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Artikel Tagged ‘Deutsche Post’

DHL-Testgelände zum Ausbau innovativer Zustellformen

5. Juni 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Deutsche Post DHL möchte einen Innovationspark für den Test innovativer Konzepte in der Zustellung errichten. Dieser entsteht im grenzüberschreitenden Gewerbepark AVANTIS Aachen/Heerlen auf einem Gelände von 20.000 Quadratmetern. „Unser Unternehmen will seine CO2-Effizienz bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent verbessern, verglichen zum Basisjahr 2007. Im Rahmen unseres Pilotprojekts ‚CO2-freie Zustellung in Bonn‘ setzen wir auf den Einsatz von Elektrofahrzeugen. Aufgrund der guten Erfahrungen möchten wir unsere Aktivitäten im Bereich innovativer Zustellformen verstärken“, so Jürgen Gerdes, Konzernvorstand für den Unternehmensbereich Post – eCommerce – Parcel. „Der Testbetrieb von speziell für die Brief- und Paketzustellung entwickelten Elektrofahrzeugen soll nun am neuen Standort intensiviert und ausgebaut werden, um dieses Ziel zu erreichen.“

Das Bauvorhaben wird ein Prüfzentrum zum Testbetrieb dieser Elektrofahrzeuge sowie weiterer innovativer Zustellkonzepte beheimaten. Der Beginn der Erdarbeiten ist für Ende Juni geplant, Ende 2014 soll der Innovationspark fertiggestellt sein, parallel wird die Forschungsarbeit vorangetrieben. „Mit unserem neuen Standort in Aachen sind wir bestens aufgestellt, um den Testbetrieb neuer Mobilitätsarten und -wege auf höchstem Niveau voranzutreiben – insbesondere aufgrund der Nähe zur exzellenten Hochschullandschaft. Die gemeinsam mit der RWTH Aachen entwickelten Elektrofahrzeuge werden bereits in verschiedenen Zustellstützpunkten im Alltagsbetrieb dem Praxistest unterzogen und sollen nun auch in die Weiterentwicklung der Verbundzustellung einbezogen werden, bei der Brief- und Paketzustellung zugunsten der Effizienz gemeinsam erfolgen“, betont Gerdes.

Deutsche Post entwickelt neues eBike für die Briefzustellung

6. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Deutsche Post will ein neues Elektrorad für die Briefzustellung entwickeln. Gemeinsam mit der StreetScooter Research GmbH und dem Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen soll in einer ersten Phase zunächst ein Konzept erstellt werden, das die postspezifischen Anforderungen erfüllt und damit die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter im Zustellalltag verringert. In einem zweiten Schritt sollen dann 10 Prototypen im Zustelldienst getestet werden. Jürgen Gerdes, Vorstand BRIEF Deutsche Post DHL, sagt: “Als Betreiber einer der größten Fahrradflotten Deutschlands und Europas wissen wir aus Erfahrung, dass Fahrräder mit elektrischer Trittunterstützung die Arbeit der Zusteller zum Teil deutlich erleichtern. Wir glauben, dass die technische Entwicklung eines elektrischen Lastenfahrrads noch nicht abgeschlossen ist und es noch Potenzial insbesondere in den Bereichen Ergonomie, Lastausnutzung und Effizienz gibt.”

Das Elektrorad für die Briefzustellung der Deutschen Post muss im Durchschnitt täglich 13 Kilometer mit einer Vielzahl von Stopps und Anfahrvorgängen bei einer Zuladung von 50 Kilogramm bewältigen und ist bis zu 300 Tage im Jahr im Einsatz. Kaum ein anderer Beruf stellt ähnlich hohe Anforderungen an ein Pedelec wie die Briefzustellung. Robustheit, Zuverlässigkeit und ein möglichst niedriger Wartungsaufwand stellen hohe Ansprüche an Rahmen, Batterie, Motor, Elektronik und Komponenten – insbesondere in den Wintermonaten. Zudem muss das Post-eFahrrad jederzeit sicher und einfach zu bedienen sein, den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und die Fracht vor Witterungseinflüssen schützen.

Deutsche Post rüstet auf eAutos um

18. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Deutsche Post will Briefe und Pakete in Städten künftig mit Elektroautos auszuliefern. Nach Informationen der WirtschaftsWoche startet das Pilotprojekt mit 150 Fahrzeugen in Kürze in Bonn, dem Stammsitz der Deutschen Post. 50 Elektroautos dafür liefert im Juni das Aachener Startup-Unternehmen Streetscooter. Dessen Geschäftsführer Achim Kampker hofft darüber hinaus auf eine Serienfertigung über mehrere Tausend Autos im Anschluss an die Pilotphase, die Anfang 2014 endet.

Die Post kommt künftig elektrisch

1. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Briefträger sollen künftig elektrisch von Tür zu Tür fahren. Ein entsprechendes Fahrzeug wurde jetzt vorgestellt. Entwickelt wurde das elektrische Postauto von der Deutschen Post und der Street Scooter GmbH, einem Spin-Off der Hochschule Aachen. Die Anforderungen sind speziell: Täglich bis zu 200 Stopps und Anfahrvorgänge sowie bis zu 300 Tage im Jahr im Einsatz. Dabei soll an Bord Platz für Briefe und Pakete sein. Hohe Geschwindigkeiten hingegen braucht das Fahrzeug nicht zu erreichen, so dass bei 85 km/h Schluss ist. Auch eine große Reichweite wird nicht verlangt. 120 Kilometer sollen trotzdem möglich sein. Die Post hat zwar bereits 60 Elektroautos im Briefzusteller-Einsatz, die speziellen Anforderungen werden von den bis dato eingesetzten Elektrofahrzeugen aber nicht 100 prozentig erfüllt. Ob der Street Scooter es besser macht, soll er ab 2013 zeigen. Dann stellen sich 50 Vorserienfahrzeuge einem Alltagstest.

Deutsche Post will auf eAutos umstellen

14. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Laut einem Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will die Deutsche Post einen Teil ihres Fuhrparks auf Elektroautos umstellen. Die Post habe einen Auftrag für die Entwicklung eines batteriebetriebenen Fahrzeugs an die Aachener Elektroauto-Manufaktur Streetscooter GmbH vergeben. Demnach soll zusammen mit Partnern aus der Zulieferindustrie ein Elektro-Pritschenwagen entwickelt werden, der für die Zustellung von Briefen und Paketen geeignet wäre. Der Fuhrpark der Post eignet sich ideal für den Einsatz von Elektrofahrzeugen, da die Zustellfahrzeuge täglich bis zu 200 Stopps und Anfahrvorgänge bewältigen müssen, langsam fahren und auf vergleichsweise kurzen und vorhersehbaren Strecken unterwegs sind. Für die Post fahren derzeit laut Zeitungsbericht bereits 60 Elektroautos. Der Streetscooter wurde von einem Konsortium aus überwiegend mittelständischen Zulieferern gemeinsam entwickelt. Das Auto soll möglichst preiswert produziert werden können und nur 5.000 Euro kosten – zuzüglich der zu leasenden Batterien.

Die Post fährt elektrisch

9. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Auch in NRW werden Briefe und Päckchen künftig elektrisch verteilt. Bis Ende des Jahres testet die Deutsche Post DHL mit 12 Fahrzeugen den dauerhaften Einsatz der batteriebetriebenen Autos in der Zustellung. In Recklinghausen, Bonn-Beuel und Hürth werden die Fahrzeuge eingesetzt, teilte die Deutsche Post am Donnerstag mit. Das Projekt ist Teil des Umweltschutzprogramms “GoGreen”.

Deutsche Post hat größte Flotte von Mercedes-Benz Vito E-CELL

10. März 2011 Juliane Keine Kommentare

Im Waiblinger Zustelldepot der Deutschen Post übergab Andreas Burkhart, Leiter Vertrieb & Marketing Mercedes-Benz Vans die Schlüssel von sieben Mercedes-Benz Vito E-CELL an Uwe Brinks, Bereichsvorstand der Deutschen Post DHL. Zusammen mit fünf Fahrzeugen, die bereits in Berlin im Einsatz sind und weiteren drei Vito E-CELL, die in den nächsten Tagen übergeben werden, besitzt die Deutsche Post somit eine Flotte von fünfzehn umweltfreundlichen Vito E-CELL. Dies ist die größte Anzahl von rein elektromotorisch angetriebenen Vito, die derzeit bei einem Kunden im regulären Dauereinsatz integriert sind. Neben geringen Geräuschen zeichnet sich der Mercedes-Benz Vito durch eine absolute Emissionsfreiheit vor Ort aus. „Wir freuen uns, dass wir mit der Deutschen Post einen Partner gefunden haben, der in seinen Fuhrpark unseren Vito E-CELL so stark integriert. Wir sind sicher, dass der Vito auch hier in der anspruchsvollen Topografie in und um Stuttgart im regulären Paketzustelldienst seine Stärken zeigen kann.“, sagte Andreas Burkhart bei der feierlichen Übergabe.

BMU fördert Karmann e-Mobil mit 9,5 Mio. €

22. September 2009 klaus Keine Kommentare

Das Bundesumweltministerium will ein Pilotprojekt des Osnabrückers Automobilherstellers Karmann e-Mobil mit 9,5 Millionen Euro unterstützen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überreichte dem Autobauer eine entsprechende Absichtserklärung. Das Unternehmen will mit dem FleetExplorer Karmann einen Kleintransporter insbesondere für den städtischen Lieferverkehr entwickeln, der im Rahmen eines Feldversuches eingesetzt werden soll. Das Projekt ist Teil des Forschungsprogramms Elektromobilität. . Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für einen Einsatz im Wirtschaftsverkehr. Zudem stehen die Fahrzeuge nachts zu festen Zeiten an einem festen Ort und können dann als Stromspeicher zur Pufferung des Elektrizitätsnetzes eingesetzt werden und Strom aus Windkraftanlagen speichern. Dieser Aspekt soll in dem bis Ende 2011 laufenden Projekt untersucht werden. Geplant ist, die Elektrofahrzeuge bei der Deutschen Post und einigen anderen Anwendern im Rahmen eines Feldversuchs in Berlin einzusetzen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 21,5 Millionen Euro.

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Karmann kommt zurück – mit Elektroautos

11. September 2009 klaus Keine Kommentare

karmannIm Juli hatte es noch geheißen, ein Großauftrag von Volkswagen werde den traditionsreichen, aber insolventen Automobilbauer Karmann und die 1.600 bereits gekündigten Beschäftigten retten. Hintergrund sollte ein Forschungs- und Entwicklungsauftrag in zweistelliger Millionenhöhe sein, für den sich auf das Geschäft mit Elektroautos konzentrieren wollte. Hierfür wurde die Tochtergesellschaft Karmann E-Mobil GmbH gegründet, die sich unabhängig vom Schicksal des Mutter-Unternehmens auf dem Markt behaupten soll. In diesem Kontext war auch vom Produktionsstart einer Großserie in bereits zwei Jahren zu lesen – innerhalb von sieben Jahren sollten mindestens 100.000 Fahrzeuge das Werk verlassen.

Tatsächlich vorgestellt wurde nun aber das Ergebnis einer Kooperation mit dem Oldenburger EVU EWE. Der resultierende “E3″ ist laut Hersteller die Vorserienversion eines alltagstauglichen und straßenzugelassungsfähigen Elektroautos im A-Segment. Angetrieben wird der E3 von einem Synchronmotor, der auch im Teillastbereich einen hohen Wirkungsgrad bieten soll. Integriert ist ein wassergekühlter Umrichter mit eigenem Abschaltsystem. Anfahrleistungen von 57 kW und Dauerleistungen von 37 kW sollen möglich sein. Interessanterweise ist auch von einem “einstufigen Seriengetriebe” die Rede. Angedacht ist weiter eine vollständige Ferndiagnose über GSM. Leider noch keine Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit zu diesem interessanten Projekt.