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Artikel Tagged ‘Frankreich’

Conenergy übernimmt Elektroautosparte von Heuliez

6. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Conenergy AG gab jetzt gemeinsam mit dem Pharmaunternehmer Prof. Edwin Kohl bekannt, mehrheitlich die gesamte Elektroautosparte des französischen Automobilzulieferers Heuliez übernommen zu haben. Bereits seit einigen Wochen hatten sie den Vertrieb des City-Stromers Heuliez Mia übernommen. Seit gut einem halben Jahr bemüht sich das Konsortium Conenergy/Kohl um den Zuschlag für die Produktion im französischen Cerizay. Die Region Poitou-Charentes bleibt Minderheitsgesellschafter an dem neuen Elektroautohersteller. Ziel sei es Elektromobilität vor allem im städtischen Bereich zu etablieren, Stadtwerke, Kommunen und lokale Unternehmen einzubinden und den Fahrstrom auf Basis Erneuerbarer Energien zu gewährleisten.

Frankreich´s Weg in die eMobilität

Elektroautos sollen in Frankreich möglichst schnell in möglichst großer Stückzahl auf die Straße gebracht werden. Aus diesem Grund haben die Regierung, Regionalverwaltungen und die Automobilkonzerne Renault und PSA eine Charta unterzeichnet. Vor diesem Hintergrund soll ein Netz von Ladestationen errichtet werden und eine Sammelbestellung von 50.000 Elektrofahrzeugen getätigt werden. Bis sollen insgesamt 75.000 öffentliche eTankstellen sowie 900.000 private Anlagen entstehen. Bis 2020 soll diese Zahl auf insgesamt 4,4 Millionen anwachsen. Alle zwölf Gebietskörperschaften der Republik verpflichten sich sofort mit der Einrichtung von Stromzapfsäulen zu beginnen. Im Gegenzug garantieren Renault und PSA bis 2012 mindestens 60.000 Elektroautos auf den Markt zu bringen. Der Staat und einige große Unternehmen haben bereits die Abnahme von 50.000 Einheiten zugesagt. Renault will Anfang 2011 den Fluence ZE und den Kargo ZE auf den Markt bringen. PSA will noch Ende 2010 die beiden Elektroautos Peugeot iOn und den Citroen C-Zero anbieten.

Trendstudie 2010

28. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Haben die deutschen Hersteller den europäischen Elektroauto-Markt verschlafen? Mehr als die Hälfte der befragten Experten bejaht in der Elektrofahrzeug- Trendstudie 2010 des Beratungsbüros Warnstorf & Partner, dass anfangs Frankreich und nicht Deutschland den europäischen Elektroauto-Markt bei Serienfahrzeugen dominieren wird. Die deutsche Automobilbranche begnüge sich im Gegensatz zu Japan und Frankreich bisher mit Showcars, die eigene Ansprüche nicht wirklich erfüllen könnten. Weil der Markt so lange offen bleibt, hätten laut 54 Prozent der Befragten drei bis fünf Nischenanbieter eine Chance, langfristig überleben zu können. “In der Branche wird derzeit diskutiert, ob die Markteinführung von Elektroautos unbedingt eine bereits verfügbare Lade-Infrastruktur braucht”, sagt Studienleiter Warnstorf. Die frühe Etablierung von Ladestationen werde von den Energiekonzernen stark gepusht, doch sehe man dies zunehmend als Panikmache und Schaffung von Abhängigkeiten. 

”Die Betreiber verlangen in Pilotprojekten einen Kilowattstunden-Preis von bis zu 1,20 Euro. Ein derart verteuerter Strom wäre für den Markteintritt der Elektromobilität kontraproduktiv”, kritisiert Warnstorf. Von den befragten Experten meinten 72 Prozent, dass Serienautos kurzfristig auch mit den Lademöglichkeiten in der eigenen Garage oder am Arbeitsplatz auskommen können. Es würden einfachere, kostengünstigere Ladelösungen erwartet, sobald Szenarien mit mehreren Millionen Elektroautos Wirklichkeit sind. Nach einer Prognose für das Jahr 2020 gefragt, rechnet knapp die Hälfte der Experten zu diesem Zeitpunkt mit ein bis eineinhalb Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen, elf Prozent tippen auf zwei bis drei Millionen, zwölf Prozent auf vier und acht Prozent sogar auf bis zu zehn Millionen Elektroautos. Allerdings erwarten fast 18 Prozent in 2020 weniger als 500 000 Elektroautos in Deutschland. Forschungsbedarf sehen die Fachleute hauptsächlich bei Akkumulatoren und Leistungselektronik. Oft genannt wurden auch die Themen Leichtbau-Technik, Radnabenmotor, Reichweiten-Verlängerung und erstmals auch induktives Laden. Neu ist auch die Nennung des Themas Design bei der Entwicklung von Elektroautos. Befragt wurden mehr als 400 Experten aus Wissenschaft, Entwicklung, Zulieferung, Finanzwelt sowie der Automobilkonzerne.

100 Millionen Euro für Elektroautos von Renault

23. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Renault erhält vom französischen Staat ein Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro für die Produktion von Elektroautos im Großraum Paris. Als Gegenleistung hat sich Renault dazu verpflichtet Fertigungsteile von französischen Herstellern zu beziehen. Der französische Industrieminister Christian Estrosi erklärte dazu, dass es “nicht normal” sei, dass Renault nur 40 Prozent der Fertigungsteile von französischen Herstellern beziehe. Wenn die Qualität die gleiche sei, scheine es nur logisch, “dass ein Hersteller gewählt wird, der in Frankreich produziert.” Er wies darauf hin, dass der französische Staat Renault in der Wirtschaftskrise finanziell unterstützt hätte und damit nun auch das Recht habe gewisse Forderungen zu stellen. “Wir sind kein Schalter, an den man geht, wenn man etwas braucht, und danach macht man, was man will” erklärte der Minister. Das Darlehen ist teil einer Staatsanleihe, mit der Frankreich in Zukunftsbereiche investieren will.

Standardstecker für Elektrofahrzeuge beschlossen

8. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Die deutschen und französischen Autokonzerne haben sich auf einheitliche Stecker zum Aufladen von Elektrofahrzeugen geeinigt, teilte der VDA mit. Am Wochenende haben sich Experten der deutsch-französischen Arbeitsgruppe “Elektromobilität” auf einheitliche Standards für Elektrofahrzeuge verständigt. Dazu gehören sowohl eine einheitliche Steckverbindung als auch ein intelligentes Lademanagement und Abrechnungssystem, das unter anderem auch ein grenzüberschreitendes Aufladen ermöglichen soll. In einem gemeinsamen Positionspapier “Anforderungen an die Infrastruktur und die Schnittstellen” werden die laufenden Standardisierungsvorhaben dargestellt und konkrete Empfehlungen zum Ausbau der Infrastruktur gegeben. In einem grenzüberschreitenden Flottenversuch sollen Fehler identifiziert und behoben werden.

Deutsch-Französische Elektromobilitätsinitiative

5. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Berlin und Paris wollen nun gemeinsam den Weg für Elektroautos ebnen. Kanzlerin Merkel hat auf dem Deutsch-Französischen Ministerrat in Paris verkündet, dass dafür die Region zwischen Straßburg und Stuttgart/Mannheim/Karslruhe vorgesehen sei. Ziel sei es die Möglichkeiten der Elektromobilität aufzuzeigen und einheitliche europäische Standards für Elektrofahrzeuge und die dafür notwendige Infrastruktur zu schaffen.

Event: eCarTec goes Paris

30. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

eCarTecNach erfolgreicher Premiere der eCarTec 2009 in München findet die eCarTec nun auch vom 15. bis 17. April 2010 in La Halle Freyssinet, Paris statt. Schirmherr ist Jean-Louis Borloo, Frankreichs Staatsminister, Minister für Ökologie, Energie, nachhaltige Entwicklung und Meeresfragen, zuständig für grüne Technologien und Klimaverhandlungen.

Die deutsche eCarTec öffnet vom 13.-15.10.2010 in der Neuen Messe München.
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Peugeot schließt iOn-Allianzen

20. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

Peugeots Generaldirektor Jean-Marc Gales hat auf dem Brüsseler Autosalon zwei Absichtserklärungen mit den Gesellschaften Veolia (Frankreich) und Greenwheels (Niederlande) unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist der europaweite Verkauf von Elektrofahrzeugen und die Entwicklung von Mobilitätsdienstleistungen. Brüssel als Hauptsitz der Europäischen Union bot sich für Peugeot
als Vertragsort ideal an, da zudem eine Partnerschaft besiegelt wurde um das europäische Projekt “Electric Vehicles for Advanced Cities” (EVA) voranzutreiben. Daran beteiligen sich neben mehr als 20 europäischen Städten auch Stromkonzerne, Forschungsinstitute und
Autohersteller.

Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass für Peugeots Elektroauto iOn, das im Oktober
2010 auf den Markt kommen wird, derzeit mehr als 2.000 Reservierungen vorliegen.

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Studie: Schon 2015 16% (hybride) eCars in Metropolen?

13. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

McKinseyEine aktuelle McKinsey-Studie behauptet: Elektromobilität in Megastädten wird bereits 2015 einen Marktanteile von bis zu 16 Prozent aufweisen. In den Ballungszentren New York, Shanghai und Paris können sich Elektro- und Hybridfahrzeuge schon innerhalb der nächsten fünf Jahre als realistische Alternative zu Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor etablieren, führt die Studie aus. Den höchsten Marktanteil sollen Elektrofahrzeuge in New York erreichen: Hier liegt der prognostizierte Anteil an den Neuzulassungen im Jahr 2015 bei bis zu 16 Prozent. Damit werde in New York bis 2015 ein Gesamtbestand von 70.000 Elektro- und Hybridfahrzeugen erreicht. Paris und Shanghai folgen mit einem Anteil von 9 bzw. 5 Prozent der Neuzulassungen im Jahr 2015 und kommen so auf einen Gesamtbestand von 60.000 bzw. 25.000 Elektrofahrzeugen.

Deutlich mehr als die Hälfte der bis 2015 in den drei Ballungszentren verkauften Elektrofahrzeuge werden der Studie zufolge Plug-in-Hybridfahrzeuge sein. Rein batterieelektrische eCars werden der Studie zufolge zunächst vor allem auf New Yorker Straßen zu sehen sein.

Den Umfragen zufolge stellen sich die frühen Elektroautokäufer übrigens darauf ein, ihr Fahrzeug zu Hause oder im Parkhaus aufladen zu können – ein flächendeckendes Netz aus Ladestationen sei nach der Studie in der Startphase gar nicht erforderlich. An der Erhebung nahmen in New York und Shanghai über 1.500 Personen teil, die in quantitativen und qualitativen Untersuchungen befragt wurden.
via glocalist.com

Elektroauto “Grand Prix” in den Startboxen

7. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

FIA_EVCupDas Londoner Unternehmen EEVRC Ltd. will mit dem EV Cup eine Rennserie speziell für Elektrofahrzeuge auflegen. Die ersten sechs Läufe sollen 2011 stattfinden: zwei in UK, zwei in Frankreich und zwei in Deutschland. Drei Klassen sollen zugelassen werden: “City” (z. B. i-MiEV, Think), “Sports” (z. B. Ginetta G50EV oder Lightning GT) und “Prototypes” (z. B. GreenGT). Schirmherr soll die FIA werden. Nun versucht EEVRC, Sponsoren zu finden.
via Register Hardware