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Artikel Tagged ‘Elektroantrieb’

VW will alle Baureihen elektrifizieren

17. Juni 2014 Juliane Keine Kommentare

Der Volkswagenkonzern will die begonnene Elektrifizierung seines Modellangebots konsequent ausweiten. In zehn Jahren werde es wohl keine Pkw- oder Nutzfahrzeugbaureihe mehr geben, die nicht elektrifiziert ist, sagte Prof. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen-Konzernforschung, in einem Interview mit den Kollegen von electrive.net. „Elektrofahrzeuge sind hoch attraktiv”, sagte Leohold am Rande des E-Motive Expertenforums des VDMA in Wolfsburg. Insbesondere für Lieferfahrzeuge in der Stadt sei der Elektroantrieb ideal. Hier finden Sie das umfassende Video-Interview. Sehenswert..!

Elektromobilität der Zukunft Made by Ziehl-Abegg

16. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität der Zukunft haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der niederländische Regierungschef Mark Rutte beim BEM-Mitgliedsunternehmen Ziehl-Abegg auf der Hannover Messe gesehen. Im Fokus stand ein getriebeloser Radnabenantrieb für die neueste Generation elektromobiler Stadtbusse. Das süddeutsche Unternehmen Ziehl-Abegg hat seine jahrzehntelange Erfahrung als Ventilatoren- und Motorenbauer in Entwicklung und Produktion des derzeit weltweit effizientesten Antriebssystems für Stadtbusse einfließen lassen.

„Langlebige und effiziente Elektromotoren sind seit mehr als 100 Jahren unsere Kernkompetenz“, sagt Uwe Ziehl, Aufsichtsratsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE und Enkel des Firmengründers Emil Ziehl. Die Fähigkeit, diese Erfahrung in immer neue Anwendungsfelder einzubringen, zeichnet Ziehl-Abegg als dauerhaft zukunftsorientiertes Unternehmen aus. „2004, als Elektromobilität in den Medien kaum ein Thema war, sind die ersten Stadtbusse mit dieser Technik bereits in Rotterdam gefahren“, so Ralf Arnold, Geschäftsführer Ziehl-Abegg Automotive. Da der Elektroantrieb direkt im Rad sitzt, ist keinerlei Getriebe oder Differential notwendig. „Wir verzichten konsequent auf Bauteile, die unnötig Energie verbrauchen“, erklärt Arnold die unerreicht hohe Effizienz von gut 90 Prozent. Kein CO2-Austoß, 90 Prozent Geräuschreduzierung und keinerlei Abgase: das waren die Gründe, warum sich der große niederländische Bushersteller VDL Bus & Coach vor einem Jahr entschloss, dieses System serienmäßig in neue Stadtbusse einzubauen.”

eMobilitätswochen im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof

27. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die eMobilitätswochen von Volkswagen in den Hangars des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof bietet in der Zeit zwischen dem 08. und dem 21. März 2014 Ausstellungen, Interaktionen, Unterhaltung und Erklärungen rund um das Thema Elektromobilität. An ausgewählten Tagen gibt Volkswagen auch der Öffentlichkeit die Möglichkeit, dieses Angebot wahrzunehmen inklusive dem Angebot von Probefahrten.

Ziel ist es, den Journalisten und Analysten, die zur Jahrespresse- und Investorenkonferenz am 13. März 2014 anreisen, die Möglichkeit zu bieten, sich einen umfassenden und detaillierten Überblick über die Leistungsfähigkeit des Volkswagen Konzerns im Bereich der Elektromobilität zu verschaffen. Volkswagen hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2018 Marktführer in der eMobilität zu werden. Vor diesem Hintergrund sollen in den nächsten Jahren zahlreiche Volumenmodelle mit Hybridantrieb und reinem Elektroantrieb in den Markt starten. Bereits im Markt sind die Volkswagen-Modelle Touareg Hybrid1, Jetta Hybrid2 und – seit Ende letzten Jahres – der e-up!3. In Kürze folgt der e-Golf und Mitte des Jahres der Golf GTE – der erste Volkswagen mit einem Plug-In-Hybrid Antrieb. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Zustellautos: Elektroantrieb in der Stadt ideal

5. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Für Zustellautos im städtischen Raum ist ein Elektroantrieb oft sinnvoller als ein Dieselmotor, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Georgia Institute of Technology. Denn gerade auf Stadtrouten mit vielen Stopps auf engem Raum sind Elektrofahrzeuge um etwa die Hälfte effizienter als ihre Diesel-Konkurrenten. Damit sind elekektrifizierte Zustellautos nicht nur deutlich besser für die Umwelt, der Effizienzvorteil kann letztendlich sogar die höheren Anschaffungskosten aufwiegen. ”Über die Lebensdauer eines Trucks gesehen gibt es viele Fälle, in denen die Gesamtkosten für den Betrieb eines Elektroautos geringer sind als bei Dieselfahrzeugen”, betont Marilyn Brown, Energieeffizienz-Expertin und Professorin am Georgia Tech. Das dies heute schon zutrifft, ist für die Forscher eine positive Überraschung. Sie hatten erwartet, dass die hohen Anschaffungskosten Elektrofahrzeuge für Zustellunternehmen generell unattraktiv machen.

Dem Georgia-Tech-Team zufolge ist bei städtischen Routen, auf denen ständig stehengeblieben und wieder angefahren wird, der Energieerbrauch etwa 50 Prozent geringer als bei Dieselfahrzeugen. Denn hier fallen die hohe Effizienz von Elektromotoren bei geringen Geschwindigkeiten sowie die Vorteile regenerativer Bremssysteme wirklich ins Gewicht. Damit sinkt auch der Ausstoß von Treibhausgasen im Schnitt um die Hälfte – und in Regionen, wo viel Ökostrom produziert wird, noch mehr. Für Flottenbetreiber entscheidend dürfte eher sein, dass auch die Energiekosten eines Fahrzeugs um mindestens 20 Prozent sinken. Eben das ist dem Georgia-Tech-Team zufolge der Grund, warum Elektroautos schon heute eine wirtschaftlich sinnvolle Option für Zustellflotten darstellen können. Denn die geringeren Kosten im Betrieb machen zumindest für Trucks, die nur in der Stadt zum Einsatz kommen, die im Vergleich zu Dieselfahrzeugen höheren Anschaffungskosten schon aus heutiger Sicht mehr als wett.

Fachkraft für Elektromobilität

22. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Umstieg vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität braucht nicht nur die Entwicklung einer passenden Infrastruktur, leistungsstarker Batteriesysteme oder neuer Fahrzeugkonzepte. Ganzheitlich betrachtet wird der Übergang hin zu Elektroantrieben die etablierten Zuliefer- und Fahrzeugherstellerstrukturen verändern und neue Anforderungen an Mitarbeiter stellen.
Das Fraunhofer IFAM und die TÜV Rheinland Akademie reagieren auf diesen Technologiewechsel und geben in einem gemeinsamen Weiterbildungsseminar einen praxisnahen Einblick in die wichtigsten Themen der Elektromobilität. Das Seminar wendet sich an Personen mit einer technisch-gewerblichen Ausbildung aus der Zulieferindustrie, Produktion und Entwicklung sowie Sachverständige und Gutachter. Weitere Informationen zu den Kursterminen und dem detaillierten Programm finden Sie hier.

Forscher entwickeln elektrischen Jet-Antrieb

20. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Flugzeugbauer EADS und Diamond Aircraft wollen zusammen mit Siemens elektrische Jet-Antriebe entwickeln. Die drei Unternehmen schlossen auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget eine entsprechende Vereinbarung, wie sie mitteilten. “Heute elektrifizieren wir die Luftfahrt und begeben uns auf die Reise zu den Antrieben der Zukunft. Elektroflugzeuge sind ein zentrales Element unserer Forschung für die Zukunft der Luftfahrt”, sagte EADS-Cef Tom Enders. “Erst in den nächsten Jahrzehnten werden wir erfahren, wohin der Weg uns führt, welche Gestalt und Form der Elektroantrieb annehmen wird. Aber wir wissen, dass wir bei der Erprobung von Alternativen zu fossilen Treibstoffen keine Zeit verlieren dürfen.” Ziel der Partnerschaft sei die Einführung von hybriden Antriebssystemen sowohl für Hubschrauber also auch für Großflugzeuge, hieß es. EADS ist Europas größtes Luft- und Raumfahrtunternehmen. Zu dem Konzern gehören unter anderem Airbus und Eurocopter.

Elektroantriebssystem für Flugverkehr

16. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

airberlin ist Vorreiter im Bereich ökoeffizientes Fliegen. Um diese Rolle weiter auszubauen, verfolgt und unterstützt das Unternehmen aufmerksam die Entwicklung von neuen Innovationstechnologien, die zur weiteren Effizienzsteigerung beitragen können. Als eine der ersten Airlines weltweit ist airberlin deshalb im Austausch mit dem Unternehmen WheelTug für ein neuartiges elektrisches Antriebssystem. WheelTug und airberlin haben bereits einen entsprechenden “Letter of Intent” unterzeichnet, der Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft die Möglichkeit gibt, nach der Zertifizierung der Antriebstechnologie als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit das System auf einem Teil ihrer Flotte zu installieren. Der “Letter of Intent” umfasst die Möglichkeit zur Installation des Antriebsystems auf 47 Flugzeugen des Typs Boeing 737NG und auf 63 der Airbus A320 Familie. WheelTug setzt auf einen Elektromotor, der ins Bugrad eingebaut ist und es den Piloten erlauben soll, ohne laufende Triebwerke vom Gate zur Runway zu rollen.

Elektroautos brauchen neue Spezialisten

15. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Jeden Monat bewerben sich 40.000 Menschen bei BMW. Trotzdem muss der Autokonzern selbst Ausschau halten nach Spezialisten. Warum das so ist, erklärt Personalmanagerin Tanja Bermeitinger im Interview mit der FAZ.

“Schon jetzt beschäftigen sich mehr als 3000 unserer Mitarbeiter mit Themen rund um die Elektromobilität, von der Entwicklung über die Produktion bis hin zu Vertrieb und Aftersales. Allein in unserem Werk Leipzig sind 800 neue Stellen entstanden. Einige Besonderheiten des i3 stellen neue Anforderungen an die Belegschaft: Die Karbonteile zum Beispiel werden geklebt und nicht geschweißt. Und für den Elektromotorantrieb brauchen wir Elektrotechniker, die sich mit Hochvoltspeichern auskennen. In Freimann haben wir ein eigenes Trainingszentrum für Elektroantriebe eingerichtet, in dem wir die Mitarbeiter für den Umgang mit mehr als 400 Volt qualifizieren. Auch beim Thema Batterie suchen wir noch weiterhin gute Ingenieure, wir benötigen Hochvoltspeicher- und Zellstoffexperten”, so Bermeitinger. Das vollständige Interview finden Sie hier. Lesenswert..!

Elektroantriebe flexibel in Großserie produzieren

3. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Verbundprojekt „Epromo“ im Rahmen des Spitzenclusters “Elektromobilität Süd-West” mit 1,8 Millionen Euro. In dem Projekt werden ab sofort führende Automotive-Partner an einem wettbewerbsfähigen Fertigungs-, Montage- und Prüfkonzept für Elektroantriebe arbeiten. Am Projektende im September 2015 werden sie eine Lösung vorstellen, die stückzahlflexibel von der Klein- bis zur Großserie ausbaufähig ist, mit der verschiedene Antriebsvarianten produziert werden können und die sich mit wenig Aufwand an technologische Neuentwicklungen anpassen lässt.

Das Projektteam wird geleitet vom Automatisierungsspezialisten Teamtechnik und setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der Daimler AG, Faude Automatisierungstechnik, dem Hersteller von Werkzeugmaschinen und Fertigungssystemen MAG, Wittenstein cyber motor sowie den Fraunhofer-Instituten für Arbeitswirtschaft und Organisation (Fraunhofer IAO) und Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer IPA). Gemeinsam werden sie in den nächsten drei Jahren Zukunftsszenarien zu Bauformen und Stückzahlen elektrischer Antriebe analysieren, eine zukunftsfähige, modulare Prozesskette erarbeiten und diese anschließend in eine Produktionsplattform umsetzen.

Volkswagen eröffnet Batteriesystemfertigung

9. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Volkswagen hat im Werk Braunschweig die konzernweit erste Batteriesystemfertigung eröffnet. In Braunschweig-Rühme produzieren künftig etwa 40 Beschäftigte Batterien für den e-up!. Geplant ist eine Auslastung mit zunächst 11.000 Batteriesystemen pro Jahr. Des Weiteren arbeiten 150 Mitarbeiter am selben Standort an der Entwicklung von Elektro- und Plug-In-Hybrid-Antrieben. Ziel ist es, diese Antriebssysteme auch für andere Modelle wie den Golf in Braunschweig zu fertigen. „Der Aufbau von Know-how und Fertigungskapazitäten ist ein wesentliches Element unserer Elektromobilitätstrategie“, betonte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. „Damit stärken wir unsere Innovationskraft auf dem Gebiet der alternativen Antriebe und sichern zugleich Beschäftigung am Standort Deutschland.“