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Artikel Tagged ‘Elektrofahrzeug’

Berlin: eFahrzeuge erFAHREN

8. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Am Freitag, den 9. Oktober 2015 veranstaltet die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO auf dem EUREF Campus die zweite Auflage des ganztägigen eFlotten-Events “eFahrzeuge erFAHREN – Einsteigen & nachhaltig durchstarten”. Mit ihrem thematischen Fokus auf das Thema eFahrzeuge im Flotteneinsatz richtet sich die Veranstaltung vor allem an Flottenbetreiber, Fuhrparkmanager, Flotteneinkäufer und Dienstwagenmanager aus Verwaltung und Wirtschaft in Berlin und Brandenburg. Neben der Möglichkeit, eine möglichst breite Palette an serienmäßigen Elektrofahrzeugen aus dem Pkw- & Nutzfahrzeug-Bereich bei Testfahrten auszuprobieren, bietet ein informatives und spannendes Vortragsprogramm zahlreiche Informationen zu elektrifizierten Fahrzeugflotten.

In der begleitenden Ausstellung stehen zudem kompetente Fachleute zu den verschiedensten Themen Rede und Antwort und beraten Sie gerne vor Ort. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit den Herstellern und Dienstleistern ins Gespräch zu kommen und lassen Sie sich attraktive alltagstaugliche Möglichkeiten zur Elektrifizierung Ihres Fuhrparks praxisnah vorführen. Details zum Veranstaltungsablauf sowie zum Anmeldeschluss finden Sie hier.

Kopenhagen: eCarsharing mit der Busfahrkarte

7. September 2015 Juliane Keine Kommentare

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen können Besitzer einer Kundenkarte des öffentlichen Nahverkehrs die Autos von Drive Now nutzen. Es ist die erste derart enge Integration eines Carsharing-Angebots in den Nahverkehr. Besitzer der ÖPNV-Karte Rejsekort können sich nach der Registrierung beim Carsharing-Anbieter Drive Now direkt mit der Rejsekort am Auto anmelden. Auch die Abrechnung erfolgt über die Karte. Die Registrierung ist denkbar einfach: Der Nutzer fotografiert sich selbst und seinen Führerschein und lädt die Bilder über die Smartphone-App hoch. Die Bestätigung soll innerhalb weniger Minuten erfolgen.

Drive Now ist seit dem 3. September 2015 in Kopenhagen verfügbar. Zum Einsatz kommen ausschließlich BMW i3. 400 der Elektroautos stehen zum Mieten bereit. Sie können fast überall im Geschäftsgebiet kostenlos abgestellt werden. Zum Laden stehen über 600 Ladesäulen bereit, die mit Strom aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. Das Carsharing-Angebot des Automobilherstellers BMW gibt es inzwischen in neun Städten. Kopenhagen ist die vierte im Ausland, und es ist die Stadt mit Drive Nows größter Flotte von Elektromietautos.

Online-Tool unterstützt Flottenbetreiber

7. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Online-Tool entwickelt, mit dessen Hilfe Flottenbetreiber selbst ausrechnen können, wann sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen bezahlt macht. Das im Zuge des EU-Projekts I-CVUE (Incentives for Cleaner Vehicles in Urban Europe) entwickelte Programm ist nach Registrierung kostenlos nutzbar. Es richtet sich im ersten Schritt an Flottenbetreiber und berechnet in wenigen Minuten die Gesamtkosten pro Fahrzeug. “Um eine möglichst gute Entscheidungsgrundlage zu schaffen, berücksichtigen wir dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Kriterien und Annahmen”, erklärt Dr. Christoph Schimeczek, der das Projekt beim DLR in Stuttgart betreut. Dazu zählen beispielsweise Fördermaßnahmen wie Steuererleichterungen und Abschreibungsmöglichkeiten genauso wie Annahmen zur Entwicklung der Benzin- und Elektrizitätspreise, zu Reparatur-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten sowie zur Gesamtfahrleistung und Verteilung der Fahrleistung über das Jahr.

Der Nutzer kann komplett mit einem vorgegebenen Referenzdatensatz arbeiten. Alternativ kann er einzelne Annahmen ändern und eigene Daten in die Berechnung einfließen lassen, um auf diese Weise unterschiedliche Szenarien zu erstellen. “Im Vergleich zu anderen Angeboten ermöglicht unser Programm eine sehr detaillierte Auswertung. Gleichzeitig sind die zugrunde gelegten Annahmen für den Nutzer transparent und individuell anpassbar”, fasst DLR-Wissenschaftler Schimeczek die Vorteile zusammen. Die Auswertung steht für Deutschland ebenso zur Verfügung wie für die Niederlande, Großbritannien, Österreich, Spanien. In Kürze kommen Norwegen und Frankreich dazu. Weitere Informationen rund um das Online-Tool finden Sie hier.

GESPA sucht Kundenberater Elektromobilität

4. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen GESPA arbeitet aktiv an der Energiewende. Mit innovativen Lösungen erstellt das Unternehmen komplette Systeme im Bereich der Erneuerbaren Energien. Mit viel Engagement und Herzblut arbeitet das Team daran, das Thema Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. Zur Verstärkung in diesem Bereich suchen sie ab dem 01. September 2015 einen Kundenberater für Elektromobilität (m/w) in Vollzeit. Die vollständige Stellenanzeige finden Sie hier. Viel Erfolg bei der Bewerbung..!

Höhere Reichweiten von Elektroautos

3. September 2015 Juliane Keine Kommentare

250, 350, 400 Kilometer – die deutlich höheren Reichweiten kommender Fahrzeuggenerationen verleihen der Elektromobilität einen wichtigen Impuls. Mussten die Vorgänger in der Regel nach 150 Kilometern an die Ladesäule, bieten die neuen Stromer deutlich alltagstauglichere Reichweiten, im Premium-Segment mit über 400 km sogar schon konkurrenzfähig zu den Verbrennern. Dazu Volker Blandow, Global Head of E-Mobility bei TÜV SÜD: „Die aktuellen Elektroautos waren nie für den Massenmarkt gedacht. Kaufgründe waren bisher eher Technikbegeisterung und bei vielen Kunden auch der Klimaschutzgedanke. Preis und Praxistauglichkeit standen in keinem günstigen Verhältnis, während sich die Autos der kommenden Generation in vielen Anwendungen erstmals rechnen.“ Zusammen mit der wachsenden Schnellladeinfrastruktur sind diese Fahrzeuge mit Zwischenladung dann für Tagesfahrleistungen von 500 Kilometern bereits gut geeignet. „Genau richtig für die Mobilitätsanforderungen vieler Flottenbetreiber und zunehmend auch für den Privatkunden“, unterstreicht Blandow.

Grundlage für die höheren Reichweiten ist der enorme technologische Fortschritt der Batteriesysteme. Mit seinem globalen Netzwerk an Batterietestzentren ist das BEM-Mitgliedsunternehmen TÜV SÜD maßgeblich an der Entwicklung der neuen Batterien beteiligt. Elektromobilität ist eines von vielen TÜV SÜD-Themen auf der diesjährigen IAA vom 17. bis 27. September in Frankfurt am Main. Ein Besuch in Halle 8 lohnt sich vor dem Hintergrund auf jeden Fall..!

Flottenmix der Zukunft

2. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Die zukünftigen Mobilitätssysteme werden vernetzt sein: Sie integrieren sowohl die eigene Fahrzeugflotte als auch andere Verkehrsträger und neue Nutzungskonzepte, wie die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen in Pools und über Organisationen hinweg. Elektrofahrzeuge werden eingesetzt, wo immer möglich und sinnvoll und dienen gleichzeitig der Optimierung des Energiesystems. Dies erfordert geeignete IT-Lösungen, inklusive Telematik und elektronischem Zugangsmanagement.

Im Projekt »Shared E-Fleet« haben Partner aus Forschung und Industrie cloudbasierte IT-Lösungen entwickelt und erprobt, die diesen neuen Anforderungen gerecht werden. Die Erfahrungen beim Einsatz der neuen Lösungen – u.a. in Technologieparks, bei der Landeshauptstadt Magdeburg und am Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – stellen die Anwender auf der Veranstaltung “Flottenmix der Zukunft 3.0″ am 18. November 2015 am Fraunhofer IAO in Stuttgart vor und zeigen, wie Wege zu einem nachhaltigen, integrierten Mobilitätsmanagement aussehen können. Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten wertvolle Informationen zu Wirtschaftlichkeit, IT, Technik und Infrastruktur. Weitere Informationen zu Teilnahmemöglichkeiten, Anmeldeformalitäten und Programm finden Sie hier.

Erste elektrische Buslinie in Berlin im Einsatz

1. September 2015 Juliane Keine Kommentare

In Zukunft wird es leiser in manchen Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe – und drumherum auch deutlich sauberer. Die BVG betreibt seit 31. August 2015 eine Buslinie mit Elektrofahrzeugen. Vier Fahrzeuge der Linie 204 fahren nun ohne Abgase zwischen Bahnhof Zoo und Südkreuz. Die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Sigrid Nikutta, sagte dem rbb, die Elektrobusse seien ein grundlegender Schritt in Richtung grüner Busverkehr. “Heute ist ein besonderer Tag, denn das Projekt war extrem schwierig und es hat sehr lange gedauert. Es endlich geschafft zu haben, ist quasi, wie ein Kind zu bekommen.”

Das Besondere an den gelben Vehikeln: Die Busse sind nicht nur abgasfrei, sondern auch vibrationsarm und leise. Außerdem werden sie mit dem Primove-Ladesystem von Bombardier kabel- und kontaktlos geladen – ähnlich wie die elektrische Zahnbürste im heimischen Badezimmer. Fahrgäste können sich unter e-bus.berlin über weitere Details informieren und nachsehen, wo die eBusse aktuell unterwegs sind.

Neue Generation des Mitsubishi Outlander PHEV

1. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Mitsubishi stellt auf der IAA in Frankfurt die neue Generation des Plug-in Hybrid Outlander vor. Neu sind großformatige 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, hochwertigere Materialien im Innenraum, neue Sitze, zusätzliche Ausstattungsdetails und umfassende Maßnahmen zur Geräusch- und Vibrationsreduzierung. Außerdem wurde der CO2-Ausstoß auf 42 Gramm pro Kilometer reduziert. Ihre Publikumspremiere gibt auf der diesjährigen IAA auch eine Rallyeversion des Plug-in Hybrid Outlander, den Mitsubishi im Oktober auf der spektakulären Cross -Country-Rallye „Baja Portalegre 500“ in Portugal einsetzt.

Mit einem sogenannten Vehicle-to-Home-System präsentiert Mitsubishi eine Methode, mit dem sich Elektrofahrzeuge als mobiler Pufferspeicher in intelligente Stromnetze einbinden lassen. Erfolgt dabei die stationäre Hausstromversorgung über Solartechnik oder andere Erneuerbare Energien, ergibt sich daraus ein besonders effizientes und umweltschonendes Energiemanagement. Ein Besuch beim Stand von Mitsubishi lohnt sich also auf alle Fälle..!

eFahrzeuge kabellos laden und entladen

1. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Über ein kabelloses Ladesystem können Elektroautos künftig nicht nur tanken, sondern die Energie ins Stromnetz zurückspeisen. Auf diese Weise helfen sie das Netz zu stabilisieren. Dabei wird die Energie durch die Luft übertragen, genauer gesagt über ein zeitveränderliches Magnetfeld. Herzstück der Technologie sind zwei Spulen – eine ist in der Straße, auf dem Parkplatz oder in der Garage integriert, eine zweite am Unterboden des Autos. Die Spulen bilden – in Kombination mit entsprechenden Kondensatoren – eine Art resonantes »Antennensystem zur Energieübertragung«. Je näher die beiden Spulen beieinander liegen, desto effizienter wird die Energie übertragen.

Forscher am Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel haben solche induktiven Ladesysteme nun kostengünstiger gestaltet. “Wir nutzen bewusst Standardkomponenten, die bereits auf dem Massenmarkt verfügbar sind”, erläutert Dipl.-Ing. Marco Jung, stellvertretender Abteilungsleiter für Stromrichtertechnik am IWES. Zudem verwenden die Forscher Spulensysteme, die mit weniger Ferritplatten auskommen. Die Platten dienen zur Führung und Abschirmung des magnetischen Feldes und sind aufgrund des enthaltenen Eisenoxids recht schwer. Darüber hinaus sind sie teuer. Durch die Reduktion des Ferritmaterials werden die Spulen nochmals leichter und preiswerter. Ein weiterer Vorteil: Dank der speziell ausgelegten Leistungselektronik und Spulensysteme funktioniert das System auch dann mit einem sehr guten Wirkungsgrad, wenn die Spule im Auto etwa 20 Zentimeter von der Spule in der Straße entfernt ist. Das kostengünstige Ladesystem erreicht hohe Wirkungsgrade – über den vollen Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mennekes feiert 80-jähriges Bestehen

30. August 2015 Juliane Keine Kommentare

In diesen Tagen blickt das BEM-Mitgliedsunternehmen Mennekes auf 80 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Aus dem 1935 von Aloys Mennekes gegründeten Elektrohandwerksbetrieb ist über die Jahrzehnte ein Global Player geworden. Auch heute noch wird das Unternehmen von Familienmitgliedern verantwortet; mittlerweile in dritter Generation. Mit Aktivitäten in über 90 Ländern, darunter zahlreiche Tochtergesellschaften in wichtigen Wachstumsmärkten wie beispielsweise China, Russland, USA und Indien, ist Mennekes weltmarktführend bei genormten Industriesteckvorrichtungen.

Ein wichtiger Grund für die positive Geschäftsentwicklung ist die Elektromobilität, die die Unternehmensleitung frühzeitig als zusätzliches Geschäftsfeld erkannt hat. Mennekes ist Entwickler des weltweit genormten und als Standard für Europa definierten Ladesteckvorrichtungs-Systems Typ 2. Als Pionier für Elektromobilitätslösungen können die Kirchhundemer alle Felder von kompletten Ladesystemen für zu Hause oder den öffentlichen Parkraum, über Ladekabel bis hin zu Komponenten für Elektrofahrzeuge bedienen. Hier kann Mennekes die Kernkompetenzen einbringen, die in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut worden sind: Zum Aufladen von Elektroautos werden ebenso robuste Stecker und sichere Stromverteilungen benötigt wie im sogenannten „Kerngeschäft“ der Industriesteckvorrichtungen. Wir gratulieren..!