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Artikel Tagged ‘Continental’

Conti besiegelt Batterietechnik-Kooperation

24. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Autozulieferer Continental und der südkoreanische Energie- und Petrochemie-Spezialist SK Innovation haben ihre Kooperation bei Batterieantrieben besiegelt. Die Unternehmen haben am Montag, 23. Juli 2012, in Frankfurt am Main den Vertrag über die Gründung eines gemeinsam geführten Unternehmens unterzeichnet. In dem neuen Unternehmen soll das Know-how beider Firmen mit dem Ziel konzentriert werden, Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis für Automobile gemeinsam zu entwickeln, zu produzieren und weltweit zu vermarkten. Sechs Monate nach der Absichtserklärung sei damit die operative Phase eingeleitet. Die Hannoveraner und die Südkoreaner hatten bereits im Januar auf der US-Automesse in Detroit eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet.

Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll auf die Expertise der dahinter stehenden Technologieführer zurückgreifen: SK Innovation bringt sein Know-how in der Entwicklung von Batteriezellen ein. Continental wiederum verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Batterieelektronik und ganzer Batteriesysteme sowie deren Integration ins Fahrzeug. SK Innovation wird an dem neuen Unternehmen 51 Prozent halten, Continental 49 Prozent. Das Gemeinschaftsunternehmen, das operativ aus Berlin heraus geführt werden soll, nimmt den Betrieb im vierten Quartal dieses Jahres auf.

Continental setzt auf den Zukunftsmarkt eMobilität

7. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Der Autozulieferer Continental rechnet damit, dass sich Elektroautos nach einer langsamen Startphase schneller durchsetzen werden, als bisher angenommen. Das erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart jetzt in einem Interview mit dem Handelsblatt. “Für 2025 rechnen wir mit einer Produktion von 115 Millionen Autos und leichten Nutzfahrzeugen, vor allem getrieben von der Nachfrage in den Schwellenländern. Auf Basis verschiedener Studien und eigener Berechnungen gehen wir dann, je nach Region, von mehr als 40 Prozent Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektroantrieb aus. Davon dürfte rund ein Viertel rein elektrisch fahren. Das wären weitaus höhere Werte als bisher gedacht”, so Degenhart.

Den kompletten Artikel im Handelsblatt finden Sie hier.

Neuen Generation der Lithium-Ionen-Batterie

13. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Der internationale Automobilzulieferer Continental erweitert konsequent seine Systemkompetenz für Elektromobilität: Continental und das Darmstädter Unternehmen Akasol Engineering, Mitglied im Bundesverband eMobilität, kooperieren bei der Entwicklung von Hochvolt-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Elektrofahrzeuge. Das von den beiden Unternehmen vorangetriebene Entwicklungsprojekt hat die nächste Generation an Lithium-Ionen-Technologie zum Ziel. Dabei kommt ein neuartiges Flüssigkeitskühlsystem zum Einsatz, das eine gleichmäßige Kühlung aller Batteriesysteme gewährleistet und somit zu einer höheren Leistungsfähigkeit der Batterie führt – und damit auch zu einer verbesserten Reichweite des Fahrzeugs bei deutlich längerer Lebensdauer. Überdies hat das Batteriekonzept den Vorteil, dass es leicht skalierbar und modular ausbaufähig ist. Damit kann es flexibel an unterschiedliche Fahrzeugkonzepte und Einsatzbereiche angepasst werden vom Kleinwagen bis zum Stadtbus oder Lastwagen, die in großstädtischen Umweltzonen zum Einsatz kommen und deshalb überwiegend oder ausschließlich elektrisch fahren müssen. “Prototypen dieser Batterietechnik werden bereits im Versuchsfahrzeug von Continental im harten Straßeneinsatz getestet”, sagt Bernd Neitzel, Leiter Business Unit Hybrid Electric Vehicle, Division Powertrain bei Continental. Beide Unternehmen wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit ausbauen und zukünftig weitere überzeugende Li-Ionen-Batteriesysteme für den Einsatz in vollelektrischen und hybridelektrischen Fahrzeugen vorstellen.

VDE-Kongress: Continental-Chef regt Masterplan “Mobilität der Zukunft” an

5. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Einen gemeinsamen Masterplan für die Mobilität der Zukunft von Auto- und Energie-Industrie, Verkehrsplanern, Politik und Verwaltung hat Continental-Chef Dr. Elmar Degenhart im Vorfeld des VDE-Jahreskongresses (8./9. Nov. 2010) angeregt. “Die interdisziplinäre Verknüpfung unseres verfügbaren, hoch ausgebildeten Wissens ist das, was Deutschland künftig weiter antreibt”, erklärt der CEO von Conti am Mittwoch im Interview mit dem E-Auto-Portal E-Mobility-21.de. Das Navigationssystem im Elektrofahrzeug wird dem Fahrer demnach künftig nicht nur die beste Route vorschlagen. Nach den Konzepten der Continental AG wird es darüber hinaus die Management-Zentrale für die optimale Ausnutzung der Möglichkeiten im Smart Grid-Umfeld sein. ie intelligente Vernetzung von Elektroauto, IT-, Strom- und Verkehrsnetz ist in der kommenden Woche das Schwerpunktthema des VDE-Kongresses in Leipzig. Unter dem Motto „E-Mobility: Technologien – Infrastruktur – Märkte“ treffen Experten und Entscheider der Elektro-, IT- und Automobil-Branche, Wissenschaftler und Nachwuchskräfte von Hochschulen, Politik und Medien.

Continental stellt Lösungen für kommende Hybrid- und Elektro-Nutzfahrzeuge vor

22. September 2010 Juliane Keine Kommentare

Hybrid-Technologien und elektrische Antriebe werden in den kommenden Jahren auch im Nutzfahrzeug-Segment eine immer größere Rolle spielen. Der internationale Automobilzulieferer Continental stellt auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover seinen modular aufgebauten Hybrid-Baukasten aus Lithium-Ionen-Batteriespeicher, Leistungselektronik und Elektromotoren vor. Durch Hybrid-Technologie lassen sich im innerstädtischen Lieferverkehr Kraftstoffeinsparungen von bis zu 30 Prozent erzielen. Die Technologie bietet über die reine Einsparung von Kraftstoff, CO2-Senkung und Vermeidung von Emissionen weitere Vorteile. Dazu zählt, dass die elektrische Maschine das Fahrzeug abbremsen und die umgewandelte Energie zum Laden der Batterie nutzen kann. Überdies wird durch den rein elektrischen Betrieb von Nebenaggregaten – etwa bei Kühllastern die Kühlung – deren Effizienz deutlich verbessert. Durch die Möglichkeit, innerstädtisch emissionsfrei elektrisch zu fahren, entfällt in Umweltzonen die Notwendigkeit, Ware auf andere Fahrzeuge umzuladen. “Hybrid-Technologie ist für die Anwendung in Nutzfahrzeugen hoch attraktiv, Continental wird solche Anwendungen in relativ kurzer Zeit dem Markt zur Verfügung stellen können”, betonte Bernd Neitzel, Leiter Business Unit Hybrid Electric Vehicle, Division Powertrain.

Continental sucht Partner

21. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Europas zweitgrößter Automobilzulieferer Continental vollzieht einen Strategieschwenk im Schlüsselbereich moderner Batterien für Elektro- und Hybridautos. “Wir können nicht auf Dauer so weitermachen wie bisher und mit mehreren Partnern grundsätzliche Technologien entwickeln”, sagte Jörg Grotendorst, Leiter des Geschäftsbereichs für Hybrid- und Elektrofahrzeuge von Continental, dem Handelsblatt. “Angesichts der anstehenden Industrialisierung der Zellproduktion wollen wir uns mit einem Partner, maximal aber mit zwei Partnern verbinden.” Bislang kooperiert der Konzern lose mit verschiedenen Herstellern von Lithium-Ionen-Zellen, die die Basis für die von Continental entwickelten Hochleistungsbatterien sind. Darunter sind das US-Unternehmen Johnson Controls und der deutsche Konkurrent Litec. Der Konzern habe keinen Zeitdruck bei der Partnersuche, sagte Grotendorst. “Möglichst bis Ende des Jahres” solle aber eine Entscheidung getroffen werden. Die geplante Partnerschaft stellt eine wichtige Weichenstellung dar. Continental ist einer der wenigen großen Player, der bislang keine Allianz eingegangen ist.

Continental ist bereit für die emobile Zukunft

Continental hat bereits die Grundlagen für den angekündigten Paradigmenwechsel in der individuellen Massenmobilität geschaffen. Geht es nach Continental, könnte man morgen bereits mit der Serienproduktion von Elektrofahrzeugen beginnen. “Die aktuellen Entwicklungen rund um das Elektroauto zeigen, dass der Wettlauf um den Antrieb der Zukunft in vollem Gange ist. Die dafür jetzt notwendigen Investitionen sind jedoch enorm. Deshalb ist das Zusammenspiel aller Kräfte, also Wirtschaft, Politik und Wissenschaft notwendig. Mein Appell an die Politik lautet daher: Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen müssen auf Jahrzehnte hinaus verlässlich sein. Nur so werden wir als Industrie genug Kräfte mobilisieren und Fahrt aufnehmen können, insbesondere in Deutschland”, sagt der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. Bei Continental ist die Industrialisierung der neuen Antriebstechnik schon Realität. Den Schritt hinaus aus den Entwicklungslabors und Versuchsanwendungen hin zur Serienproduktion auf industriellem Maßstab hat Continental bereits erfolgreich absolviert. “Continental hat die Entwicklung der Kernkomponenten für Elektromobilität bereits seit den 90er Jahren vorangetrieben. Wir haben damit wiederholt Serienaufträge gewonnen und sind gerne bereit, unser Wissen und unsere Erfahrung auch in die jetzt ins Leben gerufene “Nationale Plattform für Elektromobilität” einzubringen”, erklärt Degenhart. Auch bei der Leistungselektronik für elektrische Antriebe und deren Batterie ist Continental schon lange aus der Laborphase heraus: Die aktuelle, dritte Generation ist um rund 30 % kleiner als ihre Vorläufer. Mit dieser kompakten Leistungselektronik fertigt der Zulieferer auch jenen wichtigen Teil eines Elektrofahrzeugs oder Hybrids, der den Gleichstrom aus der Batterie in Wechselstrom für den Elektromotor wandelt und umgekehrt die beim Bremsen gewonnene elektrische Energie in der Batterie speichert. Ab 2011 wird Continental den ersten kompletten elektrischen Antriebsstrang für das Serienfahrzeug eines europäischen Automobilherstellers produzieren. “Dafür haben wir 12 Millionen Euro in unseren niedersächsischen Standort Gifhorn investiert. Die jährliche Produktionskapazität ist für zunächst bis zu 60.000 Elektromotoren ausgelegt. Mit diesem Schritt bringt Continental, neben der Batterie und Leistungselektronik, auch die dritte Schlüsselkomponente Motor für die Elektromobilität in Serie”, sagt José Avila, Leiter der Continental-Division Powertrain und Mitglied des Vorstands der Continental AG. “Elektromobilität ist eine viel versprechende Zukunftstechnologie. Deshalb investieren wir jetzt und heute in den Schritt der Industrialisierung. Denn wir wollen, dass die Technologie des Elektrofahrzeugs möglichst bald auf die Straße kommt”, ergänzt Avila.

Android fährt Auto

17. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

android_logoInternetzugang fürs Auto ist bislang überwiegend ein Thema der oberen Preissegmente. U.a. um dies zu ändern, sind die Deutsche Telekom AG (DTAG) und Continental eine Kooperation eingegangen. Infotainment-Dienste sollen als Applikationen (Apps) für alle Pkw-Klassen gemeinsam entwickelt werden. Einen in einem VW Passat installierten Prototyp namens AutoLinQ zeigen die Partner am Telekom-Stand auf der CeBIT 2010. Dessen Rechner fürs Fahrzeugcockpit wird unter Android betrieben und bezieht via UMTS aktuelle Informationen von einer Server-Komponente.

eNOVA: Strategiekreis Elektromobilität gegründet

2. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

lenova_logoDie Partner der Innovationsallianz Automobilelektronik haben den “eNOVA Strategiekreis Elektromobilität” gegründet. Die Partner des Strategiekreises, Audi, BMW, Daimler, Porsche, Bosch, Continental, Hella, ZF Friedrichshafen, Infineon und ELMOS, wollen öffentliche Forschungsprogramme zu vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsthemen aus dem Bereich Elektromobilität und die Schnittstelle zu Infrastrukturthemen vorantreiben. Weitere Industriepartner aus industriellen Schlüsselbranchen planen dem Strategiekreis beizutreten. Der Fokus des Strategiekreises liegt dabei auf dem Gesamtsystem Elektrofahrzeug und seiner Schnittstelle und Anbindung zur Netzinfrastruktur. Der eNOVA Strategiekreis umfasst alle wichtigen Schlüsselbereiche zum Thema Elektromobilität und ist durch die Bedeutung seiner Partner ein wichtiger Ansprechpartner nicht nur für die Bundesregierung und ihre Ministerien, sondern auch für Verbände und Interessensgemeinschaften in Deutschland und in Europa. Ziel ist dabei letztlich die Etablierung des Leitmarkts für Elektromobilität in Deutschland.

Der eNOVA Strategiekreis Elektromobilität sieht daher in der Unterstützung der involvierten Bundesministerien eine seiner Kernaufgaben. Darüber hinaus gibt der Strategiekreis strategische Hilfestellung beim Erarbeiten von Roadmaps für öffentlich geförderte Forschungsprogramme und entwickelt geeignete Strategien zu deren Umsetzung. Der Strategiekreis hat diesbezüglich bereits Empfehlungen für gezielte Fördermaßnahmen zur Elektromobilität für zukünftige Förderbekanntmachungen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgelegt.
zum Strategiekreis

Event: “Elektromobilität”

16. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

iqpc_elektromobilität_logoVom 15. bis 16.03. richtet Veranstalter IQPC in Berlin die Konferenz Elektromobilität aus. Sie soll Gelegenheit bieten, mit Vertretern von Stadtwerken, Kommunen, Automobilherstellern und Zulieferern u.a. folgende Fragen zu diskutieren: Wann und wie sind Entwicklung und Aufbau einer Ladeinfrastruktur ein lohnenswertes Geschäftsfeld für Stadtwerke? Welche Anforderungen werden an Energieversorgungsnetze gestellt – welche Konzepte zum Einsatz von Smart Grids sind zielführend? Wie können Energieversorger, Kommunen sowie Automobilhersteller und -zulieferer gemeinsam erfolgreiche Elektromobilitätsprojekte auf den Weg bringen?

Zu den Referenten gehören Vattenfall Europe AG, Continental Automotive GmbH, Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Smiles AG, RheinEnergie AG, Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Better Place, RWE AG, STAWAG, DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, Ford Werke GmbH, APCOA Autoparking GmbH u.v.m.
Die Teilnahme kostet von knapp 1.200 Euro (nur Workshoptag) bis knapp 2.700 Euro (2 Tage Konferenz + Workshoptag) pro Person.
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