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Artikel Tagged ‘Elektroauto’

Kopenhagen: eCarsharing mit der Busfahrkarte

7. September 2015 Juliane Keine Kommentare

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen können Besitzer einer Kundenkarte des öffentlichen Nahverkehrs die Autos von Drive Now nutzen. Es ist die erste derart enge Integration eines Carsharing-Angebots in den Nahverkehr. Besitzer der ÖPNV-Karte Rejsekort können sich nach der Registrierung beim Carsharing-Anbieter Drive Now direkt mit der Rejsekort am Auto anmelden. Auch die Abrechnung erfolgt über die Karte. Die Registrierung ist denkbar einfach: Der Nutzer fotografiert sich selbst und seinen Führerschein und lädt die Bilder über die Smartphone-App hoch. Die Bestätigung soll innerhalb weniger Minuten erfolgen.

Drive Now ist seit dem 3. September 2015 in Kopenhagen verfügbar. Zum Einsatz kommen ausschließlich BMW i3. 400 der Elektroautos stehen zum Mieten bereit. Sie können fast überall im Geschäftsgebiet kostenlos abgestellt werden. Zum Laden stehen über 600 Ladesäulen bereit, die mit Strom aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. Das Carsharing-Angebot des Automobilherstellers BMW gibt es inzwischen in neun Städten. Kopenhagen ist die vierte im Ausland, und es ist die Stadt mit Drive Nows größter Flotte von Elektromietautos.

Online-Tool unterstützt Flottenbetreiber

7. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Online-Tool entwickelt, mit dessen Hilfe Flottenbetreiber selbst ausrechnen können, wann sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen bezahlt macht. Das im Zuge des EU-Projekts I-CVUE (Incentives for Cleaner Vehicles in Urban Europe) entwickelte Programm ist nach Registrierung kostenlos nutzbar. Es richtet sich im ersten Schritt an Flottenbetreiber und berechnet in wenigen Minuten die Gesamtkosten pro Fahrzeug. “Um eine möglichst gute Entscheidungsgrundlage zu schaffen, berücksichtigen wir dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Kriterien und Annahmen”, erklärt Dr. Christoph Schimeczek, der das Projekt beim DLR in Stuttgart betreut. Dazu zählen beispielsweise Fördermaßnahmen wie Steuererleichterungen und Abschreibungsmöglichkeiten genauso wie Annahmen zur Entwicklung der Benzin- und Elektrizitätspreise, zu Reparatur-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten sowie zur Gesamtfahrleistung und Verteilung der Fahrleistung über das Jahr.

Der Nutzer kann komplett mit einem vorgegebenen Referenzdatensatz arbeiten. Alternativ kann er einzelne Annahmen ändern und eigene Daten in die Berechnung einfließen lassen, um auf diese Weise unterschiedliche Szenarien zu erstellen. “Im Vergleich zu anderen Angeboten ermöglicht unser Programm eine sehr detaillierte Auswertung. Gleichzeitig sind die zugrunde gelegten Annahmen für den Nutzer transparent und individuell anpassbar”, fasst DLR-Wissenschaftler Schimeczek die Vorteile zusammen. Die Auswertung steht für Deutschland ebenso zur Verfügung wie für die Niederlande, Großbritannien, Österreich, Spanien. In Kürze kommen Norwegen und Frankreich dazu. Weitere Informationen rund um das Online-Tool finden Sie hier.

Flottenmix der Zukunft

2. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Die zukünftigen Mobilitätssysteme werden vernetzt sein: Sie integrieren sowohl die eigene Fahrzeugflotte als auch andere Verkehrsträger und neue Nutzungskonzepte, wie die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen in Pools und über Organisationen hinweg. Elektrofahrzeuge werden eingesetzt, wo immer möglich und sinnvoll und dienen gleichzeitig der Optimierung des Energiesystems. Dies erfordert geeignete IT-Lösungen, inklusive Telematik und elektronischem Zugangsmanagement.

Im Projekt »Shared E-Fleet« haben Partner aus Forschung und Industrie cloudbasierte IT-Lösungen entwickelt und erprobt, die diesen neuen Anforderungen gerecht werden. Die Erfahrungen beim Einsatz der neuen Lösungen – u.a. in Technologieparks, bei der Landeshauptstadt Magdeburg und am Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – stellen die Anwender auf der Veranstaltung “Flottenmix der Zukunft 3.0″ am 18. November 2015 am Fraunhofer IAO in Stuttgart vor und zeigen, wie Wege zu einem nachhaltigen, integrierten Mobilitätsmanagement aussehen können. Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten wertvolle Informationen zu Wirtschaftlichkeit, IT, Technik und Infrastruktur. Weitere Informationen zu Teilnahmemöglichkeiten, Anmeldeformalitäten und Programm finden Sie hier.

Neue Generation des Mitsubishi Outlander PHEV

1. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Mitsubishi stellt auf der IAA in Frankfurt die neue Generation des Plug-in Hybrid Outlander vor. Neu sind großformatige 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, hochwertigere Materialien im Innenraum, neue Sitze, zusätzliche Ausstattungsdetails und umfassende Maßnahmen zur Geräusch- und Vibrationsreduzierung. Außerdem wurde der CO2-Ausstoß auf 42 Gramm pro Kilometer reduziert. Ihre Publikumspremiere gibt auf der diesjährigen IAA auch eine Rallyeversion des Plug-in Hybrid Outlander, den Mitsubishi im Oktober auf der spektakulären Cross -Country-Rallye „Baja Portalegre 500“ in Portugal einsetzt.

Mit einem sogenannten Vehicle-to-Home-System präsentiert Mitsubishi eine Methode, mit dem sich Elektrofahrzeuge als mobiler Pufferspeicher in intelligente Stromnetze einbinden lassen. Erfolgt dabei die stationäre Hausstromversorgung über Solartechnik oder andere Erneuerbare Energien, ergibt sich daraus ein besonders effizientes und umweltschonendes Energiemanagement. Ein Besuch beim Stand von Mitsubishi lohnt sich also auf alle Fälle..!

eFahrzeuge kabellos laden und entladen

1. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Über ein kabelloses Ladesystem können Elektroautos künftig nicht nur tanken, sondern die Energie ins Stromnetz zurückspeisen. Auf diese Weise helfen sie das Netz zu stabilisieren. Dabei wird die Energie durch die Luft übertragen, genauer gesagt über ein zeitveränderliches Magnetfeld. Herzstück der Technologie sind zwei Spulen – eine ist in der Straße, auf dem Parkplatz oder in der Garage integriert, eine zweite am Unterboden des Autos. Die Spulen bilden – in Kombination mit entsprechenden Kondensatoren – eine Art resonantes »Antennensystem zur Energieübertragung«. Je näher die beiden Spulen beieinander liegen, desto effizienter wird die Energie übertragen.

Forscher am Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel haben solche induktiven Ladesysteme nun kostengünstiger gestaltet. “Wir nutzen bewusst Standardkomponenten, die bereits auf dem Massenmarkt verfügbar sind”, erläutert Dipl.-Ing. Marco Jung, stellvertretender Abteilungsleiter für Stromrichtertechnik am IWES. Zudem verwenden die Forscher Spulensysteme, die mit weniger Ferritplatten auskommen. Die Platten dienen zur Führung und Abschirmung des magnetischen Feldes und sind aufgrund des enthaltenen Eisenoxids recht schwer. Darüber hinaus sind sie teuer. Durch die Reduktion des Ferritmaterials werden die Spulen nochmals leichter und preiswerter. Ein weiterer Vorteil: Dank der speziell ausgelegten Leistungselektronik und Spulensysteme funktioniert das System auch dann mit einem sehr guten Wirkungsgrad, wenn die Spule im Auto etwa 20 Zentimeter von der Spule in der Straße entfernt ist. Das kostengünstige Ladesystem erreicht hohe Wirkungsgrade – über den vollen Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Intermodaler Urlaub in Garmisch-Partenkirchen

29. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Reisen und dabei die Natur erleben statt sie zu belasten – sanfter, also nachhaltiger Tourismus erlebt eine immer größere Nachfrage. Der umweltbewusste Urlaub beginnt bereits bei der Anreise mit der Bahn und wird zum nachhaltigen sowie komfortablen Erlebnis. Dieses Angebot wird jedoch nur genutzt, wenn die Gäste auch in der Ferienregion vor Ort mobil sein können – mit möglichst klimaschonenden Verkehrsmitteln. In der Modellkommune für Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen wird die Zukunftsfähigkeit vom Urlaub ohne Privat-Pkw demonstriert. Ziel der Modellkommune ist, die elektromobile Alltagstauglichkeit zu untersuchen und zu fördern. Das Ergebnis: Intermodaler Urlaub, also das Zusammenspiel verschiedenster Mobilitätsangebote, funktioniert und hat viele Profiteure.

Entspannte Urlaubsanreise mit der Bahn, bequeme Fahrt zum Hotel im reservierten 
e-Flinkster, Ausflüge in die nähere Umgebung mit öffentlichem Personennahverkehr, gemietetem Elektroauto oder Pedelec – im Projekt „e-GAP intermodal“ der Modellkommune Elektromobilität zeigt sich wie unterschiedliche Mobiltätsangebote im Urlaub nicht nur gefragt sind, sondern auch genutzt werden. Die verschiedenen Bausteine wirken dabei zusammen und machen das Gesamtkonzept erfolgreich: „Wer sich vor Ort effizient, ökologisch, entspannt und flexibel bewegen kann, wird eher dem eigenen Auto einen Urlaub gönnen und die Bahn zur Anreise nutzen“, so 
Dr. Christoph Ebert, Koordinator der Modellkommune.

Wuppertal wehrt sich gegen Ladesäulen-Blockierer

22. August 2015 Juliane Keine Kommentare

In Wuppertal sind die 14 Parkplätze vor eMobil-Tankstellen, die sich im öffentlichen Verkehrsraum befinden, nun mit Halteverbotsschildern ausgestattet worden. Damit will der kommunale Versorger WSW gegen die Ladesäulen-Blockierer vorgehen. “Die Stellflächen an den Ladesäulen sind eigentlich für Elektromobilisten reserviert, die dort ihr Fahrzeug aufladen wollen. Leider halten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer daran und nutzen die Flächen als normalen Parkplatz. Daher haben die WSW in Absprache mit der Stadt diese eMobil-Tankstellen nun mit entsprechenden Hinweisschildern versehen”, so die WSW. Falschparker können nun vom Ordnungsamt mit mindestens 15 Euro zur Kasse gebeten werden. Das Parkverbot gilt übrigens auch für Elektroautos, die dort nicht zum Auftanken stehen.

Aachen: Dienstfahrten künftig mit eFahrzeugen

19. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Dienstfahrten der Mitarbeiter der Stadt Aachen sollen künftig vor allem mit Elektroautos durchgeführt werden. Dazu wird zunächst versuchsweise am Verwaltungsgebäude Mozartstraße ein Fahrzeugpool aufgebaut, der mit zwei eFahrzeugen ausgestattet wird, die für Dienstfahrten gebucht werden können. Dort gibt es bislang nur ein konventionelles Fahrzeug. Bisher war es üblich, Privatfahrzeuge für Dienstfahrten einzusetzen, aber diese Nutzung wird jetzt eingeschränkt. Die Beschaffung der Elektrofahrzeuge soll nun ausgeschrieben werden. Der Kauf wird durch das Förderprojekt emove unterstützt. Die Ladesäule wird durch die STAWAG aus Projektmitteln im Rahmen des EU-Förderprogramms „CIVITAS DYN@MO“ finanziert. Die Stadt Aachen möchte mit diesem Versuch die Nutzung und Akzeptanz der Elektromobilität weiter fördern und einen Beitrag leisten für die Verbesserung der Luftqualität in Aachen. Weitere Informationen rund um das Projekt in Aachen finden Sie hier.

Nissan Leaf versorgt Büro und Kaffeemaschine mit Strom

19. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Espresso-Liebhaber wissen: Um eine stabile Crema zu brühen, braucht man eine gute Maschine mit mindestens neun Bar Arbeitsdruck, 93 Grad heißes Wasser, frisch gemahlene Bohnen und einen Netzanschluss. Bis jetzt! Im Hauptsitz vom BEM-Mitgliedsunternehmen The Mobility House (TMH) mitten in München wird guter Espresso nun etwas anders zubereitet. Hier kommt der Strom aus dem Auto. In der Tiefgarage steht ein Nissan Leaf als Energiespender für das ganze Büro. Aus der Batterie des elektrischen Kompaktwagens wird der Strom direkt in das Hausnetz des Bürogebäudes eingespeist. Das umwälzende Resultat: Ein klassischer Stromnetzanschluss wird zumindest zeitweise überflüssig.

Technisch möglich wird das mit dem CHAdeMO Schnell-Ladeanschluss des Elektroautos. Über die bidirektional ladefähige Schnell-Ladestation von ENDESA steuert TMH die Fahrzeugbatterie kontrolliert an und entnimmt so dem eAuto Strom fürs Büro. Idee und Umsetzung stammen von den visionären Köpfen bei TMH: „Alle reden vom Klimawandel, wir tun etwas”, sagt Thomas Raffeiner, CEO von The Mobility House. „Mit diesem Projekt zeigen wir, dass wir die Energiewende beschleunigen und die Zukunft emissionsfrei gestalten können: Das Auto versorgt Haushalt und Büro mit Strom und ermöglicht Unabhängigkeit vom Netz.”

Testet Apple das selbstfahrende Auto?

17. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Gerüchte um ein selbstfahrendes eAuto von Apple halten sich hartnäckig, seit sie im Februar erstmals aufgekommen sind. In großem Stil wurden Experten anderer Hersteller eingekauft – Mitarbeitern von Tesla Motors soll der Konzern einen Bonus in Höhe von 250.000 Dollar und eine 60-prozentige Gehaltserhöhung versprochen haben. Jetzt will der Guardian mehr herausgefunden haben. Hier erfahren Sie mehr.