzt man beim BEM-Mitgliedsunternehmen EnBW auf Corporate Carsharing: Elektro-Smarts erleichtern den Konzernmitarbeitern in Karlsruhe zukünftig das Pendeln zwischen den innerstädtischen Standorten.

Die Zusammenarbeit zwischen eMio und carzapp lag nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe auf der Hand: „Die Jungs von eMio setzen mit ihrem Unternehmen konsequent auf nachhaltige Mobilität und das Prinzip Shareconomy – genau dafür haben wir unser Produkt entwickelt“, erläutert carzapp CEO Oliver Lünstedt. „Mit dem ZappKit haben wir eine optimale Zugangslösung für unsere Roller gefunden“, freut sich wiederum Alexander Meiritz, Mitgründer von eMio.

Anders verhält es sich mit der Zusammenarbeit zwischen EnBW und carzapp: Der Sitz des Energieriesen befindet sich im Süden der Republik. Auch erscheint die Kombination junges Start-Up und Großkonzern auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich hat sich EnBW jedoch bewusst für die Zusammenarbeit mit carzapp entschieden: „Wir mögen besonders die Grundeinstellung: Es ist alles möglich“, begründet Lars Höhmann, Innovationsmanager bei EnBW, die Wahl.

Multimodale Verkehrsketten in Aachen

6. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Mit Bus und Bahn anreisen und dann mit dem Leih-Pedelec oder Carsharing die Fahrt fortsetzen – in Zukunft wird die kombinierte Nutzung verschiedener Verkehrsmittel in der Region Aachen noch einfacher. Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) entwickelt im Rahmen des europäischen CIVITAS DYN@MO-Projektes und des deutschen „emove“-Förderprogramms derzeit eine Informationsplattform, mit der unter anderem die Smartphone-App „AVV connect“ erweitert werden soll. Reisende bekommen dann Informationen darüber, ob es sinnvoll ist, auf ihrer Fahrt von A nach B auf ein Leih-Auto oder ein Pedelec umzusteigen. Partner in diesem Projekt sind unter anderem Cambio Carsharing und das neue Pedelec-Verleihsystem Velocity, das im Mai 2015 an den Start gehen soll. Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine Schnittstelle zu den Bezahlsystemen der Partner geschaffen werden, um mittels Smartcard oder Handy gleich eine Buchung vorzunehmen.

„Intermodales Routing“ nennt sich diese Erweiterung, die Carsharing- und Pedelec-Standorte in die AVV-App integriert und darüber hinaus auch weitere Mobilitätsangebote umfassen soll – zum Beispiel Taxi-Apps, Fernbusangebote, Mitfahrportale oder „Dorfautos“. Ein besonderer Stellenwert im Rahmen des CIVITAS DYN@MO-Projektes liegt in der Bürgerbeteiligung. Während der Probephase, die ab November 2015 geplant ist, sollen Testpersonen die Möglichkeit erhalten, ihre Kommentare zum Verkehrsgeschehen zu ergänzen. Diese Meldungen werden in Bezug auf Zuverlässigkeit und „Mehrwert für Dritte“ hin geprüft, stehen dann aber allen Nutzern der App zur Verfügung. Die Pilotphase wird durch die RWTH und Fachhochschule Aachen begleitet und anschließend evaluiert. Langfristiges Ziel ist es, die Verlagerung individueller Pkw-Fahrten auf den Öffentlichen Personen-Nahverkehr oder auf alternative Mobilitätsformen zu erhöhen. Voraussetzung dafür ist, dass die entsprechende Angebotsvielfalt den Nutzern auch bekannt ist.

Ein Elektroauto für alle

15. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Wer ohne eigenen Wagen auf dem Land lebt, ist schnell aufgeschmissen, wenn der Bus mal nicht fährt. Ein kleines Dorf in der Eifel hat die Dienste unseres Mitgliedsunternehmens Riedel & Kaiser Mobil Marketing in Anspruch genommen und fährt nun mit einem Renault ZOE von A nach B. Die Redakteure der Tagesschau haben dem Dorf einen Besuch abgestattet. Hier finden Sie den dazugehörigen Bericht. Sehenswert..!

BMW i3 jetzt im RUHRAUTOe-Projekt

23. Juni 2014 Juliane Keine Kommentare

Ab sofort können die Nutzer von RUHRAUTOe auch das Modell BMW i3 fahren, das seit Ende April im Leipziger Werk gebaut wird und mittlerweile in knapp 40 Märkten weltweit eingeführt wurde. Aus der ersten Produktionsserie wurden 336 Fahrzeuge an Kunden in den USA übergeben, in Deutschland gingen seit der Markteinführung mit allen Test- und Vorführwagen bis Ende Mai insgesamt 1.725 Fahrzeuge in die Erstzulassung. „Die Zahlen zeigen, wie knapp der BMW i3 noch ist, und wie froh wir sind, einen der ersten für unsere Kunden ‚ergattert‘ zu haben“, so RUHRAUTOe-Initiator Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer.

Nun kann jeder Interessierte für 4,90 Euro pro Stunde den BMW i3 im Ruhrgebiet fahren. Das öffentlich geförderte Projekt RUHRAUTOe verfügt damit über das am breitesten gefächerte Angebot von Elektroautos in öffentlichen Elektromobilitätsprojekten und im Carsharing in Deutschland: Angefangen vom Renault Twizy über den BMW i3 bis zum Tesla Model S verfügt RUHRAUTOe über die acht gängigsten und innovativsten Modelle an Elektroautos, die man an knapp 30 Stationen in Bochum, Essen, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen, Dortmund, Bottrop und Duisburg mieten kann. „Der Ruhrpott ist damit ein überzeugendes Schaufenster für Elektromobilität“, so Dudenhöffer.

Carsharing und alternative Mobilitätskonzepte

19. Mai 2014 Juliane Keine Kommentare

Carsharing ist und bleibt eine Wachstumsbranche. Allein in Deutschland stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Nutzer um fast 70 Prozent auf 757.000. Stationsabhängiges Carsharing wird mittlerweile in 380 Städten und Gemeinden, stationsunabhängiges Carsharing in 14 Städten angeboten.

Das 2. AMI-Symposium am 02. Juni 2014 auf der AUTO MOBIL INTERNATIONAL in Leipzig bietet einen Erfahrungsaustausch zu alternativen Antriebstechnologien sowie Untersuchungsergebnisse zum innerbetrieblichen Carsharing. Es berichten Fahrzeug- und Carsharing-Anbieter von ihren Erfahrungen mit Hybrid-, und Elektroantrieben. Wegen der begrenzten Kapazität bittet der VDIK um vorherige Anmeldung. Hier können Sie das Anmeldeformular online ausfüllen. Die Veranstaltung findet im CCL der Neuen Messe Leipzig ab 11.00 Uhr in Raum 10 statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Besucher der AMI kostenfrei.

car2go startet länderübergreifende Nutzung

Der Carsharing-Service car2go ist ab 05. Mai 2014 einfacher international nutzbar. car2go Kunden in Deutschland können bereits seit Ende 2012 die mehr als 3.500 smart fortwo in den sieben deutschen car2go Städten nutzen. Eine länderübergreifende Nutzung ist jetzt erstmals möglich. Voraussetzung für die Nutzung der car2go Fahrzeuge in Italien, Österreich und den Niederlanden ist die Eröffnung eines neuen moovel Benutzerkontos durch den Kunden bei der moovel GmbH. Hierbei kann der Kunde seine bestehenden Daten einfach per Mausklick übertragen und dann europaweit, wie gewohnt, mittels der car2go App freie Fahrzeuge finden und buchen.

Vor der ersten Miete eines car2go außerhalb Deutschlands ist es zudem notwendig, die jeweiligen Geschäftsbedingungen von car2go in demjenigen Land zu bestätigen, in dem ein Fahrzeug gemietet wird. Dies erfolgt über die bekannte car2go App, die auch weiterhin zur Verfügung steht und für die Fahrzeugsuche und -reservierung genutzt werden kann. Die weiteren Mieten können dann auch spontan mit der Membercard direkt am Fahrzeug erfolgen. Die Nutzung der car2go Fahrzeuge in den 13 US-amerikanischen und kanadischen Städten, wird den europäischen car2go Kunden in der zweiten Jahreshälfte 2014 zur Verfügung stehen.

Berliner Elektro car2go jetzt überall in der Stadt

22. April 2014 Juliane Keine Kommentare

car2go befreit seine 16 Berliner Elektrofahrzeuge von der Stationsbindung. Ab sofort können die bislang am Potsdamer Platz verfügbaren smart fortwo electric drive Fahrzeuge völlig stationsunabhängig angemietet und bei Mietende auf einem beliebigen öffentlichen Parkplatz innerhalb des 240 km² großen Berliner Geschäftsgebiet abgestellt werden. Falls ein Wiederaufladen der Elektrofahrzeuge notwendig ist, stehen dafür neben den bisherigen car2go Ladesäulen am Potsdamer Platz jetzt weitere 204 Ladepunkte an 102 Ladesäulen des Stromanbieters RWE zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, die Stationsbindung unserer Elektrofahrzeuge aufheben zu können“, sagt Thomas Beermann, Geschäftsführer der car2go Europe GmbH – dem Gemeinschaftsunternehmen von car2go und Europas größtem Autovermieter Europcar, das car2go in Berlin und an den anderen europäischen Standorten betreibt. „Damit ist es nun Berliner car2go Kunden möglich, Elektromobilität in ganz Berlin zu testen und diese grandiose Form automobiler Zukunft zu erfahren.“