Archiv

Artikel Tagged ‘Dienstwagen’

Bundesregierung verfehlt eigene Flotten-Ziele

Die Regierung setzt weit weniger Elektroautos ein, als sie selbst vorschreibt: Nur sechs Prozent der angeschafften Dienstwagen haben einen Elektro-Antrieb. Die vorgeschriebene Quote von zehn Prozent erfüllen nur vier von 17 Bundesministerien und Behörden. Im Schnitt fahren nur sechs Prozent der Mitarbeiter mit Elektroautos, kritisiert der Grüne Abgeordnete Stephan Kühn im Tagesspiegel. Lediglich das Auswärtige Amt, das Innen- und das Verkehrsministerium sowie das Bundespresseamt halten die 10-Prozent Vorgabe ein. Im Familienministerium gebe es ebenso wie im Justiz- und Entwicklungsministerium hingegen überhaupt keine Elektroautos, eine Anschaffung sei in diesem Jahr auch nicht mehr geplant. Mehr dazu können Sie hier nachlesen. Vorbildfunktion geht anders..!

LeaseRad baut Kundennetzwerk aus

13. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Freiburger Fahrradleasing-Pionier LeaseRad gewinnt namhafte Kunden: Seit Anfang November 2013 bieten der Premium-eBike-Hersteller Riese & Müller sowie Deutschlands führender Garantie-Dienstleister WERTGARANTIE ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Fahrräder, eBikes und Pedelecs günstig über den Arbeitgeber zu leasen. „Als Fahrrad-Enthusiasten war die Entscheidung für uns natürlich naheliegend, unseren Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, die Vorteile eines steuervergünstigten Dienstrades zu nutzen und von den Kostenersparnissen zu profitieren“, begründet Geschäftsführer Heiko Müller die Zusammenarbeit mit dem BEM-Mitgliedsunternehmen LeaseRad.

Seit dem 01. November 2013 können auch die Mitarbeiter von WERTGARANTIE ein eigenes JobRad für den Weg zur Arbeit nutzen oder privat damit unterwegs sein. „Wir sind schon vor einigen Jahren als fahrradfreundlichstes Unternehmen an unserem Standort Hannover ausgezeichnet worden: Unseren radelnden Mitarbeitern bieten wir eine ganze Reihe besonderer Leistungen, wie etwa gesicherte Stellplätze, eine Werkstatt für Reparaturen, Leihregenbekleidung und Duschen sowie Haartrockner auf allen Etagen – und jetzt zusätzlich noch die Möglichkeit, mit dem JobRad-Modell Fahrräder von Steuervorteilen zu profitieren“, so der Vorsitzende des WERTGARANTIE-Vorstands Thomas Schröder.

eMobilität: 10 Jahre steuerfrei

24. Mai 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Bundesregierung setzt erste Teile des Regierungsprogramms Elektromobilität um: Statt wie bisher fünf Jahre, sollen Elektroautos nun zehn Jahre von der Steuer befreit werden. Das wurde in einem Gesetzesentwurf am Mittwoch beschlossen. Die Steuerbefreiung gilt aber nur für Fahrzeuge, die in einem bestimmten Zeitraum zugelassen wurden. Wer sein Elektrofahrzeug im Zeitraum vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2015 anmeldet, wird befreit. Ab 2015 gilt für Neuzulassungen bei erstmaliger Zulassung vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2020 eine Steuerbefreiung von fünf Jahren.

Die Förderung soll nicht mehr nur auf reine Elektro-Pkw beschränkt werden, sondern bezieht sich auf Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge, Leichtfahrzeuge und Krafträder, die im Sinne des § 9 Absatz 2 KraftStG reine Elektrofahrzeuge sind.

juwi fordert faire Besteuerung für Dienstwagen mit Elektroantrieb

23. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Bereits 20 Elektrofahrzeuge sind für juwi im Einsatz, bis Ende diesen Jahres sollen rund zehn Prozent der dann voraussichtlich genutzten 340 Wagen der Flotte elektrisch über die Straßen gleiten. In Wörrstadt hat man erkannt, dass gerade im Bereich der Fuhrparks von Unternehmen große Potenziale liegen, um die Elektromobilität weiter voranzubringen. Allerdings steht diesen Möglichkeiten die undifferenzierte Besteuerungspraxis entgegen.

„Ich halte es für mehr als fragwürdig, dass die Nutzung von Elektroautos als Dienstwagen im Vergleich zum normalen Benziner oder Diesel in erheblichem Maße teurer ist. Diese Tatsache steht in direktem Widerspruch zu dem erklärten Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen“, so juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Die politisch erwünschte und durch den voranschreitenden Klimawandel unumgängliche Förderung alternativer Antriebe verdiene zumindest eine faire Gleichstellung gegenüber herkömmlichen Technologien, ergänzt Willenbacher.

Um auf die Diskrepanz in der Besteuerungspraxis hinzuweisen, hat sich der Vorstand der juwi-Gruppe nun in einem offen Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gewandt und setzt sich darin für die im Mai 2011 im Regierungsprogramm Elektromobilität der Bundesregierung beschlossene Besteuerung nach dem sogenannten Nutzwertprinzip ein. Vereinfacht bedeutet das, dass Elektroautos in der Besteuerung nicht nach ihrem Anschaffungspreis, sondern nach dem Preis „vergleichbarer“ Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor veranschlagt werden. Mit diesem Modell könnte man Dienstwagen mit Elektromotor als echte Alternative zum Benziner etablieren.

Den offenen Brief an das Bundesfinanzministerium finden Sie hier.

eAutos als Dienstwagen problemlos möglich

8. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Forschungsprojekts Future Fleet haben über 500 SAP-Mitarbeiter Elektrofahrzeuge als Firmenwagen getestet. Mit den insgesamt 27 Elektroautos wurden über 100.000 km zurückgelegt. Das Öko-Institut hat das Projekt “Future Fleet” nun ausgewertet. Ergebnis: Ein Fünftel aller Dienstwagen von SAP könnte bis 2030 problemlos rein elektrisch fahren, mit Plug-in-Hybrid sogar 80%.

Die vollständige Studie können Sie hier downloaden. Lesenswert..!

Erster emobiler Landeshauptmann Österreichs

9. November 2011 Juliane Keine Kommentare

LH Dörfler, Haider, Aichlseder und Kreiner mit dem Fluence Z.E.

Am Rande des NEW MOBILITY FORUM in Kärnten kam es zu einem Vertragsabschluss der besonderen Art. Landeshauptmann Gerhard Dörfler unterzeichnete den Vertrag für den ersten emobilen Dienstwagen eines Landeshauptmannes in Österreich. Der Renault Fluence Z.E. wird ab Frühjahr 2012 der offizielle Dienstwagen des Kärntner Landeshauptmannes mit dem Kennzeichen „K1“ werden. „Mir ist es wichtig als Vorbild voran zu gehen und die Kärntnerinnen und Kärntner davon zu überzeugen, wie viel Spaß und Fahrkomfort Elektromobilität bietet. Der Fluence Z.E. besticht mit seiner Alltagstauglichkeit und seinem tollen Design. Ich freue mich auf meine zukünftigen Dienstfahrten“, so der Kärntner Landeshauptmann.

Baden-Württembergische Landesregierung übernimt zwei eAutos

14. Juni 2011 Juliane Keine Kommentare

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Verkehrsminister Winfried Hermann haben am vergangenen Freitag in Stuttgart zwei weitere Elektrofahrzeuge für den Fuhrpark des Landes in Empfang genommen. Zwei Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL stellen dort ab sofort ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis. „Baden-Württemberg ist die Heimat des Automobils, deshalb wollen wir ein Signal setzen und Elektrofahrzeuge auf der Straße stärker sichtbar machen“, betonten beiden. „Elektrofahrzeuge sind ein wichtiger Baustein zu einer nachhaltigen Mobilität. Heute setzen wir die ökologische Modernisierung unseres Landesfuhrparks konsequent fort.“ Bereits seit Dezember 2010 sind mehrere Mercedes-Benz B-Klassen F-CELL und smart fortwo electric drive für die Landesregierung im Einsatz. Mit den batteriebetriebenen A-Klassen vervollständigt sie ihren mit alternativen Antrieben ausgestatteten Fuhrpark und setzt damit ein Zeichen in punkto Zukunftsmobilität. Baden-Württemberg ist damit Vorreiter beim Einsatz von Elektroautos als Dienstwagen.

juwi-Mitarbeiter fährt ersten personenbezogenen Elektro-Dienstwagen Deutschlands

25. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Den ersten personenbezogenen Elektro-Dienstwagen Deutschlands, einen Mitsubishi i-MiEV, fährt Dr. Ronald Große, der bei der Wörrstadt juwi-Gruppe die Abteilung „Solare Mobilität“ leitet. Das rheinland-pfälzische Unternehmen ist auf Planung, Finanzierung, Realisierung und den Betrieb von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien spezialisiert und weltweit einer der führenden Projektentwickler in diesem Bereich. Der Elektro-Dienstwagen ist Teil des Projekts „MOREMA“, mit dem die juwi-Gruppe ihren derzeit rund 140 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark komplett auf Elektroautos umstellen will. Dr. Große ist von der Zukunft elektrisch betriebener Automobile überzeugt. „Hier liegt ein ähnlich großes Potenzial, eine Erfolgsgeschichte wie die Erneuerbaren Energien zu schreiben.“ Dass der Leiter der Abteilung Solare Mobilität irgendwann selbst dienstlich ein Elektrofahrzeug fahren würde, stand fest – trotz problematischer gesetzlicher Rahmenbedingungen. „Der heute noch hohe Einstiegspreis des i-MiEV bewirkt, dass er gegenüber einem gleich großen Auto mit herkömmlichem Antrieb höher versteuert wird“, sagt Dr. Große. Fahrer von personenbezogenen Dienstwagen müssen nach der derzeitigen Steuergesetzgebung nämlich ein Prozent des Listenpreises plus Entfernungskilometer versteuern. „Um einen Fuhrpark schneller komplett auf Elektromobilität umstellen zu können, würde eine Förderung enorm helfen. Die jetzige Steuergesetzgebung, welche Elektrofahrzeuge als Dienstwagen nicht gesondert behandelt, hemmt den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland ungemein“, sagt Dr. Große – und begrüßt es, dass die Verkehrs- und Umweltpolitiker der Koalition sich dafür einsetzen wollen, dass Nutzer von Elektro-Dienstwagen künftig nicht mehr Steuern zahlen müssen als Fahrer eines Dienstfahrzeugs mit konventionellem Antrieb.

Bundesverkehrsministerium fährt elektrisch

17. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Bundesminister-Peter-Ramsauer-mit-einem-elektrisch-betriebenen-Smart “In acht Modellregionen in ganz Deutschland haben wir bereits erfolgreich unseren großen Praxistest zur Einführung der Elektromobilität gestartet. Ich möchte, dass Elektromobilität im Alltag ankommt – auch bei uns im Ministerium. Wir gehen mit gutem Beispiel voran: Für kurze Dienstfahrten in der Stadt nutze ich zum Beispiel auch unseren neuen Elektro-Smart. Dieses Auto steht meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenfalls dienstlich zur Verfügung. Übrigens: Der E-Smart fährt mit Ökostrom,” erklärte Bundesminister Peter Ramsauer bei der Entgegennahmen des E-Smarts. Das Bundesverkehrsministerium fördert nicht nur die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität mit Milliardenbeträgen. Es prüft auch Möglichkeiten zum Einsatz alternativer Antriebstechniken im eigenen Fuhrpark. Am 11. Mai bekam das Bundesverkehrsministerium einen rein elektrisch betriebenen Smart als Dienstwagen ausgeliefert. Der neue E-Smart steht ab sofort sowohl dem Minister, den Staatssekretären als auch den Mitarbeitern des BMVBS in Berlin für dienstliche Termine zur Verfügung. Der Minister hat den Wagen gleich nach der Lieferung für Fahrten genutzt: Vom Bundeskanzleramt ging es von der Kabinettssitzung zum Reichstag. Nach der Fraktionssitzung fuhr der Minister mit dem E-Smart zurück ins Bundesverkehrsministerium. Das Aufladen der Fahrzeuge ist grundsätzlich an jeder Steckdose möglich. Darüber hinaus wird auf dem Gelände des Ministeriums in der Invalidenstraße und in der Krausenstraße eine ausschließlich mit Ökostrom verkabelte Ladestation installiert.