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Artikel Tagged ‘Förderprojekt’

Aachen: Dienstfahrten künftig mit eFahrzeugen

19. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Dienstfahrten der Mitarbeiter der Stadt Aachen sollen künftig vor allem mit Elektroautos durchgeführt werden. Dazu wird zunächst versuchsweise am Verwaltungsgebäude Mozartstraße ein Fahrzeugpool aufgebaut, der mit zwei eFahrzeugen ausgestattet wird, die für Dienstfahrten gebucht werden können. Dort gibt es bislang nur ein konventionelles Fahrzeug. Bisher war es üblich, Privatfahrzeuge für Dienstfahrten einzusetzen, aber diese Nutzung wird jetzt eingeschränkt. Die Beschaffung der Elektrofahrzeuge soll nun ausgeschrieben werden. Der Kauf wird durch das Förderprojekt emove unterstützt. Die Ladesäule wird durch die STAWAG aus Projektmitteln im Rahmen des EU-Förderprogramms „CIVITAS DYN@MO“ finanziert. Die Stadt Aachen möchte mit diesem Versuch die Nutzung und Akzeptanz der Elektromobilität weiter fördern und einen Beitrag leisten für die Verbesserung der Luftqualität in Aachen. Weitere Informationen rund um das Projekt in Aachen finden Sie hier.

Diskriminierungsfreies Laden in der Region Stuttgart

23. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilisten können ihr Fahrzeug schon heute an einer Vielzahl von Ladepunkten in der Region Stuttgart mit Strom versorgen. Gerade in der Landeshauptstadt gibt es viele Lademöglichkeiten, in der umliegenden Region fehlen aber manchmal noch Ladesäulen – insbesondere solche, die die Nutzer mit nur einer Zugangskarte nutzen können, egal, welcher Betreiber sie aufgestellt hat. Das regionale Förderprojekt DUBLINER (Diskriminierungs- und barrierefreie Ladinfrastruktur in der Region) soll nun die flächendeckende Vernetzung der Ladesäulen weiter voranbringen und den Zugang für alle Nutzer verbessern. Dazu wird die vorhandene Ladeinfrastruktur weiter vernetzt, neue Zugangsmöglichkeiten per Smartphone und der „Stuttgart Service Card“ werden eingerichtet und weitere Ladesäulen aufgebaut. Koordiniert wird DUBLINER vom BEM-Mitgliedsunternehmen smartlab, beteiligt sind die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim und die Stadtwerke Nürtingen als Projektpartner sowie die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd als Projektpate. Der Verband Region Stuttgart fördert das Projekt im Rahmen des Programmes „Modellregion für nachhaltige Mobilität“ mit 115.000 Euro.

EU fördert Ladestationen an deutschen Autobahnen

9. Februar 2015 Juliane Keine Kommentare

Entlang der wichtigsten Autobahnen, die die Niederlanden, Dänemark, Schweden und Deutschland verbinden, soll ein offen zugängliches Netz von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge entstehen. Dafür stellt die EU über 4 Mio. Euro aus dem europäischen Verkehrsförderprogramm Transeuropäische Netze (TEN-T) bereit. Das Vorhaben wurde im Rahmen der jährlichen TEN-T-Aufforderung mithilfe externer Sachverständiger für eine EU-Finanzierung ausgewählt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8,4 Mio. Euro. Empfänger der Gelder und zuständig für die Umsetzung ist unter anderem die VDE Prüf-und Zertifizierungsinstitut GmbH.

Ein Teil des Vorhabens wird einer Studie zur Interoperabilität, zum Rahmen für eine nachhaltige Infrastruktur und zur Planung des Netzes gewidmet sein. Im Zuge des Pilotvorhabens werden insgesamt 155 Ladestationen entlang der wichtigsten Autobahnen installiert werden: 30 in den Niederlanden, 23 in Dänemark, 35 in Schweden und 67 in Deutschland. Die neue Verkehrsstraße für Elektrofahrzeuge soll dazu beitragen, den Ausbau des Elektrofahrzeugverkehrs in Nordeuropa zu beschleunigen, und als vorbildliche Praxis für andere europäische Länder dienen. Der Abschluss des Vorhabens ist für Dezember 2015 vorgesehen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Förderprojekt diskriminiert viele eAuto-Fahrer

15. Mai 2014 Juliane Keine Kommentare

Die meisten Elektrofahrzeuge, die in Deutschland und auch Europa aktuell gefahren werden, können nur über den sogenannten CHAdeMO-Standard mit Gleichstrom schnell geladen werden. Dies sind in Deutschland zurzeit ca. 4.000 und europaweit ca. 35.000 Elektrofahrzeuge. Den europäischen „Combined Charging Standard“ (CCS) unterstützen aktuell bisher europaweit lediglich ca. 7 Prozent, den CHAdeMO-Standard jedoch rund 66 Prozent der schnellladefähigen Elektrofahrzeuge.

In einer aktuellen Pressemeldung erklärt VDIK-Präsident Volker Lange dazu: „Das mit Steuergeldern geförderte Projekt mit 8 neuen Schnellladestationen entlang der A9, die ausschließlich den CCS-Standard unterstützen, stellt eine unglaubliche Diskriminierung der Autofahrer dar, die sich bereits sehr frühzeitig ein Elektrofahrzeug angeschafft haben, das über den CHAdeMO-Standard schnellgeladen werden muss. Diese Autofahrer sind mit hohem Anteil deutsche Steuerzahler. Auch aus wirtschaftlichen Gründen sind die staatlichen Fördermittel nicht sinnvoll eingesetzt, da sich für die Schnellladesäulen an der A9 aufgrund kaum vorhandener kompatibler Elektrofahrzeuge in den nächsten Jahren kein tragfähiges Geschäftsmodell ergeben wird. Andere Staaten, bei denen die Verbreitung von Elektrofahrzeugen deutlich weiter fortgeschritten ist, beispielsweise Norwegen und die Niederlande, empfehlen in Puncto Schnellladeinfrastruktur sehr pragmatisch die mittlerweile in großer Zahl am Markt verfügbaren sogenannten Multicharger, die alle schnellladefähigen Elektrofahrzeuge entsprechend bedienen können. Dieser pragmatischer Ansatz sollte auch für Deutschland und für aus Steuermitteln finanzierte Projekte beispielgebend sein.“

Elektromobilität für Handwerksbetriebe

3. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat am 29. Mai 2013 gemeinsam mit dem Frankfurter Wirtschaftsdezernenten Markus Frank und dem Präsidenten der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main Bernd Ehinger ein Programm zum Einsatz von Elektrofahrzeugen in Handwerksbetrieben vorgestellt. Im Rahmen dessen werden Handwerksbetriebe unterstützt, die mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen einen Beitrag zur nachhaltigen urbanen Mobilität leisten wollen. “In einem Bundesland wie Hessen, welches wie kein anderes Bundesland von Mobilität und Verkehren geprägt wird, ist es wichtig, sich frühzeitig mit den alternativen Antrieben der Zukunft zu befassen”, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer. “Elektromobilität sichert dauerhaft Mobilität bei knapper werdenden Ressourcen und entlastet gleichzeitig die Menschen von Lärm und Abgasen”, so Wintermeyer weiter. Vor diesem Hintergrund fördere die Landesregierung das Projekt, das im erheblichen Maße dazu beitrage, Elektromobilität für die Menschen sichtbar zu machen und ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen.

Insgesamt sollen durch das Projekt bis zu 200 Elektrofahrzeuge in den Städten Frankfurt am Main und Wiesbaden zum Einsatz kommen. Projektpartner sind die Landesregierung, die Stadt Frankfurt, die Stadt Wiesbaden, die Handwerkskammern Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden. Die Fachhochschule Frankfurt am Main wird das Projekt in Hinblick auf Akzeptanz und Nutzverhalten begleiten. Die am Projekt teilnehmenden Handwerksbetriebe werden eine Einmalförderung am Anfang des Projekts für die Elektrofahrzeuge erhalten, um die Mehrkosten dieser Fahrzeuge im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen anteilig zu kompensieren. Dafür stellen die Projektpartner in Summe über 1 Million Euro für die Jahre 2013 bis 2015 zur Verfügung. Im Gegenzug verpflichtet sich der Handwerksbetrieb, dass das Elektrofahrzeug regelmäßig im operativen Tagesgeschäft eingesetzt wird und mit einem “Projektbranding” versehen ist, das für alle Fahrzeuge dieses Projekts einheitlich sein wird. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

Baden-Württemberg bewirbt sich als Schaufenster

18. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

„Modern, benutzerfreundlich, nachhaltig.“ Das sind nach Aussage von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Anforderungen an die Mobilität von morgen. „Schon heute bietet die Elektromobilität gute Ansätze. Diese wollen wir präsentieren, weiter entwickeln und ausbauen“, sagte der Ministerpräsident am Dienstag in Stuttgart. Er betonte, dass das Land bei der Elektromobilität bereits heute bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt. Deshalb sehe er gute Chancen, beim Wettbewerb des Bundes für das „Schaufenster für Elektromobilität“ Erfolg zu haben.

„Ich freue mich sehr, dass weit mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand ein umfassendes Konzept für ein intermodales, international vernetztes, bürger- und herstellernahes Schaufenster Elektromobilität erarbeitet haben. Unter dem Namen ‚LivingLab BWe mobil‘ hat die Projektleitstelle aus e-mobil BW und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart eine aus 41 Einzelprojekten bestehende Skizze eingereicht, die ein Gesamtprojektvolumen von rund 153 Millionen Euro hat“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid. Besonders erfreulich sei, dass neben namhaften Unternehmen wie Daimler, Bosch, Audi, IBM oder EnBW auch sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in die Förderprojekte eingebunden werden konnten. Auch Kommunen und Stadtwerke hätten ein überzeugendes Engagement gezeigt.