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Artikel Tagged ‘Elektrotaxi’

eTaxi-Projekt für Wien

22. Mai 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Wiener Stadtwerke starten eines der – laut Angaben des Unternehmens – größten eTaxi-Projekte weltweit. Zunächst sollen ab dem Jahr 2016 bis zu 120 elektrisch betriebene Autos unterwegs sein. Nach einer Evaluierung könnte die Zahl auf 250 wachsen. Als Partner fungieren vorerst unter anderem die Taxiunternehmen 31300 und 40100. Für die Firmen gibt es eine Förderung von bis zu 8.000 Euro pro Fahrzeug. Auch ein speziell auf den Taxibetrieb abgestimmtes Schnellladenetz wird eingerichtet – an der die ersten Partner ein Jahr lang gratis Strom zapfen dürfen. Die Elektrifizierung scheint im Wiener Personenbeförderungsgewerbe aber bereits jetzt ein Thema zu sein. Taxi 40100 etwa hat laut eigenen Angaben bereits rund 500 Hybrid-Fahrzeuge im Einsatz – sowie sechs rein elektrisch betriebene Tesla-Limousinen.

Elektrisches Taxi für tropische Megastädte

28. April 2015 Juliane Keine Kommentare

In der Metropole Singapur sind die Straßen überfüllt. Dichter Verkehr sorgt für hohe Luftverschmutzung und Lärmbelästigung. Elektroautos wären eine Lösung für diese Probleme. Wegen der hohen Kosten besitzen jedoch nur wenige Menschen dort ein eigenes Auto. Daher arbeiten Forscher der Technischen Universität München (TUM) und der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur seit 2011 an einem Taxi mit Elektroantrieb. “EVA” ist speziell auf die Anforderungen der tropischen Stadt zugeschnitten. Bereits 2013 hatten die Wissenschaftler einen Prototyp auf der 43. Tokio Motor Show vorgestellt. Nun fand die erste offizielle Testfahrt an der NTU Singapur statt.

Große Herausforderungen bei der Konzeption des Autos waren für die rund 30 wissenschaftlichen Mitarbeiter und Experten sowie 40 Studierende vor allem dessen Reichweite und die Ladegeschwindigkeit des Akkus. Die Batterie von “EVA” kann innerhalb von 15 Minuten so weit aufgeladen werden, dass das Taxi eine Distanz von mindestens 200 Kilometern zurücklegen kann. Das Auto ist 4,32 Meter lang, es misst vom Boden bis zum Dach 1,68 Meter und ist 1,79 Meter breit (ohne Seitenspiegel). Um Gewicht zu sparen, besteht die Fahrgastzelle fast ausschließlich aus karbonfaserverstärktem Kunststoff. Die sogenannte Zonenklimaanlage ist ebenfalls energieeffizient. Jeder Sitz im Auto hat seine eigene Zone, in der die Kühlung individuell geregelt werden kann. Weitere Informationen rund um “EVA” finden Sie hier.

Elektrotraxi-Metropole Europas

18. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Amsterdam entwickelt sich immer mehr zur Elektrotaxi-Metropole: Insgesamt betreiben die drei Taxiunternehmen Taxi Electric, TCA und Connexxion in der niederländischen Hauptstadt mehr als 170 Nissan Leaf und e-NV200. Die Elektrofahrzeuge sind für Hotel- und Fluggäste sowie für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität im Einsatz. Der wachsende Trend, emissionsfreie Stromer als öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, spart Geld und ermöglicht es der Stadt, ihre ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

„Vor vier Jahren haben wir mit Taxi Electric das erste rein elektrische Taxiunternehmen ins Leben gerufen”, so Gründer Edvard Hendriksen. „Wir wollten damit die Entwicklung unserer Stadt positiv beeinflussen.” Genau das ist dem Unternehmen gelungen: Was mit drei Nissan Leaf begann, hat sich schnell zu einer Flotte von 22 Elektrofahrzeugen entwickelt. Nationale Förderungen von 10.000 Euro pro Elektroauto und die geringen Wartungskosten reduzieren die Fahrtkosten pro Kilometer im Vergleich zu konventionell angetriebenen Taxis maßgeblich. Die Taxizentrale TCA kann 50 Nissan e-NV200 zur ihrer Flotte zählen, die aus insgesamt 1.300 Fahrzeugen besteht. „Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema für uns. An den Reaktionen unserer Kunden ist zu erkennen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, denn die Nachfrage nach emissionsfreien Fahrzeugen wächst stetig. Für uns sind Elektrofahrzeuge die Zukunft.”

Elektrotaxi EVA für tropische Megacities

24. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit EVA präsentiert TUM CREATE auf der 43. Tokyo Motor Show ein Elektrotaxi für den Einsatz in tropischen Großstädten. TUM CREATE ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Technischen Universität München (TUM) mit der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur. Als erste Universität weltweit präsentiert die TUM damit Elektrofahrzeugkonzepte für unterschiedliche Klimazonen. Ein neu entwickeltes Schnellladesystem lädt die Batterien des TUM CREATE-Elektrotaxis für tropische Megacitys in nur 15 Minuten wieder auf. Das Fahrzeug soll eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern erreichen. Vom 22. November bis 1. Dezember 2013 präsentieren die Wissenschaftler ihr Projekt mit dem Codenamen EVA in der Tokyo Big Sight West Hall 4 auf Stand 8. Mit der neuen Schnellladung kann der Taxifahrer die Batterien seines Taxis in typischen Fahrpausen wieder auffüllen. Schlüssel dazu ist eine hoch wirksame Kühlung der Akkumulatoren während des Ladevorgangs.

Eine besondere Herausforderung tropischer Regionen sind die hohen Anforderungen an die Fahrzeugklimatisierung. Im Projekt EVA realisierten die Wissenschaftler eine Reihe von Systemen, die in ihrem Zusammenwirken dem Fahrgast bei minimalem Energieverbrauch einen hohen Komfort bieten. Wesentlich ist die für jede Person einzeln regelbare Klimatisierung, die nicht den gesamten Raum kühlt sondern ein individuell angenehmes Klima herstellt. Dazu gehören eine Kühlung im Kopfbereich und eine Sitzbelüftung. Klimatisierung und Entertainment-System können mit einem handelsüblichen Smartphone bedient werden. Im Mix der verschiedenen Verkehrsmittel leisten eTaxis einen besonderen Beitrag dazu, Kohlendioxid-Emissionen zu verringern. „Während Taxis weniger als drei Prozent der Fahrzeuge in Singapur ausmachen, legen sie 15 Prozent der gefahren Strecken zurück“, erklärt Forschungsleiter Dr. Daniel Gleyzes. „Im typischen Zweischichtbetrieb fährt ein Taxi pro Tag über 500 km.“

Effiziente Ladeinfrastruktur für Münchner Elektrotaxi

4. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Nach der Vorstellung des gemeinsamen Pilotprojekts E-Plan München von ubitricity, IsarFunk und den Städtischen Kliniken München im Juni 2013 nimmt das Elektrotaxi nun den Betrieb auf. An fünf Klinikstandorten und an der Akademie des Städtischen Klinikums installierte das BEM-Mitgliedsunternehmen ubitricity die günstigen Systemsteckdosen. Gleichzeitig führt das Elektrotaxi das intelligente Ladekabel mit mobilem Stromzähler anstelle eines Standardladekabels im Kofferraum mit sich. „Mit dem eTaxi Pilotprojekt können wir zeigen, dass Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an mehreren Standorten kosteneffizient aufgebaut werden kann“, sagt ubitricity Geschäftsführer Knut Hechtfischer. „Für das Laden an all diesen Standorten ist nur ein einziger, mobiler Stromzähler im intelligenten Ladekabel nötig. So senkt ubitricity die Kosten für Ladeinfrastruktur um bis zu 90% im Vergleich zu stationären Ladesäulen und Ladepunkte werden flächendeckend überall bezahlbar.“

An den sechs eigens für das Pilotprojekt errichteten Ladepunkten wird mit einphasigem Strom (16 A, 230 V) an den Systemsteckdosen immer dann geladen, wenn das Elektrotaxi gerade parkt. So werden Fahrpausen und Wartezeiten effizient genutzt und die Reichweite des Elektrofahrzeugs für die nächste Fahrt gesteigert. Ab dem ersten Quartal 2014 ist zudem die Erweiterung auf das gesteuerte, solargeführte Laden durch die ubitricity-Elektronik geplant: Nach Einrichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände des Klinikums ist damit auch eine direkte Einspeisung des Stroms vorgesehen. Das bedeutet, dass das Elektrotaxi an allen Ladepunkten des Pilotprojekts genau mit dem Strom geladen werden kann, den die PV-Anlage produziert.

1.500 Elektrofahrzeuge für Shenzhen

28. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Die chinesische Stadt Shenzhen City wird ihre Elektrofahrzeugflotte weiter ausbauen. BYD hat erst kürzlich eine Ausschreibung gewonnen und wird 1.000 rein elektrische Busse und 500 Elektrotaxen an die Stadt liefern. Shenzhen ist die erste Stadt in China, in der der BYD e6 als Taxi im Einsatz ist. Die eTaxi-Flotte sorgt bereits jetzt für positive Rückmeldungen der Kunden vor Ort.

Detecon Mobile Award 2011: Siegerteam setzt auf Elektro-Taxi

4. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Gewinner des diesjährigen Detecon Mobile Award sind Stefan Britze (Hochschule der Medien Stuttgart), Florian Gaspar (Uni Trier / Stockholm School of Economics), Artur Köpp (FHDW Paderborn) und Andreas Rupp (Universität Ulm). Das Team “London” überzeugte die Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit einem Konzept für elektrobetriebene Taxifahrzeuge. Mittels eines “Mobile App” sollen auf einer Web-Plattform Taxifahrer und Endkunden direkt miteinander kommunizieren und damit Fahrzeugauslastungen erhöhen. Zudem sorgen Induktionsschleifen auf Straßen und Parkflächen für laufend aufgeladene Elektrotaxis. “Ideenreichtum und Präsentationskraft stimmten bei vielen Teams. Das Siegerteam hat aber vor allem auch durch seine fundierte wirtschaftliche Betrachtung eine ganzheitliche Sicht bewiesen”, begründet Dr. Klaus Hofmann, CEO von Detecon International die Wahl der Jury: “Insgesamt zeigte sich, dass das Auto der Zukunft sicher mit vielen Services wie etwa intelligenten Systemen zur Speicherung und Rückführung von Energie ausgestattet sein wird.” Der Mobile Award, zu dem Anfang des Jahres über 2.500 Teilnehmer gestartet waren, wurde schon zum siebten Mal von Detecon International in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verliehen. Ziel ist es, den Führungsnachwuchs für Management-Aufgaben und das wirtschaftliche Potenzial mobiler Anwendungen zu sensibilisieren.

eTaxis für Tokio

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Keine andere Metropole der Welt hat so viele Taxis wie Tokio. Künftig sollen die elektrisch angetrieben werden. Seit dieser Woche sind drei eTaxis auf den Straßen Tokios unterwegs. In Kooperation mit Better Place wurde eine Batterie-Wechsel-Station für die Taxis eingereichtet, die einen Wechsel in weniger als einer Minute ermöglichen soll. Um allerdings alle 60.000 in Tokyo verkehrenden Taxis in Zukunft bedienen zu können, müsste es rund 300 Stationen geben. Noch ist nicht entschieden, wie es nach der jetzigen Testphase weiter gehen wird. Allerdings hat sich Japan ehrgeizige Klimaziele gesteckt: bis 2020 wollen sie ein Viertel weniger CO2 als 1990 produzieren.