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Artikel Tagged ‘Elektro-Bus’

Erste rein elektrische Buslinie Dresdens

23. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Auf der Buslinie 79 der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wird künftig komplett auf fossile Energie verzichtet. Statt mit Diesel fährt der Bus mit Strom zwischen den Endhaltestellen Dreyßigplatz in Mickten und der Mengstraße in Übigau. Der Bus verkehrt künftig im 20-Minuten-Takt. Laut Sächsischer Energieagentur ist damit am 17. Juni 2015 die erste rein elektrische Buslinie des Freistaates Sachsens in Betrieb gegangen. Der Betrieb ist möglich, weil die Fahrzeuge von Endpunkt zu Endpunkt innerhalb von 16 Minuten nur vier Stationen anfahren müssen. Damit wird nur ein Wagen benötigt, um den 300 Kilometer Linienbetrieb pro Tag zu gewährleisten. Lediglich vier Minuten werden benötigt, um den Akku am Endpunkt Mickten wieder aufzufüllen. Dafür ist eine Ladestation am Dreyßigplatz installiert worden, die mit dem Bremsstrom der ankommenden Straßenbahnen die Busbatterien aufladen kann.

Rund 900.000 Euro haben die DVB in das Projekt investiert. Rund die Hälfte davon fördert der Bund mit dem „Schaufenster Elektromobilität“. Dazu kommt noch Geld der TU Dresden für die fünf umzugskistengroßen Batterien aus Lithium-Eisenphosphat und die Kosten für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts. Weitere Informationen zur Dresdner eBus-Linie finden Sie hier.

Thüringen: Umweltministerium setzt auf eBusse

14. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

In Suhl hat ein Elektrobus seinen Testbetrieb aufgenommen. Eine Woche ist der Bus zwischen Stadtzentrum und Klinikum im Einsatz. Die Probefahrten sind Teil eines Forschungsprojektes. Das Thüringer Umweltministerium will in den nächsten Jahren verstärkt auf Elektrobusse in Innenstädten setzen. Dresdner Verkehrsexperten hatten dazu die Machbarkeit in Altenburg, Eisenach, Mühlhausen, Suhl und Weimar geprüft. Referatsleiter Jörg Kallenbach sagte MDR THÜRINGEN, in der Untersuchung seien pro Stadt zwei bis drei Elektrobusse in den nächsten vier bis fünf Jahren vorgeschlagen worden. Wegen der hohen Anschaffungskosten sei es nicht möglich, von Null auf Hundert umzustellen. Kallenbach fügte hinzu, Fördermittel sollten die Betreiber des Öffentlichen Nahverkehrs überzeugen. So könne das Land die Mehrkosten übernehmen, die Nahverkehrsbetriebe für einen Elektro- statt Diesel-Bus bezahlen müssten. Von der Umstellung erhofft sich das Ministerium CO2-Einsparungen, reduzierte Luftschadstoffe und ruhigere Innenstädte.

Elektrobus als ÖPNV-Ergänzung im ländlichen Raum gestartet

10. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Nachhaltige Mobilitätsangebote sind für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums essentiell. Gerade für Kommunen mit einer großen Flächenausdehnung sind Mobilitätsangebote, die an den Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet sind von entscheidender Bedeutung für ihre zukünftige Entwicklung. Es gilt, ländliche Kommunen als vitale und attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte zu sichern. Gut durchdachten Konzepten, die auf Antriebskonzepten mit Erneuerbaren Energien aufsetzen, kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Die Initiative Zukunftsmobilität hat genau dieses Thema in der Gemeinde Baiersbronn im Schwarzwald bearbeitet. Die Experten für nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum haben im Dialog mit der Kommunalverwaltung und den kommunalen Gremien, dem örtlichen Handel, Taxi- und Busunternehmen, dem Tourismus, den Genehmigungsbehörden und anderen Akteuren das Konzept des “E-Bus Baiersbronn” entwickelt und es gemeinsam umgesetzt.

In Form eines einzigartigen Public-Privat-Partnerships wird nun der öffentliche Nahverkehr auf die Teilorte der großen Flächenkommune im Nordschwarzwald ausgedehnt und das bestehende Angebot ergänzt. Umgesetzt wird das Projekt mit Hilfe eines vollelektrisch angetriebenen Fahrzeugs, das 20 Fahrgästen Platz bietet. Mit einer Reichweite von bis zu 150 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ist gewährleistet, dass die erforderlichen Strecken befahren und alle Steigungen auch im vollbeladenen Zustand und bei winterlichen Temperaturen gemeistert werden können. Zur Realisierung des Projektes haben die Fachleute der Zukunftsmobilität die Elektrofahrzeuge Schwaben GmbH, EFA-S empfohlen, die im Auftrag des örtlichen Busunternehmens, der Omnibusverkehr Klumpp GmbH, ein konventionelles Fahrzeug auf vollelektrischen Betrieb umgerüstet haben. Weitere Informationen rund um das Projekt des BEM-Mitglieds finden Sie hier.

Hamburg: erster eLinienbus im Einsatz

31. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz hat am 29. Oktober 2014 den ersten elektrisch angetriebenen Linienbus der Hansestadt eingeweiht. “Der öffentliche Nahverkehr trägt die Hauptlast der Umstellung auf eMobilität”, so Scholz bei der Premierenfahrt der Linie 48 der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) im Stadtteil Blankenese. “Ziel ist es, ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse zu beschaffen, so dass ab 2030 die gesamte Busflotte umgestellt ist.” Der “Bergziege” genannte Bus, der die steilen Gassen in Blankenese hochfährt, kommt laut Scholz Anwohnern und Besuchern gleichermaßen zu Gute. Weitere Informationen rund um das engagierte Projekt in Hamburg finden Sie in einem lesenswerten Artikel der Kollegen der ZEIT.

Osnabrück: Zwei Elektrobusse fahren neue Linie

11. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektrisch auf Linie – was dies in der Praxis bedeutet, testen die Stadtwerke Osnabrück mit dem Fahrplanwechsel am 08. August 2013. Ab diesem Zeitpunkt gibt es in Osnabrück eine neue Linie 94, die als elektrische Kleinbuslinie ab Rosenburg durch den Hasepark zum Hauptbahnhof und dann weiter über das Marienhospital zum Neumarkt führt. Damit erweitern die Stadtwerke Osnabrück den bisherigen „Rundkurs“, der bereits seit zwei Jahren den Verkehrsknotenpunkt Neumarkt mit dem innerstädtisch gelegenen Krankenhausareal verband.

„Wir freuen uns sehr, auch weiterhin in Sachen Elektromobilität zu den Pionieren unter den Verkehrsbetrieben in Deutschland zu gehören. Und sprechen bei dieser neuen Linie deutlich von einem Test, da wir im wahrsten Sinne erfahren wollen, was dieser Anspruch im täglichen Linienverkehr bedeutet“, sagte Dr. Stephan Rolfes, Vorstand der Stadtwerke Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück setzen zu diesem Zweck zwei unterschiedliche Elektrobusse auf einer 3,7 Kilometer langen neuen Linie im herkömmlichen Busverkehr ein. Mit diesem Test wollen sie Erfahrungen im „Echtbetrieb“ sammeln. Zuvor fuhr der elektrische Kleinbus „BredaMenarini“ bereits zwei Jahre eine kürzere Linie (1,3 Kilometer) zwischen dem Marienhospital und dem Neumarkt. „Mit diesem Elektrobus war sogar die Durchfahrt eines verkehrsberuhigten und für den Pkw-Verkehr gesperrten Bereiches möglich. Ein Beweis, dass Elektromobilität im Nahverkehr neue Wege und Möglichkeiten aufweisen kann“, ergänzt Burkhard Kötter, Leiter Verkehrstechnik bei den Stadtwerken – und Teilprojektleiter bei Mobilität2030 für den Bereich Technik.

Batteriepacks für Elektro-Busse

9. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Durchbruch im jungen Geschäftsfeld Elektromobilität für die paragon AG: erstmalig stattet das börsennotierte Technologieunternehmen eine Flotte von Trolleybussen mit leistungsstarken Batteriepacks aus eigener Fertigung aus. Das Projekt wird im Rahmen einer langfristig angelegten Partnerschaft mit der Vossloh Kiepe GmbH realisiert, die Weltmarktführer für elektrisch angetriebene Busse ist. Die etwa 500 Kilogramm schweren Batteriepacks sind für Trolleybusse in Genf und Luzern vorgesehen. Das Auftragsvolumen liegt zunächst bei über 1,6 Millionen Euro; die Auslieferung der ersten Batteriepacks wird im Herbst 2013 erfolgen. Weitere gemeinsame Projekte zur Ausstattung von Trolleybussen und reinen Batteriebussen sind in Vorbereitung. ,,Wir rechnen allein im Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatz im oberen einstelligen Millionenbereich, den wir mit Vossloh Kiepe realisieren”, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der paragon AG, Klaus Dieter Frers.

paragon konzentriert sich im Geschäftsbereich Elektromobilität vor allem auf die Produktion der Batteriepacks, für die im Jahr 2012 eine eigene Produktion am Unternehmenssitz Delbrück eingerichtet worden ist. Die Fertigungsstätte hat bereits nach wenigen Monaten ihre Kapazitätsgrenze erreicht und wird erweitert.

Wiener Linien Elektro-Bus erhält Auszeichnung

8. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Seit wenigen Tagen ist der neue Elektro-Bus auf den City-Linien 2A und 3A in Wien unterwegs. Noch bevor er seinen Betrieb aufnahm, wurde er bereits ausgezeichnet. Im Rahmen einer Preisverleihung in Köln wurden erfolgreiche Projekte für ÖPNV-Busse im Bereich der Elektromobilität verliehen. Rund 50 Unternehmen haben sich im Vorfeld für die, vom deutschen Forum für Verkehr und Logistik ausgezeichneten, sieben Kategorien beworben. Unter den zahlreichen Einreichungen konnten die Wiener Linien die Kategorie “Betriebskonzepte Batteriebusse” für sich entscheiden.

Überreicht wurde der Preis im Rahmen einer Feier vom deutschen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rainer Bomba. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer nahm den Preis in Vertretung der zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit viel Engagement an der Realisierung des Projekts beteiligt waren, mit großer Freude entgegen. “Mit unseren neuen eBussen setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Mobilität der Zukunft. Wir bekommen sehr viel Anerkennung von ÖPNV-Betreibern aus vielen Ländern Europas. Diese Auszeichnung ist eine zusätzliche Bestätigung, die unseren eingeschlagenen Weg und unsere Innovationskraft unterstreicht”, so Steinbauer.

EINLADUNG: Präsentation Elektro-Bus von Midea

11. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Der Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf und BEM-Präsident Kurt Sigl laden Sie hiermit herzlich zur offiziellen Präsentation des Elektro-Busses von Midea am Samstag, den 16. Juli um 10 Uhr vor dem Landshuter Rathaus ein. Insbesondere in kommunalen Fuhrparks, deren tägliche Wegstrecken vorhersehbar sind, eignet sich der großflächige Einsatz von Elektrofahrzeugen bereits jetzt, um innerhalb der Gesellschaft deutliche Zeichen für die Neue Mobilität zu setzen.

Für weitere Informationen zur Veranstaltung kontaktieren Sie bitte direkt Bernhard Weigl, Geschäftsführer der A.B.O. Umweltservice GmbH.