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Artikel Tagged ‘E.ON’

E.ON kauft Ladesäulen in Dänemark

27. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Energiekonzern E.ON hat 770 Ladesäulen des insolventen eMobilitätsanbieters Better Place in Dänemark gekauft. Rund 350 dieser Säulen stehen laut Aussage eines E.ON-Sprechers im öffentlichen Raum. Der Plan sei, die Säulen binnen weniger Wochen wieder für Kunden verfügbar zu machen. Gegenwärtig können Fahrer von Elektroautos keinen Strom zapfen. Über den Verkaufspreis sei mit den Insolvenzverwaltern Stillschweigen vereinbart worden. Der Sprecher betonte, dass E.ON die ehemaligen Kunden von Better Place nicht mit übernimmt.

Da Better Place bereits erhebliche Summen in das Ladenetz investiert habe und E.ON einen günstigen Preis gezahlt habe, rechne sich das Geschäft. Man werde mit dem Betrieb der Säulen Gewinn erzielen, so der Sprecher. Unter Energieversorgern in Deutschland gilt das Angebot von Ladeinfrastruktur hierzulande als defizitär.

Sicher, einfach, bequem – Ladetechnologien für eAutos

31. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Unter dem Motto „Wissen nutzen. Zukunft gestalten.“ präsentiert das BEM-Mitglied TÜV SÜD sein innovatives Dienstleistungsspektrum für die Automobilbranche sowie seine zukunftsweisenden Lösungen als Entwicklungsbegleiter für die Automobil- und Zulieferindustrie auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), die vom 15. bis 25. September in Frankfurt am Main stattfindet. Ein Schwerpunktthema gilt dort der Ladesicherheit und den Lademöglichkeiten von Elektrofahrzeugen. Unter der Überschrift „Sicher, einfach, bequem – Ladetechnologien für eAutos“ stellt TÜV SÜD in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Energieversorger E.ON am 14. September von 11.30 bis 12.00 Uhr die Ergebnisse aus einer laufenden Entwicklungskooperation vor, die zum Ziel hat, sichere und einfache Lademöglichkeiten für die Elektromobilität zu schaffen.

E.ON elektrifiziert die A8

28. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Der Energiekonzern E.ON beginnt mit dem Aufbau von Schnellladestationen für Elektroautos entlang deutscher Autobahnen. Die erste Station dieser Art wurde am 24. August 2011 an der A8 an der Ausfahrt Irschenberg in Bayern installiert. In Deutschland kommt so erstmalig an Autobahnen die Gleichstromladetechnik zum Einsatz. Mit Ladeleistungen von bis zu 50 Kilowatt können Elektrofahrzeuge an diesen Stationen in 20 bis 30 Minuten die Batterie wieder aufladen. Bei den bisher eingesetzten Stromtankstellen mit Wechselstrom beträgt die Ladedauer für eine Vollbeladung etwa sechs Stunden, bei einer Ladeleistung von 3,5 Kilowatt. Die neuen Stationen unterstützen das CHAdeMO-Protokoll, einen einheitlichen Standard, mit dessen Hilfe in Deutschland bereits erhältliche Elektrofahrzeuge wie Mitsubishi iMiEV, Peugeot iOn, Citroën C-Zero und künftig auch der Nissan Leaf geladen werden können. Das Schnellladen wird in einer ersten Testphase pauschal fünf Euro kosten. Der zum Laden verwendete Strom wird ausschließlich in E.ON-eigenen deutschen Wasserkraftwerken erzeugt.

E.ON testet Induktions-Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge

21. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Beim Test von berührungsfreier Ladetechnologie setzt das EVU E.ON einen Elektrolaster vom Typ EcoCarrier ES für Transporte ein. Die Batterie des Elektrotransporters soll dabei nicht über ein Stromkabel, sondern berührungslos aufgeladen werden. Dazu befindet sich auf einem speziellen Parkplatz eine rund anderthalb Quadratmeter große Matte mit einer Induktionsspule. Eine weitere, im Fahrzeugboden angebrachte Spule nimmt die Energie der Induktionsspule auf.

Umfangreiche Analysen und Messungen an Fahrzeug und Tankstelle sollen wichtige Erkenntnisse zur Weiterentwicklung dieser Ladetechnik erbringen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Ladevorgangs sowie die systembedingten Übertragungsverluste. Bei der Weiterentwicklung des induktiven Ladens ist E.ON für Kooperationen mit Partnern aus der Industrie offen.

E.ONs zwei elektromobile Pilotprojekte

22. September 2009 klaus Keine Kommentare

BMW und E.ON zählen nach eigener Aussage zu den ersten in Deutschland, die in der Praxis demonstrieren, dass elektrisch betriebene Autos eine Alternative zu Autos mit klassischem Verbrennungsmotor werden können. Seit Juli 2009 rollen in einem Feldversuch 15 MINI E über die Straßen Münchens. E.ON stellt den Testnutzern Lademöglichkeiten im Stadtgebiet und in der heimischen Garage zur Verfügung. Dabei erhalten die Projektpartner neben dem Imagegewinn auch Erkenntnisse über Bedürfnisse und Erwartungen der Testfahrer, die in die Entwicklung künftiger Produkte und Dienstleistungen einfließen.

Mit Volkswagen und weiteren Partnern führt E.ON ein Kooperationsprojekt durch, bei dem der VW Golf TwinDrive zum Einsatz kommen wird. Dabei handelt es sich um einen Plug-In-Hybrid. Im Rahmen dieses vom Bundesumweltministerium geförderten Projekts untersucht E.ON unter anderem Möglichkeiten, die Batterien der Fahrzeuge in Zukunft als Stromspeicher zu nutzen: Vehicle to Grid (V2G). Dabei sollen die Fahrzeugbatterien nach Möglichkeit dann aufgeladen werden, wenn gerade ein hohes Stromangebot herrscht. So könnte die Elektromobilität einen Beitrag dazu leisten, die Erneuerbaren Energien mit ihrer naturgemäß schwankenden Stromproduktion besser auszunutzen. Dies setzt allerdings deutlich intelligentere Netze als bislang voraus, in denen der Ladevorgang zum Beispiel dann startet, wenn es in ansonsten verbrauchsarmen Zeiten eine hohe Stromeinspeisung aus Wind- oder Solarkraftwerken gibt. Darüber hinaus ist es theoretisch sogar möglich, bei Verbrauchsspitzen Strom aus gerade nicht benötigten Elektroautos wieder in das Netz zurückzuspeisen. Eine zentrale Rolle werden dabei laut E.ON intelligente Stromzähler spielen. Sie seien die entscheidende Schnittstelle zwischen Ladestation und Stromnetz.

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Event: eCarTec – Die Zukunft fährt elektrisch

18. September 2009 klaus Keine Kommentare

ecartecUnter der Schirmherrschaft von Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, findet vom 13. – 15. Oktober 2009 die Messe eCarTec als “1. Internationale Messe für Elektromobilität” auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die eCarTec zeigt Elektrofahrzeuge, Speichertechnologien, Antriebs- und Motorentechnik und beschäftigt sich zusätzlich mit den Themen Energie, Infrastruktur und Finanzierung. Angesprochen werden in erster Linie Fachpublikum und Entscheider aus Politik und öffentlicher Hand sowie Endverbraucher. Zudem wird der eCarTec Award in fünf Kategorien ausgelobt: Gesucht werden die innovativsten und zukunftsträchtigsten Projekte, Produkte oder Technologien im Bereich der Elektromobilität.

“Mit der Messe eCarTec und dem begleitenden Kongress etablieren wir eine neue Plattform in Deutschlands Messelandschaft, die sich ausschließlich mit dem Thema Elektromobilität beschäftigt – eine solche Veranstaltung gibt es bis dato nicht,” so Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo Veranstaltungs GmbH und Veranstalter der eCarTec. “Gerade der Fahrspaß ist ein wichtiges Kaufargument für Endverbraucher. Durch enorme Fortschritte in der Batterie-Entwicklung ist dieser nun gewährleistet. Der Tesla Roadster z.B. schafft den Sprint auf 100 km/h in nur vier Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h, bei einer Reichweite von rund 400 Kilometern. Dabei produziert er keinerlei Abgase. Nur wer jetzt vorne mit dabei ist, kann sich den Markt von morgen sichern. Und da sind die Umsatzchancen enorm. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass wir bei der Premiere der eCarTec bereits über 150 Unternehmen dafür begeistern konnten.” ADAC, Continental, E.ON, EcoCraft, EDAG, ExtraEnergy ISEKI, Kokam, Leclanche, Li-Tec, Lord Automobile, Ruf Automobile, Siemens, Vattenfall oder Zytek finden sich auf der Aussteller-Liste.

erufHerz der eCarTec ist nicht nur die reine Ausstellungsfläche, sondern auch die hauseigene Teststrecke. Auf einer 500 Meter langen Teststrecke haben Messebesucher die Chance, elektrische Mobilität hautnah zu erfahren – auf dem Beifahrersitz eines Tesla, des Porsche eRUFs (vgl. Foto) oder am Steuer von diversen Elektro-Motorrädern, -Rollern und –Scootern.

In Kooperation mit Bayern Innovativ und seinen Clustern Automotive, Bahntechnik, Chemie, Energietechnik, Leistungselektronik, Mechatronik & Automation sowie Neue Werkstoffe findet vom 13. bis 14. Oktober 2009 der messebegleitende Fachkongresszum Thema individuelle Elektromobilität statt. Vertreter u.a. von Continental, Daimler, E.ON und Volkswagen informieren Interessierte über technologische Herausforderungen und Entwicklungen von Elektro-Fahrzeugen, Energiespeicher, Energiebereitstellung und Verteilung sowie Antriebs- und Mobilitätskonzepte für Elektromobilität. So referiert Prof. Dr.-Ing. Gernot Spiegelberg (Siemens AG) über “E-Mobilität – Technologien für integrale Verkehrskonzepte der Zukunft”, Prof. Dr.-Ing. Horst E. Friedrich (DLR e.V.) nimmt sich des Themas “Fahrzeugkonzepte und Leichtbau“ an und Dr. Thomas Schlick (VDA) zeigt “E-Mobilität aus der Sicht der Automobilindustrie“. Die Teilnahme am Kongress kostet 790 Euro (390 für Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen).

eMobileTicker ist Medienpartner der eCarTec. Daher können wir unseren Lesern Gratis-Tickets für die Messe zur Verfügung stellen. Bei Interesse schicken Sie bitte einfach eine E-Mail mit dem Betreff eCarTec an klaus@the-electric-avenue.com. Sie erhalten dann das Ticket als pdf-Datei, die Sie ausdrucken und ausfüllen können. Auf der Messe wird im Kassenbereich dieses Ticket gegen die kostenlose Eintrittskarte umgetauscht.

Ziel 2020 – Eine Million auf die Straße

13. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Dem E-Antrieb gehört die Zukunft. Bevor aber die batteriebetriebenen Fahrzeuge zum Alltagsbild auf deutschen Straßen gehören, werden noch einige Jahre vergehen. Noch sei die Technologie zu teuer, um den Benzin- und Dieselfahrzeugen eine echte Konkurrenz zu sein. Dies war die Grundstimmung auf dem Ersten Deutschen Elektro-Mobil-Kongresses in Bonn. Rund 500 Experten aus Energiewirtschaft, Automobilbau, Zulieferindustrie, Elektrotechnik und Politik diskutierten die Chancen und Probleme der Verbreitung des elektrischen Antriebs im Straßenverkehr. Der Bund stellt 700 Millionen Euro bis 2015 für die Förderung in der Sparte Elektroauto zur Verfügung. Davon fließen 115 Millionen Euro in acht “Modellregionen Elektromobilität”. Ziel der Bundesregierung sei es, bis 2020 mindestens eine Million Elektro- und Hybridfahrzeuge auf die Straße zu bringen. Ein Ziel, das nach Dr. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter Schlüsseltechnologien im Bundesforschungsministerium, erreicht werden kann.
Deutschland hat zwar die Leittechnik im Automobilbau und so eine führende Rolle, beim Elektroantrieb allerdings muss es sich die Leittechnik noch erarbeiten, sagte Prof. Gernot Spiegelberg, Vice President Strategie und Technologie, Siemens AG. Während sich die deutschen Hersteller noch für die “grüne Zukunft” rüsten, starte die ausländische Konkurrenten bereits kräftig durch. Man dürfe hier den Zug nicht verpassen, so Spiegelberg weiter.
Nach Einschätzungen des Energiekonzerns RWE kann es im Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen bis zu 2,4 Millionen Elektroautos geben. Diese Zahl stellte die Leiterin der Abteilung Neue Geschäfte beim Essener Stromkonzern, Carolin Reichert vor. Ein anderer Energieversorger, die E.ON Energie AG, betrachtet den Markt betriebswirtschaftlich eher zurückhaltend. Dr. Wolfgang Woyke, Bereich Technische Grundsatzfragen und Neue Technologien der E.ON, sieht noch kein Geschäftsmodell aufgrund der zu geringen Umsätze und der hohen Investitionen in die Ladeinfrastruktur. 15 Prozent Marktanteil von Elektroautos würde den Strombedarf nur um fünf Prozent steigern.
Das Unternehmen Better Place will sich als Anbieter von Elektromobilität am Geschäftsmodell von Mobilfunkanbietern orientieren. Der Kunde kauft Kilometer pro Jahr, erklärte Rolf Schumann, Leiter für Business Development in Europa. Die Kilometerzahl kann dabei auch auf mehrere Verkehrsträger verteilt werden. Man kauft beispielsweise 30.000 Kilometer. Davon 20.000 Kilometer für Batteriebetrieb und den Rest für Bahn oder Autovermietungen. Better Place will es dem Kunden jedenfalls ermöglichen Batterieelemente auszutauschen. Damit könnten auch längere Strecken, welche die Kapazität der Batterie übersteigen, ohne Verzögerung zurückgelegt werden können. Der Tauschvorgang dauere lediglich eine Minute, so Schumann. “Der Markt ist vorhanden”, ist sich Schumann sicher. Auftrieb erhalten seine Pläne, die in Israel bereits teilweise umgesetzt sind, durch die subventions- und regulierungsfreudige US-Regierung. In Europa ist Better Place bereits mit einem Projekt in Dänemark am Start.