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Artikel Tagged ‘E-WALD’

Den Bayerischen Wald entdecken und eMobilität erleben

10. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Das neue Angebot der E-WALD GmbH in Kooperation mit dem Vertriebsservice Ostbayern der Deutschen Bahn und dem Tourismusverband Ostbayern bietet allen Bahnanreisenden die Möglichkeit, günstig Elektroautos zu mieten um damit während des Urlaubsaufenthaltes oder bei einem Tagesausflug individuell flexibel und mobil zu sein. Als Bahnkunde erhalten Sie 10% Gutschrift vom Mietpreis des Fahrzeugs auf Ihr E-WALD Kundenkonto. Ab sofort können Kunden der Deutschen Bahn, die in den Bayerischen Wald reisen, direkt an den eCarsharing-Stationen der Bahnhöfe Bogen, Plattling, Passau, Vilshofen oder Zwiesel in eines der Elektroautos der E-WALD GmbH umsteigen. Und so „ökologisch und individuell ihre Reise fortsetzen“, auch in Gebiete, die vom öffentlichen Nahverkehr nicht optimal erschlossen sind, sagt Anton Steiler vom Vertriebsservice Ostbayern der DB.

Forscher der TH Deggendorf entwickeln Reichweiten-App

20. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Forscher der Projektgruppe E-WALD der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), haben am 19. Februar 2015 das neue „ORM“ (Optimiertes Reichweitenmodell) für Elektrofahrzeuge vorgestellt. Über eine speziell entwickelte App erhalten Nutzer von Elektrofahrzeugen künftig deutlich genauere Daten zur maximalen Reichweite ihres Fahrzeugs. Vor allem bei Erstnutzern von Elektrofahrzeugen ist die Verunsicherung groß. Bei vielen Elektrofahrzeugen unterschiedlicher Hersteller wird ihnen beim Fahrzeugstart zwar eine maximale Reichweite angezeigt, die aber von den Systemen bereits nach wenigen Fahrminuten beträchtlich nach unten korrigiert wird. Häufig müssen sie feststellen, dass das ursprünglich angepeilte Ziel nun doch nicht mit einer Batterieladung erreichbar ist. Der Grund liegt darin, dass bei marktüblichen Elektroautos nur der Energieverbrauch der letzten zurückgelegten Kilometer in die Reichweitenberechnung einfließt. Mit dem ORM haben die Mitglieder der E WALD Forschungsgruppe der THD ein System entwickelt, das vorausschauend arbeitet und die Reichweite eines Elektrofahrzeugs auf den Kilometer genau berechnen kann. Neben der exakten Anzeige der Reichweite hat das Modell einen weiteren großen Vorteil. Es wurde herstellerunabhängig entwickelt und könnte noch in diesem Jahr serienmäßig in ersten eFahrzeugmodellen eingesetzt werden.

Als Basis für das ORM-System haben die Forscher eine eigene App, die „InCar App“ entwickelt, die auf einem Tablet im eAuto läuft. Die Bildschirmdarstellung gleicht der von Navigationsgeräten. Darauf wird das Ergebnis der optimierten Reichweitenberechnungen in Form eines blauen Polygons, quasi einer zweidimensionalen Wolke rund um das Fahrzeug, dargestellt. Die Ränder der Wolke markieren die maximale Reichweite des Fahrzeugs. Genauso gut könnte die maximale Reichweite aber auch über eine Kilometeranzeige dargestellt werden. Zusätzlich werden die verfügbaren Ladesäulen und touristische Ziele im Aktionsradius angezeigt. Die Berechnung der Reichweite ist deshalb so genau möglich, weil deutlich größere Datenmengen in das empirischen Modell einfließen. So werden sowohl Geoinformationsdaten wie Topographie und Straßennetz, als auch Fahrzeugdaten wie der aktuelle Ladezustand der Batterie, die Außentemperatur und das Fahrverhalten des Fahrers berücksichtigt. Weitere Informationen zur Reichweite-App finden Sie hier.

Erste E-WALD Carsharing-Station in Plattling eröffnet

4. November 2013 Juliane Keine Kommentare

E-WALD und die DB RegioNetz Verkehrs GmbH kooperieren mit der Absicht, Bahnreisenden im Rahmen der Ergänzung der Reisekette die Vorteile der Elektromobilität nahe zu bringen. Dazu wurden neben speziellen touristischen Produkten wie den stark ermäßigten RIT-Fahrkarten (Rail Inclusive Tours), deren Pauschalangebot auch den Transfer mit einem Elektromobil zwischen Bahnhof und Beherbergungsbetrieb beinhaltet, auch Sonderangebote für die Reisecenter entwickelt und der Aufbau von Carsharing-Stationen an besonders frequentierten Bahnhöfen in die Wege geleitet. Parallel wurde das für einen reibungslosen Carsharing-Betrieb notwendige internetbasierte Reservierungssystem des DB Carsharing auf die Bedürfnisse von E-WALD angepasst und ausgetestet.

Am 31. Oktober 2013 wurde die erste Carsharing-Station inklusive drei Ladesäulen in Plattling unmittelbar gegenüber dem Hauptbahnhof in Betrieb genommen. „Einen wesentlichen und überaus wichtigen Schritt auf dem Weg in die flächendeckende elektromobile Zukunft von Niederbayern“ nennt Klaus Mairhöfer, Geschäftsführer der E-WALD GmbH die Eröffnung, und Anton Stiebler, bei der RegioNetz Verkehrs GmbH verantwortlich für Ostbayern ergänzt, „dass damit eine weitere Lücke auf dem Weg zu einer geschlossenen elektrischen Reisekette geschlossen wird“.

Österreich und Bayern kooperieren in Sachen eMobilität

17. Mai 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Forschungsprojekte eMORAIL, unter der Leitung der ÖBB und E-WALD als Förderprojekt des Freistaats Bayern, haben letzte Woche ein umfassendes Memorandum of Understanding zur zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Die beiden Forschungsprojekte befassen sich intensiv mit dem Ziel die gesamte Mobilitätskette der Kunden mit der Bahn, Elektrofahrzeugen und dem Fahrrad abzudecken. Im Fokus der Vereinbarung stehen eine zentral geregelten Steuerung des Fahrzeugeinsatzes in Verbindung mit dem Öffentlichen Verkehr sowie einer breiten Informationsbasis für die Nutzer der Fahrzeuge, die primär über Navigationssysteme und Smartphones zur Verfügung gestellt werden sollen.

“Die Kooperation ist ein erster wichtiger Schritt, um Informationen und Daten auch aus anderen, jedoch durchaus vergleichbaren Regionen zu erhalten und so die Wissensbasis zu vertiefen”, so Nicole Stroj, Projektleiterin von eMORAIL. “Nach ersten Gesprächen hat sich herausgestellt, dass auch auf der technischen Schiene vielversprechende Ansätze für gemeinschaftliches Handeln zu sehen sind”, ergänzt E-WALD Projektleiter Klaus Mairhöfer. “In den gemeinsamen Aktivitäten sehen wir eine gute Zukunftschance und erwarten uns neben der technischen Kooperation auch einen wirkungsvollen Informationsaustausch”, so die beiden Projektleiter unisono.