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Artikel Tagged ‘eAuto’

Renault-Nissan Allianz stellt 200 eAutos für UN-Klimagipfel

27. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Renault-Nissan Allianz stellt als offizieller Partner für die UN-Klimakonferenz COP21 vom 30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris 200 Elektrofahrzeuge. Damit wird der komplette Shuttleservice des internationalen Gipfeltreffens erstmals rein elektrisch durchgeführt. Die Allianzpartner, die beide Mitglied im Bundesverband eMobilität sind, stellen für Besucher, Fachleute und Gäste der Klimakonferenz die fünftürige Kompaktlimousine ZOE, den Citytransporter Kangoo Z.E., das weltweit meistverkaufte eModell Nissan LEAF und den geräumigen Siebensitzer e-NV200. Im Rahmen der Weltklimakonferenz entstehen zudem 50 neue Ladestationen in Paris, um die Elektroflotte zu versorgen.

eCarsharing für Touristen im Hochschwarzwald

7. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH stellt in der Gemeinde Todtnau 25 Elektroautos und zwei Ladesäulen für elektrische Exkursionen bereit. Das Angebot richtet sich explizit an Touristen, die mit Hilfe des Navigationssystems vorprogrammierte Ausflugsziele finden können. Das eCarsharing-Angebot ist dabei in eine größere Initiative für mehr Nachhaltigkeit für die gesamte Region eingebunden. Für die Nutzung der eAutos werden jeweils rund sieben Euro für eine Stunde berechnet. Buchbar ist das Angebot ab April 2015. Sobald erste Ergebnisse und Erfahrungsberichte des Projekts vorliegen, ist durchaus auch eine Übernahme durch andere Urlaubsregionen denkbar. Der eigene Pkw kann dann getrost in der Hotel-Garage bleiben. Weitere Informationen rund um die Tourismusregion finden Sie hier.

ZSW-Analyse: 320.000 eAuto-Neuzulassungen im Jahr 2014

19. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) kann erneut enorme Zuwächse bei der Elektromobilität vermelden: Nach Berechnungen der Wissenschaftler waren Anfang 2015 mehr als 740.000 Elektroautos weltweit unterwegs. Voriges Jahr wurden etwa 320.000 Fahrzeuge neu zugelassen; damit hat der Zulieferermarkt für Fahrzeug-Akkus mit etwa 2 Milliarden Euro beachtliche Umsätze erzielt. Nissan Leaf, Tesla Model S und der Mitsubishi Outlander Plug-In führen die Zulassungsstatistiken 2014 an.

Auf rund eine drei Viertel Million hat das ZSW in seiner neuesten Analyse die Zahl der Elektro-Autos berechnet. Zu den Staaten mit den höchsten absoluten Zuwächsen zählen demnach vor allem die USA, deren Bestand an Strom betriebenen Pkw um ca. 117.000 (bzw. 69 Prozent) auf insgesamt rund 290.000 gewachsen ist. Damit sind die Vereinigten Staaten nach wie vor international führend gemessen am Bestand. Auch in China ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen: um fast 54.000 auf knapp 100.000 eFahrzeuge, was einer Erhöhung von etwa 120 Prozent entspricht. China belegt damit im Vergleich der Bestandszahlen Rang 3 – knapp hinter Japan. Dort wurde die Marke von 100.000 eAutos überschritten bei einer allerdings vergleichsweise niedrigen Zuwachsrate von 45 Prozent. Gemein ist den führenden Ländern, dass im Wesentlichen Marktanreizprogramme für die erfolgreiche Entwicklung der Elektromobilität verantwortlich zeichnen. Fehlende Marktanreize führen hingegen dazu, dass Deutschland beim Bestand (ca. 29.600) auf Platz 7 und bei den Neuzulassungen (ca. 11.700) nur auf Platz 8 landet. Wie in den vergangenen Jahren wird derweil Norwegen weiterhin seiner Vorreiterrolle gerecht. Um 113 Prozent auf insgesamt gut 43.400 steigt dort der eAuto-Bestand. In dem skandinavischen Land sind insgesamt rund 2,64 Mio. Pkw registriert – somit wird dort die Elektromobilität mit einem Anteil von gut 1,6 Prozent schon im Alltag sichtbar. Daran gemessen ist Norwegen weltweiter Spitzenreiter. Zum Vergleich: In Deutschland macht dieser Anteil gerade einmal 0,07 Prozent aus.

Grüne machen sich für eAuto-Kaufanreize stark

5. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Bundestagsfraktion der Grünen fordert, private Fahrzeughalter beim Kauf eines Elektroautos mit 5.000 Euro und beim Kauf eines Hybrid-Fahrzeuges mit 2.000 Euro zu unterstützen. Ein entsprechender Antrag solle in den Bundestag eingebracht werden, kündigte der Abgeordnete Stephan Kühn in der Leipziger Volkszeitung an. Zur Finanzierung solle der Bund einen Fonds auflegen, gespeist über die Umlage der Kfz-Steuer für Pkw, deren CO2-Ausstoß oberhalb der europäischen CO2-Grenzwerte liegt. Weitere Informationen dazu können Sie hier nachlesen.

Ein Nissan Leaf fürs gute Betriebsklima

2. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Dem Tankwart Adieu sagen und im Rahmen der Steuerabrechnung ab jetzt jeden Monat beim Posten „Benzinkosten“ eine Null notieren? Das können demnächst alle Teilnehmer des neuen Sonderverkaufsprogramms eVPP (electric Vehicle Purchasing Program) des BEM-Mitgliedsunternehmens Nissan. Es richtet sich an Beschäftigte von nachhaltig agierenden Unternehmen sowie Firmen mit einem Bezug zu Erneuerbaren Energien und zur Elektromobilität. Sprich an Menschen, die eine Affinität zu alternativen Antriebskonzepten haben und es spannend finden, als Pendler emissionsfrei zur Arbeit und am Abend wieder zurück nach Hause zu fahren.

Statt mit einem Diesel- oder Benzin-Modell können die Berufspendler ihre im Schnitt 50 bis 80 Kilometer langen Tagesdistanzen künftig in der besonders reichhaltig ausgestatteten Acenta Version des Nissan Leaf abspulen. Für das ausschließlich an Privatkunden gerichtete Angebot hat Nissan eine attraktive Leasing-Rate von 249 Euro ohne Anzahlung kalkuliert, mit einer Laufzeit von 48 Monaten oder 10.000 Kilometer Fahrstrecke pro Jahr. Insgesamt gewährt das um weitere Sonderkonditionen erweiterte Angebot einen Preisvorteil von über 25 Prozent gegenüber dem Listenpreis. Auf Wunsch schnüren die 25 in das e-VPP-Programm eingebundenen Nissan Händler auch Angebotspakete für einen Leaf Visia und Leaf Tekna sowie Verträge mit Laufzeiten von 24 bis 60 Monaten – mit entsprechend angepassten Laufzeiten und Leasingraten. Die so genannten Fünf-Sterne-Händler und ihre Werkstattteams sind speziell auf die Zero Emission Modelle von Nissan geschult, besitzen Vorführwagen und zum Teil auch Schnelllademöglichkeiten vor Ort. Weitere Informationen rund um das Angebot finden Sie hier.

Norwegen: eAutos dominieren Verkaufscharts 2014

25. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Norwegen fährt europaweit bekanntermaßen auf der emobilen Überholspur – kräftige Subventionen, attraktive Sonderregelungen und ein positives Image machen’s möglich. Für das vergangene Jahr ist nun eine weitere bemerkenswerte Entwicklung zu verzeichnen: Unter den 5 meistverkauften Neuwagen 2014 sind 3 Elektroautos vertreten! Weitere Informationen dazu finden Sie bei unserem Mitgliedsunternehmen eMobilitätOnline. Reinschauen lohnt sich..!

Ein Elektroauto für alle

15. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Wer ohne eigenen Wagen auf dem Land lebt, ist schnell aufgeschmissen, wenn der Bus mal nicht fährt. Ein kleines Dorf in der Eifel hat die Dienste unseres Mitgliedsunternehmens Riedel & Kaiser Mobil Marketing in Anspruch genommen und fährt nun mit einem Renault ZOE von A nach B. Die Redakteure der Tagesschau haben dem Dorf einen Besuch abgestattet. Hier finden Sie den dazugehörigen Bericht. Sehenswert..!

Lese-Tipp: Deutschland droht die Car-tastrophe

17. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität, Digitalisierung und Sharing Economy bedrohen die etablierten Automobil-Hersteller. Jetzt heißt es: Tesla, Google und Apple gegen Audi, BMW und Mercedes. Wer gewinnt den Kampf der Kulturen? Die Redakteure vom Manager Magazin sind dieser Frage in einem sehr lesenswerten Artikel nachgegangene. Unbedingt reinschauen..!

Kundenbedürfnisse beim eAuto-Kauf

12. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos ließen sich wesentlich erfolgreicher verkaufen, wenn die Hersteller die richtigen Modelle anbieten würden. Die Fahrzeuge, die vor allem die deutschen Hersteller derzeit anbieten, seien genau am Markt vorbei produziert. Mit den richtigen Modellen ließe sich der Absatz in Deutschland leicht verdoppeln. Das ist die kühne These der Managementberatung Kienbaum. Denn als eine entscheidende Ursache für den schleppenden Absatz der Elektroautos haben die Marktforscher ermittelt, dass die Automobilkonzerne an den Kundenbedürfnissen vorbei produzieren. Nach ihrer Ansicht hätten die Autobauer 30.000 anstatt 15.000 Elektroautos in diesem Jahr verkaufen können, wenn sie in denjenigen Segmenten Elektrofahrzeuge angeboten hätten, in denen potenziell Nachfrage besteht. Mehr dazu finden Sie in einem aktuellen Artikel der AUTOMOBIL PRODUKTION. Lesenswert..!

Minister Lies fordert Kaufprämie für eAutos

10. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies hat im Vorfeld der Wirtschaftsministerkonferenz in Stralsund staatliche Kaufanreize für Elektrofahrzeuge gefordert. Er schlägt eine staatliche, pauschale Prämie von 5.000 Euro pro neu gekauftem Pkw für Privatleute vor.

„Elektrofahrzeuge haben den Zugang zum Markt leider noch nicht gefunden. Es ist sicher sinnvoll, wenn die Bundesregierung eine Sonderabschreibungsmöglichkeit für die gewerbliche Nutzung von eAutos einführen will. Auch für Privatleute brauchen wir Anreize, die Wirkung zeigen. Eine pauschale Kaufprämie, analog zur uns ja noch bekannten „Abwrackprämie”, halte ich für den sinnvollsten Weg. Ich schlage eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro pro Neufahrzeug vor, zunächst auf drei Jahre befristet”, erklärt Lies und fährt fort: “Die eMobilität kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele dieser Bundesregierung leisten. Es gibt aber auch eine industriepolitische Notwendigkeit: Denn ich sehe die Gefahr, dass deutsche Hersteller und Zulieferer auf einem Zukunftsfeld den Anschluss verlieren. Derzeit sind bundesweit 24.000 reine eFahrzeuge zugelassen. Wenn in drei Jahren 50.000 weitere allein von Privatleuten dazu kämen, würde das den Staat 250 Millionen Euro kosten. Das ist die Sache wert. Wir brauchen den Erfolg der eMobilität und dafür müssen wir als Staat deutlich mehr investieren als bisher.”