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Artikel Tagged ‘Forschung’

1. Elektromobilproduktionstag

17. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Um entstandene Kompetenzen auf dem Gebiet der Elektromobilität zu bündeln, wurde der 1. Elektromobilproduktionstag ins Leben gerufen, der erstmalig den Schwerpunkt auf die Produktion elektrischer Fahrzeuge legt und die Netzwerkbildung zwischen Forschung, Entwicklung und Industrie zum Ziel hat.

Die Fachveranstaltung findet am 12. Juni 2013 im Aachener Kongresszentrum Eurogress statt und richtet sich an Führungskräfte aus der Industrie sowie Entscheidungsträger aus Wissenschaft und Forschung. Der Austausch von Erfahrungs- und Expertenwissen im Bereich der Elektromobilproduktion steht im Vordergrund. Hochkarätige Referenten aus Forschung, Politik und Industrie kommen in Fachvorträgen und verschiedenen Workshops zur Elektromobilproduktion sowie zum Status Quo der Elektromobilität zu Wort. In anschließenden Diskussionen mit den Vortragenden soll Erfahrungswissen ausgetauscht und produktiv diskutiert werden, um gemeinsam neue Lösungsansätze zu erarbeiten. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm sowie die Möglichkeit zur Onlineanmeldung finden Sie hier.

Massenproduktion von Lithium-Ionen-Batterien

27. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Die vollautomatisierte Herstellung von Batteriezellen und damit verbundene produktionstechnische Innovationen sind maßgebliche Faktoren zur Kostendegression von Batterien und damit zur Weiterentwicklung der Elektromobilität. Der Technologieverbund “Produktionstechnik für die Herstellung von Lithium-Zellen – ProTrak” widmet sich dieser Aufgabe und wird Technologien für die Großserienproduktion von kosteneffizienten Lithium-Zellen entwickeln, konstruieren und in wesentlichen Teilen prototypisch herstellen. Dabei konzentriert sich ProTrak auf die Entwicklung von technologischen Innovationen z.B. in den Bereichen Handling, Schneiden, Verpacken, Elektrolytfüllen, Formieren sowie Prüfen und Testen mit dem Ziel diese in ein verkettetes, modulares Anlagenkonzept zu integrieren und aktuell kostenintensive Prozesschritte bezüglich Energieeffizienz und Durchlaufzeiten zu optimieren. Das Vorhaben treibt damit die Entwicklung von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen voran und dient der Umsetzung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der Bundesregierung sowie der Etablierung eines deutschen Batteriezuliefermarkts. Weitere Informationen zur Arbeit des Technologieverbunds finden Sie hier.

Call for Papers: 5. Internationalen Symposium Kraftwerk Batterie

15. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit dem Call for Papers für das zum 5. Symposium „Kraftwerk Batterie – Lösungen für Automobil und Energieversorgung – Advanced Battery Power for Automotive and Utility Applications and Their Electric Power Grid Integration“ am 26. und 27. Februar 2013 sind Fachleute eingeladen, ihre aktuellen Ergebnisse aus Forschung, Entwicklung und Praxiserfahrung in Vorträgen und Postern vorzustellen. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen sowie zu bearbeitende Themenkomplexe finden Sie hier.

Auch 2013 erwartet das Haus der Technik wieder Wissenschaftler, Entwickler und Ingenieure entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Damit soll allen Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, sich aus erster Hand über alle Aspekte der Batterieentwicklung und des Batterieeinsatzes zu informieren. Die Konferenzsprache ist Englisch. Die Plenarsitzungen werden simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

RWTH Aachen erhält Zuschlag für Graduiertenkolleg zur Elektromobilität

14. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Am 12. November 2012 gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekannt, dass der RWTH-Antrag zur Einrichtung des Graduiertenkollegs “Integrierte Energieversorgungsmodule für straßengebundene Elektromobilität“ befürwortet wurde. Das Forschungskonzept der elf Antragsteller überzeugte die Gutachter und den zuständigen Bewilligungsausschuss der DFG in Bonn. In den kommenden viereinhalb Jahren können in der ersten Antragsperiode 24 Doktorarbeiten mit ungefähr 4,5 Millionen Euro über das Graduiertenkolleg gefördert werden. Die infrastrukturellen Voraussetzungen dafür schafft das neue Center for Mobile Propulsion (CMP) auf dem Campus Melaten, das demnächst fertig gestellt sein wird.

Die Kombination von Elektrofahrzeug und einem Verbrennungsmotor als Reichweitenverlängerer wird in der Fachwelt schon länger diskutiert. Diese ermöglicht mit relativ kleinen Batterien die Erreichung hoher Reichweiten. Die Forschungsansätze haben vor allem die Integration der einzelnen Komponenten zu einem Gesamtsystem zum Ziel.

Bruchsal: Gemeinsamer Forschungs- und Arbeitscampus

31. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Auf dem Gelände der ehemaligen International University in Bruchsal wollen das BEM-Mitgliedsunternehmen SEW-EURODRIVE und die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft einen gemeinsamen Forschungs-und Arbeitscampus im Bereich der energieeffizienten Mobilität gründen. Ziel ist es, Forschung und Anwendung auf dem Campus eng miteinander zu verknüpfen und die vorhandenen Kompetenzen beider Partner zu bündeln, um in einer sich schnell entwickelnden Zukunftsbranche den Innovationsvorsprung auszubauen. Beide Parteien sind überzeugt, dass mit dem damit verbundenen intensiven Know-how-Austausch, der Ausbau der zukunftsweisenden Forschungsgebiete „Elektromobilität“, „Mobile Intralogistiksysteme“, „Energieeffizienz und Infrastruktur“ schnell und effizient vorangetrieben werden kann.

SEW-EURODRIVE siedelte dafür bereits einen Teil der Entwicklungsabteilung und einige Labore in den Konversionsgebäuden der ehemaligen Dragonerkaserne an. Zudem hat das von den Firmen SEW-EURODRIVE und Brose ins Leben gerufene Joint-Venture-Unternehmen für Elektromobilität ebenfalls eine Heimat auf dem Campus gefunden. Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird auf dem Gelände ein „Institut für Energieeffiziente Mobilität“ gründen.

Forschungszentrum Jülich erforscht Batterien aus Silizium und Luft

10. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Am Forschungszentrum Jülich wurde kürzlich der neue Institutsbereich “Grundlagen der Elektrochemie” am Institut für Energie- und Klimaforschung ins Leben gerufen. Hier sollen künftig Silizium-Luft-Batterien bis zur Marktreife weiter entwickelt werden.

Die Energiedichte von Silizium-Luft-Batterien ist mit über 1000 Wh/kg mehr als fünfmal höher als die von gegenwärtigen Lithium-Ionen-Batterien. Sie bestehen aus umweltverträglichen, ungiftigen Komponenten und versprechen nach aktuellem Wissensstand eine Lebensdauer von Tausenden Stunden. Nässe und Temperaturschwankungen können ihnen kaum etwas anhaben, während Lithium-Batterien explosiv auf das Eindringen von Wasser oder Luftfeuchtigkeit reagieren. Zudem ist Silizium – anders als Lithium – praktisch in unbegrenzter Menge verfügbar. Es ist eines der am häufigsten auf der Erde vorkommenden Elemente und wird aus Sand gewonnen. So wären auch Speicher mit großer Kapazität problemlos und kostengünstig zu realisieren, ohne auf knappe Ressourcen Rücksicht nehmen zu müssen. Weitere Informationen zur Arbeit des neugegründeten Instituts finden Sie hier.

Lithium-Ionen-Batterien im Fokus

2. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Laut McKinsey-Studie dürfte bis 2020 der Preis für Lithium Batterien von derzeit 400 – 550 €/kWh auf 160 €/kWh bei deutlich gesteigerter Kapazität sinken. Tritt dies ein, bedeutet es nichts weniger als den Siegeszug der Elektromobilität mit weitreichenden Konsequenzen. Informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Forschung und nutzen Sie die noch freien Plätze im Fach-Seminar Lithium-Batterien vom 13. bis 15. November 2012.

Renommierte Referenten aus der Forschung (ZSW – Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung BW) geben dem Seminar den wissenschaftlichen Background und vor allem die notwendige Aktualität in diesem schnelllebigen Technologieumfeld. Die drei Seminartage gliedern sich in ein Grundlagentag mit Praktikum sowie zwei Tage zur Vertiefung mit den Themen Entwicklung und Materialien und Anwendung und Systemtechnik. Das Seminar ist modular aufgebaut, es können auch einzelne Tage gebucht werden. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Opel forscht in Sachen Mobilität der Zukunft

29. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Bereits zum zweiten Mal hat die Wirtschaftsförderung Rhein Main das BEM-Mitgliedsunternehmen Opel als Botschafter für den Technologiestandort Rhein Main ausgewählt. Im Rahmen des Projekts Xplore FrankfurtRheinMain informierte sich jetzt eine internationale Gruppe von 20 jungen Journalisten aus 16 Nationen und fünf Kontinenten, an welchen Themen Opel für die Mobilität der Zukunft im Europäischen Zentrum für alternative Antriebe in Mainz-Kastel forscht und entwickelt. Dort leisten rund 250 Ingenieure seit 15 Jahren Pionierarbeit zur Sicherung nachhaltiger Mobilität, sowohl in der Forschung als auch bei der Arbeit an konkreten Produkten wie dem Opel Ampera. Die Wirtschaftsförderung Rhein Main hatte die Adam Opel AG mit ihrem Innovationszentrum für alternative Antriebe in das Programm für die internationale Gruppe aufgenommen und unterstreicht damit die Bedeutung des Unternehmens auch über die Region hinaus.

Schaeffler und KIT forschen gemeinsam

1. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Schaeffler AG haben am 31. Juli 2012 ein Memorandum of Understanding für eine Forschungskooperation unterzeichnet. Schaeffler und KIT werden künftig gemeinsam Fragen auf dem Gebiet der Mobilität bearbeiten sowie Lösungen entwickeln. So sollen neue Standards der Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und einer frühen Industrialisierung hybrider und vollelektrischer Antriebssysteme und deren Komponenten gesetzt werden, um den Anforderungen zukünftiger Mobilität gerecht zu werden.

Zunächst werde ein Team aus jeweils fünf Mitarbeitern von Schaeffler und KIT gebildet, erklärten die Akteure bei der gestrigen Unterzeichnung auf dem KIT-Campus Ost. Die inhaltliche Steuerung erfolge über einen gemeinsamen Steuerkreis. Ein besonderer Vorteil der Kooperation sei, Kompetenzen und Infrastrukturen beider Partner wie Prüfstände, Labore und Wissensnetzwerke synergetisch nutzen zu können. ,,Mit dem ,Schaeffler E-Lab am KIT’ entsteht ein attraktives Arbeitsumfeld für Entwicklungsingenieure, Ökonomen, Geistes- und Sozialwissenschaftler sowie systemorientierte Wissenschaftler”, sagte Dr. Peter Fritz, KIT-Vizepräsident für Forschung und Innovation.

Weiterbildung im Bereich Neue Mobilität

25. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Das WBZU – hochspezialisierter und praxisorientierter Weiterbildungsanbieter in den Bereichen Brennstoffzellen, Wasserstoff, Batterien und BHKW – schaut auf ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2012 zurück. Noch nie gab es so viele Teilnehmer und Seminartage. Neben dem WBZU Course ‘Polymer Elektrolyte Fuel Cell’ wird es künftig aufgrund der großen Nachfrage ein weiteres Seminar in englischer Sprache geben. Der neue WBZU Course ‘Lithium-Ion Battery Technology’ findet vom 22. bis 24. Oktober 2012 statt und hat die Themen Basics & Fundamentals mit Sicherheitsschulung und Praktikum am ersten Tag sowie Development & Materials und Applications & System Integration an den zwei folgenden Vertiefungstagen zum Inhalt.

Renommierte Referenten aus der Forschung geben den Seminaren den wissenschaftlichen Background und vor allem die notwendige Aktualität in diesem schnelllebigen Technologieumfeld. Weitere Informationen zum Kursangebot des WBZU finden Sie hier.