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Wirtschaftlich und nachhaltig: Elektroroller

4. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Sie sind alltagstauglich, rechnen sich und machen obendrein auch noch Spaß: Elektroroller erobern deutsche Straßen, nicht zuletzt weil immer mehr Unternehmen ihre Vorteile erkennen und zunehmend auf zweirädrige Elektromobilität setzen. Die Fahrzeuge vom BEM-Mitgliedsunternehmen emco stellen beispielsweise bei Events, im Delivery Segment und neuerdings auch beim Scooter-Sharing ihre Stärken unter Beweis.

Besonders bewährt im Flotteneinsatz, z.B. beim Pizzadienst Joey’s, hat sich der praktische Wechselakku, der sich leicht entnehmen und mithilfe des Ladegeräts an jeder 230V-Steckdose innerhalb von zwei Stunden wieder voll aufladen lässt. Mit zwei Akkus ist eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern möglich – und das für weniger als 1 Euro. Der sparsame Unterhalt (eRoller sind obendrein steuerfrei) amortisiert auf Dauer die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zum Verbrenner. Und auch das Start-up eMio aus Berlin macht sich die innovative Technik bereits erfolgreich zu Nutze: Als erster Anbieter für rein elektrisches Scooter-Sharing kann es die Vermietung ihrer 150 Roller starken Flotte über das Smartphone der Nutzer abwickeln.

Elektroauto-Flotte für Offenbach

7. März 2013 Juliane Keine Kommentare

40 Elektroautos will die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) an Unternehmen vermieten. Damit soll ihnen ein günstiger und bedarfsgerechter Einstieg in die Elektromobilität ermöglicht werden, erklärte Bürgermeister Peter Schneider am 05. März 2013 bei der Vorstellung des bundesweiten Projektes „eMio – Elektromobilität in Offenbach“. Es läuft im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, deren regionale Projektleitstelle bei der SOH seit 2009 angesiedelt ist.

Die 40 Elektroautos werden zunächst von der SOH für 36 Monate bei verschiedenen Händlern geleast und dann über Mietverträge an die Offenbacher Firmen weiter gegeben. Durch Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums werden diese Verträge dann ein Drittel billiger. So muss ein Unternehmen beispielsweise für einen Mitsubishi i-MiEV, bei 15.000 Kilometern Laufleistung pro Jahr, nur 330 Euro im Monat zahlen. Angeboten wird ein Inklusiv-Paket mit Vollkaskoversicherung, Schutzbrief, Schadensmanagement und Service-Hotline. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Auto am Wochenende und an Feiertagen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen oder im Carsharing nutzen zu lassen.