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Artikel Tagged ‘eRoaming’

Kundenfreundliches Bezahlen an Ladestationen dank QR-Code

13. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Besitzer von Elektrofahrzeugen haben einen Wunsch: sie möchten überall und einfach Strom laden können, unabhängig vom Ladestationsbetreiber. Das BEM-Mitgliedsunternehmen Hubject hat nun eine einfache, sichere und kundenfreundliche Lösung zum Bezahlen an Stromladestationen entwickelt. Mit „intercharge direct“ kann direkt an den Ladepunkten bezahlt werden. Ein QR-Code macht es möglich: Elektroautofahrer können an intercharge direct-Ladestationen durch scannen des QR-Codes im intercharge-Logo die mobile Website des Ladestationsbetreibers aufrufen und ihr gewünschtes Ladeprodukt kaufen. Dabei kann zwischen verschiedenen Ladeprodukten gewählt werden. Die Bezahlung erfolgt einfach und direkt über das Smartphone und wird über ein PayPal-Konto oder die Kreditkarte abgewickelt. Eventuelle Verträge mit Mobilitäts- oder Ladestromanbietern werden für die spontane Nutzung nicht benötigt.

Der Vorarlberger Energiedienstleister Vorarlberger Kraftwerke AG hat in der Produktgruppe VKW Mobilität als erster begeisterter Kunde mit einer Teststellung gestartet. Mittlerweile werden laufend KEBA KeContact P20 Ladestationen im Zuge des erfolgreichen Hotel- und Gastronomieprojekts „VKW VLOTTE Meet&Charge“ in Betrieb genommen, um sowohl vertragsbasiertes Laden z.B. über die BMW ChargeNow-Karte als auch das spontane Laden und Bezahlen am Ladepunkt zu ermöglichen.

Paneuropäische Initiative beschließt Vernetzung von eRoaming-Plattformen

24. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Plattformbetreiber e-clearing.net, GIREVE, MOBI.E, Enel und Hubject haben ihre Zusammenarbeit zur Vernetzung der fünf wichtigsten eRoaming-Plattformen in Europa beschlossen. Die Paneuropäische Initiative soll Elektroautofahrern das anbieter- und grenzüberschreitende Laden ihrer Fahrzeuge durch nur einem Fahrstromvertrag zukünftig weiter vereinfachen. eRoaming-Plattformen fungieren im Elektromobilitätsmarkt als Bindeglieder zwischen verschiedenen Marktakteuren. Betreiber von Ladeinfrastrukturen werden über diese Business- und IT-Plattformen mit Fahrstromanbietern und Fahrzeugherstellern vernetzt. Diese Vernetzung ermöglicht Elektroautofahrern das unkomplizierte Laden an Ladestationen außerhalb des Ladenetzwerkes ihres Anbieters.

Die fünf Plattformen haben in verschiedenen europäischen Ländern bereits Lösungsangebote im Bereich eRoaming etabliert. Mit der im Herbst 2014 ins Leben gerufenen Paneuropäischen Initiative treiben die Partner nun gemeinsam mit mehr als 30 weiteren Unternehmen verschiedenster Branchen die Vernetzung der einzelnen Plattformen voran. Im Ergebnis sollen damit die Hürden für die Nutzung von Elektrofahrzeugen verringert und eine interoperable Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Im ersten Schritt werden die Plattformbetreiber die zum Auffinden von Ladestationen benötigten Geodaten ihrer angeschlossenen Ladestationsbetreiber konsolidieren. Noch in diesem Jahr soll damit auch das Laden von Elektrofahrzeugen an Stationen dieser fünf eRoaming-Plattformen durch das sogenannte „Interroaming“ ermöglicht werden.

Einfach und bequem laden

9. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Hubject stellt zur E-world engery & water vom 10. bis 12. Februar in Essen erstmals seine neu entwickelte NFC-Zugangslösung für Ladestationen im intercharge-Netzwerk vor. Zudem wird die Direktbezahlung per Kreditkarte präsentiert. Mit beiden Angeboten vereinfacht Hubject den Ladevorgang und erfüllt damit grundlegende Kundenbedürfnisse. Das Laden von Elektrofahrzeugen wird dadurch weiter vereinfacht.

Mit der neuen NFC-Zugangslösung von Hubject können Ladestationen unterschiedlicher Ladestationsbetreiber im intercharge-Netzwerk nun komfortabel und kontaktlos über ein NFC-fähiges Smartphone freigeschaltet werden. Die Nutzung eines QR-Code-Scanners oder das Freischalten mittels RFID-Karte entfällt bei dieser Zugangsmethode. Unter Berücksichtigung höchster Sicherheitsstandards ermöglicht NFC Elektroautofahrern somit einen einfachen und kundenfreundlichen Zugang zu Ladestationen in ganz Europa. Ladestationsbetreiber im intercharge-Netzwerk können dieses neue Angebot ab sofort in ihre Ladeinfrastruktur implementieren. Neben dem Zugang via QR-Code, RFID-Karte und Plug&Charge wird Elektroautofahrern so eine weitere Zugangsvariante zum intercharge-Netzwerk geboten.

Elektroautofahrer können ihren Ladevorgang nun auch per Kreditkarte bezahlen. Zahlungen sind ab sofort mit Kreditkarten von MasterCard, VISA Card oder American Express möglich und erfüllen die Anforderungen der weltweit geltenden PCI-Standards (Payment Card Industry Data Security Standard). Bereits seit Herbst 2014 ist die Bezahlung an intercharge direct-fähigen Ladestationen mit PayPal möglich. Zahlreiche europäische Ladestationsbetreiber haben sich seitdem für intercharge direct, das Zusatzmodul zum eRoaming, entschieden.

Europäisches Protokoll für eRoaming weiterentwickelt

24. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Hubject hat am 24. Juli 2014 eine weiterentwickelte Fassung des von ihm erstellten Open InterCharge Protocol (OICP 1.2) vorgestellt. Interessierte Unternehmen können mit der Implementierung dieser Schnittstelle die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme am intercharge-Ladenetz für Elektrofahrzeuge schaffen. Damit ist ein einfacher und anbieterübergreifender Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge europaweit möglich.

Die Weiterentwicklung des OICP 1.2 erfolgte im Rahmen des Partner Involvement Programme (PIP), einer europaweiten Initiative der Hubject GmbH. Mit dem ebenfalls neu eingeführten Release Management haben alle bereits angebundenen Partner die Sicherheit, die heutige Version (OICP 1.1) auch weiterhin verwenden zu können. Eine Umstellung des OICP 1.1 auf die neue Version OICP 1.2 kann nach Bedarf erfolgen. „Auf Basis der gemeinsamen Erfahrungen im Markt haben wir mit Unterstützung unserer europäischen Partner die Funktionen des OICP 1.2 erweitert. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren der Elektromobilität gestaltet sich die Vernetzung von Ladestationen in Europa mit der neuen Version der Schnittstelle heute noch einfacher. Durch Offenlegung des Protokolls folgen wir unserer Philosophie, den Markt der Elektromobiltät transparent und partnerschaftlich zu gestalten,“ so Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH, zu den erfolgreichen Kooperationen bei der Weiterentwicklung des OICP 1.2. Interessierte Unternehmen können sich auf www.hubject.com kostenfrei registrieren und so die aktuelle Version des Open InterCharge Protocol (OICP 1.2) erhalten. Auch für das Partner Involvement Programme (PIP) gibt es auf der Webseite der Hubject GmbH eine Möglichkeit zur Anmeldung.

Europaweites Laden von eAutos

4. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Start von e-clearing.net steht ab sofort europaweit eine funktionsfähige offene Lösung für grenzüberschreitendes Laden von Elektroautos zur Verfügung. Fünf europäische Partner haben dazu ihre Ladeinfrastruktur vernetzt. Mittels eRoaming können Elektromobilisten an vielen tausend Punkten in Europa Strom tanken, ohne dass dafür Transaktionskosten anfallen. Sie zahlen nur die mit ihrem jeweiligen Partner vereinbarten Fahrstrompreise. Zu erkennen sind die anbieterübergreifend nutzbaren Ladestationen an dem Logo von e-clearing.net, das künftig an jedem Ladepunkt angebracht sein wird. Die jetzt in Betrieb gehende erweiterte Plattform erlaubt es, alle relevanten Daten zwischen den Partnern grenzüberschreitend auszutauschen.

Gründungsfirmen der größten Transaktionsplattform Europas sind das BEM-Mitgliedsunternehmen smartlab Innovationsgesellschaft mbH aus Deutschland), e-laad aus den Niederlanden sowie Blue Corner aus Belgien. Als erste wichtige Partner konnten bereits Ballast Nedam und das BEM-Mitgliedsunternehmen The New Motion aus den Niederlanden gewonnen werden. Allein The New Motion verfügt über 3.500 Ladepunkte in den Niederlanden. Weitere Informationen rund um die Ladeinfrastruktur-Plattform finden Sie hier.

Trier und Luxemburg ermöglichen grenzüberschreitende eMobilität

27. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Um die grenzüberschreitende Nutzung der Ladesäulen-Ladeinfrastruktur in der Region zu ermöglichen, haben Partner in Trier und im Großherzogtum Luxemburg nun eine Kooperation vereinbart: Die Stadtwerke Trier (SWT) und der luxemburgische Betreiber der Open Charge Points, Estonteco, ermöglichen ihren Kunden ab sofort ein kostenfreies Laden auf sämtlichen Elektroladestationen im Großraum Trier und Luxemburg. „Leider beschränken sich viele Ladekonzepte auf Insellösungen, die beispielsweise an Ländergrenzen enden“, erklärt Falko Willmes, Bereichsleiter der SWT – Stadtwerke Trier und Projektleiter von econnect Germany, einem vom BMWi geförderten Projekt bei SWT. „Die Großregion aber lebt vom täglichen grenzüberschreitenden Verkehr in beiden Richtungen. Weiter wollen wir zukünftig den regenerativen Strom zum Laden dann liefern, wenn er an der Ladesäule benötigt wird. Also „just in time“. Hierfür arbeiten wir im Forschungsverbund econnect Germany in Trier mit der Hochschule und Universität Trier sowie mit dem Elektrokonzern ABB an Lösungen zusammen.“ Als Mitglied im Stadtwerkeverbund ladenetz.de ermöglicht Trier darüber hinaus den Zugang zu einer Ladeinfrastruktur mit inzwischen über 220 Ladepunkten in ganz Deutschland.

Im Rahmen des im März 2012 geschlossenen „Treaty of Vaals“ können darüber hinaus alle Kunden von Electris, Sudstroum und Estonteco, ebenso wie die aller 28 Partnerstadtwerke von ladenetz.de, bei den kooperierenden Verbünden laden. Die Vaalser Verträge sind eine Kooperationsvereinbarung für das eRoaming zwischen ladenetz.de und Estonteco sowie e-laad.nl (Niederlande), Blue Corner und becharged (Belgien), Vlotte (Österreich), ESBeCars (Irland) und Inteli (Portugal).

eRoaming-Plattform Hubject wächst

28. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die eRoaming-Plattform der Hubject GmbH wächst: Das europäische Netzwerk von anbieterübergreifend nutzbaren Ladestationen für Elektrofahrzeuge wird ab Sommer 2013 auch durch Energieversorger aus Österreich erweitert. Das gaben heute die Wien Energie GmbH, die Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft KELAG und die EVN AG in Niederösterreich bekannt. „Wir haben zwar eine gemeinsame funktionierende technische Lösung mit der EVN, das Laden mit nur einem Vertrag ist in Österreich bisher aber nicht verbreitet“, erklärt Robert Grüneis, Geschäftsführer der Wien Energie, den derzeitigen Stand, „das wollen wir ändern und dafür sorgen, dass unsere Kunden überall in Österreich komfortabel Laden können“. Auch Dipl.-Ing. Harald Kogler, Vorstand der KELAG, betont die Vorteile der Kooperation mit anderen Dienstleistern: „Mit eRoaming erhält man die Möglichkeit nicht nur eigene Kunden, sondern auch Kunden fremder Anbieter überall mit Autostrom zu versorgen. Damit steigern wir die Auslastung unserer Infrastruktur und ermöglichen unseren Kunden gleichzeitig den einfachen Zugang zu Ladeinfrastruktur in ganz Europa mit nur einem Vertrag.“

Ab Sommer 2013 erfolgt die schrittweise Anbindung von Ladestationen in der Hauptstadt Wien und der Länder Kärnten und Niederösterreich an das System von Hubject. Damit werden den österreichischen Elektromobilisten unter anderem auch die mehr als 1.400 von der RWE betriebenen Ladepunkte in Deutschland zugänglich. Erkennbar sind die eRoaming-fähigen Ladestationen durch ein Kompatibilitätszeichen mit einem integrierten QR-Code zur einfachen Freischaltung der Ladepunkte mit einem Smartphone und passender App.

Hubject bietet Services zur europäischen Vernetzung

28. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Damit Elektromobilität selbstverständlich werden kann, benötigen die Nutzer der Fahrzeuge unkomplizierten Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. Außerhalb von Forschungsprojekten ermöglicht Hubject als erster kommerzieller Anbieter den Marktakteuren auf einfache Weise miteinander zu kommunizieren und eRoaming europaweit zu verbreiten. Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH, sieht dabei vor allem den Mehrwert für den Endkunden: „Wir fördern die Kundenakzeptanz von Elektromobilität, indem wir Barrieren abbauen. Zukünftig können Elektromobilisten mit nur einem Anbietervertrag die Ladeinfrastruktur aller Hubject-Partner in ganz Europa nutzen. Unsere Technologie hilft dabei, dass das Laden von Elektroautos so unkompliziert wird, wie das Abheben von Bargeld an Bankautomaten.“

Mit Leistungen, die speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Akteure des jungen Marktes angepasst sind, liefert Hubject Lösungen für Elektromobilitätsprovider (z.B. Carsharer oder Autostromanbieter), Betreiber von Ladeinfrastruktur und Anbieter von Geo-Daten. Als Erkennungsmerkmal für unkompliziertes Laden dient dem Endkunden dabei ein Kompatibilitätszeichen an jeder Ladesäule des Netzwerks. Dieses Zeichen enthält einen standardisierten QR-Code, der mittels der Scanfunktion einer Smartphone-App zukünftig jeden Ladevorgang starten und beenden lässt. Andere Zugangsmerkmale wie RFID-Karten, intelligente Ladekabel oder Plug & Charge via PLC-Kommunikation können je nach Angebot der Ladestationsbetreiber zusätzlich verwendet werden.