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Artikel Tagged ‘China’

Neues Hybridgetriebe für China

10. Juni 2011 Juliane Keine Kommentare

Die TU Chemnitz entwickelt im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit einem Tochterunternehmen des chinesischen Automobilherstellers Geely ein neuartiges Hybridgetriebe. Erste Prototypen wurden bereits getestet. Die Produktion soll 2014 anlaufen. Bei dem Hybridgetriebe handelt es sich um eine Weiterentwicklung des vom Toyota Prius bekannten Konzepts. Die in Deutschland gebauten Prototypen seine kleiner und übertragen ihre Drehmomente über ein verändertes Überlagerungsgetriebe. Getriebe dieser Bauart haben halb so viele Bauteile wie konventionelle Automatikgetriebe und kommen dadurch mit weniger Hilfsenergie aus. Das chinesische Unternehmen produziert bereits alle konventionellen Getriebevarianten und will nun sein Angebot um Hybridgetriebe erweitern. Grundlage des gemeinsamen Projekts ist eine Hochschulpartnerschaft, die seit 2004 zwischen der Beihang Universität in Peking und der TU Chemnitz besteht.

China setzt auf Förderung

27. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

In China koordinieren 16 Staatsbetriebe aus verschiedenen Branchen die Aktivitäten rund um das Thema Elektromobilität. Auch sie wollen Stromer und Plug-in-Hybride über Modellregionen in den Verkehr bringen. Privatleute sollen in fünf der 25 Regionen bei deren Kauf mit direkter staatlicher Förderung rechnen können. Mit der massiven Subventionierung will China Leitmarkt für Elektromobilität werden. Schon in der Laufzeit des 12. Fünfjahrplans bis 2015 sollen Fertigungskapazitäten für 1 Mio. Elektrofahrzeuge jährlich entstehen. Dafür will die Zentralregierung chinesischen Zeitungsberichten zufolge fünf Hersteller von Batterien und Elektromotoren etablieren. Während der Vorsprung der Amerikaner, Europäer und Japaner beim Verbrennungsmotor uneinholbar scheint, ist die Elektromobilität wie ein Neustart für die Branche. Lokale Hersteller wie BYD, Cherry, Beijing Electric Vehicle Co. und andere stehen neben Autoherstellern wie BMW, Daimler, Honda, Nissan, Toyota und Volkswagen in den Startlöchern, um an Subventionen und Wachstum teilzuhaben.

China: Das Rennen ist eröffnet

13. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Nach Daimler erhielt nun auch VW in China eine der begehrten Geschäftslizensen für den Bau batteriebetriebener Autos. Der Wolfsburger Konzern teilte am Mittwoch mit, dass das Fahrzeug unter dem Namen Kaili zusammen mit dem chinesischen Partner FAW gebaut werde. Das eAuto soll laut Unternehmensangaben bis Ende 2013 oder Anfang 2014 auf den Markt kommen. China fördert massiv die Entwicklung und den Bau von Elektroautos. Bedingung für ausländische Hersteller ist deshalb die Kooperation mit einem chinesischen Partner. Damit will die Regierung die eigene Pkw-Industrie stärken. Daimler hat vor diesem Hintergrund mit dem chinesischen Batteriehersteller BYD eine Kooperation geschlossen und will 2013 mit einem eAuto auf Basis der B-Klasse von Mercedes-Benz an den Start gehen. Für das selbe Jahr hat auch BMW das erste elektrische Serienauto i3 für den chinesischen Markt angekündigt.

Better Place nun auch in China aktiv

Better Place hat mit Chinas zweitgrößtem Stromnetzbetreiber China Southern Power Grid Co. (CSG) eine Kooperationsvereinbarung über gemeinsame Bemühungen im Bereich der Elektromobilität getroffen. In einem ersten Schritt sollen demnach bis Ende des Jahres gemeinsam ein Bildungszentrum und eine Batteriewechselladestation in Guangzhou errichtet werden. Außerdem kündigten sie die Gründung eines Joint-Venture Unternehmens an. Das Bildungszentrum soll Regierungsmitgliedern, Industrievertretern und den interessierten chinesischen Bürgern die Vorteile der Batteriewechselstation demonstrieren. Dazu werden interaktive Ausstellungen und Probefahrten mit Elektrofahrzeugen angeboten. Ähnliche Demonstrationszentren hat Better Place bereits in Tel Aviv, Kopenhagen und Toronto installiert, die etwa 100.000 Besuchern jährlich empfangen.

BMW & China leisten gemeinsam Beitrag zur nachhaltigen Mobilität

10. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Die BMW Group hat im Rahmen des Besuchs des Stellvertretenden Ministerpräsidenten des Staatsrates der Volksrepublik China Li Keqiang das langfristige Engagement des Unternehmens in China hervorgehoben. “Zwischen China und der BMW Group bestehen seit langem enge Verbindungen”, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am Samstag in der BMW Welt in München. Li Keqiang besuchte mit einer Delegation die BMW Group, um sich unter anderem über das Thema Mobilität der Zukunft zu informieren. Dabei wurden ihm unter anderem der MINI E, der BMW Active E und die Technologie der zukünftigen Elektrofahrzeuge der BMW Group präsentiert. Die BMW Group wird bei der Mobilität der Zukunft mit der chinesischen Regierung eng zusammenarbeiten. Das Unternehmen unterstützt mit einer Reihe von Projekten auch die Markteinführung von Elektrofahrzeugen in China. Ab 2013 soll in China die Serienproduktion eines Elektrofahrzeugs beginnen, das gemeinsam mit dem dortigen Joint Venture Partner entwickelt wird. “Die BMW Group und ihr Partner Brilliance leisten gemeinsam einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in China”, sagte Reithofer weiter.

VW: schnelle Markteinführung in China

3. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Volkswagen will in China so schnell wie möglich die ersten Elektroautos auf den Markt bringen. “Wir können gar nicht so viele Autos in China bauen, wie wir verkaufen könnten”, erklärte Karl-Thomas Neumann, der das chinesische Geschäft von VW leitet, der Süddeutsche Zeitung. Mit dem neuen Elektroauto solle es gelingen den Marktanteil in China zu halten. Ende 2013 möchte VW mit seinem ersten Elektroauto in Shanghai in Serienproduktion gehen.

Elektromobilitäts-Index: China auf dem Weg zur Weltspitze

20. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Zum zweiten Mal hat McKinsey für die Wirtschaftswoche den Evi-Index berechnet, der abbildet, welches Land beim Thema Elektromobilität die Nase vorn hat. Die neuen Zahlen machen deutlich, dass besonders China immer schneller aufholt. In den letzten Monaten sind sie im Ranking von Platz sieben auf Platz drei aufgestiegen, den sie sich mit Deutschland teilen. China nimmt sowohl die Spitzenposition im Bereich der Batterietechnologie ein, als auch was die Quantität der Elektrofahrzeuge auf chinesischen Straßen anbelangt. Weit über 60 Millionen Elektroroller gibt es in China aktuell und jedes Jahr kommen 20 Millionen dazu. Die Gründe für den rasanten Aufstieg im Ranking liegen in der starken Förderung der chinesischen Regierung für den Absatz von Elektroautos, im Batterie-Know-how, der großen Erfahrung mit Elektromobilität und an den Autokäufern, die sich mehr als in jedem anderen Land für Elektrofahrzeuge begeistern. Damit bietet China alles, um zum Musterland für Elektromobilität zu werden.

Mehr zum Evi-Index

Deutsch-Chinesische Forschungskooperation im Bereich der Elektromobilität

10. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Zwischen deutschen und chinesischen Hochschulen besteht seit Jahren eine fruchtbare bilaterale Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Angesichts des weltweit steigenden Bedarfs an Elektrofahrzeugen beabsichtigt TU9, die Allianz der führenden Technischen Universitäten in Deutschland, gemeinsam mit einer Gruppe exzellenter chinesischer Universitäten ein deutsch-chinesisches Forschungsnetzwerk in der Elektromobilität aufzubauen. Für TU9 koordiniert die Technische Universität München die Aktivitäten, auf chinesischer Seite hat die Tongji Universität die Federführung. Im Beisein von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, ihrem chinesischen Amtskollegen Prof. Wan Gang und der mitgereisten TU9-Repräsentanten Prof. Jörg Steinbach (Präsident TU Berlin), Prof. Hans Jürgen Prömel (Präsident TU Darmstadt), Prof. Horst Hippler (Präsident Karlsruhe Institute of Technology) und Prof. Wolfram Ressel (Rektor Universität Stuttgart) unterzeichnete Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München, für TU9 ein Memorandum of Understanding über die geplante Forschungszusammenarbeit im Bereich der Elektromobilität. Für die chinesische Universitätsallianz firmierte Prof. Pei Gang, Präsident der Tongji Universität, die Vereinbarung. Im Rahmen seiner Rede anlässlich der Unterzeichnung betonte Prof. Herrmann die Forschungsstärke der TU9-Universitäten, welche stellvertretend für die hohe Qualität der Ingenieurwissenschaften in Deutschland stehen, und skizzierte die Themen, um die es bei dem Forschungsprojekt gehen wird: „Ein eAuto wird ein neues Auto sein. eAutos werden mittel- und langfristig ein Teil des gesamten Energiesystems darstellen. Bei diesem hochrelevanten Forschungsthema sind mehrere Aspekte zugleich zu berücksichtigen: Kfz-Technologie, Infrastruktur und Energieverteilung sowie Energiewandlung und –speicherung.“ Im Rahmen der Nachwuchsausbildung, insbesondere der Ausbildung exzellenter Ingenieure, wird künftig auch der Austausch von Studierenden und Hochschullehrern unter den beteiligten Einrichtungen verstärkt.

China subventioniert Elektroautos

5. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

China will zum Führungsmarkt für Elektromobilität werden und verpflichtet laut einem Bericht im Handelsblatt fünf Großstädte, Ladestationen für Autobatterien einzurichten. In den Modellregionen Shanghai, Changchun, Shenzhen, Hangzhou und Hefei erhalten Elektrofahrzeuge eine Subvention von mehr als 7.500 Euro. Damit würde der Preis vieler elektrischer Modelle dem herkömmlicher Autos nahe kommen.

Studie: Schon 2015 16% (hybride) eCars in Metropolen?

13. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

McKinseyEine aktuelle McKinsey-Studie behauptet: Elektromobilität in Megastädten wird bereits 2015 einen Marktanteile von bis zu 16 Prozent aufweisen. In den Ballungszentren New York, Shanghai und Paris können sich Elektro- und Hybridfahrzeuge schon innerhalb der nächsten fünf Jahre als realistische Alternative zu Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor etablieren, führt die Studie aus. Den höchsten Marktanteil sollen Elektrofahrzeuge in New York erreichen: Hier liegt der prognostizierte Anteil an den Neuzulassungen im Jahr 2015 bei bis zu 16 Prozent. Damit werde in New York bis 2015 ein Gesamtbestand von 70.000 Elektro- und Hybridfahrzeugen erreicht. Paris und Shanghai folgen mit einem Anteil von 9 bzw. 5 Prozent der Neuzulassungen im Jahr 2015 und kommen so auf einen Gesamtbestand von 60.000 bzw. 25.000 Elektrofahrzeugen.

Deutlich mehr als die Hälfte der bis 2015 in den drei Ballungszentren verkauften Elektrofahrzeuge werden der Studie zufolge Plug-in-Hybridfahrzeuge sein. Rein batterieelektrische eCars werden der Studie zufolge zunächst vor allem auf New Yorker Straßen zu sehen sein.

Den Umfragen zufolge stellen sich die frühen Elektroautokäufer übrigens darauf ein, ihr Fahrzeug zu Hause oder im Parkhaus aufladen zu können – ein flächendeckendes Netz aus Ladestationen sei nach der Studie in der Startphase gar nicht erforderlich. An der Erhebung nahmen in New York und Shanghai über 1.500 Personen teil, die in quantitativen und qualitativen Untersuchungen befragt wurden.
via glocalist.com