Archiv

Artikel Tagged ‘Elektromobilitätskonzept’

eMobilitätskonzept am Frankfurter Flughafen

9. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Lufthansa LEOS, ein Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG, wird zukünftig elektrisch betriebene, stangenlose Schlepper auf Hybridbasis einsetzen. Der in dieser Leistungsklasse weltweit einmalige eSchlepper kann Flugzeuge mit einem Maximum Take Off Weight (MTOW) von bis zu 600 Tonnen bewegen. Der erste Prototyp soll Ende 2014 ausgeliefert werden. Das leistungsfähige Zugmittel soll vornehmlich für das Umpositionieren und für Werftschlepps schwerer Langstreckenflugzeuge über Strecken von bis zu sieben Kilometern eingesetzt werden. Das allradgetriebene Elektro-Fahrzeug wird mittels Lithium-Ionen-Batterien angetrieben und extern über das Stromnetz geladen. Im Bedarfsfall können die Akkus auch während des Betriebs mit Hilfe eines vollintegrierten Dieselmotors, des Range Extenders, aufgeladen werden. So lässt sich der eSchlepper rein elektrisch bewegen, während das integrierte Dieselaggregat ausschließlich eine sicherheitsredundante Aufgabe erfüllt.

Der eSchlepper ist Teil des Projekts “Airport eMove” der Lufthansa Group und Ergebnis des zukunftsweisenden Elektromobilitätskonzepts “Grüne Abfertigung” am Frankfurter Flughafen. Partner der Initiative sind das Land Hessen, die Fraport AG, die Lufthansa Group sowie die Modellregion Rhein-Main. Darin sollen elektromobile Zukunftsprojekte realisiert werden, um Schleppvorgänge von Flugzeugen und den bodengebundenen Verkehr so umweltschonend wie möglich zu gestalten.

Elektromobilitätskonzepte im Bayerischen Wald

2. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Säule Die bayerische Firma Rohde & Schwarz zeigt mit ihrer E-POWERSTATION, dass Design im Bereich eMobilität groß geschrieben wird. Die Ladestationen wurden mit dem Ziel größtmöglicher Variabilität gestaltet. So gibt es unter anderem ein Modell mit hoch angebrachten LED Indikatoren, das jedem Nutzer auch im Stadtverkehr schon von weitem signalisiert, ob die Station belegt oder frei ist. Weiterhin gibt es Modelle für Parkhäuser und für einen Heimanschluss. Bei der Gestaltung wurde Wert gelegt auf eine klare Formensprache mit hohem Wiedererkennungswert und optimaler Integration in öffentliche Räume. Das äußere Erscheinungsbild kann den Wünschen der Betreiber angepasst werden. An der E-POWER STATION werden alle aktuell möglichen Identifikationsmodelle wie Kreditkarten, automatische Fahrzeugerkennung oder Erkennung via Mobiltelefon angeboten.

Doch die Ideen in Teisnach reichen noch weiter. Gleichzeitig mit der Eröffnung der 1. Ladestation auf dem Technologiecampus wurde Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ein Konzept für den „Elektrowald“ überreicht. Rohde & Schwarz Teisnach, Soleg und die Technologietransferzentren der Hochschule Deggendorf in Teisnach, Freyung und Cham haben das Konzept gemeinsam erarbeitet. Weitere Unternehmen sowie Entscheidungsträger auf kommunaler Ebene konnten bereits für das Projekt gewonnen werden. Die bereits ausgearbeitete Idee sieht vor, dass beispielsweise Urlauber am ICE-Bahnhof in Plattling in ein reserviertes Elektroauto umsteigen und damit ihren Urlaubsort im Bayerischen Wald ansteuern. Über Bordcomputer wie das Navigationssystem werden dem Fahrer via GPS Ladestationen und Solartankstellen auf der Strecke angezeigt. Angedacht ist, dass an zentralen Punkten wie Hotels, Parkplätzen, Bushaltestellen und Behörden Ladestationen aufgestellt werden. An einer dieser Ladestationen kann sich der Fahrer dann einen Platz reservieren. Während er im Nationalpark beim Wandern ist oder eine Veranstaltung besucht, kann er das Auto wieder aufladen.