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Artikel Tagged ‘Erneuerbare Energien’

Förderprämie für emissionsfreie Elektromobilität

26. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Zum 1. September 2010 startet eine Kooperation von enercity mit Zweiradhändlern, um Elektromobilität in Hannover in die Praxis umzusetzen. Wer jetzt ein Elektrozweirad kauft und einen enercity UmweltStrom-Vertrag abschließt, kann sich 100 Euro Prämie von enercity sichern. Bei Abschluss eines enercity UmweltStrom-Vertrags mit Förderung sind es sogar 150 Euro Prämie. „Mit der Elektrozweirad-Förderprämie beim Bezug von enercity UmweltStrom machen wir deutlich, dass dieser Antrieb der Zukunft nur auf Basis Erneuerbarer Energien seine Umweltvorteile wirksam werden lässt“, so Vorstandsvorsitzender Michael G. Feist zur Bedeutung der Aktion. „Mit der enercity-Elektrorollerflotte und dieser Breitenförderung können wir die Elektromobilität in Hannover ein gutes Stück voranbringen“. Ein gutes Dutzend Zweiradfachhändler aus Hannover beteiligen sich bisher an der Kooperation, machen ihre Kunden auf die Aktion aufmerksam und bieten diesen damit zusätzliche Anreize zum Kauf von Elektrozweirädern.

Details zur Förderprämie und der aktuelle Stand der kooperierenden Zweiradhändler

Navigationssoftware für Elektroautos

18. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Projektes GridSurfer entwickelt infoware im Auftrag des Energiekonzerns EWE eine spezielle Navigationssoftware für Elektroautos. Die Software analysiert laufend die voraus liegende Strecke auf Steigung und Gefälle und gleicht die Daten mit dem Ladungsstand der Batterie ab. So wird die optimale Route berechnet, so dass das Ziel auch mit knappem Ladungsstand erreicht werden kann. Dazu errechnet die Fahrzeugelektronik auf Basis der Navigationsdaten die bis zum Ziel erforderliche Energiemenge. Reicht diese nicht aus, können sekundäre Energieverbraucher oder die Höchstgeschwindigkeit zugunsten der Reichweite gedrosselt werden. Bei Bedarf ermittelt die Navigation eine erreichbare Ladestation, und reserviert dort zur voraussichtlichen Ankunftszeit auch gleich einen Termin um Wartezeiten zu vermeiden. In dem Projekt GridSurfer werden von einem Konsortium rund um den Energieversorger EWE völlig neue Ansätze für den großflächigen Einsatz von Elektroautos entwickelt. Für den norddeutschen Energieversorger geht es um die Frage, wie Elektroautos im Netz – dem „Grid“ – als verteilte Energiespeicher die Nutzung Erneuerbarer Energien erleichtern können. Das Prinzip ist am Beispiel des täglichen Pendeleinsatzes eines Autos einfach erklärt: Überschüssige Energie, die nachts von Windkraftwerken erzeugt wird, wird zum Laden der Fahrzeugakkus genutzt. Wenn die Fahrzeuge tags vor den Arbeitsstätten ihrer Fahrer geparkt sind, geben sie einen Teil ihrer Energie an das dann stark belastete Netz wieder ab.

RWE elektrisiert den Pendelverkehr

15. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Vor der ADAC Geschäftsstelle in Mülheim ist heute der Startschuss für das größte Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen rund um das Thema Elektromobilität gefallen. Die ersten sieben Teilnehmer des Projektes „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ in der Modellregion Rhein-Ruhr erhielten insgesamt zwölf Elektrofahrzeuge. „RWE bringt den Ökostrom auf die Straße. Unser Ziel ist es, Elektromobilität so schnell wie möglich erfahrbar zu machen. Dazu bieten wir mit dem RWE e-Paket eine Komplettlösung für den Kunden an. Es besteht aus Elektro-Fiat, Ladeinfrastruktur und Ökostromvertrag“, erklärte Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist die Integration von Elektromobilität in den alltäglichen Pendlerverkehr entlang der A40. Gerade in diesem Ballungsraum mit häufigen Staus oder stockendem Verkehr können die sauberen und leisen Elektrofahrzeuge ihre Stärken ideal unter Beweis stellen. Mit dem Fokus auf die Städte Mülheim, Essen und Dortmund wird RWE bis Mitte 2011 eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufbauen. Darüber hinaus werden Daten gesammelt, die eine Entwicklung marktfähiger Produkte, wie Navigationsgeräte mit komfortabler Ladestationsübersicht und Routenplanung ermöglichen.

Solarflugzeug hat seinen ersten 24h-Flug absolviert

9. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Solarflugzeug “Solar Impulse” hat seinen ersten Nachtflug erfolgreich überstanden. Das Flugzeug war am 7. Juli zum ersten 24-Stunden-Test aufgebrochen. André Borschberg war dazu mit dem Segler auf 8500 Meter gestiegen und bereits vor Einbruch der Dunkelheit langsam auf eine Höhe von 1500 Metern abgesunken. In dieser Höhe zog das Solarflugzeug die ganze Nacht lang seine Runden. Borschberg will zusammen mit seinem Kollegen Betrand Piccard 2012 die Weltumrundung im Solarflugzeug wagen. Grundvoraussetzung dafür sei natürlich die Fähigkeit auch über Nacht in der Luft bleiben zu können. Die Solarzellen des Seglers speisten tagsüber genug Energie in die Akkus, so dass die Maschine auch während der Dunkelheit in der Luft bleiben konnte. Beim Erreichen der 24-Stunden-Marke habe das Flugzeug noch über eine Energiereserve von mehreren Stunden verfügt, erklärte Piccard im schweizerischen Fernsehen.

Mehr Informationen zum Flug

Über den Rhein schweben

7. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

donaukurier

Schweben über den Rhein: So stellt sich Rudi Wagner (Mitte), SPD-Politiker und Bereichsleiter der Ingolstädter Kommunalbetriebe, die künftige Westumgehung vor – nur eben über Donau und Auwald. Bei der Eröffnung der mit Erneuerbaren Energien betriebenen Rheinseilbahn in Koblenz machte er sich mit Michael Hofmann (links) vom Bundesverband eMobilität und Sabrina Kappaun vom Hersteller der Bahn ein Bild von der luftigen Alternative im öffentlichen Nahverkehr.

via Donaukurier
Foto: Kraus

DB Carsharing – sinnvolles Mobilitätsangebot innerhalb der Reisekette

6. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Seit Freitag bietet DB Carsharing in Frankfurt zwei Elektroautos an, mit denen erstmals in Hessen CO2-freie Anschlussmobilität zwischen Schiene und Auto möglich wird. Die Ladesäule für die zwei Elektroautos vom Typ Smart Fortwo und Citroen C1 befindet sich am Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs direkt an den reservierten Parkplätzen. Die Bahntochter DB Energie liefert dazu den Strom aus Erneuerbaren Energien. “Die Bahn bietet ihren Kunden mit den Elektrofahrzeugen und in Verbindung mit Erneuerbaren Energien ein zukunftsweisendes ökonomisch und ökologisch sinnvolles Mobilitätsangebot innerhalb der Reisekette an”, sagte Bahnchef Rüdiger Grube am Freitag in Frankfurt. Hessens Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes beim Bund Michael Boddenberg fügte hinzu, dass gerade im Ballungszentrum Rhein-Main Elektrofahrzeuge im Hinblick auf Umweltschutz zukünftig immer wichtiger werden würden. “Wir freuen uns, dass gerade die Bahn als erste Elektrofahrzeuge in Frankfurt anbietet und in den öffentlichen Personennahverkehr integriert.”

Hier kann man die Stromer buchen

Elektromobiles Sorglospaket zum Fixpreis

1. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Im Dezember 2009 wurde die ElectroDrive Salzburg GmbH – eine 100 Prozent-Tochter der Salzburg AG – vom Klima- und Energiefonds (KLIEN) als Modellregion für Elektromobilität ausgezeichnet. Bisher setzte das Unternehmen vor allem auf Zweiräder, jetzt kommen die ersten Elektroautos der Marke Think City nach Salzburg. Mit dem Sorglospaket zum Fixpreis von 890,- Euro können die Kunden von ElectroDrive Salzburg nun auch mit vier Rädern zu einem fixen monatlichen Betrag elektrisch mobil sein. Schon bisher setzte die ElectroDrive Salzburg auf eine fixe monatliche Rate für Elektrofahrzeuge wie Elektrofahrrad, Elektroroller oder Segway. Inkludiert sind dabei das Fahrzeug, die Ladeinfrastruktur und der Öko-Strom an den öffentlichen Ladestationen. August Hirschbichler, Vorstand der Salzburg AG erklärt dazu: “Auch beim Elektroauto gehen wir diesen Weg konsequent weiter. Unsere Kunden sollen sich um nichts kümmern müssen. In dem fixen monatlichen Betrag ist alles inkludiert. Vom Elektroauto, über die Ladebox daheim, dem Öko-Strom bis zum Service und den Reifen. Ein Sorglospaket für Kunden also.” Die Laufzeit ist auf 48 Monate fixiert, danach können die Kunden das Elektroauto zurück geben, bzw. erstellt ElectroDrive Salzburg auf Basis der Erfahrungen dieser Laufzeit ein neues Angebot.

Österreich: klima:aktiv mobil Tour für nachhaltige Mobilität

25. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Aktionsprogramm klima:aktiv mobil unterstützt das österreichische Lebensministerium Betriebe, Bauträger, Städte, Gemeinden und Regionen, Freizeit- und Tourismusverbände, Schulen und Jugendgruppen. Das Angebot beinhaltet Beratung und finanzielle Förderung bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten für klimaschonende Mobilität. Mit attraktiven Förderpauschalen wie 200,- Euro für ein Superethanolauto, 400,- Euro für eBikes, 1.000,- Euro für ein Biogasfahrzeug und bis zu 5.000,- Euro für ein eAuto mit Ökostrom unterstützt das Lebensministerium mit klima:aktiv mobil die Umstellung kommunaler und betrieblicher Fuhrparks. Förderschwerpunkte sind auch der Radverkehrsausbau, die Einführung von Gemeindebussen und intelligentes Mobilitätsmanagement. Die Bilanz des Lebensministeriums für ganz Österreich kann sich sehen lassen. “Mit dem heutigen Tag haben wir über 870 Partner, die rund 360.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und zeigen, wie Klimaschutz funktioniert. Mit rund 30 Mio. Euro an Fördermitteln haben wir im klima:aktiv mobil Programm mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds bereits Klimaschutzprojekte von Gemeinden und Betrieben im Verkehrsbereich unterstützt. Damit haben wir etwa 180 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst und 2.000 green jobs geschaffen”, so der österreichische Umweltminister Niki Berlakovich. Das Lebensministerium tourt von Mai bis Oktober 2010 mit der Klima:aktiv mobil Tour quer durch Österreich und macht Halt in den Landeshauptstädten.

Kooperation von Nissan und RWE im Bereich der Elektromobilität

22. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Nissan International SA ist der Partnerschaft von Renault SA mit dem deutschen Energieversorgungsunternehmen RWE beigetreten. Das Ziel ist eindeutig: Die Kooperationspartner wollen der Elektromobilität in Deutschland zusätzlichen Schub geben. Die Allianz von Renault und Nissan verfolgt das Ziel, der weltweit führende Hersteller emissionsfreier Fahrzeuge zu werden, und sieht Deutschland hierfür als wichtigen Markt. RWE ist zurzeit dabei, deutschlandweit ein Netz von öffentlichen Ladepunkten zu installieren. Die RWE Ladetechnologie zeichnet sich vor allem durch ein einfaches, komfortables und schnelles Laden der Batterien aus. Zudem ist sichergestellt, dass der zur Verfügung gestellte RWE Strom zu 100% aus Erneuerbaren Energien stammt. Im Rahmen der Vereinbarung mit RWE wird Nissan im Herbst 2011 Elektrofahrzeuge nach Deutschland liefern: und zwar den kompakten Familienwagen Nissan LEAF, die Limousine Fluence Z.E. und den Kleintransporter Kangoo Rapid Z.E.. Den Renault-Nissan Kunden wird von RWE ein preiswertes Elektromobilitäts-Paket angeboten, welches unter anderem eine sichere Lösung für die Aufladung zu Hause und einen unkomplizierten Zugang zu öffentlichen Ladestationen beinhaltet. ”Mit Nissan gewinnen wir einen weiteren kompetenten Partner, der dazu beitragen wird, Elektromobilität auch in Deutschland zum Markterfolg zu führen”, so Carolin Reichert, Leiterin E-Mobility bei der RWE Effizienz GmbH. “Der Nissan LEAF ist das weltweit erste erschwingliche, reine Elektrofahrzeug für den Massenmarkt, welches in Aussehen und Handhabung einem traditionellen PKW gleicht. Wir sind zuversichtlich, dass die Laufruhe und Beschleunigung sowie das Handling des Fahrzeugs deutsche Kunden beeindrucken wird, ganz zu schweigen von seiner Emissionsfreiheit im Straßenverkehr”, sagte Pierre Loing, Vice President bei der Nissan International SA, zuständig für Produktplanung und Leiter der Nissan-Business-Unit Zero Emission in Europa.

eMobility-Pressekonferenz und Roadshow in München

22. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Schon vor 105 Jahren rollte das erste Elektroauto von Siemens, die Elektrische Viktoria, durch die Straßen Deutschlands. Sie war ihrer Zeit weit voraus. Ein solcher Pioniergeist ist auch heute wieder gefordert. So entstehen in München zukunftsweisende Projekte für eine umweltfreundliche Energieversorgung und die Mobilität von morgen – Oberbürgermeister Christian Ude sowie Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München, und Siemens-Chef Peter Löscher stellen einige davon am 23. Juni 2010 in der Siemens Soccer City am Wittelsbacherplatz in München vor. Von 12 bis 15 Uhr können hier Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit historische und moderne Elektrofahrzeuge besichtigen, eine Probefahrt mit der Elektrischen Viktoria gewinnen und sich über die Zusammenhänge zwischen Elektromobilität, Erneuerbaren Energien und Smart Grids informieren.