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Artikel Tagged ‘Frankreich’

Sanyo liefert Batterien an PSA

11. November 2009 klaus Keine Kommentare

Citroen_DS5Laut dem japanischen Medium Nikkei sind Sanyo Electric Co. und PSA Peugeot Citroën eine Vereinbarung über die Lieferung von Nickel-Metallhybrid-Batterien für Diesel-Elektrik-Hybridautos eingegangen. PSA plant dieses Antriebskonzept für den Peugeot 3008 SUV (2011) und das Oberklassefahrzeug Citroën DS5 (Foto). Beide sollen Dieselmotoren für den Front- und Elektromotor für den Hinterradantrieb kombinieren. Sanyo hat bereits ähnliche Verträge mit Honda, Ford sowie über die Lieferung von Lithium-Ionen-Akkus mit Volkswagen und Toyota unterzeichnet.

Paris: 400 € Förderung pro E-Zweirad

20. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Der Rat von Paris hat beschlossen, die bereits existierende Förderung des Erwerbs von Elektrorollern durch die Aufnahme von E-Bikes zu erweitern. Das Förderprogramm erlaubt Zuschüsse von bis zu einem Viertel des Kaufpreises bis zu einem Maximum von 400 Euro. Förderfähig sind alle Pariser Bürger, Budget und Zeitraum des Programm sind zunächst nicht begrenzt.

Vive la Zapfsäulenpflicht!

13. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Die französische Regierung hat einen 14-Punkte-Plan für die großangelegte Markteinführung von Elektroautos aufgelegt. Die französischen Automobilhersteller stehen in den Startlöchern. In diesem Kontext soll eine Ladestationen-Infrastruktur aufgebaut werden. Vorgesehen ist etwa, ab 2012 Stromzapfsäulen für alle Hausneubauten zur Pflicht zu machen. Bis 2015 müssen zudem alle Bürogebäude mit Stromanschlüssen für parkende Autos ausgestattet werden. Ein festgeschriebenes “Recht auf Stromversorgung” soll den Bau derselben an bestehenden Wohngebäuden erleichtern. Die Kommunen will man darüber hinaus beim Bau von Tankstellen auf öffentlichem Grund unterstützen. Im Gegenzug werden sie dazu verpflichtet, beim Neubau von Wohnvierteln die Tankstellen-Infrastruktur und andere Belange von Elektroautos zu berücksichtigen.
via focus.de

70 Jahre Elektroautos von Peugeot

10. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

peugeots-erstes-ecarAuf der diesjährigen IAA hatte Peugeot zwei Elektrofahrzeuge vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die knapp 70 Jahre herrührende Kompetenz bei Entwicklung und Bau von Elektrofahrzeugen hingewiesen. Erstling war der in Serie gefertigte VLV (voiture légère de ville, vgl. Foto), ein zweisitziges City-Cabriolet, das 1941 Premiere feierte. Statt der damals üblichen Sechs-Volt-Akkumulatoren lieferten beim VLV vier in Reihe geschaltete 12-Volt-Batterien den Strom und sorgen für die praxistaugliche Reichweite von 80 Kilometer. Bescheiden war allein die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Auch heute noch beachtliche ist das mitgelieferte Ladegerät, das ein problemloses Aufladen des Stadtautos an jeder Steckdose ermöglicht. 40 Jahre nach dem VLV meldet sich die Löwenmarke bei den Elektroantrieben zurück: 1984 startet Peugeot umfangreiche Testreihen mit dem Kleinwagen 205 und zum Ende des Jahrzehnts ging der J5 als Elektrotransporter in Kleinserie. 1991 wurde der J5 auch in den deutschen Großstädten Essen, Leipzig und Saarbrücken erfolgreich getestet. Energielieferant waren zu 99 Prozent recycelbare Nickel-Kadmium-Batterien. Dennoch musste nach rund 10.000 gefertigten ePeugeots die Produktion gestoppt werden, da die EU die verwendeten Nickel-Cadmium-Batterien verbot. Zum weltweit ersten Automobilhersteller, der Elektroautos in “Großserie” produzierte, wurde Peugeot dann ab 1993 mit dem 106 Électric. Nach einem problemlosen Feldversuch unter Alltagsbedingungen in der französischen Stadt La Rochelle ging der elektrisch angetriebene 106 zwei Jahre später in die Großserie. Für den emissionsfreien Kleinwagen entschieden sich vor allem Behörden und Dienstleistungsunternehmen. Von dem zwischen 1995 und 2003 hergestellten 106 Électric wurden 3.500 Fahrzeuge verkauft.

Vor allem an Liefer- und Kurierdienste wendet sich der 1998 eingeführte Peugeot Partner mit Elektroantrieb. Insgesamt werden fast 10.000 Einheiten der beiden Elektrofahrzeuge produziert. Würdiger Nachfolger des 106 Électric als weltweit erstem voll alltagstauglichen, batteriebetriebenen Großserienmodell soll nun der für Ende 2010 angekündigte Peugeot iOn. Mit vier Türen, vier Sitzen, einer Länge von 3,48 Meter sowie einem Wendekreis von 4,50 m wird die bevorzugte Spielwiese des iOn die Stadt sein. Die Leistung liegt bei 47 kW (64 PS) mit einem Drehmoment von 180 Nm. Das erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Die Lithium-Ionen-Batterien garantieren nach europäischem Normzyklus eine Reichweite von 130 km und können an einer herkömmlichen 220 V-Steckdose in sechs Stunden vollständig oder dank eines Schnellladesystems in 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden. Der iOn entstand in Kooperation mit Mitsubishi. Wie deren technisch teils identischer i-MiEV soll er nächstes Jahr auf dem europäischen Markt erscheinen.

Frankreich: 50.000 öffentliche Stromer in 5 Jahren?

23. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die Regierung in Paris wird französischen Medien zufolge noch in diesem Herbst Ausschreibungen für die Anschaffung von 50.000 Elektrofahrzeugen starten, die künftig von Mitarbeitern öffentlicher Unternehmen (Post, Stromversorger EDF, Eisenbahngesellschaft SNCF) und Bediensteten lokaler und nationaler Behörden genutzt werden sollen. Die Berichte stützen sich auf Aussagen von Industrieminister Christian Estrosi, der am gestrigen Dienstag ein Forschungszentrum des Commissariat à l’énergie atomique (CEA) in Grenoble besuchte. Die Tageszeitung Le Monde berichtetegar von 100.000 Fahrzeugen, die in den kommenden fünf Jahren von öffentlichen Unternehmen und Behörden angeschafft werden sollen. Die französische Post allein soll rund 10.000 Fahrzeuge mit Elektroantrieb erhalten, was einem Viertel ihrer Gesamtflotte entsprechen würde. Laut Le Monde wurden unter Leitung von La-Poste-Chef Jean-Paul Bailly bereits Anforderungsspezifikationen für ein elektrisch betriebenes Post-Nutzfahrzeug erstellt, die in der kommenden Woche Industrieminister Estrosi und Umweltminister Jean-Louis Borloo vorgelegt werden sollen.

Gute Chancen, eine der Ausschreibungen zu gewinnen, dürfte der Renault-Nissan-Konzern haben, der auf der IAA gleich vier rein elektrisch angetriebene Modelle präsentiert: die Kleinwagen Twizzy und Zoe, die Limousine Fluence und eine Elektroversion des Kastenwagens Kangoo.
via Heise.de

Peugeot und Mitsubishi: Erweiterte E-Kooperation

10. September 2009 klaus Keine Kommentare

Peugeot Citroën (PSA) – zweitgrößter europäischer Autoproduzent – und der japanische Autokonzern Mitsubishi verstärken ihre Zusammenarbeit bei Elektroautos. Das “Handelsblatt” hat erfahren, dass PSA bis Ende 2010 auf Basis eines Mitsubishi-Fahrzeugs eigene Elekroautos auf den europäischen Markt bringen will. Zudem sei eine gemeinsame Produktion in Russland geplant.

Die Partnerschaft zwischen den französischen Unternehmen mit Sitz in Paris und Mitsubishi besteht bereits seit 2005. Die Kooperation beschränkt sich allerdings auf Einkauf, Produktion und Entwicklung – konstruiert wird weiterhin selbstständig. Derzeit verkauft PSA zwei Drittel seiner Autos in Europa.

DUH: Keine “blinde” Förderung von Elektroautos

24. August 2009 klaus Keine Kommentare

Eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen – die Bundesregierung sieht sie im Jahr 2020, manche Experten bereits im Jahr 2012. Wieder andere wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sehen in Elektroautos primär “auch in den nächsten Jahren Nischen- und Luxusfahrzeuge”. Daher forderte die DUH jetzt ein “technologieneutrales Anreizsystem für den Kauf spritsparender Autos”: “Während nun einige Politiker erneut die Ausgabe von mehreren hundert Millionen Euro aus der Steuerkasse zur Wahlkampfunterstützung fordern, verzichtet die Bundesregierung auf jegliche Anreize für die anderen 98 Prozent der Autos. Die Förderung einer Nischentechnologie bei gleichzeitigem Verzicht auf jegliche Kaufanreize für spritsparende und gleichzeitig saubere teilelektrifizierte Fahrzeuge ist falsch”, erklärte dazu DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

“Die einseitige Konzentration auf die reine Elektromobilität soll von dem Desaster der bisherigen fehlgeleiteten Automobilpolitik ablenken”, führte Resch weiter aus und erinnerte daran, dass deutsche Hersteller die zukunftsträchtige Hybrid-Antriebstechnolgie in den 1980er Jahren entwickelt hätten, um dann die Serienfertigung japanischen Autokonzernen zu überlassen. In Japan führten seit Monaten die spritsparenden Volks-Hybrid-Autos Honda Insight und Toyota Prius die Spitze der Zulassungsstatistik an. Japan fördert im Heimatmarkt mit rund 1.000 Euro den Kauf dieser Fahrzeuge, nach einer anderen Quelle werden bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten eines E- oder Hybrid-Fahrzeugs übernommen. Als Vorbild nannte Resch auch das Nachbarland Frankreich, das ausschließlich klimafreundliche Autos fördert. Mit einem aufkommensneutralen Bonus/Malus-System fördert Frankreich mit 5.000 Euro pro Fahrzeug den Kauf von Autos, die weniger als 60 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

In Großbritannien sollen voraussichtlich die Käufer von E-Autos bezuschusst werden, im Gespräch sind 5.000 Pfund. In Norwegen sollen über eine Förderung von 15.000 bis 20.000 Euro sogar sämtliche Mehrkosten eines eCars aufgefangen werden.

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