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Artikel Tagged ‘Elektrotransporter’

Elektrotransporter liefert bei Nacht aus

22. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Ziel des Projekts “Nachtbelieferung mit elektrischen Nutzfahrzeugen” des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) ist, Kaufhäuser zu beliefern, wenn auf den Straßen kein Berufsverkehr herrscht. Das soll den Verkehr besser verteilen und zudem die Fahrzeiten der Lieferanten verkürzen. Durch Einsatz von Elektrolieferwagen sollen die Anwohner der Geschäfte nicht durch Verkehrslärm belästigt werden.

Projektpartner ist das Unternehmen Meyer & Meyer, das Berliner Textilgeschäfte künftig in den Nachtstunden mit Elektrotransportern beliefern wird. Die Versuchsfahrzeuge wurden dafür eigens umgebaut. Das Fraunhofer IPK hat für das Projekt ein System entwickelt, das einen schnellen Akkuwechsel ermöglicht. Der relativ kleine und leichte Wechselakku nimmt weder Ladefläche weg, noch wird dadurch die Nutzlast verringert. Steuert der Lkw nach einer Tour das Depot an, wird er nicht nur beladen, sondern auch mit einem vollen Akku ausgestattet.

Flottengeschäft mit Elektrofahrzeugen wird ausgeweitet

12. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Renault weitet sein Flottengeschäft mit Elektrofahrzeugen aus und liefert 24 Kangoo Maxi Z.E. an die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Dort sorgen die rein elektrischen Transporter zukünftig für den CO2-freien und nachhaltigen Personenverkehr im HHLA Container Terminal Tollerort (CTT). Die Elektrofahrzeuge werden zukünftig den Großteil der Personen­beförderung auf dem CTT übernehmen. Sie kommen zum Beispiel beim Schichtwechsel der Containerbrückenfahrer zum Einsatz. Zudem wird für jedes Fahrzeug ein eigener Stellplatz inklusive Ladesäule eingerichtet, so dass sie bei jedem Stopp laden können. Durch die Elektrotransporter verringert das Unternehmen den CO2-Ausstoß auf dem Hafengelände pro Jahr um rund 80 Tonnen. Bis 2020 will die HHLA die CO2-Emissionen pro umgeschlagenen Container um 30 Prozent senken.

Fleet Factory erfolgreich mit Elektrotransportern

10. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Motto “E-Mobilität ist wirtschaftlich und muss heute starten” verzeichnet das Hamburger Unternehmen Fleet Factory erste Erfolge: Fedex, einer der global führenden Paketlieferdienste, setzt weltweit auf den Einsatz von Fahrzeugen der Marke SMITH Electric Vehicles. In Hamburg wurden jetzt acht umgerüstete, rein batterieelektrisch angetriebene Lieferfahrzeuge – gemeinsam mit der BLG Hamburg – komplett fertiggestellt und auf den Weg gebracht. Sie werden in Berlin und in Florenz zum Einsatz kommen. Auch der Flughafen Hamburg meldet einen erfolgreichen Test.

Fedex ist nur einer von mehreren Kunden, die von der umweltfreundlichen Technik überzeugt sind. “SMITH Electric Vehicles hat diese Fahrzeuge speziell für den depotbasierten Einsatz konzipiert”, sagt Werner Oltmann, Geschäftsführer des Fuhrparkdienstleisters Fleet Factory GmbH. “Jeder Fuhrpark hat andere Anforderungen an die Fahrzeuge und wir bereiten diese anhand der individuellen Wünsche des Kunden auf”, so Oltmann weiter.

Innerstädtische Logistik wird elektrisch

17. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Kleine Elektrotransporter, die in schnell auswechselbaren Containern Produkte durch die Stadt transportieren, die Ware mit komplexer Sensorik überwachen und die ihre Batterien »on-the-fly« wechseln – Am Fraunhofer IFF in Magdeburg werden verschiedene Konzepte entwickelt, mit denen die Güterverteilung in Städten effizienter und umweltfreundlicher werden soll. Auf dem 28. Deutschen Logistik Kongress, vom 19. bis 21. Oktober 20011 in Berlin, werden verschiedene dieser neuen Anwendungen vorgestellt, von denen einige bereits den Weg in die Praxis gefunden haben. Professor Michael Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer IFF, sieht großen Entwicklungsbedarf bei den innerstädtischen Wirtschaftsverkehren. “Sicher ist, dass sich die Innenstadtlogistik weiterentwickeln muss, wenn sie heutigen, erst recht aber zukünftigen Anforderungen gerecht werden will. Dazu gehören größere Effizienz, mehr Transparenz, mehr Sicherheit, aber auch weniger Lärm- und Abgasemissionen.« Am neuen Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt, in dem auch das Fraunhofer IFF maßgeblich forscht, werden zu dem Zweck immer neue Anwendungen entwickelt. Ein Beispiel ist das Konzeptfahrzeug für einen elektrisch betriebenen Kleintransporter mit Wechselbehälter, dessen Kombination zweier neuer Technologien gleich verschiedene Probleme löst. Zum einen wird die Innenstadt von großvolumigen Lieferverkehren entlastet. Gleichzeitig wird durch die Nutzung elektrischer Antriebstechnik die Umweltbelastung reduziert. Der Clou bei der kombinierten Anwendung der Technologien ist die Batterie, die in die einzelnen Wechselbehälter integriert ist und nach dem Abladen beim Kunden stets neu geladen wird. Mit jedem Containerwechsel erhält der flexible Elektrotransporter damit neue Energie, wodurch sich dessen Reichweite deutlich erhöht.

IAA Nutzfahrzeuge: Elektromobilität und Hybridantrieb sind Schwerpunkt

1. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Transporter und Busse mit Hybrid- oder Elektroantrieb prägen das Bild der 63. IAA Nutzfahrzeuge. Hinzu kommen erste Hybrid-Lkw. “Diese IAA 2010 zeigt eindrucksvoll den technologischen Fortschritt auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren im Nutzfahrzeugbereich. Die Fahrzeuge werden – dank der Innovationskraft von Herstellern und Zulieferern – noch sauberer und sparsamer”, betonte Matthias Wissmann, VDA-Präsident. So erwartet die IAA-Besucher beispielsweise ein Mercedes-Benz Transporter – Vito E-Cell – mit Elektroantrieb und einer Reichweite von 130 Kilometern; genug für eine Tagestour in Großstädten. Ford zeigt den Transit Connect Electric mit Lithium-Ionen-Batterie, der im kommenden Jahr in Deutschland auf den Markt kommt. Opel stellt den Transporter Vivaro E-Concept vor, dessen Range Extender eine Reichweite von 300 Kilometern ermöglicht. Citroen ist mit dem Berlingo First Electric auf der IAA vertreten, Renault mit dem Kangoo Rapid Zero Emission. Der Peugeot-Kleintransporter Partner Origin Electric Venturi ist von der französischen Post fest gebucht. Ähnlich verläuft die Entwicklung in Deutschland: Paketdienstleister DHL nimmt die ersten Iveco Electric Daily in den Alltagsbetrieb auf.

Österreich: eTransporter von Piaggio erhältlich

15. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

FASTBOX kooperiert mit Piaggio-Importeur FaberFASTBOX, mit über 20 Standorten eine der führenden KFZ-Werkstättenketten Österreichs, kooperiert ab sofort mit der Faber GmbH, dem österreichischen Generalimporteur von Piaggio. FASTBOX wird Vertriebs- und Servicepartner für die Elektrofahrzeuge des italienischen Fahrzeugherstellers Piaggio. Die österreichische KFZ-Werkstättenkette setzt seit einiger Zeit auch auf das Zukunftsthema Elektromobilität und bietet Service für Elektrofahrzeuge und seinen Kunden gratis Ladestationen an. Seit April 2010 ist FASTBOX exklusiver Service- und Verkaufspartner des Elektroautos TAZZARI ZERO. “Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten nehmen sparsame und umweltfreundliche Fahrzeuge an Bedeutung zu. Allerdings gab es beim Vertrieb, dem Service und der Wartung von Elektrofahrzeugen bislang große Lücken in Österreich. Durch unsere Kooperation mit Faber wollen wir mithelfen, diese zu schließen”, erklärt Friedrich Neubauer, Geschäftsführer von FASTBOX. Durch die Kooperation mit Faber baut FASTBOX sein Kompetenzzentrum für Elektroautos weiter aus. Das Angebot an Kunden, Elektromobile an allen Standorten der Werkstättenkette kostenlos aufzuladen, sowie das eigens entwickelte interne Ausbildungsprogramm unterstreichen den Stellenwert der Elektromobilität bei FASTBOX. ”Unser neuer Kooperationspartner FASTBOX bringt umfassende Erfahrung im Bereich Service und Wartung von Elektrofahrzeugen mit. Durch unsere Zusammenarbeit können wir sicherstellen, dass unsere Kunden bestens beraten und betreut werden und der Elektromobilmarkt in Österreich weiter wachsen wird”, begründet Gernot Katzgraber von Faber die Entscheidung, künftig mit FASTBOX zu kooperieren. Kompakt, sauber und sparsam: Das sind nur einige der Vorteile, mit denen der ab sofort bei FASTBOX erhältliche City-Transporter “Piaggio Porter” punkten kann. Der kleine Transporter passt sich mit unterschiedlichen Aufbauten individuell an nahezu alle Transportbedürfnisse an und eignet sich so vor allem für Gemeinden sowie Klein-, Mittel- und Kommunalbetriebe. Sämtliche Modelle des “Piaggio Porter” liegen beim Gesamtgewicht unter 2,5 Tonnen und können daher mit B-Führerschein gefahren werden. In seiner Elektroversion legt er Reichweiten von bis zu 110 km zurück. Der eTransporter ist bereits ab 19.790,- Euro netto erhältlich.