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Artikel Tagged ‘EU Projekt’

ELIPTIC: Neues EU-Elektromobilitätsprojekt für Städte

11. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des EU Programms Horizon 2020 bietet das neue EU-Projekt ELIPTIC interessierten Städten und Verkehrsunternehmen finanzielle und beratende Unterstützung bei der Implementierung elektromobiler Verkehrslösungen an. ELIPTIC-Partnerstädte sollen dabei unter anderem ihre gesammelten Elektromobilitätserfahrungen in Workshops und im Rahmen von Studienfahrten vermitteln. Interessierte Kommunen können sich noch bis zum 31. August 2015 bewerben, um von diesem Partnerprogramm zu profitieren. Weiterführende Informationen zum ELIPTIC-Projekt finden Sie hier.

Wasserstoff-Autos für Südtirol

1. September 2014 Juliane Keine Kommentare

Nach der Eröffnung des Wasserstoffzentrums in Bozen im Juni 2014 nimmt das europäische Wasserstoffprojekt HyFIVE nun Fahrt auf. Am 29. August wurden die ersten zehn Hyundai-Brennstoffzellenfahrzeuge an lokale Unternehmen und Privatpersonen übergeben.

Ziel des Projekts ist es, einige Regionen Europas wie London, Kopenhagen, München, Stuttgart, Innsbruck und Bozen auf die Markteinführung der Brennstoffzellenfahrzeuge vorzubereiten. Im Rahmen des Projekts “HyFIVE” werden umfangreiche Marktvorbereitungstätigkeiten durchgeführt sowie die nötige Infrastruktur realisiert, damit die teilnehmenden Regionen für den Markteintritt der Fahrzeuge ab 2016/2017 das notwendige Know-How besitzen. Weitere Informationen rund um das Forschungsprojekt finden Sie hier.

Ergebniskonferenz des EU-Projekts E-Mobility NSR

29. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Seit einiger Zeit entwickeln Regionen und Städte in Europa und insbesondere in der Nordseeregion Strategien und Aktionspläne zur Förderung der Elektromobilität. Um das Potenzial der Elektromobilität für örtliche, aber auch für regionale Verkehre stärker auszuschöpfen, setzt man derzeit in Europa eine Reihe verschiedener Anreize. Viele dieser Aktivitäten sind jedoch nicht gut genug aufeinander abgestimmt, so dass sich die Einführung von elektromobilen Lösungen in der Realität tatsächlich auf nur wenige Städte oder Regionen beschränkt. So bleiben viele Chancen für eine Weiterentwicklung und das Wachstum dieses nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilitätssektors derzeit noch ungenutzt.

Vor diesem Hintergrund wurde das Interreg IVB NSR Projekt „E-Mobility NSR“ ins Leben gerufen. In den letzten drei Jahren arbeiteten elf Partner aus sieben Nordseeanrainerstaaten zusammen an der Weiterentwicklung und Förderung der Elektromobilität im Nordseeraum. Organisiert vom Forschungs- und Transferzentrum “Applications of Life Sciences” (FTZ-ALS) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg präsentiert das internationale Partnerkonsortium zum Anschluss des Projekts am 01. September 2014 in Hamburg die wesentlichen Ergebnisse. Die Projektpartner präsentieren ihre Resultate aus Themenbereichen wie bspw. Multi-level Policy-Making, Stakeholder Strategies, Ladeinfrastruktur, Smart Grid Lösungen, Elektromobilitätsinformationszentren sowie EV-Einsatz für urbane Fracht -und Logistik. Als weiteres Highlight der Veranstaltung wirft Keynote-Speaker Dr. Martijn van der Steen, Netherlands School of Public Administration/NL, einen Blick in die Zukunft der Elektromobilität in Europa in den nächsten Jahren. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Elektromobilität und Gesundheitstourismus

30. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Kurbäder am Teutoburger Wald werden elektromobil. Mit eMobilitäts-Urlauben, Trainingscamps mit Pedelecs und eScootern oder auch elektromobil befahrbaren Kurparks wollen sie sich als innovative Gesundheitsregion profilieren. Das sind erste Ergebnisse des von der EU geförderten Projektes “Elektrisch bewegt”.

Die Elektromobilität könnte dem Teutoburger Wald in mehrfacher Hinsicht nutzen, ist Dr. Klaus Schafmeister, Projektleiter beim Kreis Lippe, überzeugt. Dazu zählen die Lärmreduktion, eine verbesserte Luftqualität und das Angebot für Kurgäste, sich vor Ort bequem und umweltfreundlich bewegen zu können. Geplant sind in den Orten unter anderem Mobilitätshäfen, an denen sich Gäste und Bürger die Fahrzeuge leihen können, eine Anpassung der Fußgängerzonen und Kurparks sowie speziell zugeschnittene Urlaubsangebote.

IBM entwickelt B2B-Marktplatz für EU-Projekt Green eMotion

15. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des EU-Elektromobilitätsprojekts Green eMotion hat IBM federführend den Protoypen einer IT-Infrastruktur entwickelt, die es Energieversorgern, Automobilherstellern, Anbietern von Ladestationen und anderen Unternehmen erstmals ermöglicht länderübergreifend eine gemeinsame Plattform zu nutzen, über die sie ihre Dienstleistungen rund um Elektromobilität verknüpfen und anbieten können.

Ein zentrales Element dieser Infrastruktur ist der so genannte E-Mobility B2B-Marketplace. Hersteller und Anbieter von Dienstleistungen rund um Elektromobilität können dort in einer auf offenen Standards basierenden Cloud Computing-Umgebung ihre Angebote integrieren und miteinander verknüpfen. Der Vorteil für Halter von Elektrofahrzeugen: Sie finden zukünftig in vielen europäischen Ländern eine einheitliche Infrastruktur für das Laden und Bezahlen des Stroms vor.

Ziel des Projekts Green eMotion der Europäischen Union ist es, bis 2015 eine europaweit verfügbare Infrastruktur für Nutzer von Elektrofahrzeugen zu schaffen, um beispielsweise Interoperabilität ein grenzübergreifend einheitliches Bezahlsystem für Elektroladestationen ähnlich dem Handy-Roaming zu ermöglichen.

Mit HyFacts zu mehr Sicherheit in der Wasserstofftechnologie

21. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Das von der Europäischen Kommission geförderte und von der TÜV SÜD Akademie geleitete Projekt HyFacts für ein europaweites Wasserstoffschulungskonzept ist nun angelaufen. Elf Mitarbeiter von Genehmigungsbehörden aus Deutschland, der Feuerwehr und der Polizeiakademie nutzten nun die erste Schulung, um ihr Wissen zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu erweitern. Dieses brauchen sie beispielsweise bei der Zulassung von H2-Tankstellen.

Der erste Pilotkurs fand im Rahmen einer zweitägigen Schulung in München statt. Die Mitarbeiter der Behörden profitierten vom Wissen der TÜV SÜD-Referenten. Aus dem Feedback der Teilnehmer kann man entnehmen, dass die vermittelten Fakten für ihre praktische Arbeit unmittelbar anwendbar sind. Die nächsten Schulungen im Rahmen des EU-Projekts finden in Belfast und Italien statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

EU-Projekt “SmartBatt”

Das AIT Mobility Department ist Konsortialführer des EU-Projektes “SmartBatt”, das sich mit folgenden Herausforderungen beschäftigt: das Gehäuse einer Batterie smart, d.h. sicher und leicht, zu gestalten. Das Ziel des Projektes ist es, ein innovatives, multifunktionales und vor allem sicheres Konzept eines Energiespeichersystems mit möglichst geringem Gewicht, das direkt im Baukörper des Elektrofahrzeuges integriert werden kann, zu entwickeln. Dabei sollen zusätzlich Volumen und Herstellungskosten der Batterie signifikant reduziert werden ohne die eigentliche Zelle zu verändern. Die größten Herausforderungen dieser Integration sind die Sicherheitsanforderungen an die Leichtbaustruktur sowie das intelligente Design der Schnittstellen zu on-board Systemen. Insgesamt sind neun Partner aus fünf verschiedenen EU-Ländern an diesem Projekt beteiligt, darunter fünf Industrieunternehmen (inklusive zweier Kleinbetriebe) sowie fünf Forschungseinrichtungen, darunter das AIT Austrian Institute of Technology. Helmut Oberguggenberger vom AIT Mobility Department: “Wir haben uns in den vergangenen Jahren als Innovations-und Technolgieentwickler im Bereich elektrischer Antriebe positioniert und unterstützen sowohl Hersteller als auch Zulieferer beim Umstieg in die Elektro-Ära. “SmartBatt” ist eine große Chance, die Integration von Batterien in Hybrid- und Elektrofahrzeuge nachhaltig zu verändern und verbessern.”