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Artikel Tagged ‘Fahrzeugkonzept’

Aachen: Elektromobilproduktionstag

15. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Wie gestalte ich eine wettbewerbsfähige Produktion von Elektrofahrzeugen? Welche Potenziale gibt es innerhalb der Speichertechnologie und wie führe ich alternative Fahrzeugkonzepte erfolgreich in den Markt ein? Zu diesen und weiteren Themen werden Unternehmensvertreter sowie Personen des öffentlichen Interesses auf dem 3. Elektromobilproduktionstag am 28. Oktober 2015 in Aachen Stellung beziehen. Der Elektromobilproduktionstag bietet die Möglichkeit zum Austausch zwischen Produkt- und Prozessverantwortlichen mit Fach- und Führungskräften zu diversen Themen der Elektromobilproduktion und zielt darauf ab, die Elektromobilität durch ein vielfältiges Rahmenprogramm erlebbar zu machen. Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur bequemen Online-Anmeldung finden Sie hier.

Mit dem MAN Lkw Metropolis emissionsfrei in der Stadt

21. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Metropolis erforscht MAN in Zusammenarbeit mit Benteler Engineering Services die technische Realisierbarkeit eines Fahrzeugkonzepts, das den zukünftigen Anforderungen an schwere Lkw im urbanen Umfeld erfüllt. Dafür geht MAN über die heute bei schweren Lkw geläufigen Hybrid-Ansätze hinaus und verwirklicht eine völlig neuartige Antriebsarchitektur: Der Metropolis ist ein elektrisch angetriebener Lkw auf Basis eines MAN TGS 6×2-4. Der 203 kW starke Elektromotor treibt über ein Zweigang-Automatikgetriebe die Hinterräder des Lkw an. Die Energie liefert eine modulare Lithium-Ionen Batterie mit maximal 105 kWh Speichervermögen, die sich dank Plug-In-Funktion einfach und bequem an der Steckdose aufladen lässt. Der Energiespeicher ist unter dem Fahrerhaus über der Vorderachse angeordnet, dort, wo in konventionellen Lkw der Dieselmotor platziert ist. Das Batteriegewicht liegt dadurch auf der Vorderachse, die Hinterachsen können wie bisher das Gewicht von Aufbau und Transportgut tragen. Die Gewichtseinsparung durch den Entfall von konventionellem Lkw-Motor und -Getriebe kompensiert das Mehrgewicht des Hybridsystems, so dass das Fahrzeug eine identische Nutzlast aufweist wie der serienmäßige MAN TGS 6×2-4.

Um das Fahrzeugkonzept auf seine Alltagstauglichkeit und wirtschaftliche Machbarkeit zu untersuchen, hat MAN einen der härtesten Einsatzfälle für einen schweren Lkw im urbanen Umfeld ausgewählt: Der Metropolis wird als Abfallsammel-Fahrzeug bei dem international tätigen Umweltdienstleister SUEZ Environnement in der Region Antwerpen-Brüssel für rund zwei Jahre in Betrieb gehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

eAuto Idee des Smart-Erfinders

26. Mai 2012 Juliane Keine Kommentare

Smart-Konstrukteur Johann Tomforde entwickelt sein Elektroauto Teamo weiter. Wie die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, will der Autovisionär mit einem völlig neuen Fahrzeugkonzept auch direkt ein Geschäftsmodell für die Zukunft anbieten. Gefördert werde sein Projekt vom Bundesforschungsministerium mit vier Millionen Euro im Rahmen der Elektromobilitätsentwicklung. Tomforde verfolgt die Strategie langlebiger und bezahlbarer Autos, die mit austauschbaren Plastikkarosserieteilen verschiedene Varianten ermöglichen. Hinzu kommt ein Angebot an zusätzlichen Dienstleistungen. So sollen sich künftig etwa die Akkus in Parkhäusern zu virtuellen Riesenbatterien verknüpfen lassen und dann überschüssigen Wind- und Sonnenstrom speichern, der bei Spitzenbelastungen ins Netz abgegeben wird.

Tomforde hatte das Fahrzeug erstmals 2008 vorgestellt. Der Elektro-Van für den Personen- und Güterverkehr ist variabel, hat eine Länge von vier Metern, weist maximal 3.200 Liter Stauraum auf und bietet Platz für sechs Personen. Im Unterboden sind eine Brennstoffzelle und Lithium-Ionen-Batterien untergebracht. Die Reichweite der aktuellen Version beträgt 200 Kilometer.

TU München präsentiert eFahrzeugkonzept

16. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

MUTE Elektrofahrzeug der TUM Eine wesentliche Säule unserer derzeitigen individuellen Mobilität ist günstig verfügbares Öl. Doch schon in naher Zukunft steht es nicht mehr in ausreichendem Maße und zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung. Dann ist der Elektroantrieb Schlüssel zu einer nachhaltigen individuellen Mobilität. 20 Lehrstühle des Wissenschaftszentrums Elektromobilität der Technischen Universität München (TUM) haben sich nun zusammengeschlossen, um an einem Pilotprojekt zu zeigen, dass in naher Zukunft bezahlbare Elektromobilität auch für die Massenanwendung funktioniert. Ergebnis ist ein konkurrenzfähiges Fahrzeug, das schon in naher Zukunft große Teile der urbanen Mobilität abdecken könnte. Zum ersten Mal werden hier in einem umfassenden Forschungsansatz technische Herausforderungen mit sozioökonomischen Rahmenbedingungen verknüpft. Das daraus resultierende kostengünstige und innovative Fahrzeugkonzept für den Einsatz im städtischen Großraum und dessen Umland soll 2011 als erster fahrbarer Prototyp auf der IAA in Frankfurt vorgestellt werden. In den kommenden zwölf Monaten soll das eFahrzeugkonzept den Stand eines serienfähigen Prototyps erreichen, der anschließend von Industriepartnern zu einem marktfähigen Angebot weiterentwickelt werden kann. Ausgehend von Marktforschungsanalysen haben die Wissenschaftler außerdem an sozioökonomisch vorteilhaften Angeboten für die urbane Mobilität gearbeitet. Dabei sind Konzepte für den Einsatz von Elektrofahrzeugen für den individuellen Transfer zwischen zwei Orten (Car-on-Demand) oder Konzepte mit einer Kopplung des öffentlichen Nahverkehrs und des Individualverkehrs mit Elektrofahrzeugen angedacht.

2. VDI-Fachkonferenz “Elektromobilität”

11. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Welche unterschiedlichen Formen der elektrischen Mobilität existieren? Welche Konzepte sind zukunftsweisend? Welche Rolle spielt eine intelligente Infrastruktur für die Realisierung der Elektromobilität? Mit welchem Fahrzeugkonzept gelingt der nachhaltige Einstieg in den Markt für Elektrofahrzeuge? Wie sieht der weltweite Batteriemarkt aus? Diese und viele weitere Fragen werden die Referenten auf der 2. VDI-Fachkonferenz „Elektromobilität – Automobilindustrie trifft Energiewirtschaft“ am 6. und 7. Juli 2010 in Düsseldorf diskutieren.

Seien Sie dabei, wenn

· Vertreter der Bundesregierung und der Energiewirtschaft die infrastrukturellen Voraussetzungen detailliert erläutern.
· die Folgen für die Fahrzeugtechnik – speziell für Antrieb, Elektronik und Fahrzeugsicherheit – aus der Sicht der OEM vorgestellt werden.
· die erfolgreiche Kooperation zwischen Automobil- und Energiewirtschaft im Projekt MINI E präsentiert wird.
· Entwicklungsstand und Potenziale der Lithium-Ionen-Technologie und die Applikation auf das jeweilige Fahrzeugkonzept analysiert werden.

Diskutieren Sie mit Experten aus Unternehmen wie Audi Electronics Venture, BMW, Daimler, EON Energie, RWE, Vattenfall, IAV, Robert Bosch und Deutsche ACCUmotive die Anforderungen einer alltagstauglichen Elektromobilität.

Anmeldung und Programm

Deutschland-Premiere: Hiriko Citycar

14. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

image001 Am 27. Mai 2010 wird das faltbare Elektromobil Citycar zum ersten Mal in Deutschland der Presse vorgestellt. Leise, klein und integraler Teil des modernen öffentlichen Verkehrs: Das preisgekrönte Hiriko Fahrzeugkonzept – vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) erfunden und im Baskenland konstruiert – befördert den Paradigmenwechsel hin zu einer vernetzten, nutzerbezogenen urbanen Mobilität. Der voll funktionsfähige Prototyp wird an diesem Tag in Aktion gezeigt. Als kompakter Zweisitzer speziell für die urbane Nutzung gedacht, kann das 2,5 m lange Elektrofahrzeug auf der Stelle drehen und die Achsen zum Parken auf nur 1,5 m zusammenschieben. Hiriko bietet individuelle Mobilität im Zusammenspiel mit dem öffentlichen Verkehr. Das Hiriko Citycar soll ab 2012 produziert und gleichzeitig in fünf Städten weltweit getestet werden. Nicht nur technisch setzt das Fahrzeugkonzept Maßstäbe, es setzt den Nachhaltigkeitsgedanken ganzheitlich um:
• Stimulation der lokalen Wirtschaft durch dezentrale Fahrzeugmontage
• Versorgung über lokale Erneuerbare Energiequellen
• Integration und Vernetzung mit dem öffentlichen Verkehr
Carlos Fernandez, der Geschäftsführer von Denokinn und der Erfinder des Citycar, Dr. William Lark (MIT Media Lab) sowie Prof. Andreas Knie und Dr. Jürgen Peters, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH unterrichten die Presse über ihre Vision für vernetzte eMobilität und das Hiriko Citycar in Deutschland. Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel berät gemeinsam mit seinen Partnern LSE Enterprise, dem Wissenstransfer- und Beratungsunternehmen der London School of Economics and Political Science und dem EUREF Institut Berlin das Hiriko Konsortium bei der Erprobung und Markteinführung des Hiriko Citycar in Deutschland.