airberlin ist Vorreiter im Bereich ökoeffizientes Fliegen. Um diese Rolle weiter auszubauen, verfolgt und unterstützt das Unternehmen aufmerksam die Entwicklung von neuen Innovationstechnologien, die zur weiteren Effizienzsteigerung beitragen können. Als eine der ersten Airlines weltweit ist airberlin deshalb im Austausch mit dem Unternehmen WheelTug für ein neuartiges elektrisches Antriebssystem. WheelTug und airberlin haben bereits einen entsprechenden “Letter of Intent” unterzeichnet, der Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft die Möglichkeit gibt, nach der Zertifizierung der Antriebstechnologie als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit das System auf einem Teil ihrer Flotte zu installieren. Der “Letter of Intent” umfasst die Möglichkeit zur Installation des Antriebsystems auf 47 Flugzeugen des Typs Boeing 737NG und auf 63 der Airbus A320 Familie. WheelTug setzt auf einen Elektromotor, der ins Bugrad eingebaut ist und es den Piloten erlauben soll, ohne laufende Triebwerke vom Gate zur Runway zu rollen.
EU-Verkehrskommissar Siim Kallas will Lastwagen in Europa sparsamer machen und dazu die Vorgaben zu Form und Länge von Lkw überarbeiten. Die Kommission will die gültige Lkw-Maximallänge von 18,75 Meter abschaffen, damit die Hersteller das Führerhaus runder machen und am hinteren Teil des Anhängers eine Art Heckspoiler anbringen können, der die Luft besser ableitet. Damit würden die Fahrzeuge 7 bis 10 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen und Kohlendioxid ausstoßen. Bei einer jährlichen Strecke von 100.000 Kilometern könnten so rund 5.000 Euro Kraftstoffkosten eingespart werden, teilte die Kommission mit. Der Vorschlag geht nun ins Gesetzgebungsverfahren, bei dem das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten der Revision zustimmen müssen.
Aber nicht nur die Länge, auch das bisher auf 44 Tonnen begrenzte Gewicht der Lkw soll an neue technische Entwicklungen angepasst werden. Eine Tonne schwerer sollen Lastwagen und Busse mit einem Hybrid- oder Elektromotor sein dürfen als ihre umweltschädlichen Pendants. Ein Hybrid-Motor oder Batterien stellten ein “erhebliches zusätzliches Gewicht” dar und wären nach derzeitigem EU-Recht nur erlaubt, wenn das Ladevermögen der Fahrzeuge reduziert werde, heißt es in dem Richtlinienvorschlag. Dadurch würden Spediteure, Beförderungsunternehmen und Hersteller davon abgeschreckt, Fahrzeuge mit besserer Energieeffizienz einzusetzen beziehungsweise zu bauen. Weitere Informationen zum Vorschlag des EU-Verkehrskommissars finden Sie hier.
Bis Ende des Jahrzehnts, kündigt Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes an, werde der öffentliche Nahverkehr in Osnabrück auf den Hauptstrecken elektrisch und damit leise und abgasfrei fahren. Dafür sollen mittelgroße Busse mit Stromantrieb angeschafft werden. Auch an Zubringerdienste für Endhaltestellen, basierend auf Shuttles mit Elektromotor, wird gedacht. „Der Nahverkehr muss elektrisch werden. Anders kriegen wir die Umweltprobleme in der Innenstadt gar nicht in den Griff“, sagte Rolfes jetzt der Neuen Osnabrücker Zeitung. Das erste Exemplar ist bereits bestellt und soll zum Fahrplanwechsel Anfang August eingesetzt werden. Das 400.000 Euro teure und überwiegend mit Bundesfördermitteln bezahlte Gefährt ist mit 44 Plätzen doppelt so groß wie der bislang einzige in Osnabrück eingesetzte eBus. Bewährt sich der Midibus im alltäglichen Einsatz, sollen weitere folgen. Weitere Informationen rund um die eBus-Initiative der Hansestadt finden Sie hier.
In Berlin sind der britische Botschafter Sir Simon McDonald und seine Kollegen ab sofort elektrisch unterwegs. Am Mittwoch überreichte Opel Aufsichtsratschef und GM-Vize Steve Girsky dem Vertreter ihrer Majestät feierlich den Schlüssel seines neuen Ampera. Gerade im Innenstadtbereich zeigen sich die Vorteile des permanent elektrisch angetriebenen Ampera durch niedrigste Verbrauchskosten und Geräuschemissionen, gute Beschleunigung und ein großzügiges Raumangebot.
Ein Lithium-Ionen-Akku mit 16 kWh Kapazität versorgt den 111 kW/150 PS starken Elektromotor mit Energie. Je nach Fahrstil und Einsatzbedingungen können im Durchschnitt 40 bis 80 Kilometer im reinen Batteriebetrieb emissionsfrei zurückgelegt werden. Sobald der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht, schaltet sich der 1,4-Liter-Benzinmotor mit 63 kW/86 PS automatisch ein und treibt einen Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an. Mit dieser Reichweitenverlängerung ist eine Fahrtstrecke von mehr als 500 Kilometern möglich, ohne dass ein längerer Halt zum Aufladen der Batterie nötig ist.
Der US-amerikanische Automobilhersteller Ford wird sein erstes ausschließlich elektrisch angetriebenes Fahrzeug im Sommer 2013 auch in Deutschland auf den Markt bringen. In den USA ist das Fahrzeug bereits seit einigen Monaten zu haben. Gebaut werden die Fahrzeuge für den europäischen Markt im Ford-Werk Saarlouis, wo bereits andere Focus-Typen entstehen. Erhältlich ist der Focus Electric, der in Deutschland rund 40.000 Euro kosten soll, mit einem 146 PS starken Elektromotor des Automobilzulieferers Magna, der das Fahrzeug auf maximal 135 km/h beschleunigt.
Nun ist es amtlich: Elektrofahrzeuge werden zehn Jahre von der Steuer befreit. Das teilte die Bundesregierung am 26. Oktober 2012 mit. Danach müssen Lkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder für zehn Jahre keine Kfz-Steuer zahlen, wenn sie mit Elektromotoren angetrieben werden. Als Energiespeicher kommt ein Akku ebenso in Betracht wie eine Brennstoffzelle.
Auch die Dienstwagensteuer soll angepasst werden. Bislang muss der Besitzer ein Prozent des Bruttolistenpreises seines Dienstwagens als Steuer an den Fiskus überweisen, weil die private Nutzung des Autos einen geldwerten Vorteil darstellt. Bei Anschaffung eines Plug-in-Hybrids oder eines Elektrofahrzeugs kann man in Zukunft pro KWh des im Auto vorhandenen Energiespeichers 500 Euro von der zu versteuernden Summe abziehen. Der Betrag sinkt ab 2014 jedes Jahr um 50 Euro bis 2022. Für Brennstoffzellenfahrzeuge soll bei deren Markteintritt eine vergleichbare Regelung gefunden werden. Gelten soll das Gesetz bis Ende 2015. Danach soll die Steuerbefreiung wieder wie bisher fünf Jahre betragen.
Auf dem diesjährigen Pariser Automobilsalon vom 27. September bis 14. Oktober präsentiert die Mitsubishi Motors Corporation erstmalig das Plug-in-Hybridmodell Outlander PHEV, bei dem ein Mitsubishi eigenes, vom Elektrofahrzeug i-MiEV abgeleitetes Plug-in-Hybridsystem zum Einsatz kommt. Je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand wählt die elektronische Antriebssteuerung automatisch den jeweils optimalen Fahrmodus. So treiben im Fahrprogramm „EV Drive Mode“ zwei Elektromotoren die Vorder- und Hinterachse jeweils rein elektrisch an – in dem Moment ist der Outlander PHEV ohne jeglichen Benzinverbrauch und CO2-emissionsfrei unterwegs. Im seriellen Hybridmodus „Series Hybrid Mode“ lädt der Benzinmotor in der Funktion eines Generators die Batterie auf. Die Systemsteuerung schaltet automatisch in diesen Modus, wenn der Ladezustand einen definierten Grenzwert erreicht hat – ebenso bei zusätzlicher Leistungsanforderung, beispielsweise für Überholvorgänge oder an Bergpassagen. Bei höherem Tempo oder Leistungsbedarf aktiviert das System den Parallelhybrid-Modus „Parallel Hybrid Mode“: In dieser Konfiguration stellt der Benzinmotor die Hauptantriebskraft bereit und erhält bei Bedarf Unterstützung durch die Elektromotoren.
Nach der Markteinführung in Japan im Frühjahr 2013 folgen Europa, Nordamerika und die übrigen globalen Märkte sukzessive.
Die Familie der Elektrofahrzeuge bei Mercedes-Benz bekommt Zuwachs: Auf dem Pariser Automobilsalon stellt das Unternehmen eine batterieelektrische Variante der B-Klasse vor. Als eines der ersten Modelle trägt das Konzeptfahrzeug in seiner Typenbezeichnung den Zusatz „Electric Drive“. Dieser Schriftzug wird künftig den Heckdeckel aller batterielektrischen Pkw von Mercedes-Benz, Mercedes-AMG und smart zieren. Das unverändert großzügige Platzangebot im Innenraum garantiert der sogenannte Energy Space im Fahrzeugboden vor der Hinterachse. Dort ist die Lithium-Ionen Batterie untergebracht, die laut Hersteller Energie für rund 200 Kilometer speichern kann. Das Concept B-Class Electric Drive ist mit einem 100 kW starken Elektromotor ausgerüstet. Die Markteinführung ist für 2014 geplant.
Auf dem diesjährigen Pariser Automobilsalon vom 27. September bis 14. Oktober feiert der neue Outlander Plug-in Hybrid EV (PHEV) des BEM-Mitgliedsunternehmens Mitsubishi Motors Weltpremiere. Das Fahrzeug ist keine Adaption an ein bestehendes Konzept mit konventionellem Antrieb, sondern er wurde von Beginn an in die Plattformentwicklung des neuen Outlander einbezogen. Er ist damit das erste Volumenmodell eines großen europäischen Herstellers, dessen Architektur auf Verbrennungsmotoren und elektrisch betriebene Hybridvarianten ausgelegt ist.
Die Antriebskombination mit jeweils einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse sowie einem zusätzlichen, als Generator und als temporärer Zusatzantrieb fungierender Benzinmotor bietet drei Fahrmodi: 1. EV: Elektrischer Allradantrieb über zwei eMotoren, 2. Seriell: Elektrischer Allradantrieb über zwei eMotoren, der Verbrennungsmotor arbeitet in unterstützender Generatorfunktion und 3. Parallel: Elektrischer Allradantrieb über zwei eMotoren, Verbrennungsmotor arbeitet bei höheren Geschwindigkeiten ergänzend. Das Plug-in Hybrid System ermöglicht laut Hersteller Reichweiten von über 800 km. Während der Verkauf des neuen Outlander mit Verbrennungsmotoren bereits in diesem Herbst in Europa beginnt, ist die Markteinführung des PHEV in Deutschland im Laufe des Jahres 2013 vorgesehen.
Das Elektroauto von Nissan war Europas Auto des Jahres 2011, mit etwas Verspätung kommt der familientaugliche Kompaktwagen nun auch nach Deutschland. Nissan startet im April mit den Auslieferungen des kompakten Elektroautos Leaf. 18 Händler sind dafür gerüstet, bis zum Jahresende sollen es 400 Stützpunkte sein, an denen der Leaf verkauft und auch gewartet werden kann. 36.990 Euro kostet der elektrisch angetriebene Viertürer mit Heckklappe, vier Passagiere finden bequem Platz. Der Leaf wird von einem 80 kW (109 PS) starken Elektromotor angetrieben, als Stromspeicher dient eine Lithium-Ionen-Batterie. Mit einer Batterieladung kommt man laut Hersteller 175 Kilometer weit. Das man in Deutschland so lange auf den Leaf warten musste, liegt daran, dass Nissan zuerst die Märkte bedienen wollte, bei denen es staatliche Förderprogramme gibt, welche die Anschaffungskosten für die Kunden senken.