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Artikel Tagged ‘Carsharing’

Europa Automobilbarometer 2014

7. März 2014 Juliane Keine Kommentare

In der Mobilitätslandschaft von morgen wird der Pkw zunehmend zum umweltfreundlichen und gemeinsam genutzten Fortbewegungsmittel, das flexibel auf Abruf bereitsteht. Innovative Antriebskonzepte wie Hybrid- und Elektromotoren sowie geteilte Mobilität in Form von Carsharing oder Fahrgemeinschaften erhalten verstärkt Zuspruch der Europäer. Sie unterstreichen die Tendenz der Verbraucher hin zu mehr Kosten- und Umweltbewusstsein. Dies zeigt eine repräsentative Studie der Commerz Finanz GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut BIPE wurden insgesamt 4.830 Einzelpersonen in acht europäischen Ländern im September 2013 per Internet befragt.

Umweltfreundlicher Mobilität sehen die Verbraucher optimistisch entgegen. Jeder Zweite (51 %) sieht das Problem der Umweltverträglichkeit von Pkw in zehn Jahren gelöst. „Die Europäer sprechen den Herstellern bereits großes Engagement zu, wenn es um umweltfreundliche Innovationen geht. 42 Prozent der Befragten sehen hier die größten Fortschritte in der Pkw-Entwicklung der letzten zehn Jahre“, so Christian Geißler, Bereichsleiter Caravan, Auto und Motorrad der Commerz Finanz GmbH. „Für die Zukunft fordern sie jedoch vermehrt alternative und praxistaugliche Antriebslösungen. Schon heute kann sich jeder vierte Europäer ein Hybridmodell als nächsten Pkw vorstellen.“ Ob Elektro oder Hybrid – vor allem im Bereich alternativer Antriebskonzepte werde die Zukunft der Mobilität entschieden.

fleetster gewinnt Atomic als Kunden für Corporate Carsharing

18. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Mit der Atomic Austria GmbH hat sich ein weiteres Unternehmen nach gründlichen Tests für fleetster entschieden. „Atomic stellt höchste Ansprüche an die eigenen Produkte. fleetsters einfacher Buchungsprozess hilft den Atomic-Mitarbeitern, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren“, erklärt Tim Ruhoff, Geschäftsführer der Next Generation Mobility GmbH & Co. KG, die fleetster entwickelt hat. Neben Zeitersparnissen bei der Buchung und bei der Verwaltung von Poolfahrzeugen reduziert fleetster auch die Kosten für die Flotte. Die Auslastung der Fahrzeuge wird durch einen Algorithmus optimiert und in aller Regel um mehr als 25% erhöht. Dies erlaubt in den allermeisten Fällen eine Reduzierung der Größe des Fahrzeugpools.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung von Atomic war, dass fleetster in der Lage ist, die bestehenden Prozesse abzubilden. „Die Buchungsdaten erlauben im ERP-System eine direkte Verrechnung auf verschiedene interne Kostenstellen. Außerdem konnte fleetster gut die individuelle Preisgestaltung von Atomic umsetzen“, erläutert Florian Buchsteiner von der Atomic Austria GmbH. „Normalerweise ist die Einführung einer neuen Software eine große Herausforderung für die gesamte Organisation. fleetster ist in dieser Hinsicht nicht zuletzt aufgrund der benutzerfreundlichen Gestaltung unproblematisch.“ Durch den modularen Aufbau stellt fleetster zudem viele Funktionalitäten einer Gesamtfuhrparkmanagementsoftware bereit. Dazu zählen die Einhaltung von Wartungsintervallen, die Erstellung von Fahrtenbüchern und die regelmäßige Führerscheinkontrolle.

Stadtwerke Halle engagieren sich für grüne Mobilität

14. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Stadtwerke Halle (SWH) sind für die nächsten drei Jahre Partner im Projekt „Grüne Mobilitätskette“, welches Teil des Vorhabens „Elektromobilität Mitteldeutschland“ ist. Letzteres wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und hat zum Ziel, „grüne Mobilitätsketten“ zu entwickeln und zur Erprobung zu bringen. Die SWH sind eines von mehreren Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die unter der Federführung der Nahverkehrsservicegesellschaft Nasa, das Projekt beispielhaft in Halle umsetzen wollen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Prof. Dr. Matthias Krause erklärt: „Für uns als städtisches Unternehmen spielt es eine große Rolle, den Umweltgedanken in der Stadt Halle zu fördern. Dazu wollen wir mit der Entwicklung von speziellen Angeboten im Bereich Elektromobilität gekoppelt mit Carsharing und der Nutzung unserer öffentlichen Verkehrsmittel einen ganz konkreten Beitrag leisten.“ Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der SWH, betreibt mit 15 Straßenbahn- und 22 Buslinien ein modernes ÖNPV-Netz. Seit vielen Jahren besteht eine enge Vernetzung zum Carsharing. Der Energiedienstleister der SWH, die EVH, beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Elektromobilität. Sei es mit dem eigenen Fuhrpark an Elektrofahrrädern, einem Elektroroller und Elektroautos oder mit mehreren Elektroladestationen in der Saalestadt. Diese bereits bei den Stadtwerken vorhandenen Leistungen und Produkte sollen nun mit Unterstützung des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt vernetzt und erweitert werden. Neue, moderne Komponenten sollen hinzugefügt werden, um das Thema Elektromobilität in Halle langfristig zu etablieren. Damit leisten die Stadtwerke einen wichtigen Beitrag für eine umweltfreundliche Stadt.

Elektromobilität im ländlichen Raum

7. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Umstieg auf Elektromobilität vollzieht sich nicht von heute auf morgen. Daher ist es besonders wichtig, die Akzeptanz, trotz zunächst höherer Kosten zu steigern. Ein Weg, vorteilhafte Technologien frühzeitig auf den Markt zu bringen, ist die Förderung der Nutzung von Elektrofahrzeugen in Pioniersegmenten wie dem Wirtschaftsverkehr. Hierzu zählen nicht nur Firmenflotten und Carsharing sondern auch Hybridbusse des ÖPNV. Je mehr Nutzer Erfahrungen sammeln und je mehr Kunden sich für ein Elektroauto entscheiden, desto vielfältiger wird das Angebot, etwa mit Autos nur für den Stadtverkehr oder mit einem sogenannten „Reichweitenverlängerer“. Auch neue Dienstleistungsmodelle, wie das Leasen von Batterien, machen Elektromobilität attraktiv und alltagstauglich.

Sebastian Martin, aus Bayern und Stephan Wiese aus Nordfriesland berichten im Rahmen der Veranstaltung “Veränderung bewegt: Elektromobilität im ländlichen Raum” am 04. März 2014 in Knüllwald-Remsfeld über ihre Erfahrungen als Projektmanager „Elektromobilität“. Die Pioniere der eMobilität wollen damit Anregungen geben, wie die Markteinführung auch in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder sinnvoll vor dem Markthochlauf 2016 beschleunigt werden kann. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

car2go und Flinkster wollen ihre zentralen Dienste verknüpfen

23. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Unternehmen Daimler Mobility Services GmbH (car2go und moovel) und Deutsche Bahn AG mit ihrer Tochter DB Rent GmbH (Flinkster und Call a Bike) haben eine Absichtserklärung über die Verknüpfung von car2go und Flinkster unterzeichnet. Damit sollen die beiden Segmente des stationsunabhängigen (Free-Floating) und des stationsbasierten Carsharing miteinander vernetzt werden. Den Kunden der Daimler Mobility Services (DMS) und der Deutschen Bahn (DB) stehen deutschlandweit ab Sommer ein nahezu flächendeckendes Netz an Carsharing-Angeboten mit insgesamt mehr als 6.600 Fahrzeugen sowie Deutschlands größtem Mietfahrradsystem mit 8.500 Call a Bike zur Verfügung.

car2go und Flinkster ergänzen sich sehr gut: Das Angebot von Flinkster zielt auf Kunden, die eine längere Fahrt planen und die wieder am Ausgangspunkt enden soll. car2go wendet sich an Kunden, die spontan und kurzfristig ein Fahrzeug mieten wollen, ohne es am Ausgangspunkt wieder abgeben zu müssen. Damit erfüllen die beiden Konzepte unterschiedliche Nutzungsbedürfnisse. Die Verknüpfung von stationsbasiertem und stationsunabhängigem Carsharing schafft ein sehr breites und flexibles Angebot für die Kunden der beiden Unternehmen. Die Umsetzung der Kooperation soll Mitte 2014 starten. Dann werden Kunden der DMS das Angebot von Flinkster und Call a Bike über die Mobilitäts-App moovel buchen und nutzen können. Flinkster-Kunden der DB Rent wird es möglich sein, car2go Fahrzeuge über die Flinkster-Plattform anzumieten. Die Buchung und Durchführung des Mietvorganges soll jeweils Smartphone-basiert erfolgen. Eine doppelte Registrierung ist nicht erforderlich.

Erste E-WALD Carsharing-Station in Plattling eröffnet

4. November 2013 Juliane Keine Kommentare

E-WALD und die DB RegioNetz Verkehrs GmbH kooperieren mit der Absicht, Bahnreisenden im Rahmen der Ergänzung der Reisekette die Vorteile der Elektromobilität nahe zu bringen. Dazu wurden neben speziellen touristischen Produkten wie den stark ermäßigten RIT-Fahrkarten (Rail Inclusive Tours), deren Pauschalangebot auch den Transfer mit einem Elektromobil zwischen Bahnhof und Beherbergungsbetrieb beinhaltet, auch Sonderangebote für die Reisecenter entwickelt und der Aufbau von Carsharing-Stationen an besonders frequentierten Bahnhöfen in die Wege geleitet. Parallel wurde das für einen reibungslosen Carsharing-Betrieb notwendige internetbasierte Reservierungssystem des DB Carsharing auf die Bedürfnisse von E-WALD angepasst und ausgetestet.

Am 31. Oktober 2013 wurde die erste Carsharing-Station inklusive drei Ladesäulen in Plattling unmittelbar gegenüber dem Hauptbahnhof in Betrieb genommen. „Einen wesentlichen und überaus wichtigen Schritt auf dem Weg in die flächendeckende elektromobile Zukunft von Niederbayern“ nennt Klaus Mairhöfer, Geschäftsführer der E-WALD GmbH die Eröffnung, und Anton Stiebler, bei der RegioNetz Verkehrs GmbH verantwortlich für Ostbayern ergänzt, „dass damit eine weitere Lücke auf dem Weg zu einer geschlossenen elektrischen Reisekette geschlossen wird“.

Elektroautos für Dortmund

1. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Opel-Markenbotschafter Jürgen Klopp, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau sind zum Start des Carsharing-Projekts RUHRAUTOe gemeinsam eine Runde mit dem Opel Ampera gefahren: Auf dem Elektroauto des BEM-Mitgliedsunternehmens Opel haben mittlerweile zahlreiche Prominente aus dem gesamten Ruhrgebiet unterschrieben, um ihre Unterstützung für das zukunftsweisende eAuto-Projekt zu demonstrieren. Nach der Testfahrt signierten auch diese drei Dortmunder das Fahrzeug. „Mir hat der Opel Ampera schon immer riesig Spaß gemacht. Dass jetzt jeder BVB-Fan mit RUHRAUTOe den Ampera stundenweise mieten kann, ist eine tolle Sache“, so Meistertrainer Jürgen Klopp.

„Elektromobilität hat in Dortmund fast schon Tradition und einen hohen Stellenwert“, erklärte Ullrich Sierau beim gemeinsamen Startschuss mit den BVB-Repräsentanten. „Mit mehr als 130 Ladepunkten im öffentlichen Raum, darunter vier DC-Schnellladestationen, steht ein flächendeckendes Versorgungssystem für die Elektromobilisten zur Verfügung, das es in dieser Dichte in keiner anderen deutschen Stadt gibt. Zudem beschäftigen sich mehr als 70 Unternehmen und Institute dieser Region mit dem Zukunftsthema Mobilität.“

Mitsubishi-Engagement im Smart-Community-Projekt in Lyon

23. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektrofahrzeuge sollten nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil eines Gesamtsystems, in dem sie zu Energieeffizienz, Umweltschutz und einem ökologischen Lebensstil beitragen – so die Position von Mitsubishi Motors. Aus dieser Überzeugung heraus beteiligt sich das BEM-Mitgliedsunternehmen an dem Smart-Community-Projekt „Lyon Confluence“ in Frankreichs drittgrößter Stadt Lyon.

Die französisch-japanische Partnerschaft soll bis März 2016 zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung in der Region von „Lyon Confluence“ beitragen. Das gemeinsame Ziel aller Projektbeteiligten ist die Entwicklung einer Smart Community mit Effizienz steigernden „Smart-Grid“-Technologien. Dazu zählen die Entwicklung von Plus-Energie-Gebäuden, der Aufbau eines Carsharing-Systems mit Elektrofahrzeugen, die Installation von Energieverteilerstellen zur Unterstützung des Energiemanagements sowie die Einrichtung eines Community-Managementsystems für nachhaltige Stadtplanung. 15 Mitsubishi i-MiEV gehören dabei zu einer Carsharing-Flotte mit insgesamt 30 Elektrofahrzeugen, die vornehmlich über Photovoltaikanlagen betrieben werden und Unternehmen sowie Bewohnern des „Lyon Confluence“-Gebiets zur Verfügung stehen.

Fuhrparks: eAutos wirtschaftlich integrieren

16. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Trotz vieler Vorbehalte kommt die Elektromobilität langsam in Fahrt und das Interesse bei Fuhrparkverantwortlichen steigt. Das liegt an der zunehmenden Vielfalt von verfügbaren Elektroautos, verbesserten Reichweiten und dem interessanter werdenden Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die Integration von Elektroautos stellt jedoch eine Herausforderung dar. Die Corporate Carsharing Software fleetster des BEM-Mitgliedsunternehmens Next Generation Mobility schafft hier Abhilfe. „Wir beobachten den Endkundenmarkt für Elektromobilität seit mehreren Jahren und kennen Bedürfnisse und Nutzerverhalten der eAuto-Kunden sehr genau. fleetster trägt hier wesentlich zur Wirtschaftlichkeit bei“, bestätigt Stefan Ritter, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens The Mobility House. Die Corporate-Carsharing-Software bietet ein umfassendes Paket von Funktionen, die dafür sorgen, dass Elektroautos in Unternehmen sinnvoll zum Einsatz kommen und ermöglicht über eine hohe Auslastung einen nachweisbar wirtschaftlichen Betrieb.

„Elektroautos können heute schon wirtschaftlich in Fuhrparks integriert werden. Dazu muss ich die richtigen Fahrzeuge für jeden Zweck wählen und brauche ein System, dass für Planbarkeit und Nutzerakzeptanz sorgt“, so Leonhard v. Harrach, Geschäftsführer bei fleetster. So werden bei fleetster Fahrzeuge klar eingeordnet, mit Hilfe von Daten, die gemeinsam mit dem TÜV SÜD ermittelt werden. Intelligente Algorithmen sorgen dafür, dass Elektrofahrzeuge systematisch bevorzugt werden und ermöglichen die Reichweitenprognose zu jedem Zeitpunkt in der Zukunft. So wird gewährleistet, dass jede Buchung mit dem gewählten Fahrzeug auch stattfinden kann und Folgebuchungen nicht in Gefahr geraten. Sollte einmal etwas Unvorhergesehenes passieren, werden die betroffenen Nutzer proaktiv informiert, damit frühzeitig eine Lösung gefunden werden kann.

Toyota baut Verkehrsprojekt Ha:mo aus

1. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Toyota erweitert das seit einem Jahr in Toyota City laufende Projekt Ha:mo. Bestandteil dieses Verkehrssystems ist der Carsharing-Service “Ha:mo Ride” mit Kleinst-Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckeneinsatz in urbanen Räumen. Mit Ha:mo Ride möchte Toyota den Nutzern komfortable Mobilitätslösungen anbieten, von denen Dank geringer Emissionen zugleich die Gesellschaft profitiert. Ziel ist die optimale Verbindung individueller und öffentlicher Verkehrsmittel.

Zu den aktuellen Neuerungen im Ha:mo System gehören u.a. der Ausbau der Fahrzeugflotte: Die derzeit aus zehn Elektroautos vom Typ COMS bestehende Flotte wird um 45 zusätzliche Fahrzeuge erweitert; bis Mitte Oktober 2013 steigt die Gesamtzahl der Fahrzeuge auf 100. Künftig lassen sich die Fahrzeuge schlüssellos öffnen und starten. Die Flotte von derzeit zehn Yamaha-Zweirädern PAS mit Elektroantrieb wird um 52 Fahrzeuge erweitert; auch hier soll die Zahl demnächst auf 100 steigen. Zudem wird das Konzeptfahrzeug Toyota i-Road Anfang 2014 als Kleinst-Elektroauto in die Flotte des Ha:mo Systems aufgenommen. Auch die Zahl der Fahrzeugstationen erhöht sich: Nun können Nutzer Fahrzeuge an 17 Stationen ausleihen und zurückgeben – bis Mitte Oktober sollen noch 4 dazu kommen. Die neuen Stationen befinden sich in der Nähe von Bahnhöfen, großen öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen sowie der Toyota Verwaltung in Toyota City.