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Artikel Tagged ‘DIN’

Normung und Standardisierung im Bereich eMobilität

Das DIN, Deutsches Institut für Normung e.V., erarbeitet Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft und ist privatwirtschaftlich organisiert. Normung ist eine globale Aufgabe, denn fast 90 Prozent der Arbeit des DIN ist europäisch und international ausgerichtet. Dieser Trend setzt sich im Bereich der Elektromobilität fort, bei dem es sich schließlich um ein Thema mit weltweiter Bedeutung handelt. Internationale Normen können hier einen bedeutsamen Beitrag leisten. Sie schaffen Sicherheit, tragen zu einem einheitlichen Verständnis bei, stellen ein systemübergreifendes Zusammenwirken verschiedener Technologien durch die Definition entsprechender Schnittstellen sicher und öffnen damit letztlich Märkte – weltweit. Internationale Normen können hier einen bedeutsamen Beitrag leisten. Sie schaffen Sicherheit, tragen zu einem einheitlichen Verständnis bei, stellen ein systemübergreifendes Zusammenwirken verschiedener Technologien durch die Definition entsprechender Schnittstellen sicher und öffnen damit letztlich Märkte – weltweit.

DIN-Normung für Elektromobilität

24. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität ist das Zukunftsthema der Stunde. Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. positioniert sich auch in diesem innovativen Technikbereich in der Pole Position. Am 20. Mai nahmen DIN-Direktor Dr. Torsten Bahke und Heinz Gaub, Mitglied der Geschäftsleitung, zwei brandneue smart electric drive in Betrieb. Sie werden den Slogan der deutschen Normung auf den Straßen Berlins sichtbar machen: „Normen treiben an. Elektromobilität“. Wer bei Elektromobilität an Normung denkt, dem fällt zunächst der Ladestecker ein, dessen grenzenübergreifende Funktionalität tatsächlich ein wichtiges Projekt für die Zukunftsfestigkeit dieses Automobilsektors darstellt. Doch auch beim Thema Sicherheit und bei Fragen zu künftigen Abrechnungssystemen ist Normung Trumpf. Unter Beteiligung von DIN und DKE beschäftigen sich Gremien auf internationaler Ebene mit einer Vielzahl von Fragestellungen, um zum Beispiel Stromgefahren für den Betreiber des Fahrzeugs auszuschließen und Anforderungen an Batterien festzulegen. Durch den Aufbau einer kompatiblen Ladeinfrastruktur und intelligenter Steuerungssysteme soll zudem gewährleistet werden, dass jeder Kunde an jeder beliebigen Tanksäule seinen Strom bekommt. Das Elektromobil der Zukunft wird auch in das intelligente Stromnetz „Smart Grid“ eingebunden sein. Auch hier ist die Normung der Schnittstellen wichtig, um zu gewährleisten, dass moderne Energie- und Kommunikationssysteme sich untereinander verständigen und Daten austauschen können. Standardisierte Abrechnungssysteme werden es auf lange Sicht sogar möglich machen, das Elektromobil in Zeiten günstigen Stroms aufzuladen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Netz einzuspeisen.

Event: “Elektromobilität”

16. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

iqpc_elektromobilität_logoVom 15. bis 16.03. richtet Veranstalter IQPC in Berlin die Konferenz Elektromobilität aus. Sie soll Gelegenheit bieten, mit Vertretern von Stadtwerken, Kommunen, Automobilherstellern und Zulieferern u.a. folgende Fragen zu diskutieren: Wann und wie sind Entwicklung und Aufbau einer Ladeinfrastruktur ein lohnenswertes Geschäftsfeld für Stadtwerke? Welche Anforderungen werden an Energieversorgungsnetze gestellt – welche Konzepte zum Einsatz von Smart Grids sind zielführend? Wie können Energieversorger, Kommunen sowie Automobilhersteller und -zulieferer gemeinsam erfolgreiche Elektromobilitätsprojekte auf den Weg bringen?

Zu den Referenten gehören Vattenfall Europe AG, Continental Automotive GmbH, Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Smiles AG, RheinEnergie AG, Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Better Place, RWE AG, STAWAG, DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, Ford Werke GmbH, APCOA Autoparking GmbH u.v.m.
Die Teilnahme kostet von knapp 1.200 Euro (nur Workshoptag) bis knapp 2.700 Euro (2 Tage Konferenz + Workshoptag) pro Person.
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“Lenkungskreis E-Mobility” gegründet

8. September 2009 klaus Keine Kommentare

“Das Elektrofahrzeug hat das Potenzial, als Innovationsträger für den Standort Deutschland zu dienen. Es wird für die umweltfreundliche Mobilität von morgen einen wichtigen Beitrag leisten”, betonten Dr. Thomas Schlick, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) sowie Vorsitzender des Normenausschusses Automobiltechnik, und Dr.-Ing. Bernhard Thies, Geschäftsführer der DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE). Eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sei allerdings der flächendeckende Aufbau einer Infrastruktur, die es ermöglicht, Batterien schnell und zuverlässig wieder aufzuladen.

Wichtig für die Einführung von Elektrofahrzeugen ist die Interoperabilität der einzelnen Systeme und Komponenten. Normung und Standardisierung spielen hier die Schlüsselrolle.
Aus diesem Grund haben VDE|DKE gemeinsam mit dem VDA Normenausschuss Automobil
im DIN ein Lenkungsgremium zur Koordinierung der Aktivitäten gegründet. Ziele des Lenkungskreises E-Mobility sind die Förderung von Entwicklungen, das Steuern und Koordinieren der verschiedenen Normungs- und Standardisierungsprojekte sowie der kontinuierliche Informationsfluss in die Community. Dies betrifft vor allem die Standardisierung der Schnittstelle für das Laden von Elektrofahrzeugen am Stromnetz und die Standardisierung leistungsfähiger und zuverlässiger Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Als zukünftiger Partner beim Aufbau der Infrastruktur ist außerdem das Elektrohandwerk über den Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) eingebunden.

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