„Die Fahrradindustrie hat mit dem eBike eine Erfolgsgeschichte vorzuweisen, die man sich in anderen Bereichen der eMobilität nur wünschen kann“, so Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen. „Unserer Beobachtung nach kommt es jetzt darauf an, diese Erfolge zu festigen und die Produkte im Hinblick auf neue Kundenanforderungen, Märkte, Technologien und Fahrzeugtypen weiterzuentwickeln und gegen zunehmende Konkurrenz aus anderen Branchen abzusichern. Deshalb planen wir ein ‚Zentrum für E-Rad-Entwicklung‘ – nicht allein, sondern zusammen mit der Fahrradindustrie und den Verbänden auf Hersteller- und Handelsseite.“
Offiziell vorgestellt wird das Konzept ‚Zentrum für E-Rad-Entwicklung‘ auf der Erlebniswelt Mobilität am 12. Juni 2013 in Aachen, das wie im vergangenen Jahr mit hochkarätigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung besetzt sein wird.
Wer sich in diesem Jahr ein Elektrorad kaufen will, hat die Qual der Wahl: Mehr als 1.500 eBikes sind 2013 bisher auf dem Markt. Das ergeben die neusten Zahlen des eBikeFINDER, der eine unabhängige und umfassende Marktübersicht bietet. Auf www.e-bike-finder.com finden Interessenten wichtige Informationen, Kauftipps und zahlreiche Suchoptionen für eine Vorauswahl, bevor es dann zum Fachhändler für eine Probefahrt geht – komplett kostenlos. Herzstück des eBikeFINDER ist eine Datenbank mit allen in Deutschland verfügbaren Elektrofahrrädern – inklusive Fotos sowie Informationen zu Preis, Reichweite oder Motortyp. Sie lässt sich nach vielen Kriterien über eine Detailsuche – beispielsweise nach maximaler gewünschter Geschwindigkeit, der bevorzugten Marke oder der Motorposition durchsuchen, auch auf Smartphones und Tablets.
Wem Begriffe wie Rekuperation, Akku-Kapazität oder Memoryeffekt noch nichts sagen, der kann seine Wissenslücken in den Ratgeber-Rubriken „Fragen und Antworten“ sowie „Wichtige Begriffe“ schließen. Einsteigern hilft außerdem die Kaufberatung, bei der durch Fragen nach der durchschnittlichen Fahrstrecke, dem Fahrstil oder auch der Körpergröße automatisch eine Liste mit passenden Modellen zusammen gestellt wird. „Mit dem eBikeFINDER soll jeder, der ein Elektrofahrrad sucht, den Durchblick im Dickicht des überwältigenden Angebots behalten“, so Frank Rosmann, Projektleiter bei der Agentur sinCO2, die den eBikeFINDER betreibt und in Sachen Elektromobilität berät. „Der eBikeFINDER macht fit für den Besuch beim Fachhändler.“ Für ausgewählte Marken und Modelle lassen sich Probefahrten direkt über die Website vereinbaren. Außerdem informiert die Händlersuche über eBike-Geschäfte in der Nähe.
Vom zweirädrigen Segway über den Cityflitzer Twizy bis hin zum Sportwagen von Fisker: Immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge surren leise über Deutschlands Straßen. Einen Blick in die klimafreundliche automobile Gegenwart und Zukunft gewährt am 27. und 28. April 2013 die nunmehr 3. Fahrzeugschau Elektromobilität in Bad Neustadt a.d. Saale. „Rund 30 Aussteller aller führenden Hersteller und Firmen, die in der Elektromobilität aktiv sind, haben sich in diesem Jahr angekündigt. Das sind deutlich mehr als in den Vorjahren“, freut sich Sebastian Martin, Projektleiter Elektromobilität bei der Stadt Bad Neustadt. Um das Doppelte gewachsen ist auch das Ausstellungsgelände: Auf nun 1.500 m² präsentieren die Unternehmen die verschiedensten Elektrofahrzeugen. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung des BEM-Mitgliedsunternehmens finden Sie hier. Ein Besuch lohnt sich..!
Umwelt- und Verkehrssenator Joachim Lohse bietet Bremer Unternehmen und deren Beschäftigten jetzt mit der Initiative „Pedelec testfahren – Rückenwind für Mensch und Material“ die Möglichkeit, Pedelecs und Elektro-Lastenfahrräder gratis Probe zu fahren. Der Bremer ADFC ist Kooperationspartner und organisiert die Durchführung des Projektes. „Das Fahrrad tut der Stadt gut – denn es fährt ohne Abgase und Lärm und ist zudem Platz sparend“, erklärte Senator Joachim Lohse. „Mit Pedelecs wollen wir das Radfahren noch attraktiver machen. Sie sind ein guter Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität. Mit elektrisch unterstützten Lastenrädern gibt es nun auch eine clevere und ökoeffiziente Alternative für Kurier- und Lieferdienste. Das Lastenrad ist ein echter Hingucker, das das Umweltbewusstsein eines Betriebes deutlich nach außen trägt“, so Lohse weiter. Bremer Unternehmen können die Pedelecs für die Dauer von zehn Tagen kostenlos ausprobieren; die Elektro-Lastenfahrräder stehen für vierwöchige Tests gratis zur Verfügung. Die Räder können beim ADFC Bremen ausgeliehen werden.
Ein spanisches Startup-Unternehmen hat jetzt ein leichtes Faltrad mit Elektroantrieb vorgestellt, das für rund 1.400 Euro eine breite Zielgruppe ansprechen wird. Das SSIKE wiegt nur 12 Kilo und erzielt eine maximale Reichweite von 40 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h. Das Besondere am SSIKE ist jedoch die Möglichkeit, das Gefährt innerhalb von nur fünf Sekunden zusammenzufalten. Weitere Informationen rund um das Elektro-Falt-Bike finden Sie hier.
eBikes und Pedelecs sind aus der Zweiradbranche nicht mehr weg zu denken. Darin sehen jetzt scheinbar auch Tourismusmanager im Erzgebirge eine Chance für die eigene Region. In den nächsten Monaten soll ein flächendeckendes Netz von Verleihstationen aufgebaut werden, teilte der Tourismusverband in Annaberg-Buchholz am Montag mit. Dazu sei unter anderem mit einem erfahrenen Fahrradhändler eine Vereinbarung geschlossen worden. Ab Mai 2013 sollen die Räder für die Gäste bereitstehen. Langfristig sei auch ein Netz von Lade- und Wechselstationen für die Akkus der Elektrozweiräder geplant. Derzeit würden noch Gasthäuser und Hotels, Fahrradgeschäfte oder auch Tourismus-Informationen als Partner für das Projekt gesucht.
Mit dem eBike-Konzept Vorradler wollten Studenten der TU München im Rahmen eines Projektes ein Stadtrad mit elektrischer Unterstützung entwerfen, das Elektrofahrrädern ein neues Image verpassen sollte. Jung, dynamisch und sportlich sollte es sein. Das Studenten-Projekt war so gut, dass es im selben Jahr den Eurobike Award gewann. 2013 geht das eBike nun unter der Marke Electrolyte in Serie. Geplant ist zunächst eine Kleinserie von 500 Stück. Weitere Informationen rund um das innovative Projekt finden Sie hier.
Ein eBike, das komplett ohne Aufladen auskommt? Das hat nun die Uni Mailand in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren, darunter die Fahrradschmiede Bianchi, entwickelt. Damit ist das bike+ das erste Pedelec, das auf eine klassische Stromzufuhr verzichtet. Im Gegensatz zu bisherigen Elektrofahrrädern, die mit einem großen Akku bestückt, den Fahrenden mit zusätzlicher Kraft unterstützen, setzt das bike+ nur auf Muskelenergie, eine kleine Batterie und Intelligenz. Die innovative Steuerung, die per Smartphone justierbar ist, spielt eine große Rolle. Tritt der Fahrer ordentlich in die Pedale, lädt sich der kleine Akku mit gerade einmal 450 Gramm Gewicht auf. Lässt die Muskelkraft nach, gelangt Elektropower in den Nabenmotor, der so die Effektivität beim Treten erhöht. Geht es beispielsweise bergab, kann der Fahrer dennoch entspannt die Pedale rotieren lassen und schafft sich damit einen Reichweitengewinn. Wann das intelligente Pedelec in Serie geht, ist noch ungewiss. Marktreife Modelle seien jedoch schon für 2013 geplant.
Die Landesfinanzminister haben die Finanzämter bundesweit angewiesen, rückwirkend für das Jahr 2012 Fahrräder, Pedelecs und eBikes wie Dienstwägen nach § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG zu behandeln. Bekommt der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber ein Dienstrad gestellt, muss dieser den geldwerten Vorteil künftig nur mit einem Prozent des Listenpreises monatlich versteuern.
“Da die bis dato geltende Regelung die Verbreitung von Elektrofahrzeugen als Dienstfahrzeuge bislang behinderte, haben wir die Initiative unseres Mitgliedsunternehmens LeaseRad zur Neuregelung der Besteuerung von Dienst-Fahrrädern gern aktiv unterstützt und freuen uns über die nun eingeführte steuerliche Neuregelung”, so BEM-Marketingvorstand Christian Heep.
Weitere Informationen rund um die Neuregelung finden Sie hier.
Die Kurbäder am Teutoburger Wald werden elektromobil. Mit eMobilitäts-Urlauben, Trainingscamps mit Pedelecs und eScootern oder auch elektromobil befahrbaren Kurparks wollen sie sich als innovative Gesundheitsregion profilieren. Das sind erste Ergebnisse des von der EU geförderten Projektes “Elektrisch bewegt”.
Die Elektromobilität könnte dem Teutoburger Wald in mehrfacher Hinsicht nutzen, ist Dr. Klaus Schafmeister, Projektleiter beim Kreis Lippe, überzeugt. Dazu zählen die Lärmreduktion, eine verbesserte Luftqualität und das Angebot für Kurgäste, sich vor Ort bequem und umweltfreundlich bewegen zu können. Geplant sind in den Orten unter anderem Mobilitätshäfen, an denen sich Gäste und Bürger die Fahrzeuge leihen können, eine Anpassung der Fußgängerzonen und Kurparks sowie speziell zugeschnittene Urlaubsangebote.