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Artikel Tagged ‘Effizienz’

4. Gipfel für Effizienz und Nachhaltigkeit in der Unternehmensmobilität

21. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Fuhrparkmanagement Fachgipfel 2014 bringt vom 24. bis 25. Februar 2014 auf höchstem Niveau Fuhrpark-Entscheider zum gegenseitigen Gedankenaustausch zusammen. Den Rahmen bildet dabei ein Programm aus hochkarätigen Referenten, die in Keynote Präsentationen, Erfahrungsberichten und Diskussionsrunden aufzeigen, wie sie die zentralen und aktuellen Herausforderungen erfolgreich meistern. Carsharing, eMobility, Flottenorganisation sowie Schadenmanagement sind nur einige der Themen, die von unseren Referenten betrachtet werden. Weitere Informationen zu diesem Fachgipfel in Berlin finden Sie hier.

Zustellautos: Elektroantrieb in der Stadt ideal

5. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Für Zustellautos im städtischen Raum ist ein Elektroantrieb oft sinnvoller als ein Dieselmotor, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Georgia Institute of Technology. Denn gerade auf Stadtrouten mit vielen Stopps auf engem Raum sind Elektrofahrzeuge um etwa die Hälfte effizienter als ihre Diesel-Konkurrenten. Damit sind elekektrifizierte Zustellautos nicht nur deutlich besser für die Umwelt, der Effizienzvorteil kann letztendlich sogar die höheren Anschaffungskosten aufwiegen. ”Über die Lebensdauer eines Trucks gesehen gibt es viele Fälle, in denen die Gesamtkosten für den Betrieb eines Elektroautos geringer sind als bei Dieselfahrzeugen”, betont Marilyn Brown, Energieeffizienz-Expertin und Professorin am Georgia Tech. Das dies heute schon zutrifft, ist für die Forscher eine positive Überraschung. Sie hatten erwartet, dass die hohen Anschaffungskosten Elektrofahrzeuge für Zustellunternehmen generell unattraktiv machen.

Dem Georgia-Tech-Team zufolge ist bei städtischen Routen, auf denen ständig stehengeblieben und wieder angefahren wird, der Energieerbrauch etwa 50 Prozent geringer als bei Dieselfahrzeugen. Denn hier fallen die hohe Effizienz von Elektromotoren bei geringen Geschwindigkeiten sowie die Vorteile regenerativer Bremssysteme wirklich ins Gewicht. Damit sinkt auch der Ausstoß von Treibhausgasen im Schnitt um die Hälfte – und in Regionen, wo viel Ökostrom produziert wird, noch mehr. Für Flottenbetreiber entscheidend dürfte eher sein, dass auch die Energiekosten eines Fahrzeugs um mindestens 20 Prozent sinken. Eben das ist dem Georgia-Tech-Team zufolge der Grund, warum Elektroautos schon heute eine wirtschaftlich sinnvolle Option für Zustellflotten darstellen können. Denn die geringeren Kosten im Betrieb machen zumindest für Trucks, die nur in der Stadt zum Einsatz kommen, die im Vergleich zu Dieselfahrzeugen höheren Anschaffungskosten schon aus heutiger Sicht mehr als wett.

Hannover Messe 2013

5. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Hannover Messe setzt inhaltlich einen klaren Fokus auf die Kerntechnologien und Dienstleistungen in der industriellen Produktion. Dabei stehen technologische Innovationen für Produktivität und Effizienz im Mittelpunkt. Die zentralen Themen der Hannover Messe 2013 – vom 08. bis 12. April 2013 – sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen rund um die 11 internationalen Leitmessen im Rahmen der Hannover Messe finden Sie hier.

Automatisiertes Parken und Laden von eFahrzeugen

20. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Verbundprojekt AUTOPLES (Automatisiertes Parken & Laden von Elektrofahrzeug-Systemen), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Spitzenclusters „Elektromobilität Süd-West“ über zweieinhalb Jahre mit 2,3 Mio. € gefördert wird, haben sich vier kleine und mittelständische Unternehmen und eine Forschungseinrichtung zusammengeschlossen, um die Energieversorgung von Elektrofahrzeugen für den Nutzer zu optimieren.

Im Zentrum des Projektes AUTOPLES steht die Erforschung eines marktfähigen, nutzerorientierten, energieeffizienten, technologisch und ökonomisch zukunftsweisenden Park- und Ladesystems für den schnellen Durchbruch der Elektromobilität – nach dem Motto: „Die bequemste und effizienteste Art zu tanken, seitdem es Autos gibt.“ Es werden unter anderem Fahrbetriebs- und Parkgewohnheiten typischer Elektroauto-Benutzer, Möglichkeiten für das autonome und koordinierte Bewegen von Elektrofahrzeugen, geeignete automatisierte Ladetechniken und sicherheitsrelevante Themen untersucht. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Jugendliche präsentieren Mikrochips für eMobilität

16. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Seit zehn Jahren richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF)
und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) “Invent a Chip” aus. Der Wettbewerb startete im Frühjahr mit einer Rekordbeteiligung von 2.900 Teilnehmern. Jetzt stehen die Sieger dieses Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe fest.

Die wichtige Rolle der Mikrochips im Bereich der Elektromobilität zeigt besonders anschaulich das Sieger-Projekt “IndukLoad”. Colin de Vrieze (18) vom Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal landete mit seinem Mikrochip, der das Laden von Elektromobilen effektiver gestalten soll, auf Platz Eins und erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Der von ihm entwickelte Chip hat die Aufgabe, den berührungslosen Ladeprozess über Spulen zu steuern und dabei die Energie aus dem Netz möglichst effektiv einzusetzen. Der Schüler hat bereits Kontakte zur Industrie hergestellt und Interesse daran, seine Idee auch nach dem Wettbewerb fortzuführen.

Den mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis des BMBF für das Projekt mit der größten Industrierelevanz gewannen Patrick Moog (15), Benedict Schleyer (15) und Adrian Gehrig (16) vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt für ihren “Autoenergiesparchip”. Der Chip berechnet aus Umdrehungszahl, Geschwindigkeit, Art und Länge der Strecke, Tankinhalt, Akkustatus und Sonneneinstrahlung, ob ein Vollhybridauto mit Solarzelle am Zielort ankommt, und ermöglicht damit eine möglichst sparsame Fahrweise.

Infineon: Chiplösung für Elektromobilität

21. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Auto der Zukunft fährt elektrisch. Vor dem Hintergrund schwindender Erdölreserven, rasant gestiegener Energiepreise, Klimawandel und den strengen Vorschriften zum CO 2-Ausstoß von Fahrzeugen herrscht hierzu Einigkeit bei Wirtschaft und Politik. Jedoch sind noch technische und infrastrukturelle Hürden zu nehmen. „Innovative Halbleiterlösungen sind Wegbereiter und Motor der Elektromobilität“, sagte Peter Bauer, Sprecher des Vorstands der Infineon Technologies AG, auf der Hannover Messe. „Unsere Sensoren, Mikrocontroller und Leistungshalbleiter schaffen die Voraussetzungen für marktfähige und bezahlbare Elektromobilität.“ Damit das Elektroauto schnell den Weg aus der Nische ins Volumen findet, seien zwei Punkte wesentlich: die massive Kostensenkung und der Aufbau einer intelligenten Infrastruktur zur Energieversorgung. Infineons Halbleiterprodukte spielen eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung, -übertragung, Einspeisung in die Batterie der Fahrzeuge und Rückspeisung ins Smart Grid. Im Fahrzeug senken sie die Kosten des Antriebs und der Elektronik radikal und erhöhen Reichweite und Effizienz der Batterie. Bereits heute steigert Infineon die Batteriekapazität und ihre Lebensdauer mindestens um 10 Prozent. „Als wichtiger Innovationsmotor der Elektromobilität sind wir zugleich auch Nutznießer der Entwicklung hin zum Elektroauto“, sagte Peter Bauer. In Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb sind derzeit Halbleiterkomponenten im Wert von rund 300 US-Dollar eingebaut. In Hybrid- und Elektrofahrzeugen werden es künftig rund 600 US-Dollar zusätzlich sein. Infineon hat für eigene Forschungszwecke zwei Elektro-Carts gebaut, die zeigen, wie chipbasierte Technologien für den elektrischen Antrieb in der Praxis funktionieren.