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Artikel Tagged ‘CO2-Emissionen’

Schweiz: Klimaziele nur mit Ausweitung der eMobilität realisierbar

30. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Schweiz hat sich mit dem revidierten CO2-Gesetz das Ziel gesetzt, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 20 Prozent zu verringern. Mit dem Bericht, den der Bundesrat im Auftrag des Nationalrates erarbeiten ließ, liegt nun erstmals eine umfassende Betrachtung der Potenziale und Kosten vor. Die nötigen Maßnahmen, um die angestrebten Ziele bis 2020 zu erreichen, würden je nach Sektor zwischen 150 und 320 Franken pro reduzierter Tonne CO2 verursachen. Längerfristig wären aber starke Kostensenkungen zu erwarten. Würden die geplanten Maßnahmen über das Jahr 2020 hinaus fortgeführt und laufend weiter verstärkt, könnten bis 2050 Emissionseinsparungen von rund 45 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 erzielt werden, schreibt das Umweltdepartement (UVEK).

Um die globale Temperaturzunahme auf maximal 2 Grad zu begrenzen, müssten die Industrieländer ihre Emissionen bis 2050 allerdings um mindestens 80 Prozent reduzieren. Will die Schweiz dieses Ziel erreichen, müsste sie noch zusätzliche Maßnahmen ergreifen, die tendenziell teurer wären. So müsste beispielsweise die Rate der Gebäudesanierungen deutlich erhöht und die Elektromobilität stark ausgebaut werden.

Kostenloses Parken für umweltfreundliche Autos

22. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

In der nordrhein-westfälischen Stadt Arnsberg können Besitzer von umweltfreundlichen Autos jetzt bares Geld sparen. Dort können Fahrzeuge zukünftig kostenlos geparkt werden, sofern ihre CO2-Emissionen unter 100 Gramm pro Kilometer betragen – egal ob emissionsfreies Elektrofahrzeug, Hybridauto oder verbrauchsarmes Auto mit Verbrennungsmotor. Hierfür muss lediglich ein entsprechender Ausweis beantragt werden. Die Stadt mit knapp 75.000 Einwohnern möchte mit dieser Regelung nicht nur finanzielle Anreize für den Umstieg auf umweltfreundlichere Fahrzeuge geben, sondern die städtische CO2-Bilanz verbessern. Denn bislang verursacht der Verkehr rund 20 Prozent der CO2-Emissionen der Stadt.

Sylt auf elektrischen Wegen

12. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Von List im Norden der Insel bis Hörnum im Süden sind es keine 35 Kilometer. Reichweitenproblematik von Elektrofahrzeugen spielt auf Sylt also keine Rolle. Ohnehin nutzen viele Gäste das Auto vor allem als voll gepackten Familientransporter zum Strand. Das sieht auch Petra Reiber so, die Bürgermeisterin und Verwaltungschefin der Gemeinde Sylt. Sie will die Elektromobilität mit Mietwagen vorantreiben. Erste Ladesäulen und kleinere Projekte gibt es bereits, doch Sylt plant als Reaktion auf ein Klimaschutz-Gutachten die große Stromer-Offensive. “Es könnte zum Beispiel Photovoltaik-Dächer an den Strandparkplätzen geben, an denen die Elektromietwagen aufgeladen werden”, so Petra Reiber auf Zeit online. Doch nicht nur eines grünen Images wegen will Sylt in die Elektromobilität einsteigen. Neben dem CO2-Ausstoß verursachen die aktuellen Edelauto-Karawanen nämlich noch ein weiteres Problem: “Luftmessungen haben gezeigt, dass durch den Autoverkehr zu viele Rußpartikel ausgestoßen werden. Es könnte uns irgendwann drohen, den Status als Seeheilbad zu verlieren”, sagt Petra Reiber. Jetzt soll ein Gutachten klären, wie man die Elektroauto-Pläne der nordfriesischen Insel konkret umsetzen könnte und was sie kosten würden.

Mehr zur Elektrifizierung von Sylt finden Sie hier.

“Globale Sichtweisen vermitteln”

7. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

Der US-Amerikaner Ted Robertson hat die Präsidentschaft des Welt-Autoingenieurverbands Fisita übernommen. Sein Ziel: Der Verband soll eine aktive Rolle spielen, wenn über Wechselwirkungen zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert wird. Neben den Elektroautos muss den CO2-Emissionen, der Luftqualität und dem Umweltschutz mehr Beachtung geschenkt werden.

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