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Artikel Tagged ‘Elektroauto’

Projekt Slam geht in die nächste Ausbaustufe

21. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungskonsortium SLAM („Schnellladenetz für Achsen und Metropolen”) nimmt die nächste Ausbaustufe der Elektromobilität in Angriff: Die Partner haben sich darauf verständigt, die Dimension von SLAM auszuweiten und die entsprechenden Zuschussbedingungen mit sofortiger Wirkung anzupassen. So soll es zukünftig an wichtigen Knotenpunkten im deutschen Straßennetz möglich sein, Plug-in Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit bis zu 150 kW Leistung aufzuladen. Das entspricht der dreifachen Leistung heutiger DC-Schnellladestationen, verkürzt die Ladedauer entsprechend auf ein Drittel üblicher Ladezeiten und gestaltet dadurch längere Reisen in Elektrofahrzeugen komfortabler.

Die Definition der Verkehrsknotenpunkte („Hot Spots”) erfolgt durch Standort-Potenzialprüfungen der am Projekt beteiligten Universitäten. Private Investoren könnten damit schon heute ihre Ladestationen so vorbereiten, dass eine nachträgliche Aufrüstung von 50 auf 150 kW Ladeleistung problemlos und kosteneffizient möglich ist. In zwei Jahren sollen die ersten Hochleistungs-Schnellladestationen in Betrieb gehen und in der Folgezeit für wissenschaftliche Untersuchungen und als Erprobungsmodell für die beteiligten Automobilhersteller genutzt werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Studenten schaffen es mit Elektroauto ins Guinness Buch

20. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Stuttgarter Studenten haben den Weltrekord für die schnellste Beschleunigung eines Elektrofahrzeugs von 0 auf 100 Stundenkilometer gebrochen. Ihr Auto kommt damit ins “Guinness Buch der Rekorde”, die Messdaten waren überprüft worden. Mit einer Zeit von 1,779 Sekunden habe man den bestehenden Rekord von 1,785 knapp unterboten, teilte Student Hans Wiggenhauser mit. Entwickelt wurde das Auto vom Verein Greenteam aus Baden-Württemberg, dem vor allem Studenten der Ingenieurswissenschaften angehören.

KVI Innovationspreis für eMobilitätsprojekt

18. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Der KVI Innovationspreis wird seit 2010 jährlich an „herausragende und nachhaltige, innovative Leistungen mit Vorbildcharakter“ von der KVI Initiative – Kirche, Verwaltung & Information verliehen. Auf dem 10. KVI Kongress im Augustinerkloster zu Erfurt wurde nun die Erzdiözese Freiburg für ihr Projekt „elektrisch mobil“ ausgezeichnet. Damit will die KVI „die herausragende Rolle der elektrischen Mobilität für die eigene Mobilität“ unterstreichen.

„elektrisch mobil“ ist Teil der „InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg“, ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt. Bis zum Jahr 2016 werden im Rahmen des Forschungsprojekts über 300 Elektrofahrzeuge in Baden-Württemberg eingeführt. Zum heutigen Zeitpunkt wurden bereits über 130 ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge eingeführt. In der Erzdiözese Freiburg werden 15 Elektrofahrzeuge eingesetzt, um die Alltagstauglichkeit für mobile Pflegedienste und Serviceeinrichtungen von Pfarreien zu testen. Drei dieser Fahrzeuge werden an Verrechnungsstellen z.B. in Riegel eingesetzt; zwölf Fahrzeuge in Sozialstationen, unter anderem in Rielasingen Worblingen. Da der Strombedarf über die kirchliche Energieversorgungsgesellschaft KSE komplett über Erneuerbaren Energie gedeckt wird, ist die Produktion des Stroms für die Elektroautos nahezu CO2-frei. Die zentralen Herausforderungen für alle Beteiligten waren zum einen die Schaffung der finanziellen Rahmenbedingungen und zum anderen die Abstimmung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur an den einzelnen Stationen.

DriveNow nimmt BMW i3 in deutsche Flotte auf

16. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

DriveNow, das Carsharing Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, hat am 15. Juli 2015 die ersten 100 vollelektrischen BMW i3 in die deutsche Carsharing-Flotte aufgenommen. Sie lösen die 60 elektrischen BMW ActiveE ab, die seit 2013 in Berlin und München unterwegs waren. Zunächst werden 40 BMW i3 in Berlin und jeweils 30 Fahrzeuge in Hamburg und München eingesetzt. Ein weiterer Ausbau der i3-Flotte ist für den Herbst geplant. Dann soll der Stromer auch in Köln und Düsseldorf aufgenommen werden. Insgesamt werden in den nächsten Monaten bis zu 400 BMW i3 in die DriveNow Flotte integriert. Bereits seit Mai dieses Jahres fahren 30 BMW i3 in der Londoner DriveNow Flotte.

„In den vergangenen zwei Jahren haben wir viele wertvolle Erfahrungen beim täglichen Betrieb von Elektrofahrzeugen in einem Free Floating Carsharing System gesammelt. Unsere Kunden haben den BMW ActiveE genauso häufig genutzt wie die konventionell angetriebenen Fahrzeuge unserer Flotte“, sagt Nico Gabriel, Geschäftsführer von DriveNow. „Mit der Einführung des BMW i3 in unsere Flotte in Deutschland und Europa können wir Elektromobilität im Carsharing auf eine neue Stufe heben. Unsere Kunden werden im Vergleich zu heute ein noch innovativeres, nachhaltigeres und komfortableres Auto fahren können“, ergänzt Gabriel. DriveNow konnte in den zurückliegenden zwei Jahren im Schnitt jeden Monat 3.000 Menschen zum ersten Mal in ein rein elektrisches Fahrzeug bringen und für die Elektromobilität begeistern. Insgesamt sind mehr als 60.000 DriveNow Kunden den BMW ActiveE gefahren und haben dabei mehr als eine Million Kilometer elektrisch zurückgelegt.

Umfrage: Geld verdienen mit dem Elektroauto

16. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

In Zusammenarbeit mit dem BEM-Mitgliedsunternehmen The Mobility House führt das Center for Energy Markets der Technischen Universität München eine wissenschaftliche Umfrage (Conjoint-Analyse) zum Thema „Intelligente Nutzung der Elektroauto-Batterie als Speicher“ durch. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie, zukünftige Produkte für Elektroautos zu gestalten und so den Service für die Kunden weiter zu verbessern. Zu gewinnen gibt es ein Wochenende mit einem Tesla Model S. Hier geht’s zur Umfrage. Mitmachen erwünscht..!

Große Resonanz auf Projekt eFlotte

15. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Viele hessische Firmen zeigen Interesse, Elektrofahrzeuge im betrieblichen Alltag zu testen: 1.650 kleine und mittlere Unternehmen haben sich beworben, im Rahmen des Projekts eFlotte für zwei Wochen ein eAuto kostenfrei zu nutzen. Für das vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium, dem BEM-Mitgliedsunternehmen PP:AGENDA und dem Bundesverband eMobilität initiierte Projekt haben mehrere Autohersteller rund 60 aktuelle Pkw und Nutzfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Über ein Losverfahren wurden sie auf die Bewerber verteilt. „eFahrzeuge sind leise und sehr effizient“, sagte Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson. „Wir geben den Unternehmen die Möglichkeit, dies selbst zu „erfahren“ und festzustellen, ob sich Elektrofahrzeuge für ihren konkreten Bedarf eignen. Studien belegen, dass sich eAutos besonders im gewerblichen Bereich bereits rechnen. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass die Fahrzeuge in der Praxis überzeugen und die Unternehmen ihr Flottenmanagement neu ausrichten.“

„Hessen nimmt mit dem Projekt eFlotte erneut eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Zieles der Bundesregierung ein, Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu machen“, sagte BEM-Präsident Kurt Sigl. „Das Bundesland hat die Bedeutung nachhaltiger Mobilität klar erkannt und kümmert sich um eine angemessene Förderung.“ Die Landesregierung setzt sich auch über den Bundesrat für die Förderung der eMobilität in Unternehmen ein. Ihre Initiative für eine bessere steuerliche Berücksichtigung ist von der Länderkammer am vergangenen Freitag angenommen worden. „Nun sind Bundestag und Bundesregierung am Zuge, diese sinnvolle Maßnahme für den Einsatz von eFahrzeugen zu unterstützen“, sagte Samson.

Nissan gewährt Bonus von 5.200 Euro auf jeden neuen Leaf

15. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Kunden eines neuen Nissan Leaf erhalten ab sofort einen Bonus von 5.200 Euro brutto. Der Bonus wird auf alle neuen Nissan Leaf Modelle gewährt. Damit ist der bereits sehr umfangreich ausgestattete Nissan Leaf Visia schon ab 18.590 Euro erhältlich. Im Zusammenhang mit den attraktiven Leasingkonditionen der Nissan Bank wird der Einstieg in die Elektromobilität damit besonders leicht: Wer das aktuelle Leasing-Angebot der Nissan Bank für einen Leaf von 99 Euro monatlich nutzt (bei 3.188 Euro Anzahlung, 48 Monate Laufzeit und maximaler Gesamtkilometerleistung von 40.000 km) und dazu für 79 Euro pro Monat die Batterie mietet, kann für monatlich nur 210 Euro rein elektrisch und damit emissionsfrei fahren. Denn zu den 178 Euro für die Leasing- und Batterierate addieren sich lediglich rund 32 Euro Stromkosten (bei 15kWh/100km Stromverbrauch und 25 ct/kWh Strompreis). Und selbst die fallen noch weg, wenn Kunden das Nissan Angebot DKSL („Deutschlandweit kostenlos Strom Laden”) nutzen. Dazu stehen ihnen bundesweit bei teilnehmenden Nissan Vertragspartnern kostenlose Ladepunkte zur Verfügung.

Unabhängig von dem Elektrobonus von 5.200 Euro eröffnet das Fahren mit einem Nissan Leaf auch sonst nicht unerhebliche Kostenvorteile: Wer zum Beispiel 10.000 Kilometer pro Jahr Diesel fährt, muss bei einem Verbrauch von 7,0 Liter/100 km mit Treibstoffkosten in Höhe von circa 910 Euro rechnen. Bei gleicher Strecke und einem Stromverbrauch von 15 kWh/100 km ergeben sich für einen Nissan Leaf bei einem Preis von 25 ct/kWh monatliche Kosten von 32 Euro oder Gesamtkosten von 375 Euro im Jahr. Das ergibt ein Ersparnis von ca. 535 Euro jährlich zum Dieselfahrzeug. Vergleicht man das Elektroauto mit einem Benziner, mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 8,0 Liter/100 km, ist der Einspareffekt noch höher: Es ergibt sich ein Kostenvorteil von rund 865 Euro im Jahr zugunsten des eFahrzeugs.

Hertz vermietet BMW i8

15. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Hertz Autovermietung bietet ab August 2015 in der Schweiz den BMW i8 an. Neben dem Hybrid-Sportwagen können auch der BMW i3, der Audi A3 e-tron und der Volvo V60 Plug-in angemietet werden. Gerade Unternehmen in der Schweiz entscheiden sich vermehrt, ihre Geschäftsfahrzeuge zu mieten. Im Gegensatz zu Kauf- und Leasingangeboten zeichnen sich Mietangebote vor allem durch hohe Flexibiliät und ein attraktives Kosten-Nutzen-Verhältnis aus. Es gibt bei Hertz keine Kündigungsfrist und die Kaution sowie das Restwert-Risiko eines Leasingangebots entfallen.

Mit über 40 Stationen in der Schweiz gehört Hertz zu den festen Größen der Autovermietung. Das Unternehmen engagiert sich laut eigenen Angaben für nachhaltige Mobilität und unterstützt Automieter mit entsprechender Beratung darin, ökologische Modelle zu testen. „Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden ungezwungen erste Erfahrungen mit der neuen Technologie und dem revolutionären Fahrspaß sammeln können“, erklärt Hertz-Marketingleiter, Roberto Delvecchio. Weitere Informationen rund um das eAuto-Mietangebot finden Sie hier.

Charging Interface Initiative fördert einheitliches Ladesystem

14. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Eine Grundvoraussetzung für den Durchbruch von Elektroautos: Laden muss schnell sein und noch einfacher als das Tanken von Benzin. Dazu haben sich nun führende OEM, Zulieferer und das BEM-Mitgliedsunternehmen TÜV SÜD in Berlin zur Charging Interface Initiative (CharIN) zusammengeschlossen. Sie wollen das Ladesystem Combined Charging System (CCS) global fördern und weiterentwickeln. „Wer die Elektromobilität will, kommt an einem einheitlichen Ladesystem nicht vorbei. CCS (Combined Charging System) kombiniert das Laden mit Wechselstrom (AC) und das schnellere Gleichstromladen (DC) in einen einheitlichen Stecker, dem sogenannten Combo-Stecker. Diesen von der EU geforderten Lösungsansatz wollen wir mit CharIN fördern“, sagt Volker Blandow, Global Head of E-Mobility bei TÜV SÜD. „Das spart den Fahrzeugherstellern erhebliche Kosten“, unterstreicht Blandow. „Jedes weitere Ladesystem, das die Hersteller als Option anbieten müssen, kostet sehr viel Geld in der Entwicklung, Zulassung und am Ende auch in der Wartung. Je einheitlicher die Ladesysteme global werden, desto universeller können Elektroautos verkauft werden. Der Kunde soll sich sein Wunschfahrzeug wählen können und gleichzeitig sicher sein, überall laden zu können. Leider war dies bislang nicht immer garantiert“.

Ab Herbst 2015 gelten in Europa auch für den Aufbau der Ladeinfrastruktur neue Regeln, jeder neue Schnellladepunkt muss dann immer mindestens einen CCS-Anschluss vorhalten. Damit kann sich der Kunde zukünftig darauf verlassen, bei Schnellladestationen immer auch einen CCS-Ladeplatz vorzufinden. Mit der steigenden Zahl von Schnellladeplätzen darf es zukünftig keine rein auf einen Fahrzeughersteller beschränkten Ladesysteme mehr geben. Die EU möchte damit – ähnlich wie beim Mobiltelefon – eine einheitliche und damit kundenfreundliche Ladeinfrastruktur sicherstellen. Zu den Gründungsmitgliedern von CharIN gehören Audi, BMW, Daimler, Ford, Opel, Porsche und Volkswagen, die Industriestecker-Hersteller Mennekes und PhoenixContact sowie TÜV SÜD als unabhängiger Partner für Sicherheit und Interoperabilität.

Bundesrat fordert Kaufprämie für Elektroautos

13. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesrat macht weiter Druck, um mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Mit einem Gesetzentwurf wirbt er für eine steuerliche Sonderabschreibung in Betrieben. Die Bundesregierung soll zudem eine Umweltprämie prüfen. Die Länder befürchten, dass Deutschland bei der Elektromobilität trotz neuerdings möglicher Privilegien für Elektroautos den Anschluss verliert. Sie wollen die Bundesregierung und den Bundestag daher weiter antreiben, auf diesem Feld voranzukommen. Der Bundesrat hat daher am 10. Juli 2015 auf Antrag Hessens einen Gesetzentwurf für eine Sonderabschreibung für neue Elektrofahrzeuge, Plug-in Hybrid-Modelle und Ladevorrichtungen im betrieblichen Bereich beschlossen. Sie soll Unternehmen befristet bis 2019 zu Investitionen anreizen.

In einer zusätzlichen Entschließung will die Länderkammer die Bundesregierung prüfen lassen, wie der rechtliche Rahmen verbessert werden kann, damit auch Zweiräder mit Elektroantrieb in Betrieben mehr eingesetzt werden. Beide Initiativen gehen nun an das Bundeskabinett, das es zusammen mit einer eigenen Stellungnahme ans Parlament weiterleiten soll.