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Artikel Tagged ‘Europa’

EU-Bürgerdialog: Energiewende europäisch denken

25. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Bundesregierung, Europäisches Parlament und Europäische Kommission suchen am Montag, 28. Oktober 2013 in der Schinkelhalle in Potsdam das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Was erwarten die Menschen in Deutschland von der Energiepolitik der Europäischen Union? In Potsdam, Wiesbaden, Oldenburg, Chemnitz und Bonn sollen die Menschen im Vorfeld der Europawahl am 25. Mai 2014 in Deutschland die Möglichkeit haben, ihre Fragen zur aktuellen europäischen Politik direkt an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zu richten. In Potsdam stehen Fragen rund um das Thema Energie im Mittelpunkt der Diskussion.

Windkraft im Norden, Solarenergie im Süden – wie geht es weiter mit den Erneuerbaren Energien in Europa? Gibt es eine europäische Energiewende überhaupt? Kann mehr europäischer Wettbewerb die Preise in Deutschland senken? Und wie kann der Netzausbau in Deutschland und Europa effizient und fair gewährleistet werden? Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Diskutieren Sie mit..!

Tesla eröffnet Montagewerk in Holland

24. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla Motors hat ein neues Montagewerk im niederländischen Tilburg eröffnet. Künftig werden dort die aus den USA importierten Tesla Model S endmontiert und an Kunden in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Deutschland ausgeliefert. Darüber hinaus dient die Anlage in Tilburg als Teslas Hauptquartier für Dienstleistungen und die Ersatzteilversorgung in Europa. Die hochmoderne Anlage verfügt über eine Gesamtnutzfläche von 18.900 m². Die dort gelagerten Bau- und Ersatzteile können innerhalb von 12 Stunden europaweit geliefert werden. Begünstigt wird die schnelle Logistik durch die Nähe des Tesla-Standorts Tilburg zum Hafen Rotterdam und dessen ausgezeichnete Anbindung an das niederländische Schienen- und Autobahnetzwerk.

Tesla Motors mit Hauptsitz in Kalifornien baut seit 2003 elektrische Autos und verkaufte nach eigenen Angaben bisher mehr als 15.000 Elektrofahrzeuge an Kunden in 31 Ländern. Das erste Modell, der Sportwagen Tesla Roadster, lief 2008 vom Band. Die Auslieferung der Limousine Model S in Europa begann Ende Juni in Norwegen. Nun folgen die Kunden in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Deutschland.

Interoperables Netzwerk von Ladestationen in Europa

17. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Das finnische Konsortium für Elektromobilität Electrictraffic.fi wird künftig gemeinsam mit der Hubject GmbH, einem Joint Venture der Automobil- und Energiewirtschaft, daran arbeiten, den europäischen Elektromobilitätskunden ein anbieterübergreifendes und kompatibles Netzwerk an Ladestationen bereitzustellen.

„Mit unserer eRoaming-Plattform konnten wir in der frühen Marktphase die erste kommerzielle Lösung vorstellen, die den Fahrern von Elektrofahrzeugen das komfortable Laden europaweit anbietet und eine optimale Voraussetzung für branchenübergreifende Geschäftsmodelle bietet. Die Zusammenarbeit mit den finnischen Kollegen zeigt erneut, dass die Vernetzung von Ladeinfrastrukturen als europäisches Thema gesehen werden muss,“ so Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH. Das finnische Konsortium vertritt neben 20 Unternehmen aus dem Elektromobilitätsmarkt auch drei Forschungsinstitute, fünf Städte aus der Metropolregion Helsinki sowie 35 Energieversorger, die sich gemeinsam für Interoperabilität einsetzen. „Ein kompatibles, europäisches Netzwerk an Ladestationen wird die Marktentwicklung in Europa positiv beeinflussen. Den Erfahrungsaustausch mit Hubject sehen wir als optimale Grundlage, um eine nationale Lösung zu finden und gleichzeitig sicherzustellen, dass Elektromobilität europaweit und offen gestaltet wird,“ betonte Elias Pöyry, Executive Director von Electrictraffic.fi.

Typ-2-Stecker hat sich durchgesetzt

12. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Der einheitliche Ladestecker für Elektroautos in Europa ist da: Nach mehrjährigen Diskussionen hat die Europäische Kommission den Typ-2-Stecker als gemeinsamen Ladestecker festgelegt. Für Deutschlands Automobilindustrie bedeutet der einheitliche Einsatz des Steckverbinders Typ 2 den Durchbruch. Hierzulande kommt er bereits zum Einsatz. Damit er nun auch unter der Berücksichtigung der Rechts- und Normenlagen in Europa und speziell in Frankreich und Italien eingeführt wird, haben die VDE|DKE-Normungsexperten ein Rechtsgutachten erarbeitet, das eindeutig die Anwendbarkeit des Typ 2 in ganz Europa zeigt und der EU-Kommission für seine Entscheidungsfindung zur Verfügung stand.

Weltweit gibt es jetzt noch zwei favorisierte Steckertypen aufgrund der Unterscheidung zwischen Anschlüssen zum Wechselstrom-Laden und Anschlüssen zum Gleichstrom-Laden. Der Steckertyp 1 wird vor allem von japanischen und amerikanischen Firmen bevorzugt und unterstützt aufgrund der dortigen Hausinstallationen nur das einphasige Laden. Typ 2 unterstützt das ein- und das dreiphasige Laden, mit dem höhere Ladeleistungen und kürzere Ladezeiten möglich sind. Die Hersteller, darunter auch amerikanische und japanische, haben sich in Europa darauf geeinigt, dass sämtliche in Europa angebotenen Fahrzeuge bis 2017 mit dem Typ-2-Stecker ausgerüstet werden. Weitere Hintergrundinformationen rund um das Thema Stecker, Ladelösungen und Infrastruktur finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT. Sie gehören noch nicht zum Empfängerkreis? Das könne Sie hier mit einem Klick ändern.

Nissan produziert die Elektroversion des Kleintransporters in Barcelona

25. Mai 2012 Juliane Keine Kommentare

Nissan wird den elektrisch betriebenen Kleintransporter e-NV200 in Barcelona produzieren. Die Fertigung des Elektrofahrzeugs am spanischen Nissan Standort beginnt im Geschäftsjahr 2013. Die Elektrovariante des NV200 basiert auf der Standardversion des Nutzfahrzeugs, die ebenfalls in Barcelona gefertigt wird. Als wichtige und innovative Ergänzung des weltweiten Nissan Nutzfahrzeugprogramms ist der e-NV200 nach dem vielfach preisgekrönten Nissan LEAF das zweite Elektrofahrzeug des japanischen Automobilherstellers.

Nissan investiert rund 100 Millionen Euro in die Fertigung des Elektroautos in Spanien; zudem werden durch die neue Modellvariante rund 700 neue Arbeitsplätze bei Nissan und den örtlichen Zulieferern entstehen. “Das neue Modell verbindet die Geräumigkeit, Vielseitigkeit und Praktikabilität eines konventionell angetriebenen Kompakt-Transporters mit lokal emissionsfreiem Betrieb und bietet zugleich ein einzigartiges Fahrerlebnis. Mit seinen geringen Unterhaltskosten ist der e-NV200 für Familien wie Gewerbekunden gleichermassen attraktiv”, sagte Andy Palmer, Executive Vice President.

Neue Standard-Ladetechnik in Europa und den USA

Audi, BMW, Chrysler, Daimler, Ford, General Motors, Porsche und Volkswagen haben vereinbart, den auf der einheitlichen Fahrzeugschnittstelle basierenden Ansatz für das Schnellladen – das DC-Schnellladen mit dem Combined Charging System – in Elektrofahrzeugen künftig in Europa und den USA einzusetzen. Das Combined Charging System vereint ein-phasiges Laden mit Wechselstrom, schnelles Wechselstromladen mit Drehstromanschluss, Gleichstromladen für Haushalte oder ultraschnelles Gleichstromladen an Stromtankstellen mit nur einer Schnittstelle im Fahrzeug. So kann der Kunde an den meisten Ladestationen unabhängig von Stromquelle und angebotener Ladegeschwindigkeit laden. Dieser Vorteil soll den Aufbau einer standardisierten Infrastruktur beschleunigen.

Die SAE (International Society of Automotive Engineers) hat das Combined Charging System als den Standard zum Schnellladen bestimmt, der das bestehende Typ 1 basierte AC-Laden erweitert. Der Standard wird diesen Sommer offiziell veröffentlicht. Die European Automobile Manufacturers Association (ACEA) hat das Combined Charging System ab 2017 als einheitliche AC/DC-Ladeschnittstelle für alle neuen Fahrzeugtypen in Europa ausgewählt.
Kommerziell erhältliche Ladestationen stehen voraussichtlich Ende dieses Jahres bereit. Alle beteiligten Automobilhersteller entwickeln Fahrzeuge, die das Combined Charging System nutzen. Erste Fahrzeuge mit der Technologie werden 2013 in den Markt eingeführt.

BEM-Repräsentant in Brüssel feiert Jubiläum

7. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

IMGP6474BEM-Finanzvorstand Michael Hofmann, Britta Friedrich, BEM-Präsident Kurt Sigl und Dr. Ingo Friedrich

“Eine markt- und serienfähige Neue Mobilität kann in einer immer stärker vernetzten Welt nur dann erfolgreich realisiert werden, wenn wir uns auch in Brüssel erfolgreich positionieren”, erklärte BEM-Präsident Kurt Sigl beim Empfang in Gunzenhausen zu Ehren des 70. Geburtstags von Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS). “Ich freue mich ganz besonders, dass wir Dr. Ingo Friedrich als BEM-Repräsentanten in Brüssel gewinnen konnten, der mit seiner langjährigen Erfahrung auf dem europäischen Parkett ein idealer Partner für uns ist”, betonte Michael Hofmann, BEM-Finanzvorstand.

Dr. Ingo Friedrich widmet sich neben seiner Arbeit als Mitglied des Europäischen Parlaments, davon 10 Jahre im Parlamentspräsidium als Vizepräsident und Quästor, als stellvertretender Vorsitzender der CSU und Schatzmeister der Europäischen Volkspartei auch aktiv der Parteiarbeit. Neben seiner politischen Arbeit unterstützt er mit seinem Unternehmen “European Communications” Verbände aus Wirtschaft und Gesellschaft in Brüssel. “Mit meinem Engagement beim BEM möchte ich ein Zeichen für Elektromobilität auf europäischer Ebene setzen. Fragen der künftigen Mobilität betreffen nicht nur die Regierungen einzelner Staaten, sondern vielmehr ganz Europa. Die Herausforderungen sind nur auf gesamteuropäischer Ebene langfristig zu bewältigen”, so FriedrichWir gratulieren herzlich zum Jubiläum..!

IT-Lösung für die Elektromobilität in Europa

19. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

“Damit Elektromobilität eine Zukunft hat, brauchen wir europäische Lösungen“, sagt Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der deutschen smartlab Innovationsgesellschaft im Rahmen der European Motor Show am 16. Januar in Brüssel. Die smartlab ist Betreiber der deutschen Stadtwerke-Kooperation ladenetz.de. Gemeinsam mit dem niederländischen Netzwerk e-laad und dem belgischen Unternehmen eNovates entwickelt die smartlab, im Rahmen eines vom Bundes-Wirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojektes, in den nächsten zwei Jahren ein europäisches Clearinghouse für Elektromobilität. Als zentrale Schnittstelle der Elektromobilität wird e-clearing.net die Aktivitäten verschiedener Ladestationshersteller, -betreiber und Fahrstromanbieter im In- und Ausland bündeln. Das Ziel dabei: Elektromobilität in ganz Europa unkompliziert zugänglich machen. Um den grenzüberschreitenden Zugang zu öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge auszubauen, haben die drei bereits im vergangenen Jahr ein Übereinkommen zum länderübergreifenden „eRoaming“ abgeschlossen. Damit ermöglichen die jeweiligen Partner, die den Initiativen angeschlossen sind, ihren Kunden, in allen drei Ländern ihr Elektrofahrzeug zuverlässig und komfortabel mit Strom zu „betanken“, ohne sich zusätzlich dafür anmelden zu müssen. Der Kunde registriert sich wie gewohnt mit seiner RFID-Karte an den Ladestationen, schaltet den Ladepunkt frei und der Strom fließt. Ansprechpartner bleibt für ihn dabei immer sein lokaler Fahrstromanbieter.

TU Ilmenau an Europäischem Elektrofahrzeug-Konsortium beteiligt

14. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Die TU Ilmenau beteiligt sich an einem Konsortium von elf europäischen Partnern aus Industrie und Wissenschaft, das integrierende Bauteile für Elektrofahrzeuge entwickeln oder optimieren wird. Das Projekt E-VECTOORC (Electric-Vehicle Control of Individual Wheel Torque for On- and Off-Road Conditions) wird Fahrzeugregelsysteme bearbeiten wie das Antiblockiersystem für Bremsen (ABS), die Fahrdynamikregelung (ESP), die Traktionskontrolle, die Verteilung der Drehmomente auf einzelne Räder (Torque Vectoring) und so genannte Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), also hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme. Die im E-VECTOORC-Projekt entwickelten Technologien werden einer breiten Palette an Elektrofahrzeugen zur Verfügung stehen, von kleinen Stadtfahrzeugen bis hin zu Geländewagen.

Das öffentlich-private E-VECTOORC-Konsortium wird von der britischen University of Surrey koordiniert. Die TU Ilmenau ist neben der Erforschung von Bremssystemen für die gesamte Verwertung und Verbreitung der Forschungsergebnisse verantwortlich, für wissenschaftliche Veröffentlichungen, Kongresse und Patentanmeldungen. Weitere Projektpartner sind Jaguar Cars und Land Rover (beide Großbritannien), Flanders Drive und Inverto (beide Belgien), Fundacion CIDAUT und Aragon Technology Centre (beide Spanien), koda Auto (Tschechien), Virtual Vehicle Competence Centre (Österreich) und TRW Automotive Lucas Varity (Deutschland). Das Projekt wird für drei Jahre durch das 7. Europäische Rahmenprogramm im Rahmen der European Green Cars Initiative gefördert.

Pressegespräch zur Europa-Testfahrt im Stromos

30. August 2011 Juliane Keine Kommentare

Autozug, Alpen, Monaco – die „Testfahrt in die Zukunft“ im Elektroauto, zu der die beiden HSHL-Professoren Peter Kersten und Jürgen Krome am vergangenen Freitag aufgebrochen sind, verläuft bisher sehr erfolgreich, wenn auch nicht ohne Herausforderungen, und liefert jede Menge interessante Daten für die wissenschaftliche Auswertung. Zunächst ging es von Hamburg aus mit dem Autozug über die Alpen. In Alessandria setzten sich die beiden Stromos-Piloten dann selbst hinter das Steuer und steuerten als erstes Ziel Cuneo an. Das Höhenprofil der Strecke Cuneo – Monaco am Samstag war ideal geeignet, um das Maximum an Energierückgewinnung durch rekuperatives Bremsen zu erforschen. An der Elektrotankstelle vor dem Grimaldi-Palast wurden die Professoren von den Monegassen freundlich empfangen. Derzeit sind die Professoren in Frankreich unterwegs. Am Freitag werden die beiden nach Lippstadt zurückkehren und im Rahmen einer Pressekonferenz von ihren Erlebnissen während der Testfahrt berichten.

Termin Pressekonferenz: Freitag, 2. September 2011, 17:00 Uhr, Campus Lippstadt, Südstraße 8, in 59557 Lippstadt.

Den weiteren Verlauf der Fahrt können Sie auf Twitter und dem Blog der beiden Fahrer mitverfolgen.