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Artikel Tagged ‘Flotten’

Berlin: eFahrzeuge erFAHREN

8. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Am Freitag, den 9. Oktober 2015 veranstaltet die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO auf dem EUREF Campus die zweite Auflage des ganztägigen eFlotten-Events “eFahrzeuge erFAHREN – Einsteigen & nachhaltig durchstarten”. Mit ihrem thematischen Fokus auf das Thema eFahrzeuge im Flotteneinsatz richtet sich die Veranstaltung vor allem an Flottenbetreiber, Fuhrparkmanager, Flotteneinkäufer und Dienstwagenmanager aus Verwaltung und Wirtschaft in Berlin und Brandenburg. Neben der Möglichkeit, eine möglichst breite Palette an serienmäßigen Elektrofahrzeugen aus dem Pkw- & Nutzfahrzeug-Bereich bei Testfahrten auszuprobieren, bietet ein informatives und spannendes Vortragsprogramm zahlreiche Informationen zu elektrifizierten Fahrzeugflotten.

In der begleitenden Ausstellung stehen zudem kompetente Fachleute zu den verschiedensten Themen Rede und Antwort und beraten Sie gerne vor Ort. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit den Herstellern und Dienstleistern ins Gespräch zu kommen und lassen Sie sich attraktive alltagstaugliche Möglichkeiten zur Elektrifizierung Ihres Fuhrparks praxisnah vorführen. Details zum Veranstaltungsablauf sowie zum Anmeldeschluss finden Sie hier.

InitiativE bringt Elektroautos auf die Straße

12. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Mehr Elektrofahrzeuge in Berlin und Brandenburg auf die Straße bringen – das ist das Ziel des Projekts InitiativE – Elektrische Flottenfahrzeuge für die Hauptstadtregion. Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO führt das vom Bundesumweltministerium (BMUB) geförderte Projekt mit Partnern seit Anfang 2014 durch. Dabei wird ein Teil der Mehrkosten eines gewerblichen Elektrofahrzeugs im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gefördert. Außerdem kann Ladeinfrastruktur finanziell unterstützt werden. Seit 10. Juni 2015 ist ein weiterer Leasingpartner mit an Bord: der Business Mobility-Anbieter Alphabet mit Sitz in München. Durch den Einstieg von Alphabet kann nun auch neben dem bisherigen Restwertleasing ein Kilometer basiertes Leasing von den Kunden in Anspruch genommen werden.

Zielgruppen des Projektes sind Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen, die ihre Flotten mit Elektrofahrzeugen ausrüsten wollen. Firmenfahrzeuge haben einen Anteil von rund 60% bei den Erstzulassungen und spielen daher bei der Markteinführung von Elektrofahrzeugen eine entscheidende Rolle. Insgesamt sollen so 500 gewerbliche Elektrofahrzeuge durch das Projekt auf die Straße kommen. Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO erklärt, welche Vorteile die Unternehmen und Institutionen erhalten: „Die Elektrofahrzeuge werden nicht nur erschwinglicher. Die Unternehmen erhalten außerdem Aussagen zur Profitabilität des Fahrzeugeinsatzes und erzielen eine hohe Sichtbarkeit durch ein einheitliches attraktives Logo mit Wiedererkennungseffekt.“ Zusätzlich seien sie an Synergieeffekten mit dem von der eMO koordinierten Internationalen Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg beteiligt, so Lobenberg.

Österreich: eMobilität im Unternehmensfuhrpark

Unternehmen und Gemeinden in Österreich können der Alltagstauglichkeit von Elektromobilität im Unternehmensfuhrpark nun ausgiebig auf den Zahn fühlen – vorausgesetzt, sie gewinnen den von Austrian Mobile Power ausgeschriebenen e-Contest und damit ein “eMobility-Testpaket”. “Unser Wettbewerb richtet sich vor allem an nachhaltig orientierte, innovationsbegeisterte Unternehmen und Gemeinden aus eher ländlicheren Gebieten in Österreich, die bisher noch nicht oder wenig mit Elektromobilität in Berührung gekommen sind”, so Geschäftsführer Heimo Aichmaier über den Grundgedanken der Initiative. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds unterstützt und im Rahmen des Programms “Modellregionen Elektromobilität” durchgeführt.

Die Gewinner erhalten ein temporär zur Verfügung gestelltes “eMobility-Testpaket” bestehend aus diversen eFahrzeugmodellen, eLadesäulen für langsames, beschleunigtes und schnelles Laden sowie einem Buchungssystem. Damit sollen im Rahmen der vereinbarten Testtage die Implementierung von eFahrzeugen im Unternehmensfuhrpark sowie Anwendungsfälle für Gemeinden wie etwa eCarsharing ausprobiert werden können. “Elektromobilität ist mehr als eine innovative, nachhaltige Antriebstechnologie und erfordert daher stets eine ganzheitliche Betrachtung rund ums Fahren, Laden und Buchen. Deshalb ist es uns auch im Rahmen des Wettbewerbs e-Contest wichtig, den Gewinnern ein Gesamtsystem zum hautnahen Erleben von Elektromobilität bereitzustellen”, erklärt Aichmaier. Die eingehenden Teilnahmeformulare mit Motivationsschreiben werden von einer Jury bewertet. Interessierte Unternehmen und Gemeinden können sich noch bis einschließlich 25. Juni 2015 bewerben. Nähere Informationen und Teilnahmeformular finden Sie hier.

Potenzial für 700.000 gewerbliche Elektroautos

18. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Die Zukunft der Elektromobilität liegt laut Experten in ihrer gewerblichen Nutzung, etwa für Kurier- und Paketdienste. Das belegt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts und des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) für das Bundeswirtschaftsministerium. Der Studie zufolge können Elektroautos schon heute in gewerblichen Fuhrparks wirtschaftlich betrieben werden. “Die Studie zeigt, dass Elektrofahrzeuge sich bald schon wirtschaftlich lohnen. Dies ist ein ganz wichtiges Signal, nicht nur für Unternehmen, sondern zunehmend auch für private Fahrer. Und es zeigt, wir haben in Deutschland in den vergangenen Jahren eine solide Basis für eine gute Entwicklung der Elektromobilität geschaffen”, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dem Handelsblatt.

Auf der Basis moderat sinkender Batteriepreise sehen die Autoren der Studie bis 2020 ein ökonomisches Potenzial von bis zu 700.000 elektrischen Nutzfahrzeugen. Grundsätzlich hat die gewerbliche Nutzung von Elektrofahrzeugen gegenüber der privaten Nutzung Vorteile. Gewerblich genutzte Fahrzeuge erreichen hohe Jahresfahrleistungen und sie werden durch die Möglichkeit der steuerlichen Abschreibung schneller wirtschaftlich attraktiv. Außerdem können Unternehmen oft günstigere Stromtarife nutzen als Privatpersonen. Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.

Soziale Einrichtungen testen eFahrzeuge

14. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) erprobt die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen und unterstützt dabei drei soziale Dienste in Berlin. Beim Kick-off-Event „Schaufenster on Tour zu Gast beim Schaufensterprojekt Elektromobilität für soziale Einrichtungen“ stellte der VdTÜV der breiten Öffentlichkeit das Projekt in Berlin vor. Dr. Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VdTÜV, übergab dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e. V., dem Nachbarschaftsheim Schöneberg Pflegerische Dienste gGmbH sowie der Björn Schulz Stiftung in Berlin jeweils drei eFahrzeuge für ihre tägliche Arbeit. Ziel des Schaufensterprojektes ist es, innerhalb von drei Jahren den Einsatz von Elektrofahrzeugen bei den sozialen Diensten bei maximaler Auslastung wissenschaftlich auszuwerten.

„Der VdTÜV und die TÜV-Unternehmen tragen mit den gewonnen Forschungsergebnissen zur Optimierung der Elektromobilität bei. Auch zur Schaffung nationaler und internationaler Normen und Standards leisten wir damit einen wichtigen Beitrag. Durch die interdisziplinäre Vernetzung mit weiteren Schaufensterprojekten können innovative Verkehrskonzepte wie das dynamische Carsharing entwickelt werden. Zusätzlich unterstützen wir die sozialen Einrichtungen bei ihrer Arbeit, indem wir ihnen die Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellen“, erläutert Dr. Brüggemann. „Durch das Projekt werden Elektrofahrzeuge in Flotten erprobt. Dort ist in den nächsten Jahren der Durchbruch der Elektromobilität zu erwarten. Das VdTÜV-Projekt ist eines von 30 Kernprojekten des Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg, das Einblick in die Mobilität der Zukunft geben und die Technologie für die Bewohner der Hauptstadt erfahrbar machen wird“, erklärt Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, die das Schaufenster koordiniert.

Athlon Car Lease Germany und Vattenfall kooperieren

24. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Athlon Car Lease und Vattenfall arbeiten künftig bei der Entwicklung elektromobiler Anwendungen im Geschäftswagen-Leasing in Deutschland zusammen. So wird Vattenfall Ladeinfrastrukturlösungen für Elektrofahrzeuge anbieten insbesondere in den Vattenfall Kernmärkten Hamburg und Berlin im Nordosten Deutschlands sowie bundesweit. Athlon und Vattenfall konzentrieren sich dabei auf die Weiterentwicklung der Ladeinfrastrukturlösungen für Geschäfts- und Flottenkunden. In gemeinschaftlichen Kundenkampagnen und Projekten wollen die beiden Spezialisten für eMobilität diese voran bringen. „Wir haben viel Erfahrung mit eMobility-Ladelösungen, insbesondere mit Geschäfts- und Flottenkunden – von der notwendigen Hardware, den passenden Grünstromverträgen sowie Installations- und Serviceleistungen – und freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Athlon Car Lease Elektromobilität aus einer Hand anbieten können“, so Ulrich Frieser, Leiter der Geschäftsentwicklung Elektromobilität bei Vattenfall.

Fleet Factory erfolgreich mit Elektrotransportern

10. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Motto “E-Mobilität ist wirtschaftlich und muss heute starten” verzeichnet das Hamburger Unternehmen Fleet Factory erste Erfolge: Fedex, einer der global führenden Paketlieferdienste, setzt weltweit auf den Einsatz von Fahrzeugen der Marke SMITH Electric Vehicles. In Hamburg wurden jetzt acht umgerüstete, rein batterieelektrisch angetriebene Lieferfahrzeuge – gemeinsam mit der BLG Hamburg – komplett fertiggestellt und auf den Weg gebracht. Sie werden in Berlin und in Florenz zum Einsatz kommen. Auch der Flughafen Hamburg meldet einen erfolgreichen Test.

Fedex ist nur einer von mehreren Kunden, die von der umweltfreundlichen Technik überzeugt sind. “SMITH Electric Vehicles hat diese Fahrzeuge speziell für den depotbasierten Einsatz konzipiert”, sagt Werner Oltmann, Geschäftsführer des Fuhrparkdienstleisters Fleet Factory GmbH. “Jeder Fuhrpark hat andere Anforderungen an die Fahrzeuge und wir bereiten diese anhand der individuellen Wünsche des Kunden auf”, so Oltmann weiter.

Hamburg setzt auf eMobilität

11. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat am Dienstag mehr als 100 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung versammelt, um den Ausbau der Elektromobilität in der Stadt voranzutreiben. Bis zu 15.000 elektrogetriebene Fahrzeuge sollen bis 2015 auf Hamburgs Straßen rollen. Neben Unternehmen und Privathaushalten will auch die Stadt ihre kommunalen Flotten auf Elektrofahrzeuge umrüsten und so eine führende Rolle in Deutschland erreichen, wenn die Elektroautos den Markt erobern. Hamburg hat dazu Fördermittel von 10,4 Millionen Euro bereitgestellt und bewirbt sich zudem als Schaufenster der Elektromobilität.

Weitere Informationen zur Bewerbung Hamburgs und anderer Regionen finden Sie in der Neujahrs-Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT, die am 21. Januar erscheint. Noch kein Abo..?

Kooperation von DHL und Renault

1. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Mit der Markteinführung von Elektromotoren ist eine neue Herausforderung verbunden: Wie werden gebrauchte Batterien ausgetauscht? Renault bietet seinen Kunden beim Kauf eines Elektroautos einen Rundumvertrag einschließlich Austausch der Batterien nach einigen Jahren oder im Falle einer Fehlfunktion. Kunden können ihre Batterien dann bei ihrem Händler einfach austauschen lassen. Renault hat DHL dazu berufen, die Logistik für den Transport der Batterien zu seinen “Expert Z.E.”-Händlern zu managen. Die Logistiklösung umfasst die Lagerung der Batterien in dem DHL-Standort Bonneuil bei Paris, den Transport der Batterien zu den “Expert Z.E.”-Händlern und Importeuren in Europa und Asien, einschließlich aller großen Automotive-Märkte wie Deutschland, Frankreich, Spanien, und Großbritannien, und die Rückgabe gebrauchter Batterien an das Aufbereitungszentrum von Renault in Flins. DHL steuert den gesamten Prozess einschließlich Auftragsverwaltung, Bearbeitung von Ausnahmefällen und Datenmanagement über seinen spezialisierten Automotive Control Tower in Veghel in den Niederlanden. Mit einer speziellen IT-Lösung von Renault kann DHL außerdem jede einzelne Batterie über die gesamte Lieferkette hinweg nachverfolgen. Ein weiteres Element der Kooperation ist die Erweiterung des zurzeit in der Rhein-Ruhr-Region stattfindenden Feldversuchs um acht zusätzliche Fahrzeuge des Typs Renault Kangoo Z.E. Bei dem Feldversuch, der bereits seit April 2011 läuft, testet DHL die Eignung von Elektrofahrzeugen für den Betrieb in kommerziellen KFZ-Flotten.

Post- und Lieferverkehr in Berlin unter Strom

21. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

In Berlin werden Kurier-, Express- und Paketsendungen sowie Güter nun auch mit Elektro-Lkw und Elektro-Transportern geliefert. Das Projekt E-Stadtlogistik wird im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert. Projektpartner sind die Spedition Meyer & Meyer, die Deutsche Post DHL und die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.. Damit sind alle Projekte in den Modellregionen Elektromobilität angelaufen. Konventionelle Nutzfahrzeuge erzeugen gerade in dicht besiedelten Stadtteilen aufgrund der häufigen Stopps überdurchschnittlich hohe Emissionen. Ziel des Projektes E-Stadtlogistik ist es, die Vorteile und Möglichkeiten von elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen im innerstädtischen Belieferungsverkehr zu demonstrieren. Hierzu werden zwei Feldversuche durchgeführt.