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Artikel Tagged ‘Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität’

Ausstellung: Antrieb Zukunft

12. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Zu einer Reise durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft der elektrischen Mobilität lädt das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF ein. Von Dezember bis Ende März öffnet die Ausstellung „Antrieb Zukunft“ in Darmstadt-Kranichstein ihre Pforten. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihre Kompetenzen in allen Bereichen der Elektromobilität in der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität gebündelt. Über 270 Forscher aus 33 Fraunhofer-Instituten haben an Lösungen für das Gesamtsystem Elektromobilität – von der Energieerzeugung, ihrer Verteilung und Speicherung, Komponenten des elektrischen Antriebstrangs bis zu gesellschaftlichen Fragestellungen – gearbeitet. Umgesetzt wurden die Ergebnisse in dem Fraunhofer Electric Concept Car Frecc0 und der AutoTram®. „Diese umfassende wissenschaftliche Arbeit, ihre Ziele und Ergebnisse macht „Antrieb Zukunft“ im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar“, freut sich Professor Holger Hanselka, Institutsleiter Fraunhofer LBF und Koordinator der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität, über die Ausstellung in den Räumen des Instituts.

ROADSHOW “Forum E-Motion”

18. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Das Fraunhofer LBF beschäftigt sich intensiv mit Fragestellungen der Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit. Den gezielten Ausbau seiner Kompetenzen im Umfeld der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Elektrofahrzeugen treibt das Institut unter anderem im BMBF-Verbundprojekt “Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität” gezielt voran. Während der ROADSHOW “Forum E-Motion” am 19. Januar 2011 von 10.00 bis 14.00 Uhr in Darmstadt können sich die Teilnehmer direkt am Ort der Entwicklung einen Eindruck vom Fraunhofer LBF machen. Highlights bzw. Schwerpunkte werden beispielsweise die Betriebsfestigkeitsbewertung von Batterieintegrationslösungen, die, Erprobung von radintegrierten Traktionskonzepten und die Entwicklung einer magneto-rheologischen Kupplung für ein Versuchsfahrzeug sein.

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung beim Forum ElektroMobilität e.V. erforderlich. Weitere Infos und das Programm finden Sie hier.

Rohstoff Kupfer ausreichend für Ausbau der Elektromobilität vorhanden

5. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Kupfer spielt bei der Herstellung von Elektroautos eine große Rolle. Der Rohstoff wird für die Antriebsmotoren und ihre Verbindung mit dem Akkumulator benötigt. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert im Projekt „Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität (FSEM)“, ob die geologische Verfügbarkeit verschiedener Rohstoffe ausreicht, um den gewünschten Ausbau der Elektromobilität zu ermöglichen. Die Untersuchung von Kupfer zeigt, für diesen Rohstoff sind weltweit ausreichende geologische Vorkommen vorhanden. Die Analyse untersuchte den Verbrauch der geologischen Ressourcen von Kupfer bis 2050. Dabei wurden alle Kupferapplikationen einbezogen, wobei der Elektromobilität besondere Beachtung geschenkt wurde. „Unser Ergebnis ist, dass die Kupfernachfrage durch die Entwicklung der Elektromobilität nur wenig beeinflusst wird. Selbst wenn wir einen 85-prozentigen Marktanteil von Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen haben sollten, beansprucht dieser Sektor im Jahre 2050 nicht mehr als 21 Prozent der kompletten weltweiten Kupfernachfrage. Bei moderateren Wachstumsannahmen sogar nur 14 Prozent“, fasst Projektleiter Prof. Martin Wietschel die Ergebnisse zusammen. Die geologischen Vorräte an Kupfer sind ausreichend, um die Nachfrage in allen Anwendungsbereichen in den nächsten Jahrzehnten zu decken. Die geopolitischen Risiken sind hier im Vergleich zu anderen Rohstoffen gering, weil die Vorkommen auf viele Länder verteilt sind. „Die geologische Verfügbarkeit von Kupfer wird somit den Ausbau der Elektromobilität und die Entwicklung der Weltwirtschaft auf absehbare Zeit nicht im Weg stehen“, so Wietschel.

Die Studie „Kupfer für Zukunftstechnologien“ steht hier zum Download bereit.

Forum ElektroMobilität – Der KONGRESS

29. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Forum ElektroMobilität veranstaltet vom 16. bis 17. November 2010 den KONGRESS – eine Fachveranstaltung für Entscheider und Top-Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. In der begleitenden Ausstellung machen spannende Exponate die Elektromobilität begreif- und erfahrbar.

Forum ElektroMobilität – Der KONGRESS
16. – 17. November 2010
SpreePalais am Dom, Berlin

Ein Highlight wird das Verbundprojekt „Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität“ sein. Führende Experten der Fraunhofer-Institute präsentieren Ihre Kernkompetenzen, so z.B. in Form von konkreten Projekten wie dem Fraunhofer FrECC0 – einem Demonstrator-Fahrzeug, das die technologischen Möglichkeiten und Entwicklungspotenziale im Zielfeld Elektromobilität aufzeigt. Weitere wichtige Akteure aus Industrie und Forschung runden mit Exponaten und Vorträgen das „System Elektromobilität“ ganzheitlich ab.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Das Anmeldeformular und weiterführende Informationen zum KONGRESS finden Sie hier.

Lösungen für die Mobilität von morgen

23. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektro- und Hybridfahrzeuge werden die Städte erobern: Autos, Räder, Busse und Bahnen. Neue Konzepte sind gefragt für den Individual- und den öffentlichen Personennahverkehr. In dem Großprojekt »Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität« erarbeiten die Wissenschaftler Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Ein mögliches Zukunftsgefährt ist die AutoTram®. Sie ist so lang wie eine Straßenbahn und so wendig wie ein Bus und vereint die jeweiligen Vorteile der Fahrzeuge: Schienen und Oberleitungen sind nicht notwendig – die »BusBahn« rollt auf Gummireifen und folgt einfach weißen Linien auf der Straße. In dem Großprojekt »Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität« dient sie als Versuchsplattform. »Wir möchten funktionsfähige Lösungen anbieten und die Elektromobilität in Deutschland voranbringen. Mit unseren beiden Versuchsplattformen – der AutoTram® und einem Pkw – zeigen wir, dass die neuen Komponenten im Zusammenspiel funktionieren«, sagt Professor Holger Hanselka, Koordinator des Projekts. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF fördert dieses Vorhaben mit insgesamt 44 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen I und II für den Zeitraum von zwei Jahren. Das Projekt gliedert sich in vier Themenschwerpunkte auf: Fahrzeugkonzepte, Energieerzeugung, -verteilung und -umsetzung, Energiespeichertechnik sowie technische Systemintegration und gesellschaftspolitische Fragestellungen. Nach einem Jahr intensiver Forschungsarbeit liegen nun erste Ergebnisse vor.