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Artikel Tagged ‘Elektromotor’

Hochleistungsbatteriesysteme für die Yachtindustrie

23. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Pünktlich zum Beginn der Electric & Hybrid Marine World Expo am 23. Juni 2015 in Amsterdam hat das BEM-Mitgliedsunternehmen FORSEE POWER seine Partnerschaft mit Hybrid Propulsion Systems (HyPS) bekannt gegeben. Ziel der Zusammenarbeit der zwei Unternehmen ist die Entwicklung eines beispiellosen Hybridantriebssystems für große Yachten. Das gemeinsam entwickelte Hybridantriebssystem wurde für Holland Jachtbouw in eine Supersegelyacht der J Klasse integriert. Das mit einem 85kWh/170kW-Batteriesystem ausgestattete Schiff kann so batteriegetrieben Kreuzen und beim Einlaufen und Verlassen des Hafens manövrieren. Außerdem ist es möglich, dass ausreichend Bordenergie bereitgestellt wird, während das Schiff vor Anker oder im Hafen liegt, ohne Rückgriff auf die Dieselgeneratoren. Durch den elektrischen Antrieb lassen sich nicht nur der Treibstoffverbrauch und die Umweltverschmutzung deutlich verringern. Auch der Komfort für die Passagiere wird dank des geringen Vibrations- und Geräuschpegels erheblich verbessert.

Elektromotoren in der Automobilindustrie

18. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Die 3. Internationale Jahreskonferenz Advanced E-Motor Technology bietet vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt umfangreiche Einblicke in aktuellste Entwicklungen von Elektromotoren in der Automobilindustrie. Dies beginnt mit einer globalen Übersicht über Marktentwicklungen im Bereich Elektromobilität wie beispielsweise Trends zu Elektrofahrzeugen im Nahverkehr und geht über die Diskussion verschiedener Motorenkonzepte, mit und ohne Magneten, bis hin zu Detailfragen der qualitativ hochwertigen Fertigung von Elektromotoren. Konferenzsprache ist Englisch. Das Portfolio der Redner ist international breit gefächert – darunter Referenten von Renault, Jaguar Land Rover, EM-motive, Audi Sport Team und Siemens. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Konferenz: Advanced E-Motor Technology

8. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Die 3. Internationale Jahreskonferenz Advanced E-Motor Technology bietet vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt umfangreiche Einblicke in aktuellste Entwicklungen von Elektromotoren in der Automobilindustrie. Dies beginnt mit einer globalen Übersicht über Marktentwicklungen im Bereich Elektromobilität wie beispielsweise Trends zu Elektrofahrzeugen im Nahverkehr und geht über die Diskussion verschiedener Motorenkonzepte, mit und ohne Magneten, bis hin zu Detailfragen der qualitativ hochwertigen Fertigung von Elektromotoren. Konferenzsprache ist Englisch. Das Portfolio der Redner ist international breit gefächert – darunter Referenten von Renault, Jaguar Land Rover, EM-motive, Audi Sport Team und Siemens. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Siemens eröffnet neue Fertigungslinie für eMotoren

6. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

In Bad Neustadt hat Siemens jetzt eine neue Fertigungslinie für Elektromotoren für Hybrid- und Elektrofahrzeuge eröffnet. Die Entwicklung erfolgt ebenfalls am Standort. Als erstes Produkt wird im Frühjahr 2015 eine Synchronmaschine für einen elektrischen Hinterachsantrieb gefertigt. Das Unternehmen möchte damit sein Engagement für die Elektromobilität weiter stärken, nachdem Anfang des Jahres gemunkelt wurde, das sie sich aus der Elektromobilität zurückziehen wollten. Siegfried Russwurm, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO der Sektors Industrie, sieht Siemens als Wegbereiter der Elektromobiltät. In der neuen Motorenproduktion sieht er einen weiteren entscheidenden Schritt im Rahmen des langfristig angelegten Engagements der Siemens AG im Bereich Elektromobilität.

Nutzfahrzeugvergleich: Verbrennungs- versus Elektromotor

20. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen e-Wolf hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Nutzfahrzeuge im Vergleich – Verbrennungs- versus Elektromotor“ (NiVVE) 3 Fahrzeuge an die SWK MOBIL GmbH, eine Tochter der SWK STADTWERKE KREFELD AG, übergeben. Die 3 Fahrzeuge sind vom Karosserieaufbau identisch, verfügen allerdings über unterschiedliche Antriebs- bzw. Ladekonzepte (Nutzfahrzeug mit konventionellem Verbrennungsmotor, Elektro-Nutzfahrzeug mit Standardladung und Elektro-Nutzfahrzeug mit DC-Schnellladefunktion). Ziel des Vergleichflottenversuchs ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur technischen und wirtschaftlichen Nutzbarkeit von Elektro-Nutzfahrzeugen im Flotten- bzw. Dauereinsatz zu gewinnen und dadurch die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Das Projekt wird gefördert durch das Land NRW und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Ziel 2-Programm.

„Erstmals werden die Gesamtkosten von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor direkt in einem Flottenversuch mit denen von Elektrofahrzeugen gegenüber gestellt. Wir sind gespannt wie sich die geringeren Betriebskosten der Elektrofahrzeuge in den Gesamtkosten widerspiegeln werden“, erläutert Fabian Krohn, Leiter Geschäftsentwicklung, e-Wolf GmbH. Die SWK nutzt die Fahrzeuge für Mitarbeiter des Postservices, Zählerwesens und der Vermessung. „Wir sehen Elektromobilität als hervorragende Alternative zu herkömmlichen Antriebsmöglichkeiten, um insbesondere im innerstädtischen Bereich die Feinstaub- und CO2-Belastung zu minimieren. Auch im ÖPNV haben wir bereits zehn Linienbusse im Einsatz, die mit der Hybrid-Technologie ausgerüstet sind“, erklärt Burkhard Kuphal, Leiter Technischer Bereich der SWK MOBIL GmbH. Weiterhin sind bei der SWK bereits elf Elektroautos und ein Kleintransporter mit Elektro-Antrieb im täglichen Einsatz.

Elektromobilität der Zukunft Made by Ziehl-Abegg

16. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität der Zukunft haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der niederländische Regierungschef Mark Rutte beim BEM-Mitgliedsunternehmen Ziehl-Abegg auf der Hannover Messe gesehen. Im Fokus stand ein getriebeloser Radnabenantrieb für die neueste Generation elektromobiler Stadtbusse. Das süddeutsche Unternehmen Ziehl-Abegg hat seine jahrzehntelange Erfahrung als Ventilatoren- und Motorenbauer in Entwicklung und Produktion des derzeit weltweit effizientesten Antriebssystems für Stadtbusse einfließen lassen.

„Langlebige und effiziente Elektromotoren sind seit mehr als 100 Jahren unsere Kernkompetenz“, sagt Uwe Ziehl, Aufsichtsratsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE und Enkel des Firmengründers Emil Ziehl. Die Fähigkeit, diese Erfahrung in immer neue Anwendungsfelder einzubringen, zeichnet Ziehl-Abegg als dauerhaft zukunftsorientiertes Unternehmen aus. „2004, als Elektromobilität in den Medien kaum ein Thema war, sind die ersten Stadtbusse mit dieser Technik bereits in Rotterdam gefahren“, so Ralf Arnold, Geschäftsführer Ziehl-Abegg Automotive. Da der Elektroantrieb direkt im Rad sitzt, ist keinerlei Getriebe oder Differential notwendig. „Wir verzichten konsequent auf Bauteile, die unnötig Energie verbrauchen“, erklärt Arnold die unerreicht hohe Effizienz von gut 90 Prozent. Kein CO2-Austoß, 90 Prozent Geräuschreduzierung und keinerlei Abgase: das waren die Gründe, warum sich der große niederländische Bushersteller VDL Bus & Coach vor einem Jahr entschloss, dieses System serienmäßig in neue Stadtbusse einzubauen.”

BMW bringt Motorroller mit eMotor

11. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Pünktlich zur Premiere des Elektroautos i3 hat BMW auch den elektrisch angetriebenen Motorroller C evolution zur Marktreife gebracht. Ab nächstem Jahr wird der 120 km/h schnelle Scooter erhältlich sein, verkündete die Motorradabteilung des Münchener Autobauers auf der IAA. Preise gibt es noch nicht.

Der C evolution ist mit einem flüssigkeitsgekühlten eMotor bestückt, der auf eine Nennleistung von 11 kW/15 PS und eine Spitzenleistung von 35 kW/48 PS kommt. Trotz seines hohen Gewichts von 265 Kilogramm sprintet der 2,19 Meter lange Roller laut BMW in 6,2 Sekunden auf Tempo 100. Das Rangieren mit Schrittgeschwindigkeit erleichtert eine Rückfahrhilfe. Der Akku liefert Strom für bis zu 100 Kilometer Reichweite und lässt sich in rund vier Stunden an einer Haushaltssteckdose wieder aufladen. Während der Fahrt speist ein Rekuperationssystem Energie, die beim Gaswegnehmen und Bremsen zurückgewonnen wird, in den Akku ein.

Elektro-Flugzeug eSpyder

5. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Die US-Firma GreenWing hat das erste elektrische Flugzeug durch die deutsche Flugaufsichtsbehörde zugelassen bekommen. Der für eine Person ausgelegte eSpyder ist ab sofort für 39.900 Dollar (rund 30.000 Euro) erhältlich. Der Elektromotor wird von einem 13 kWh großen Akku mit Strom versorgt, der für etwa 1,5 Stunden Flugzeit bei einer Höchstgeschwindigkeit von 68 mph (100 km/h) ausreicht. Mehr Informationen rund um das Elektro-Flugzeug finden Sie hier.

Elektroantriebssystem für Flugverkehr

16. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

airberlin ist Vorreiter im Bereich ökoeffizientes Fliegen. Um diese Rolle weiter auszubauen, verfolgt und unterstützt das Unternehmen aufmerksam die Entwicklung von neuen Innovationstechnologien, die zur weiteren Effizienzsteigerung beitragen können. Als eine der ersten Airlines weltweit ist airberlin deshalb im Austausch mit dem Unternehmen WheelTug für ein neuartiges elektrisches Antriebssystem. WheelTug und airberlin haben bereits einen entsprechenden “Letter of Intent” unterzeichnet, der Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft die Möglichkeit gibt, nach der Zertifizierung der Antriebstechnologie als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit das System auf einem Teil ihrer Flotte zu installieren. Der “Letter of Intent” umfasst die Möglichkeit zur Installation des Antriebsystems auf 47 Flugzeugen des Typs Boeing 737NG und auf 63 der Airbus A320 Familie. WheelTug setzt auf einen Elektromotor, der ins Bugrad eingebaut ist und es den Piloten erlauben soll, ohne laufende Triebwerke vom Gate zur Runway zu rollen.

EU will effizientere Lkw unterstützen

16. April 2013 Juliane Keine Kommentare

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas will Lastwagen in Europa sparsamer machen und dazu die Vorgaben zu Form und Länge von Lkw überarbeiten. Die Kommission will die gültige Lkw-Maximallänge von 18,75 Meter abschaffen, damit die Hersteller das Führerhaus runder machen und am hinteren Teil des Anhängers eine Art Heckspoiler anbringen können, der die Luft besser ableitet. Damit würden die Fahrzeuge 7 bis 10 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen und Kohlendioxid ausstoßen. Bei einer jährlichen Strecke von 100.000 Kilometern könnten so rund 5.000 Euro Kraftstoffkosten eingespart werden, teilte die Kommission mit. Der Vorschlag geht nun ins Gesetzgebungsverfahren, bei dem das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten der Revision zustimmen müssen.

Aber nicht nur die Länge, auch das bisher auf 44 Tonnen begrenzte Gewicht der Lkw soll an neue technische Entwicklungen angepasst werden. Eine Tonne schwerer sollen Lastwagen und Busse mit einem Hybrid- oder Elektromotor sein dürfen als ihre umweltschädlichen Pendants. Ein Hybrid-Motor oder Batterien stellten ein “erhebliches zusätzliches Gewicht” dar und wären nach derzeitigem EU-Recht nur erlaubt, wenn das Ladevermögen der Fahrzeuge reduziert werde, heißt es in dem Richtlinienvorschlag. Dadurch würden Spediteure, Beförderungsunternehmen und Hersteller davon abgeschreckt, Fahrzeuge mit besserer Energieeffizienz einzusetzen beziehungsweise zu bauen. Weitere Informationen zum Vorschlag des EU-Verkehrskommissars finden Sie hier.