Archiv

Artikel Tagged ‘Fraunhofer’

Fraunhofer: Strukturwandel in der Automobilindustrie

11. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Anlässlich des Fraunhofer Kaminabends nahm Prof. Wilfried Sihn, Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH, zum Thema Elektromobilität Stellung. Die Elektromobilität werde nicht nur den Verkehr grundlegend verändern, sondern auch die Strukturen der Automobilindustrie. “Elektromobilität muss systematisch, ganzheitlich als komplexes System verstanden und vorangetrieben werden,” erklärt Prof. Wilfried Sihn. Er sieht einen umfassenden Strukturwandel auf die Automobilindustrie zukommen. “Elektromobilität ändert nicht nur das Mobilitätsverhalten der Menschen, sondern erfordert gänzlich neue Geschäftsmodelle. Darüber hinaus verändert sich mit den alternativen Antriebsarten die gesamte Wertschöpfungskette im
Automobilbau.” Die Akzeptanz von stromgetriebenen Fahrzeugen scheint in der heutigen Zeit zumindest in den Metropolen der Welt zu wachsen. Sinkende Erdölreserven und steigendes Umweltbewusstsein sind nur zwei Beweggründe, die die Menschen zum Umdenken zwingen. Energie muss künftig effektiver genutzt werden. Eine große Herausforderung für Forschung, Politik und Wirtschaft. So rückt Elektromobilität immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. “An der Elektromobilität führt kein Weg vorbei,” ist Prof. Sihn überzeugt. “Sie kommt zwar langsamer und nicht im ursprünglich erwarteten Ausmaß, doch -zwischenzeitlich auch gesellschaftspolitisch integriert – wird sie eine entscheidende Rolle, nicht nur in der Automobilindustrie spielen.” Auf dem Weg zu reinen Elektrofahrzeugen wird es tief greifende Veränderungen am Fahrzeug geben. Nicht nur der Antrieb, praktisch alle Aggregate und Systeme und damit die Wertschöpfungsverteilung werden sich verändern. Zulieferer müssen sich im Markt mit neuen Komponenten etablieren – mit allen Chancen und Risiken. Chancen besonders für mittelständische Unternehmen, denen häufig Kernkompetenzen zur Verfügung stehen, die anderen fehlen.

Fraunhofer LBF: Sicherheit für Elektroautos

12. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Darmstädter Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) hat einen neuen Ganzfahrzeugprüfstand in Betrieb genommen. Der wurde in Bezug auf die Vertikal-, die Längs- und die Bremskräfte mit verstärkten Hydraulikzylindern ausgestattet und damit ganz auf die Erfordernisse von Elektrofahrzeugen abgestimmt. Denn damit können auch Fahrzeuge mit einem höheren Leergewicht problemlos getestet werden. Dies ist vor allem für Elektroautos mit ihren schweren Batterien wichtig. Der Prüfstand baut auf dem MTS 329 LT Modell auf und bietet die Möglichkeit, an jedem Rad alle sechs physikalischen Freiheitsgrade zu simulieren. Das neue System wurde aus Mitteln des Konjunkturpakets I von der Bundesregierung finanziert.

Fraunhofer IISB: entwickelt intelligentes Batteriesystem

6. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) hat ein neuartiges intelligentes Energiespeichersystem für Hybrid- und Elektrofahrzeuge vorgestellt. Neben der Antriebselektronik beinhaltet es außerdem die gesamte Leistungs- und Steuerelektronik und wird damit als Meilenstein in Richtung einer Systemintegration angesehen. Nicht nur ein geringerer Raumbedarf und niedrigere Kosten sondern auch eine höhere Funktionalität werden dem neuen System zugesprochen. Das “Smart-Battery”-System besteht aus acht Modulen mit Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen. Das luftgekühlte Batteriesystem hat einen Energiegehalt von 2,1 KWh. Ein Batterie-Management-System regelt die Lade- und Entladevorgänge, die Sicherheitsüberwachung, die Datenerfassung sowie das thermische Management. Damit soll für maximale Lebensdauer und Sicherheit gesorgt werden. Entwickelt wurde das neue Batteriesystem im Rahmen des vom BMU geförderten Forschungsprojekts “Flottenversuch Elektromobilität” in Zusammenarbeit mit VW und weiteren Fraunhofer-Instituten.

Categories: news Tags: , , , ,

Patentdaten-Analyse dient eMobility-Firmen zur Risikoabwägung

3. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

fraunhofer_IAOIT-gestützte Patentdaten-Analysen können nicht nur den Weg zu neuen Forschungsfeldern weisen. Kombiniert mit den Marktdaten liefern sie nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO wertvolle Informationen über das wirtschaftliche Potenzial neuer Technologien.

Da die Zahl der Patentanmeldungen und neuen technischen Problemlösungen täglich steigt, ist es nach Angaben des Fraunhofer IAO unerlässlich, dabei auf IT-gestützte Methoden zurück zu greifen. Damit könnten Technologiepotenziale sowie Trends identifiziert und Risiken der Produktentwicklung minimiert werden, hieß es. Darüber hinaus sei der eigene technologische Stand im Vergleich zu Wettbewerbern darstellbar.

Eine aktuelle Studie des Instituts fasst nun den Stand der Technik im Bereich der White-Spot-Analyse sowie der IT-gestützten Patentdatenanalyse zusammen. Zudem wird die vom Fraunhofer IAO entwickelte Analysemethode theoretisch und anhand eines praktischen Beispiels erläutert. Die Fallstudie beleuchtet die Chancen und Risiken für Unternehmen im Bereich Elektromobilität, unter Berücksichtigung der Wettbewerbssituation.

Die Studie “IT-gestützte White-Spot-Analyse – Potenziale von Patentinformationen am Beispiel Elektromobilität erkennen” richtet sich an produzierende Unternehmen und IP-Management-Experten (Intellectual Property). Sie ist voraussichtlich ab Mitte Dezember für 45 Euro über den IAO-Shop online erhältlich.
via silicon.de

BMBF fördert eMobility-Nachwuchs

10. November 2009 klaus Keine Kommentare

BMBF_Logo_DEUDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Kontext der Elektromobilität nicht nur Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit über 200 Millionen Euro, sondern neuerdings auch den dringend erforderlichen wissenschaftlichen Nachwuchs. “Für Elektroautos brauchen wir neue mutige Ideen und eine große Portion Kreativität”, erklärte Bundesforschungsministerin Annette Schavan heute in Berlin. “Hier setzen wir auf die Studierenden von heute, die die Ingenieure von morgen sein werden.” Gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft startet das BMBF deshalb mit dem DRIVE-E-Programm das erste umfassende Programm zur Nachwuchsförderung im Bereich Elektromobilität. Das Programm ist zunächst auf drei Jahre angelegt und richtet sich an Studierende von Universitäten und Hochschulen der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder verwandter Themengebiete.

Im Rahmen des Programms wurde bereits Anfang Oktober der erste DRIVE-E-Studienpreis für besonders innovative studentische Arbeiten zum Thema Elektromobilität ausgeschrieben. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Eingereicht werden können Arbeiten aus den Bereichen elektrischer Antriebsstrang, Energiespeicher, Netzintegration und Fahrzeugkonzepte. Verliehen wird der DRIVE-E-Studienpreis im Rahmen der ersten DRIVE-E-Akademie im März 2010. Diese einwöchige Akademie soll Teilnehmern einen umfassenden Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand der Elektromobilität. Darüber hinaus versteht sich die Akademie als bundesweite Kommunikationsplattform für Studierende und bietet die Möglichkeit zu Kontaktaufnahme und Networking mit namhaften Vertretern aus Forschung und Industrie. Die erste DRIVE-E-Akademie wird am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen stattfinden. Mehr Infos und Teilnahmeunterlagen gibt es hier.

Gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen der Elektromobilität

13. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Im Rahmen der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität untersucht das Fraunhofer IAO die Auswirkungen der Elektromobilität auf die automobile Wertschöpfungsarchitektur. Derzeit wird eine Befragung in der Automobilzulieferindustrie durchgeführt. Auf den Technologiefeldern batterieelektrisch, hybrid oder mit Brennstoffzelle stehen die deutschen Unternehmen in harter Konkurrenz zu teilweise extrem subventionierten chinesischen und US-amerikanischen Akteuren. Ob das Herz der Automobilindustrie auch in einer elektromobilen Gesellschaft in Deutschland schlagen wird und maßgebliche Anteile der automobilen Wertschöpfung hier angesiedelt sein werden, ist laut IAO noch keinesfalls sicher. Die zentrale Frage lautet daher: Welche konkreten Auswirkungen hat die Elektrifizierung des Automobils auf Wirtschaft und Gesellschaft? An der Umfrage Interessierte wenden sich bitte an florian.rothfuss @ iao.fraunhofer.de. Die Teilnehmer der Befragung erhalten eine Auswertung der Studie. Zudem werden unter allen Einsendungen drei kostenlose Teilnahmen am Fraunhofer IAO Forum “Elektromobile Stadt” am 21. Januar 2010 in Stuttgart verlost.

Categories: news Tags: , , ,

Elektrofahrzeuge mit Windstrom versorgen

21. September 2009 klaus Keine Kommentare

iwes_offshoreWissenschaftler des Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) wollen ein neuartiges Prognosesystem entwickeln, um künftig Elektrofahrzeuge gezielt mit Windstrom versorgen zu können. Das geplante System wird im Rahmen des 14. Kasseler Symposiums Energie-Systemtechnik mit dem Motto “Windenergiesysteme” der Öffentlichkeit vorgestellt. Es soll wesentlichen Bestandteil eines intelligenten, auf Informations- und Kommunikationstechnologien basierenden Managements bilden, welches das Angebot an regenerativen Energien, die Belange des Energienetzes und die Mobilitätsanforderungen der Fahrzeuglenker aufeinander abstimmen soll. Die Entwicklung der erforderlichen Konzepte, Modelle, Soft- und Hardwarekomponenten sowie der Aufbau einer Infrastruktur für Elektromobilität wird im Rahmen des E-Energy Projekts “Harz.EE-Mobility”, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Redox-Flow: Neue Optionen für eCars

18. September 2009 klaus Keine Kommentare

redox-flow-batterieForscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT in Pfinztal bei Karlsruhe haben eine neuartige Redox-Flow-Batterie für Elektroautos entwickelt, die entscheidende Vorteile bieten könnte: “Diese Batterien basieren auf flüssigen Elektrolyten. Man könnte sie daher an der Tankstelle in wenigen Minuten aufladen, was nicht länger dauern würde, als Benzin zu tanken. Der entladene Elektrolyt wird einfach abgepumpt und durch aufgeladenen ersetzt”, erläutert Ingenieur Jens Noack vom ICT. ´”Der abgepumpte Elektrolyt kann an der Tankstelle wieder geladen werden, beispielsweise durch ein Windrad oder eine Solaranlage.”

Das Prinzip von Redox-Flow-Batterien ist nicht neu: Zwei flüssige Elektrolyte, die Metall-Ionen enthalten, strömen durch Elektroden aus porösem Graphitflies, getrennt von einer Membran, die Protonen durchlässt. Bei diesem Ladungsaustausch fließt Strom über die Elektroden, der sich nutzen lässt. Bisher hatten die Redox-Flow-Batterien jedoch einen Nachteil: Sie speichern deutlich weniger Energie als Lithium-Ionen-Akkus. Die Reichweite der Autos würde nur etwa ein Viertel betragen, heute also rund 25 Kilometer. “Wir konnten die Reichweite nun auf das vier- bis fünffache steigern – damit kommt sie in die Nähe der Lithium-Ionen-Akkus”, freut sich Noack. Den Prototypen einer Zelle haben die Forscher bereits hergestellt, nun müssen sie mehrere Zellen zu einer Batterie zusammensetzen und diese optimieren. Diese Weiterentwicklung führen die Forscher mit den Kollegen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ostfalia in Wolfenbüttel und Braunschweig durch.

Vom 13. bis 15. Oktober ist ein eCar mit solcher Batterie auf der eCarTec in München zu sehen (Halle C3, Stand 424) – zwar nur im Maßstab 1:5 (vgl. Foto), aber schon auf einem Prüfstand fahrend.

Categories: news Tags: , , ,

Elektroenergiespeicher als Chance

18. September 2009 klaus Keine Kommentare

vkpartner1Mit dem Einzug der Elektromobilität wächst bekanntlich auch der Markt für mobile und stationäre Energiespeicher weltweit rapide. Dadurch etablieren sich rund um den Globus neue Wertschöpfungsketten, die Chance und Herausforderung für die deutsche Industrie darstellen. Aus diesem Grund hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Studie zum “Stand und Entwicklungspotenzial der Speichertechniken für Elektroenergie” beauftragt. Die resultierende Studie von VKPartner, Fraunhofer ISE und Fraunhofer AST wurde auf dem E-Motive-Event in Hannover vorgestellt. Sie soll nicht nur die elektrochemischen, sondern auch die elektrischen sowie mechanischen Speichertechnologien beleuchten.

Die in der Studie skizzierten Handlungsoptionen beschreiben Märkte von mehreren Millionen Einheiten von Elektroenergiespeichern, und damit die Chance neue Wertschöpfung in Deutschland zu generieren. Besonders die deutschen Automobilhersteller treiben die Diskussion um den Aufbau von Fertigungen von Lithium-Ionen-Akkus in Deutschland an. Wesentliche Impulse und Innovationen, bzw. der überwiegende Teil der Wertschöpfung werden der Studie nach vor allem aber in der Zulieferkette erfolgen.

Die Autoren der Studie erwarten, dass zum Einsatz in mobilen Anwendungen überwiegend elektrochemisch arbeitende Systeme kommen. Auf diesem Gebiet erwarten die Experten bis zum Jahr 2025 eine Gesamtspeicherkapazität zwischen 37,5 MWh (konservatives Szenario entsprechend nationalem Entwicklungsplan) und 129 MWh (progressives Szenario entsprechend von Daimler/RWE vertretenen Erwartungen). Außerdem steigt laut Studie auch der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung in Deutschland rasch an, was ebenfalls den Ausbau von Speichermöglichkeiten für elektrische Energie erforderlich macht. Zudem beschreibt die Studie Handlungsempfehlungen für eine “verstärkte Einbindung aller Akteure der nationalen Wertschöpfungskette in Verbundprojekte”. In verbandsorganisierten Netzwerken, wie beispielsweise bei E-Motive, ist die gesamte Wertschöpfungskette eingebunden, vom Rohstofflieferanten über Komponentenhersteller, Systemlieferanten, Fahrzeughersteller und Energieversorger. E-Motive ist eine langfristig angelegte Netzwerkinitiative der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) zur Elektromobilität.

Eine Adresse für Elektromobilität

10. September 2009 klaus Keine Kommentare

logo_forum_em5Wie hier bereits angekündigt, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft gestern in Berlin das “Forum Elektromobilität ” eröffnet. Ziel des Forums ist es, die deutschen Akteure auf dem Gebiet der Elektromobilität zusammenzuführen, um gemeinsam die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte voranzutreiben, neue Geschäftsmodelle abzustimmen und über das Thema zu informieren. “Das Forum soll Akteure aus Politik, Wissenschaft und Industrie zusammenbringen, damit sie sich auf gemeinsame Strategien zur Elektromobilität einigen können”, sagte Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan bei der Eröffnungsfeier in Berlin. “Elektromobilität hat jetzt eine Adresse. Wir wollen mit dem Forum die Menschen für das Elektroauto gewinnen – mit Ausstellungen, Vorträgen und Öffentlichkeitsarbeit.” Leider garnierte sie ihre Ausführungen mit der wahlkämpferischen Aussage, dass in diesem Zusammenhang auch der Energiemix – konkret der Ausstieg aus der Atomenergie – neu zu überdenken sei. Gleichzeitig wies sie aber darauf hin, mit einer Ferienschule und einem Studentenwettbewerb jungen Leuten die Attraktivität des Betätigungsfeldes eMobility nahebringen zu wollen. Die erste Ferienschule Elektromobilität soll im Frühjahr 2010 stattfinden.

Die Ministerin eröffnete das Forum gemeinsam mit Prof. Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft und Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Alle drei betonten das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt dieses Vorhaben, an dem insgesamt 33 Institute der Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt sind, bis zum Jahr 2011 mit Mitteln in Höhe von insgesamt 44 Millionen Euro aus den Konjunkturpaketen I und II der Bundesregierung. Um sicherzustellen, dass das Know-how der Fraunhofer-Gesellschaft möglichst schnell der Industrie zugute kommt, hat das BMBF einen Industriebeirat mit namhaften Vertretern von Automobilherstellern, Zulieferern und Energieversorgern berufen. Die konstituierende Sitzung des Beirates fand ebenfalls am Mittwoch in Berlin statt.

“Lokal emissionsfreie Elektrofahrzeuge – ob mit Brennstoffzelle oder Batterie – bieten enormes Potenzial in Sachen Umweltschutz. Deshalb gilt es jetzt die richtigen Weichen zu stellen, um die Vorreiterrolle Deutschlands auf diesem Gebiet zu sichern”, sagte Daimler-Vorstand Weber, der selbst Mitglied im Industriebeirat ist. Mit dem Satzteil “Produkte, die wir hoffentlich bald haben”, entschlüpfte ihm allerdings später auch ein Hinweis auf die Misere der deutschen eMobility-Szene, zumindest was Mehrspurfahrzeuge angeht. Dieses Manko wurde auch von der kleinen begleitenden Ausstellung dokumentiert.

Es bleibt also noch viel zu tun – bei drängender Zeit. Diese vielfältigen Aufgaben soll auch der Ende August gegründete “Verein Forum Elektromobilität e.V. wahrnehmen, der allen Akteuren der Elektromobilität die Möglichkeit zur Kommunikation und zur Zusammenarbeit anbietet.
Infos und Beitrittsmöglichkeit zum Verein