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Artikel Tagged ‘doppeltgerichtete Energieübertragung’

GE entwickelt Akku für Elektrobus

6. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

General Electric (GE) hat einen Energiespeicher aus zwei verschiedenen Akkutypen entwickelt, der speziell auf die Bedürfnisse von elektrisch betriebenen Schwerfahrzeugen zugeschnitten ist. Der doppelte Akku besteht aus einem Lithium- und einem Natrium-Akku. Das habe laut GE den Vorteil, dass die positiven Eigenschaften von beiden Materialien genutzt werden können. Der Lithium-Akku kann zwar schnell viel Leistung zur Verfügung stellen oder speichern, dafür sei seine Speicherkapazität aber begrenzt. Im Gegensatz dazu kann der Natrium-Akku viel Energie speichern, diese aber nicht schnell genug wieder bereitstellen. GE schätzt, dass diese Technik die Kosten für Energiespeicher von Bussen und Lastwagen um bis zu 20 Prozent senken können. Der Energiespeicher wurde für das Hybrid-Transit-Bus-Projekt der US-Verkehrsbehörde entwickelt.

VDE-Standard für eAutostecker

2. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Serieneinführung von Elektrofahrzeugen sind geeignete Ladestecker zum „Betanken“, die einfach und vor allem sicher zu bedienen sein müssen. Sie müssen weltweit problemlos funktionieren – und das trotz national unterschiedlicher Stromversorgungssysteme und Anforderungen an Stecker und Steckdosen. Der VDE hat mit seiner Normungsorganisation DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE) einen VDE-Standard konzipiert, der alle national unterschiedlichen Sicherheitsaspekte, physischen Aufbau- und Kompatibilitätsanforderungen berücksichtigt. Experten sehen darin einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur flächendeckenden Elektromobilität. Der VDE-Standard, der bereits bei der internationalen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) eingereicht wurde, definiert Stecker und Schnittstellen für höchst unterschiedliche Ladebetriebsarten. So wird ein „Betanken“ mit 20, 32, 63 Ampère (Einphasen- und Drehstrom) und 70 Ampère (nur Einphasenstrom) bei einer Betriebsspannung von maximal 500 Volt und 50 bis 60 Hertz möglich. Zukunftsweisend ist auch die Berücksichtigung der doppeltgerichteten Energieübertragung. Das heißt, dass Fahrzeuge sowohl Energie aus dem Versorgungsnetz aufnehmen als auch dorthin abgeben können – eine wichtige Voraussetzung für die Anbindung des Elektromobils an das „Smart Grid“ der Zukunft auf Basis Erneuerbarer Energien.