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Artikel Tagged ‘eCarsharing’

Intermodaler Urlaub in Garmisch-Partenkirchen

29. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Reisen und dabei die Natur erleben statt sie zu belasten – sanfter, also nachhaltiger Tourismus erlebt eine immer größere Nachfrage. Der umweltbewusste Urlaub beginnt bereits bei der Anreise mit der Bahn und wird zum nachhaltigen sowie komfortablen Erlebnis. Dieses Angebot wird jedoch nur genutzt, wenn die Gäste auch in der Ferienregion vor Ort mobil sein können – mit möglichst klimaschonenden Verkehrsmitteln. In der Modellkommune für Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen wird die Zukunftsfähigkeit vom Urlaub ohne Privat-Pkw demonstriert. Ziel der Modellkommune ist, die elektromobile Alltagstauglichkeit zu untersuchen und zu fördern. Das Ergebnis: Intermodaler Urlaub, also das Zusammenspiel verschiedenster Mobilitätsangebote, funktioniert und hat viele Profiteure.

Entspannte Urlaubsanreise mit der Bahn, bequeme Fahrt zum Hotel im reservierten 
e-Flinkster, Ausflüge in die nähere Umgebung mit öffentlichem Personennahverkehr, gemietetem Elektroauto oder Pedelec – im Projekt „e-GAP intermodal“ der Modellkommune Elektromobilität zeigt sich wie unterschiedliche Mobiltätsangebote im Urlaub nicht nur gefragt sind, sondern auch genutzt werden. Die verschiedenen Bausteine wirken dabei zusammen und machen das Gesamtkonzept erfolgreich: „Wer sich vor Ort effizient, ökologisch, entspannt und flexibel bewegen kann, wird eher dem eigenen Auto einen Urlaub gönnen und die Bahn zur Anreise nutzen“, so 
Dr. Christoph Ebert, Koordinator der Modellkommune.

Österreich: eMobilität im Unternehmensfuhrpark

Unternehmen und Gemeinden in Österreich können der Alltagstauglichkeit von Elektromobilität im Unternehmensfuhrpark nun ausgiebig auf den Zahn fühlen – vorausgesetzt, sie gewinnen den von Austrian Mobile Power ausgeschriebenen e-Contest und damit ein “eMobility-Testpaket”. “Unser Wettbewerb richtet sich vor allem an nachhaltig orientierte, innovationsbegeisterte Unternehmen und Gemeinden aus eher ländlicheren Gebieten in Österreich, die bisher noch nicht oder wenig mit Elektromobilität in Berührung gekommen sind”, so Geschäftsführer Heimo Aichmaier über den Grundgedanken der Initiative. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds unterstützt und im Rahmen des Programms “Modellregionen Elektromobilität” durchgeführt.

Die Gewinner erhalten ein temporär zur Verfügung gestelltes “eMobility-Testpaket” bestehend aus diversen eFahrzeugmodellen, eLadesäulen für langsames, beschleunigtes und schnelles Laden sowie einem Buchungssystem. Damit sollen im Rahmen der vereinbarten Testtage die Implementierung von eFahrzeugen im Unternehmensfuhrpark sowie Anwendungsfälle für Gemeinden wie etwa eCarsharing ausprobiert werden können. “Elektromobilität ist mehr als eine innovative, nachhaltige Antriebstechnologie und erfordert daher stets eine ganzheitliche Betrachtung rund ums Fahren, Laden und Buchen. Deshalb ist es uns auch im Rahmen des Wettbewerbs e-Contest wichtig, den Gewinnern ein Gesamtsystem zum hautnahen Erleben von Elektromobilität bereitzustellen”, erklärt Aichmaier. Die eingehenden Teilnahmeformulare mit Motivationsschreiben werden von einer Jury bewertet. Interessierte Unternehmen und Gemeinden können sich noch bis einschließlich 25. Juni 2015 bewerben. Nähere Informationen und Teilnahmeformular finden Sie hier.

eCarsharing für Touristen im Hochschwarzwald

7. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH stellt in der Gemeinde Todtnau 25 Elektroautos und zwei Ladesäulen für elektrische Exkursionen bereit. Das Angebot richtet sich explizit an Touristen, die mit Hilfe des Navigationssystems vorprogrammierte Ausflugsziele finden können. Das eCarsharing-Angebot ist dabei in eine größere Initiative für mehr Nachhaltigkeit für die gesamte Region eingebunden. Für die Nutzung der eAutos werden jeweils rund sieben Euro für eine Stunde berechnet. Buchbar ist das Angebot ab April 2015. Sobald erste Ergebnisse und Erfahrungsberichte des Projekts vorliegen, ist durchaus auch eine Übernahme durch andere Urlaubsregionen denkbar. Der eigene Pkw kann dann getrost in der Hotel-Garage bleiben. Weitere Informationen rund um die Tourismusregion finden Sie hier.

Eine Insel fährt Nissan Leaf

11. November 2014 Juliane Keine Kommentare

Terschelling steht unter Strom: Die westfriesische Nordseeinsel hat jetzt das weltweit größte Insel-Carsharing mit Elektroautos gestartet. Insgesamt 65 Nissan Leaf stehen für die Bewohner und Besucher bereit – und lassen sich minutenweise mieten. Das niederländische Eiland ist nur 88 Quadratkilometer groß und verfügt über nur eine Hauptstraße. Trotzdem hat fast jeder Zweite der rund 4.800 Einwohner ein eigenes Auto, das er allerdings durchschnittlich nur 30 Stunden pro Jahr nutzt. „Da ist ein Nissan Leaf, dessen Nutzung 19 Cent pro Minute kostet, deutlich günstiger als ein eigenes Auto. Zumal 17 Prozent der Autobesitzer auf Terschelling ihr Auto durchaus teilen wollen“, erklärt Hans Werner von Shylge-E-Auto, dem lokalen Betreiber der Carsharing-Flotte.

Mit einer eigens entwickelten App für Smartphones lässt sich eine Nutzungskarte beantragen. Sie dient als Fahrzeugschlüssel, registriert den Nutzungszeitraum und steuert die Abrechnung. Neben den Einwohnern sollen auch Touristen die Elektroautos nutzen können. Um Engpässe insbesondere in der Hauptreisesaison zu vermeiden, soll die Flotte deshalb auf 100 Nissan Leaf ausgebaut werden. Die Initiative, die erstmals der gesamten Bevölkerung einer Insel eine Elektroauto-Flotte zur Seite stellt, ist Teil eines 2007 ins Leben gerufenen Nachhaltigkeitsprogramms für das Wattenmeer, das zum Weltnaturerbe zählt. Mit den Elektroautos soll Terschelling sauber und schön bleiben. Die Provinz Friesland, die westfriesischen Inseln und der Gemeinderat Terschellings unterstützen dieses Vorhaben.

eCarsharing für Hochschulen in Niedersachsen

27. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Zum Wintersemester 2014 wird „Think Blue. Share a Volkswagen“ Studenten und Mitarbeitern an ausgewählten Hochschulen in Niedersachsen angeboten. Als Teil des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ stehen ab Anfang November zunächst 50 Volkswagen E-Up für das Carsharing an den Technischen Universitäten Braunschweig und Clausthal in Clausthal und Goslar sowie der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfsburg, Wolfenbüttel und Salzgitter zur Verfügung. Das Projekt dient der Sammlung von Erfahrungen mit eCarsharing. Als Betreiber fungiert die Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig (iTUBS). Volkswagen stellt die notwendigen technischen Systemkomponenten. Interessierte Mitarbeiter und Studenten an den Hochschulstandorten können sich bei der iTUBS für eine Teilnahme anmelden.

Toyota startet eCarsharing in Grenoble

30. September 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos und öffentliche Verkehrsmittel formen in der französischen Stadt Grenoble künftig ein nachhaltiges Netz individueller und öffentlicher Mobilitätslösungen. Fünf Partner – neben Toyota und der Stadt Grenoble sind dies die Metropolregion Grenoble-Alpes, das Energieunternehmen EDF und dessen Tochter Sodetrel – haben diese Vision in die Tat umgesetzt und den Carsharing-Service „Cité lib by Ha:mo“ initiiert. Die 70 Elektroautos können für Kurz-Trips einschließlich einfacher Fahrten ohne Rückfahrt genutzt werden, die Fahrzeuge müssen nicht zum Ausgangspunkt der Reise zurückgebracht werden. Fahrzeuge und Ladestationen sind nahtlos in das IT-System des öffentlichen Nahverkehrs von Grenoble eingebunden und lassen sich damit problemlos in die Routenplanung miteinbeziehen sowie online oder per Smartphone-App reservieren.

Die Fahrzeugflotte besteht aus 35 Toyota i-ROAD – einem agilen dreirädrigen Fahrzeug, das die Wendigkeit eines Rollers mit dem Komfort eines geschlossenen Pkw verbindet – und 35 vierrädrigen Elektroautos des Typs COMS. Die Autos werden auf speziell ausgewiesenen Flächen abgestellt, eine Parkplatzsuche entfällt. Die äußerst kompakten Abmessungen der Fahrzeuge erleichtert zudem das Planen und Bauen weiterer Parkplätze und Ladestationen. Toyota steuert nicht nur die Elektrofahrzeuge bei, sondern ist auch für das Carsharing-Managementsystem Ha:mo verantwortlich, das bereits in Toyota City eingeführt wurde. „Dieses Projekt konnte verwirklicht werden, weil alle Beteiligten dabei mithelfen wollten, die urbane Mobilität der Zukunft zu entwickeln“, sagte Takeshi Uchiyamada, Chairman der Toyota Motor Corporation. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Menschen in Grenoble an der Lösung städtischer Verkehrsprobleme zu arbeiten.“

EMIL und Volkswagen Österreich kooperieren

6. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Seit dem 04. Juli 2014 stellt der Salzburger eCarsharing-Anbieter EMIL seinen Kunden sieben VW e-up! zum Ausleihen bereit, weitere drei werden im Laufe des Sommers in die Flotte integriert. „Das erste Elektroauto von VW ist wie für EMIL gemacht: damit schlängelt man sich umweltfreundlich durch den Verkehr und passt in jede noch so kleine Parklücke“, freut sich EMIL Geschäftsführer Dietmar Emich über den Flottenzuwachs bei EMIL. Mit dem e-up! können sich die Salzburger eines der neuesten im Handel erhältlichen eAutos ausleihen, und das bereits ab 3,90 Euro pro Stunde: alle gefahrenen Kilometer sind dabei inklusive.

Volkswagen Österreich setzt auf das Know-how von EMIL und sammelt dabei Erfahrungen für zukünftige Carsharing-Projekte. „Mit EMIL haben wir einen starken Partner gefunden, der sich bereits am Markt etabliert hat. Wir haben uns gemeinsam das Ziel gesetzt, die Praxistauglichkeit der modernen e-up! Modelle von Volkswagen unter Beweis zu stellen und damit die Attraktivität des eCarsharing-Angebots in Salzburg zu erhöhen“, so Thomas Sablatnig, Markenleiter von Volkswagen Österreich. Bisher haben sich bereits über 1.000 Kunden für das Carsharing in der Stadt Salzburg registriert.

eCarsharing EMIL knackt die 1.000er Kunden-Marke

2. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Knapp vor Weihnachten meldete sich der 1.000ste Kunde bei EMIL an: Damit wurden die Erwartungen der beiden Mutterunternehmen REWE Group und Salzburg AG sogar übertroffen. Durch zwei neue Ausleihstationen in Gnigl und Riedenburg erschließt das Salzburger eCarsharing zwei weitere Stadtteile und wächst weiter. Mit dem Smart electric drive wurde im Dezember das dritte eAuto-Modell aufgenommen, im Frühjahr 2014 werden weitere wie z.B. der BMW i3 folgen.

„Wir haben mit rund 800 Kunden nach zwei Jahren gerechnet. Im März 2014 wird EMIL zwei Jahre alt und schon jetzt haben wir die 1.000er Marke geknackt. Das freut uns natürlich sehr“, sagt Dietmar Emich, Geschäftsführer von EMIL. EMIL ist für Menschen gedacht, die in der Nähe einer Ausleihstation wohnen und bewusst aufs Auto oder Zweitauto verzichten. Die Elektroautos werden an einer Station entliehen und an derselben Station wieder zurück gebracht. „Mit den beiden neuen Ausleihstationen haben wir weitere unerschlossene Stadtgebiete erschlossen: Gnigl und Riedenburg. Wir werden auch 2014 weiter wachsen und sukzessive unser Netz an Ausleihstationen ausbauen“, so Franz Studeny, ebenfalls Geschäftsführer von EMIL. Derzeit sind 16 EMILs – wie die Autos zum Ausleihen genannt werden – an 12 Ausleihstationen im Stadtgebiet positioniert.

Österreich: eCarsharing baut eAuto-Flotte aus

16. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Salzburger eCarsharing EMIL nimmt vier neue Renault ZOE in die eFahrzeug-Flotte auf. Zusätzlich ging am heutigen 16. Juli 2013 eine neue Ausleihstation in Salzburg Herrnau in Betrieb.

„Der neue elektrische Renault ZOE ist ein Meilenstein: wir freuen uns, dass wir ihn jetzt auch EMIL Kunden anbieten können“, sagt Franz Studeny, Geschäftsführer von EMIL. „Mit der neuen Ausleihstation beim Salzburger Landesarchiv, also direkt gegenüber der Naturwissenschaftlichen Fakultät, wollen wir gezielt Studierende ansprechen.“ Studierende, Pensionisten und Jahreskartenbesitzer des Salzburger Verkehrsverbundes fahren bei EMIL im Tarif „Special“ bereits um € 3,90 pro Stunde: dabei fällt keine Grundgebühr an und alle gefahrenen Kilometer sind inklusive. Weitere Informationen zu EMIL finden Sie hier.

Salzburg: eCarsharing EMIL baut Netz aus

18. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Salzburger eCarsharing EMIL baut sein Netz um weitere sechs Ausleihstationen auf insgesamt 15 aus. Noch in der ersten Jahreshälfte werden die neuen Stationen stehen. „Wir arbeiten an einer flächendeckenden Versorgung der Stadt Salzburg mit EMIL Stationen: Unser Ziel ist, in allen relevanten Stadtteilen zumindest eine Ausleihstation zu haben“, sagt Dietmar Emich, Geschäftsführer von EMIL. „Vor allem mit Standorten in unmittelbarer Nähe der Universitäten möchten wir verstärkt auch Studierende ansprechen. Die Ausleihstation in der Michael-Pacher-Straße zum Beispiel ist direkt vor der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Carsharing mit Elektroautos ist nicht nur günstiger als ein eigenes Auto, es ist vor allem deutlich umweltfreundlicher weil alle unsere Autos mit Ökostrom fahren“, sagt Franz Studeny, ebenfalls Geschäftsführer von EMIL. Bisher kamen die Carsharing-Fahrzeuge ausschließlich von Mitsubishi. Mit den neuen Ausleihstationen werden auch Modelle anderer Hersteller aufgenommen, wie z.B. der Renault ZOE.

„Wir haben das Glück, dass Elektroautos immer günstiger werden: diesen Vorteil geben wir natürlich an unsere Kunden weiter. Außerdem erzielen wir mittlerweile durch die vielen Ladestationen die wir beziehen Skaleneffekte, auch das macht EMIL günstiger“, sagt Dietmar Emich. Ab Mitte Mai kann man bereits ab 3,90 Euro pro Stunde einen EMIL ausleihen. Neu ist außerdem, dass es nur noch Stundenpreise gibt, alle Kilometer sind bereits inklusive. Mit speziellen Mehr-Stunden-Pauschalen spricht EMIL ab sofort auch Kunden an, die das Auto für Ausflüge nutzen möchten: So werden z.B. für fünf Stunden EMIL ab 15. Mai nur vier Stunden verrechnet.