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Artikel Tagged ‘Förderung’

Österreicher sind eBiker

24. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

In Österreich bleibt das Auto immer öfter in der Garage und es wird in die Pedale getreten. Darunter finden sich auch immer mehr Pedelecs und eBikes. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) wurden im letzten Jahr 12.000 Elektrofahrräder in Österreich verkauft, um 50 Prozent mehr als im Jahr 2008. Der VCÖ rechnet mit einer Versechsfachung der Verkaufszahlen auf 75.000 im Jahr 2015. In Oberösterreich werden vor diesem Hintergrund in 50 Gemeinden Solarstromtankstellen gefördert. Ziel sei es, eine möglichst dichte Infrastruktur nahe der Radwege zu schaffen. Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudi Anschoben identifiziert außerdem ein weiteres Manko, das zu beseitigen sei: “Im Bereich der Elektrofahrräder gibt es leider keinen entsprechenden Lehrberuf. Gut ausgebildetes Personal wäre in Anbetracht der steigenden Zahlen der eBikes aber dringend vonnöten”.

Österreich: klima:aktiv mobil Tour für nachhaltige Mobilität

25. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Aktionsprogramm klima:aktiv mobil unterstützt das österreichische Lebensministerium Betriebe, Bauträger, Städte, Gemeinden und Regionen, Freizeit- und Tourismusverbände, Schulen und Jugendgruppen. Das Angebot beinhaltet Beratung und finanzielle Förderung bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten für klimaschonende Mobilität. Mit attraktiven Förderpauschalen wie 200,- Euro für ein Superethanolauto, 400,- Euro für eBikes, 1.000,- Euro für ein Biogasfahrzeug und bis zu 5.000,- Euro für ein eAuto mit Ökostrom unterstützt das Lebensministerium mit klima:aktiv mobil die Umstellung kommunaler und betrieblicher Fuhrparks. Förderschwerpunkte sind auch der Radverkehrsausbau, die Einführung von Gemeindebussen und intelligentes Mobilitätsmanagement. Die Bilanz des Lebensministeriums für ganz Österreich kann sich sehen lassen. “Mit dem heutigen Tag haben wir über 870 Partner, die rund 360.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und zeigen, wie Klimaschutz funktioniert. Mit rund 30 Mio. Euro an Fördermitteln haben wir im klima:aktiv mobil Programm mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds bereits Klimaschutzprojekte von Gemeinden und Betrieben im Verkehrsbereich unterstützt. Damit haben wir etwa 180 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst und 2.000 green jobs geschaffen”, so der österreichische Umweltminister Niki Berlakovich. Das Lebensministerium tourt von Mai bis Oktober 2010 mit der Klima:aktiv mobil Tour quer durch Österreich und macht Halt in den Landeshauptstädten.

600.000 Euro Förderung für Fröschl Systems

10. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Bereits vor über einem halben Jahr hat Fröschl Systems vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technik eine Absichtserklärung für die Förderung eines Projekts bzgl. der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erhalten. Nach einer ausgiebigen Prüfung des Förderantrags fiel nun endgültig der positive Beschluss des Deutschen Bundestags, die Entwicklung der Stromparkplatz-Software finanziell zu unterstützen. Dies wurde in Form eines offiziellen Zuwendungsbescheids bestätigt und Fröschl Systems erhält somit für die Dauer des Projekts eine Zuwendung von knapp 600.000 Euro aus dem Bundeshaushalt Wirtschaftsplan des Sondervermögens „Investitions- und Tilgungsfonds (ITF)“.

Der dafür eingereichte Förderantrag bezog sich auf die BMWi-Ausschreibung „Stromwirtschaftliche Schlüsselelemente: Speicher, Netze, Integration“ für den Bereich Konzepte zur Netzintegration. Im Rahmen des Projekts von Fröschl Systems sollen Stromparkplätze für eFahrzeuge entwickelt werden. Ziel ist hierbei die Schaffung eines unter realen Bedingungen genutzten Test-Systems, in dem sich die drei Bereiche eMobilität, Erneuerbare Energien und intelligente Stromnetze perfekt miteinander verbinden und gegenseitig ergänzen.

Salzburg AG: 30 Millionen für Elektrofahrzeuge

22. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Salzburger Landesenergieversorger Salzburg AG setzt verstärkt auf Elektrofahrzeuge. Seit April 2009 können Interessenten Elektrofahrräder und -roller im Rahmen des “ElectroDrive” Projekts ab 34,90 Euro pro Monat leasen. Die Nachfrage war so groß, dass die 300 angeschafften Zweiräder im Herbst ausverkauft waren. Bis 2012 wird die Salzburg AG 30 Millionen Euro in 1000 weitere Zweiräder und 1000 Elektroautos investieren. Dazu soll gleichzeitig auch die Ladesäuleninfrastruktur ausgebaut werden. Finanziell wird Salzburg als Modellregion dabei durch den Klima- und Energiefonds mit 1,8 Millionen Euro unterstützt. Der Vorstandsdirektor der Salzburg AG August Hirschbichler sieht im Projekt “ElectroDrive” eine Investition in die Zukunft. “Wir sehen in Elektromobilität ein zusätzliches Geschäftsfeld und gehen davon aus, dass wir am Anfang eines Mega-Trends stehen.” Ab April soll es die Elektroautos für mehrere hundert Euro pro Monat zum Leasen geben.

Fraunhofer LBF: Sicherheit für Elektroautos

12. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Darmstädter Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) hat einen neuen Ganzfahrzeugprüfstand in Betrieb genommen. Der wurde in Bezug auf die Vertikal-, die Längs- und die Bremskräfte mit verstärkten Hydraulikzylindern ausgestattet und damit ganz auf die Erfordernisse von Elektrofahrzeugen abgestimmt. Denn damit können auch Fahrzeuge mit einem höheren Leergewicht problemlos getestet werden. Dies ist vor allem für Elektroautos mit ihren schweren Batterien wichtig. Der Prüfstand baut auf dem MTS 329 LT Modell auf und bietet die Möglichkeit, an jedem Rad alle sechs physikalischen Freiheitsgrade zu simulieren. Das neue System wurde aus Mitteln des Konjunkturpakets I von der Bundesregierung finanziert.

US-Regierung fördert Nissan

10. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Die US-Regierung fördert die Entwicklung nachhaltiger Antriebsalternativen für den Individual- und Güterverkehr mit einem Milliarden schweren Entwicklungsprogramm. Im Rahmen dieser Förderinitiative bekommt Nissan ein Darlehen in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar. Damit sollen die notwendigen Modifikationen am Standort Smyrna in Tennessee umgesetzt werden. Geplant ist die Modifikation bestehender Bänder für die Produktion des Nissan LEAF und ein vollkommen neues Werk zur Batterieherstellung. Der japanische Autobauer wird bereits Mitte des Jahres mit den Umbauarbeiten beginnen und verspricht bis zu 1300 zusätzliche Arbeitsplätze in der neuen Produktionsanlage. Nach Fertigstellung können jährlich 150.000 Autos und 200.000 Lithium-Ionen-Batterien vom Band laufen.

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Regierungsplan: ein Nummernschild für zwei Autos

4. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Nach Plänen des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer soll es bald möglich sein, dass man ein Nummernschild für mehrere Autos beantragen kann. Ziel dahinter sei es, den politischen Willen zur Förderung der Elektromobilität zum Ausdruck zu bringen. Denn das zweite Nummernschild gibt es nur für einen Zweitwagen, der besonders verbrauchsgünstig – im besten Fall ein Elektrofahrzeug – ist. Praktisch bedeutet das dann allerdings, dass immer nur eines der beiden Autos auch tatsächlich gefahren werden kann. Es bleibt also abzuwarten, wann und wie eine solche Regelung tatsächlich umgesetzt werden wird. Geplant ist das laut Ministerium noch im Laufe dieser Legislaturperiode.

via Süddeutsche Zeitung

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Zusammenschluss zur Förderung der Elektromobilität

4. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Die deutsche Industrie will Elektromobilität auf die Straße bringen. Die Verbände aus der Automobilindustrie, der Energiewirtschaft und der Elektroindustrie – VDA, BDI, BDEW und ZVEI – haben einen Lenkungsausschuss Elektromobilität und alternative Antriebe gegründet. Der soll künftig als zentraler Ansprechpartner für die Regierung zur Verfügung stehen. Auf politischer Seite wurde die so genannte Geschäftsstelle Elektromobilität ins Leben gerufen, die diesen Montag mit ihrer Arbeit begonnen hat. Sie ist ein erstes Ergebnis des vor einem halben Jahr ins Leben gerufenen “Nationalen Entwicklungsplans für Elektromobilität” des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesverkehrsministeriums. Auch die Bundeskanzlerin widmet sich mit dem geplanten Spitzengespräch zur Elektromobilität am 03. Mai 2010 dem Thema. Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen eine “Roadmap” zur Elektromobilität verabschieden. Ziel der Regierung ist es Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren und bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Im Vorfeld des Spitzengesprächs mit Angela Merkel wollen sich die Geschäftsstelle für Elektromobilität und der Lenkungsausschuss auf eine Struktur für ein gemeinsames Arbeitsprogramm einigen.

via Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. Februar 2010

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Studie: brauchen eCars lange staatliche Starthilfe?

12. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

bcg_logoZahlreiche Studien haben bereits den Endpreis als Erfolgskriterium bei der Markteinführung von Elektroautos ausgemacht und teils sogar die “Schmerzgrenze” herausgearbeitet. Die Financial Times Deutschland zitiert eine weitere Studie der Boston Consulting Group (BCG), derzufolge “hohe Preise und zu niedrige Reichweiten” die Einführung der Elektromobilität noch lange bremsen soll. Nötig sei ein Technologiesprung. Andernfalls könnten nur staatliche Eingriffe die schnelle Verbreitung der Elektroautos sicherstellen, heißt es dort. Ohne Zuschüsse, Steuervorteile oder andere staatliche Eingriffe werde sich der Markt deutlich langsamer entwickeln. Nach Ansicht der Unternehmensberater werden die Batterien auch in zehn Jahren mit 8000 bis 10.000 US-Dollar noch einen hohen Anteil am Preis eines Elektroautos haben. Auch die Reichweite bleibe ein Problem: Batterien, die dabei mit Verbrennungsmotoren konkurrieren könnten – also eine Fahrt von 500 Kilometern und dann ein Aufladen binnen weniger Minuten ermöglichten – würden in den nächsten zehn Jahren nicht für den Massenmarkt verfügbar sein.
Dennoch prognostiziert die Studie ein deutliches Marktwachstum für Autos mit Hybridantrieb oder Elektromotor. Diese beiden Technologien würden 2020 in China, Japan, den USA und Westeuropa einen Anteil von rund 26 Prozent bei den Neuwagen erreichen, erwarten die Unternehmensberater. Dies entspreche rund 14 Millionen Fahrzeugen. Der weltweite Markt für Lithium-Ionen-Batterien werde sein Volumen bis dahin auf rund 25 Mrd. Dollar verdreifachen.
Dabei spielen die staatlichen Förderprogramme laut BCG eine große Rolle. Diese reichten derzeit bis 7500 $ pro Auto in Frankreich, Deutschland und den USA. Würden sie bis 2020 ausgedehnt, könnte sich der Kauf eines Elektroautos dann schon nach ein bis fünf Jahren amortisieren.
via ftd.de

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ColognE-mobil startet 2010

21. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Köln wird Modellregion für Elektromobilität. Wie die Ford Werke GmbH – Autoindustrie-Partner des Projekts “ColognE-mobil” – jetzt mitteilte, liegt mittlerweile eine schriftliche Absichtserklärung (”Letter of Intent”) des Projektträgers Jülich für eine finanzielle Förderung vor. Damit könne der Großversuch im ersten Quartal 2010 starten, hieß es. Dabei würden unterschiedliche Aspekte wie etwa die Dauerhaltbarkeit der Batterien, Lade- und Entladezyklen, die Akzeptanz der Elektroautos und der Ladestationen sowie die Verkehrssicherheit unter Alltagsbedingungen getestet.

Der Ford-Beitrag fokussiert sich den Angaben zufolge zunächst auf die Erprobung von batterieelektrischen Nutzfahrzeugen des Typs Transit, die als Liefer- und Verteilerfahrzeuge eingesetzt werden. In einer ersten Projektstufe würden zehn E-Transit – sieben Kastenwagen, ein Pritschenwagen sowie zwei Personentransporter – ausgewählten Unternehmen zur Verfügung gestellt, so der Hersteller.

Mit im “ColognE-mobil”-Boot sitzen der Stromkonzern RheinEnergie, die Stadt Köln sowie die Universität Duisburg-Essen. Das Projekt ist Teil der “Modellregion Rhein-Ruhr” für Elektromobilität. Diese wird zusammen mit sieben weiteren Gebieten mit insgesamt 115 Millionen Euro gefördert.
via autohaus.de