BMW elektrifiziert seine Carsharing-Flotte in Berlin. Zusätzlich zu den 610 konventionellen BMW- und Mini-Fahrzeugen, die Drive Now in der Hauptstadt anbietet, stehen ab sofort 40 elektrische BMW Active E zur Verfügung. Am 05. Juni 2013 gingen die Elektroautos, die wie alle Drive-Now-Fahrzeuge stationsunabhängig im Geschäftsgebiet gemietet werden können, ans Netz.
Drive-Now ist in Berlin nicht der einzige Carsharing-Anbieter, der seinen Kunden Elektroautos zur Verfügung stellt. car2go, die Gemeinschaftsfirma von Daimler und Europcar, hat neben den 1.200 konventionellen Smarts auch 16 elektrische Fahrzeuge in der Hauptstadt im Einsatz. 300 sind in naher Zukunft geplant. Daneben setzt der französische Autohersteller Citroën ganz auf Elektrofahrzeuge – er bietet seinen Berliner Kunden im Rahmen des Carsharing-Programms Multicity bereits 350 vollelektrische Citroën C-Zero an. Und auch die Deutsche Bahn bietet im Rahmen ihres Carsharing-Programms Flinkster Elektrofahrzeuge an. Top..!
Der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, hat sich in Bochum über das Projekt RUHRAUTOe informiert. Aus Anlass der für Ende Mai geplanten Ausweitung des Carsharing-Angebotes fuhr und signierte er das erste Fahrzeug am neuen Standort: das Elektroauto Opel Ampera. 27 Elektrofahrzeuge bilden bereits heute in Essen und Gelsenkirchen ein Carsharing-Netz mit mehr als 15 Standorten. Ziel des Projekts ist es, eine noch engere Vernetzung zwischen öffentlichem Nahverkehr und Elektroauto zu schaffen. „Innovation und Nachhaltigkeit sind Schlüsselfaktoren für den Wandel des Ruhrgebiets. Nur wenn wir die Menschen von beidem überzeugen, können wir den Wandel gestalten. Das Projekt RUHRAUTOe ist ein wichtiges Vorhaben, um die Technik von Elektroautos zu vermitteln“, so Dr. Norbert Lammert.
Das von Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer geführte „Center Automotive Research“ (CAR) der Universität Duisburg-Essen begleitet das Projekt wissenschaftlich. Das BEM-Mitgliedsunternehmen Opel unterstützt das Forschungsvorhaben mit Elektrofahrzeugen. „Der Opel Ampera kommt sehr gut bei den Unternehmenskunden von RUHRAUTOe an. Elektrisch fahren ohne Reichweiteneinschränkung ist für Unternehmen sehr wichtig und kann mit dem Opel Ampera umgesetzt werden“, erklärte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer.
Der einfache und bequeme Zugang zu den unterschiedlichen Mobilitätsdiensten in Hamburg – vom Bus über U- und S-Bahn und Mietwagen bis hin zum Fahrrad, Taxi und car2go – erhält einen Namen: switchh. Die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN), car2go und Europcar stellten den Namen und das Produkt diese Woche der Öffentlichkeit vor. Die Unternehmen starten damit ein Pilotprojekt, das die verschiedensten Mobilitätsangebote für einen nahtlosen Verkehr in der Hansestadt verknüpft. Offizieller Start ist am 31. Mai 2013 mit der Eröffnung des ersten switchh Punktes am Berliner Tor und der Inbetriebnahme von switchh card und der dazugehörigen Mobilitätsplattform.
Der switchh Punkt an der Haltestelle Berliner Tor, dem drittgrößten ÖPNV-Knotenpunkt in Hamburg, wird dann neben den Mobilitätsangeboten U-Bahn, Bus, S-Bahn sowie Stadtrad und Taxen auch car2go- und Europcar-Stellplätze bieten. Die switchh Card erhält der Kunde nach erfolgter Registrierung am switchh Punkt. Sie beinhaltet das neue Tarifprodukt switchh und dient zum Öffnen der car2go-Fahrzeuge. switchh kostet 10 Euro pro Monat. Als Gegenwert erhält jeder Kunde monatlich 60 Freiminuten, eine um 10 Euro vergünstigte Registrierungsgebühr bei car2go sowie 20 Euro Rabatt auf jede Anmietung bei Europcar. switchh können alle HVV-Kunden mit Abonnement, Proficard und Semesterticket nutzen. Weitere Informationen rund um das Mobilitätsangebot finden Sie hier.
Endlich mobil sein, unabhängig von Eltern, Bus und Bahn, hat im ländlich geprägten Allgäu für unzählige Fahranfänger eine hohe Bedeutung. Im Hinblick auf steigende Benzinkosten und ein verändertes Umweltbewusstsein bringt die Hochschule Kempten die junge Fahrergeneration schon früh mit der Elektromobilität in Kontakt. Den Schülern der Berufsoberschule Kempten und Fachoberschule Sonthofen wurden dafür verschiedene Elektroautos zur gemeinschaftlichen Nutzung kostenfrei zur Verfügung gestellt.
„Die Fahrzeuge stehen den Schülerinnen und Schülern sieben Tage die Woche und rund um die Uhr zur Verfügung. Aus den gesammelten Daten erhoffen wir uns neue Erkenntnisse, welche Anforderungen junge Menschen an die Elektromobilität stellen. Sie sind schließlich zukünftige potenzielle Nutzer“, erläutert Professor Dr.-Ing. Andreas Rupp, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer an der Hochschule Kempten. Peter Eisenlauer, Studiendirektor und Stellvertretender Schulleiter an der Staatlichen Fachoberschule Sonthofen ergänzt: „Es ist spannend zu beobachten, wie selbstständig und schnell die Schülerinnen und Schüler die gemeinschaftliche Nutzung des eAutos organisieren und sich für diese Art der Mobilität begeistern lassen.“
Wohl kaum ein Bereich erlebt einen so deutlichen Wandel wie die Mobilität. Neue Verkehrskonzepte, eFahrzeuge, Carsharing und Intermodalität werden der mobilen Welt ein neues Gesicht geben. Automobilkonzerne, Anbieter im Öffentlichen Verkehr, Infrastrukturplaner und Politik müssen sich gleichermaßen umstellen. Auf dem Praxisforum Verkehrsforschung am 23. und 24. Mai 2013 in Berlin, durchgeführt von InnoZ und infas, diskutieren namhafte Mobilitätsexperten über Trends, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven. Auf Basis empirischer Daten zeigen sie den Wandel der Mobilität und die Konsequenzen für Anbieter auf und zeichnen ein Bild von der Zukunft des Personenverkehrs in Deutschland und weltweit.
Während der erste Tag Expertenvorträgen gewidmet ist, stehen am zweiten Tag Workshops im Mittelpunkt. Diskutieren Sie gemeinsam mit Experten, wie im Bereich Personenverkehr Verhalten, Einstellungen und Meinungen gemessen und interpretiert werden. Neben Best-Practice-Beispielen sollen auch Herausforderungen valider Forschung, Wissenslücken und Anforderungen an die Mobilitätsforschung der Zukunft diskutiert werden. Anmelden können Sie sich hier.
Am 09. April 2013 eröffnet cambio Hamburg eine Carsharing-Station im Wohnquartier „Stadtgärten Lokstedt“. Neben einem Ford Fiesta steht allen cambio-Kunden am neuen Standort auch ein Mitsubishi i-MiEV zur Verfügung. An der eigens von cambio eingerichteten Ladeinfrastruktur wird das Fahrzeug mit 100 Prozent Ökostrom von Greenpeace Energy versorgt. Die gute Anbindung des Wohnquartiers an den öffentlichen Personennahverkehr und der kurze Weg zur cambio-Station sind ideale Voraussetzungen für den Umstieg auf Carsharing. Die Fahrzeuge können wenige Minuten vor Fahrtantritt oder weit im Voraus gebucht werden. Der reservierte Stellplatz garantiert eine schnelle Fahrzeugübernahme und eine Rückgabe ohne Parksuchverkehr. Die cambio-Station STADTGÄRTEN befindet sich in der Wohnanlage des Bauvereins der Elbgemeinden eG in der Tiefgarage Grandweg 95a-d. Die BVE hat als erster Hamburger Bauträger von vornherein für die Tiefgarage eines Neubaus eine Carsharing-Station in Kooperation mit der benachbarten „Hamburger Lehrer-Baugenossenschaft eG“ geplant. Als Eröffnungsangebot übernehmen der Bauverein der Elbgemeinden eG und die Hamburger Lehrer-Baugenossenschaft eG für bis 31. Mai 2013 ihre Mitglieder die Anmeldegebühr in Höhe von 30,- Euro.
Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Mittlerweile ist die Idee von umwelt- und ressourcenschonender Mobilität fest im Bewusstsein der Menschen verankert. Die auto motor und sport i-Mobility setzt genau hier an. Sie bietet vom 11. bis 14. April 2013 eine Plattform für alternative Antriebe wie beispielsweise Elektromobilität, zeigt Möglichkeiten und neue Formen von Carsharing und Mitfahrgelegenheiten und präsentiert die neuesten eBikes und Pedelecs. In der Ausstellungshalle können sich Endverbraucher über die neuen Möglichkeiten, Techniken und Projekte informieren und diese außerdem auf den Testparcours direkt Probe fahren.
BEM-Mitglieder können die Messe zu Sonderkonditionen besuchen. Bitte wenden Sie sich dafür direkt an Alexander Böhm in der BEM-Hauptgeschäftsstelle. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Ab 30. März 2013 können fünf elektrische Renault Twizy an einem der zehn Standorte des Carsharing-Projekts RUHRAUTOe in Essen, Bottrop und ab Ende April auch in Bochum gemietet werden. Die einmaligen Registrierungskosten beträgt 9,90 Euro und beinhaltet bereits 20 Freikilometer. Hinzu kommt der Mietpreis von zwei Euro pro Stunde. „Wir freuen uns, dass der Renault Twizy ab sofort auch im Carsharing zum Einsatz kommt“, erklärte Reinhard Zirpel, Vorstand Kommunikation des BEM-Mitgliedsunternehmens Renault Deutschland, bei der Fahrzeugübergabe in Essen. „Renault hat den rein elektrischen Zweisitzer mit geringem Gewicht, kompakten Abmessungen und dem spontan ansprechenden Elektroantrieb speziell für den Stadtverkehr entwickelt. Gerade das dicht besiedelte Ruhrgebiet eignet sich bestens für den Einsatz des Twizy“, so Zirpel weiter.
fleetster ist eine Software-Lösung des BEM-Mitgliedsunternehmen Next Generation Mobility, mit der Firmen ihre Poolfahrzeuge ohne Aufwand verwalten und damit die Firmenmobilität optimieren können. Mit fleetster braucht man weniger Mietwagen und Taxen und kann die Auslastung der eigenen Fahrzeuge maßgeblich steigern. Die Software ist herstellerübergreifend für alle Fahrzeuge interessant. Besonders hervorzuheben ist jedoch der intelligente Algorithmus, der es ermöglicht, eFahrzeuge sinnvoll in den Fuhrpark zu integrieren. Das System hilft dem Nutzer dabei zu entscheiden, ob das eAuto für die geplante Fahrt noch ausreichend Reichweite hat und nimmt ihm so die Angst. Darüber hinaus lassen sich die Fahrzeuge so auch für Privatfahrten der Mitarbeiter nutzen.
Die Funktionen von fleetster sollen bis Ende April mit 50 Unternehmen getestet werden, die die Software anschließend 3 Monate lang kostenlos nutzen dürfen. 20 Plätze wurden für den Bundesverband eMobilität reserviert. Bei Interesse können Sie sich direkt online registrieren – bitte fügen Sie im dafür vorgesehenen Kommentarfeld ‚BEM‘ ein.
40 Elektroautos will die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) an Unternehmen vermieten. Damit soll ihnen ein günstiger und bedarfsgerechter Einstieg in die Elektromobilität ermöglicht werden, erklärte Bürgermeister Peter Schneider am 05. März 2013 bei der Vorstellung des bundesweiten Projektes „eMio – Elektromobilität in Offenbach“. Es läuft im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, deren regionale Projektleitstelle bei der SOH seit 2009 angesiedelt ist.
Die 40 Elektroautos werden zunächst von der SOH für 36 Monate bei verschiedenen Händlern geleast und dann über Mietverträge an die Offenbacher Firmen weiter gegeben. Durch Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums werden diese Verträge dann ein Drittel billiger. So muss ein Unternehmen beispielsweise für einen Mitsubishi i-MiEV, bei 15.000 Kilometern Laufleistung pro Jahr, nur 330 Euro im Monat zahlen. Angeboten wird ein Inklusiv-Paket mit Vollkaskoversicherung, Schutzbrief, Schadensmanagement und Service-Hotline. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Auto am Wochenende und an Feiertagen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen oder im Carsharing nutzen zu lassen.