airberlin ist Vorreiter im Bereich ökoeffizientes Fliegen. Um diese Rolle weiter auszubauen, verfolgt und unterstützt das Unternehmen aufmerksam die Entwicklung von neuen Innovationstechnologien, die zur weiteren Effizienzsteigerung beitragen können. Als eine der ersten Airlines weltweit ist airberlin deshalb im Austausch mit dem Unternehmen WheelTug für ein neuartiges elektrisches Antriebssystem. WheelTug und airberlin haben bereits einen entsprechenden “Letter of Intent” unterzeichnet, der Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft die Möglichkeit gibt, nach der Zertifizierung der Antriebstechnologie als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit das System auf einem Teil ihrer Flotte zu installieren. Der “Letter of Intent” umfasst die Möglichkeit zur Installation des Antriebsystems auf 47 Flugzeugen des Typs Boeing 737NG und auf 63 der Airbus A320 Familie. WheelTug setzt auf einen Elektromotor, der ins Bugrad eingebaut ist und es den Piloten erlauben soll, ohne laufende Triebwerke vom Gate zur Runway zu rollen.
Jeden Monat bewerben sich 40.000 Menschen bei BMW. Trotzdem muss der Autokonzern selbst Ausschau halten nach Spezialisten. Warum das so ist, erklärt Personalmanagerin Tanja Bermeitinger im Interview mit der FAZ.
“Schon jetzt beschäftigen sich mehr als 3000 unserer Mitarbeiter mit Themen rund um die Elektromobilität, von der Entwicklung über die Produktion bis hin zu Vertrieb und Aftersales. Allein in unserem Werk Leipzig sind 800 neue Stellen entstanden. Einige Besonderheiten des i3 stellen neue Anforderungen an die Belegschaft: Die Karbonteile zum Beispiel werden geklebt und nicht geschweißt. Und für den Elektromotorantrieb brauchen wir Elektrotechniker, die sich mit Hochvoltspeichern auskennen. In Freimann haben wir ein eigenes Trainingszentrum für Elektroantriebe eingerichtet, in dem wir die Mitarbeiter für den Umgang mit mehr als 400 Volt qualifizieren. Auch beim Thema Batterie suchen wir noch weiterhin gute Ingenieure, wir benötigen Hochvoltspeicher- und Zellstoffexperten”, so Bermeitinger. Das vollständige Interview finden Sie hier. Lesenswert..!
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Verbundprojekt „Epromo“ im Rahmen des Spitzenclusters “Elektromobilität Süd-West” mit 1,8 Millionen Euro. In dem Projekt werden ab sofort führende Automotive-Partner an einem wettbewerbsfähigen Fertigungs-, Montage- und Prüfkonzept für Elektroantriebe arbeiten. Am Projektende im September 2015 werden sie eine Lösung vorstellen, die stückzahlflexibel von der Klein- bis zur Großserie ausbaufähig ist, mit der verschiedene Antriebsvarianten produziert werden können und die sich mit wenig Aufwand an technologische Neuentwicklungen anpassen lässt.
Das Projektteam wird geleitet vom Automatisierungsspezialisten Teamtechnik und setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der Daimler AG, Faude Automatisierungstechnik, dem Hersteller von Werkzeugmaschinen und Fertigungssystemen MAG, Wittenstein cyber motor sowie den Fraunhofer-Instituten für Arbeitswirtschaft und Organisation (Fraunhofer IAO) und Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer IPA). Gemeinsam werden sie in den nächsten drei Jahren Zukunftsszenarien zu Bauformen und Stückzahlen elektrischer Antriebe analysieren, eine zukunftsfähige, modulare Prozesskette erarbeiten und diese anschließend in eine Produktionsplattform umsetzen.
Volkswagen hat im Werk Braunschweig die konzernweit erste Batteriesystemfertigung eröffnet. In Braunschweig-Rühme produzieren künftig etwa 40 Beschäftigte Batterien für den e-up!. Geplant ist eine Auslastung mit zunächst 11.000 Batteriesystemen pro Jahr. Des Weiteren arbeiten 150 Mitarbeiter am selben Standort an der Entwicklung von Elektro- und Plug-In-Hybrid-Antrieben. Ziel ist es, diese Antriebssysteme auch für andere Modelle wie den Golf in Braunschweig zu fertigen. „Der Aufbau von Know-how und Fertigungskapazitäten ist ein wesentliches Element unserer Elektromobilitätstrategie“, betonte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. „Damit stärken wir unsere Innovationskraft auf dem Gebiet der alternativen Antriebe und sichern zugleich Beschäftigung am Standort Deutschland.“
Ein spanisches Startup-Unternehmen hat jetzt ein leichtes Faltrad mit Elektroantrieb vorgestellt, das für rund 1.400 Euro eine breite Zielgruppe ansprechen wird. Das SSIKE wiegt nur 12 Kilo und erzielt eine maximale Reichweite von 40 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h. Das Besondere am SSIKE ist jedoch die Möglichkeit, das Gefährt innerhalb von nur fünf Sekunden zusammenzufalten. Weitere Informationen rund um das Elektro-Falt-Bike finden Sie hier.
Elektrofahrzeuge fahren künftig zehn statt fünf Jahre Kfz-steuerfrei. Ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz ließ der Bundesrat am Freitag passieren. Gelten soll die Neuregelung für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb oder Brennstoffzelle mit Zulassung zwischen 18. Mai 2011 und 31. Dezember 2015. Wagen mit Zulassung von 2016 bis 2020 sollen wie bisher fünf Jahre frei sein. Der Bundesrat forderte die Regierung außerdem auf, allen Autos mit weniger als 50 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer die Kfz-Steuer zu erlassen.
Interessant für alle Südtirol Urlauber: Die Fahrt über das Stilfserjoch im norditalienischen Südtirol ist ab dem kommenden Jahr nicht mehr umsonst. Autos bis zu einem Gewicht von 3,5 Tonnen und Motorräder müssen zehn Euro für eine Wochenvignette zahlen, Fahrzeuge über 3,5 Tonnen 30 Euro. Die Vignette für die Fahrt über das Stilfserjoch ist zudem nur einen Tag gültig, teilte die Landesregierung in Bozen mit. Für Fahrzeuge bis 18 Tonnen – ausgenommen Busse – gibt es zudem eine Jahresvignette für 60 Euro. Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieb sowie Fahrräder zahlen nichts.
Im Rahmen des Förderprogramms “IKT 2020″ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Forschungsvorhaben “Kompakte Elektronikmodule mit hoher Leistung für Elektromobilität, Antriebs- und Beleuchtungstechnik”, kurz “ProPower”. Ziel des Projekts ist es, die Grundlagen für eine energieeffiziente, miniaturisierte und zuverlässige neue Generation von Leistungselektronik zu entwickeln.
Die neuen Technologien, die das Projekt “ProPower” erarbeiten wird, können über die Antriebs- und Beleuchtungstechnik hinaus eine breite Hebelwirkung entfalten. Durch die Zusammenarbeit vom Bauteil-Lieferanten bis hin zum Leuchten- und Automobilhersteller wird dabei das Zusammenspiel aller notwendigen Komponenten und Prozessschritte genau untersucht. So werden gemeinsam Lösungen erarbeitet, die in Zukunft zur Herstellung verbesserter Elektronikmodule am Standort Deutschland beitragen können. Im Projekt ProPower sind insgesamt sind 21 Partner aus Industrie und Wissenschaft unter der Federführung der Siemens AG beteiligt. Es wurde mit einem Fördervolumen von 16 Millionen Euro zum 1. Januar 2012 für einen Zeitraum von drei Jahren bewilligt.
Mit dem Metropolis erforscht MAN in Zusammenarbeit mit Benteler Engineering Services die technische Realisierbarkeit eines Fahrzeugkonzepts, das den zukünftigen Anforderungen an schwere Lkw im urbanen Umfeld erfüllt. Dafür geht MAN über die heute bei schweren Lkw geläufigen Hybrid-Ansätze hinaus und verwirklicht eine völlig neuartige Antriebsarchitektur: Der Metropolis ist ein elektrisch angetriebener Lkw auf Basis eines MAN TGS 6×2-4. Der 203 kW starke Elektromotor treibt über ein Zweigang-Automatikgetriebe die Hinterräder des Lkw an. Die Energie liefert eine modulare Lithium-Ionen Batterie mit maximal 105 kWh Speichervermögen, die sich dank Plug-In-Funktion einfach und bequem an der Steckdose aufladen lässt. Der Energiespeicher ist unter dem Fahrerhaus über der Vorderachse angeordnet, dort, wo in konventionellen Lkw der Dieselmotor platziert ist. Das Batteriegewicht liegt dadurch auf der Vorderachse, die Hinterachsen können wie bisher das Gewicht von Aufbau und Transportgut tragen. Die Gewichtseinsparung durch den Entfall von konventionellem Lkw-Motor und -Getriebe kompensiert das Mehrgewicht des Hybridsystems, so dass das Fahrzeug eine identische Nutzlast aufweist wie der serienmäßige MAN TGS 6×2-4.
Um das Fahrzeugkonzept auf seine Alltagstauglichkeit und wirtschaftliche Machbarkeit zu untersuchen, hat MAN einen der härtesten Einsatzfälle für einen schweren Lkw im urbanen Umfeld ausgewählt: Der Metropolis wird als Abfallsammel-Fahrzeug bei dem international tätigen Umweltdienstleister SUEZ Environnement in der Region Antwerpen-Brüssel für rund zwei Jahre in Betrieb gehen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Am 22. Juli 2012 finden die diesjährigen „Neuburg Classics“ statt. Unter dem Motto „Rennlegenden von gestern – Sportwagen von heute“ gehen erstmals neben den klassischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auch sportliche Elektrofahrzeuge mit und ohne Straßenzulassung an den Start.
Das BEM-Mitgliedsunternehmen e-motors bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Elektrofahrzeug 10.000 motorsportbegeisterten Zuschauern zu präsentieren und zu zeigen, dass Elektromobilität nicht nur funktioniert, sondern auch Spaß macht und Emotionen wecken kann. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Privatpersonen, Unternehmen und Autohersteller, die Fahrzeuge aus den folgenden Kategorien zur Verfügung stellen können:
- Elektrosportwagen mit Straßenzulassung wie Tesla Roadster, Fisker Karma etc.
- Elektrofahrzeuge mit Straßenzulassung, die das Zeug für die Rundstrecke haben
- Prototypen und Rennfahrzeuge mit reinem Elektroantrieb
- Einzelstücke und Umbauten
Hersteller von Ladestationen haben außerdem die Möglichkeit, ihre Angebote praxisnah zu präsentieren und das Teilnehmerfeld beim Ladevorgang zu unterstützen. Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Stephan Schnabelmaier von e-motors (schnabelmaier@e-motors-online.de, 089 52 33 114).