Die Rheinbahn AG aus Düsseldorf hat laut Medienberichten zwei Elektrobusse vom Typ Urbino Electric in 12-Meter-Ausführung beim polnischen Hersteller Solaris bestellt. Die beiden Fahrzeuge sollen im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Ausgestattet werden sie mit einem 160 kW / 218 PS starken Elektromotor und mit Batterien mit einer Leistung von 210 Kilowattstunden. Die Batterieladung erfolgt durch einen Plug-in-Anschluss. Zusätzlich wurde der Bus so konzipiert, dass das von Solaris-Ingenieuren entwickelte, automatische Ladesystem auf das Dach installiert werden kann. Das System ähnelt den bei Oberleitungsbussen genutzten Stromabnehmern. Die Flotte der Rheinbahn AG umfasst bereits 78 Fahrzeuge des polnischen Busherstellers, darunter sieben Hybridbusse in 18-Meter-Ausführung. Bitte nachmachen..!
Der Fuhrpark des Hessischen Landtags wird zukünftig durch ein Elektroauto verstärkt. Das Fahrzeug, ein smart fortwo electric drive, wurde am 25. April 2013 offiziell in Betrieb genommen. Der Präsident des Hessischen Landtags, Norbert Kartmann, begrüßt die Anschaffung. „Die Förderung der Elektromobilität hat nicht nur eine energiepolitische Bedeutung, sondern gewinnt für die Mobilität der Zukunft auch immer mehr an gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Nicht zuletzt wollen wir als Hessischer Landtag auch einen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstosses leisten und klimaschonende Mobilität unterstützen“, betonte der Landtagspräsident. Eine Stromtankstelle, die von den Abgeordneten und Mitarbeitern des Hessischen Landtags genutzt werden kann, befindet sich bereits seit vergangenem Jahr in der Tiefgarage des Landtags.
FedEx Express gab jetzt bekannt, seine Fahrzeugflotte in Hongkong mit 10 Elektrofahrzeugen zu verstärken. Die 10 Elektrofahrzeuge sollen noch im Frühjahr 2013 eingesetzt werden. Mehr als 650 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben rollen bereits in der weltweiten Fahrzeugflotte der Firma, um die Energieeffizienz der gesamten Flotte bis 2020 um 30 Prozent zu steigern.
“Dies ist ein Meilenstein für FedEx in Asien. Der Einsatz der neuen Null-Emissions-eFahrzeuge zeigt, das Engagement für Innovation, bei gleichzeitiger Reduzierung unserer Auswirkungen auf die Umwelt. Wir sind stolz, als immer nachhaltigerer Betrieb auf Effizienz und reduzierte Emissionen zu bauen! Diese elektrischen Lkw tragen nicht nur zu einer Verbesserung der Effizienz im Fuhrpark in Asien bei, sondern auch zu einer Förderung der Entwicklung von elektrischen Lkw”, sagte David L. Cunningham Jr., Präsident von FedEx Asia Pacific . Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Frage, wie der Betrieb von Elektromobilen in der Praxis wirtschaftlich umgesetzt werden kann, lässt momentan noch viele Flottenbetreiber zögern, diese in ihren Fuhrpark aufzunehmen bzw. sie zu nutzen. Im Projekt Get-E-Ready sollen bis 2015 mindestens 750 Elektro- und Hybridfahrzeuge in Fahrzeugflotten in den Regionen Stuttgart und Karlsruhe zum Einsatz kommen. Die Identifikation von Erfolgsfaktoren für einen wirtschaftlichen Betrieb von Elektrofahrzeugflotten steht dabei im Mittelpunkt. Get-E-Ready ist Teil des Schaufensters Elektromobilität Baden-Württemberg. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist an dem Projekt beteiligt, das von der Bosch Software Innovations GmbH koordiniert wird. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert das Projekt mit einem Volumen von 4,7 Millionen Euro. Weitere Projektpartner sind das BEM-Mitgliedsunternehmen Athlon Car Lease Germany GmbH Co. KG, die Heldele GmbH Elektro-Kommunikations-Technik und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).
Get-E-Ready wendet sich an gewerbliche, öffentliche und nicht-kommerzielle Flottenbetreiber mit mindestens zehn Fahrzeugen. Dabei sollen einzelne Fahrzeuge durch Elektromobile dort ersetzt werden, wo sie wirtschaftlich einsetzbar sind: Auf kurzen Fahrten in einer definierten Region sowie bei hohen Nutzungsgraden. In Abstimmung mit den Teilnehmern des Projekts errichten die Kooperationspartner von Get-E-Ready für die Elektrofahrzeuge eine breit angelegte Ladeinfrastruktur.
Mehr Informationen zu den verschiedenen Projekten im Schaufenster Baden-Württemberg finden Sie auch in der nächsten Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT, die am 05. April erscheint. Sie gehören noch nicht zu den Abonnenten? Das können Sie hier ändern.
Die Poststelle der DEKRA Hauptverwaltung in Stuttgart-Vaihingen ist ab sofort elektrisch mobil. Ein Elektrofahrzeug vom Typ Fiat Fiorino, das zuletzt im Rahmen eines Forschungsprojekts an der DEKRA Niederlassung in Essen im Einsatz war, wurde jetzt in Stuttgart in Dienst gestellt. Damit transportieren die Mitarbeiter der Poststelle Briefe und Pakete zwischen Hauptverwaltung und Postfiliale. Die rund vier Kilometer lange Strecke im Stadtverkehr, die die Mitarbeiter der DEKRA Poststelle täglich mehrmals zurücklegen, nutzt optimal die Vorteile des elektrischen Fahrens: „Der Elektromotor braucht nicht warmzulaufen, sondern bietet von Anfang an die volle Antriebskraft“, sagt Andreas Richter aus dem DEKRA Competence Center Elektromobilität. „Und das Thema Reichweite spielt für die Zwecke der Poststelle praktisch keine Rolle.“ An die Ladestation, die für den Elektro-Kastenwagen eingerichtet wurde, muss das Fahrzeug wohl nur einmal pro Woche.
Bisher waren sie mit einem Dieselfahrzeug unterwegs, das auf der kurzen Strecke zur Postfiliale nach Stuttgart-Möhringen einen relativ hohen Kraftstoffverbrauch hatte. Verglichen damit ist das Elektrofahrzeug wesentlich kostengünstiger. Das BEM-Mitgliedsunternehmen verspricht sich darüber hinaus aber noch weitere Vorteile: „Der Einsatz des Elektrofahrzeugs im Unternehmensalltag sorgt zusammen mit vielen anderen Bausteinen auch dafür, dass wir kontinuierlich Praxiserfahrungen in Sachen Elektromobilität sammelt“, so Andreas Richter. „Diese Erfahrungen bringen wir neben unseren verschiedenen Forschungsaktivitäten in die Weiterentwicklung der Elektromobilität ein.“
Wenn Mitarbeiter der Deutschen Bahn das Auto nutzen, sind sie künftig auf ihren Dienstreisen elektrisch und damit völlig emissionsfrei unterwegs. Das BEM-Mitgliedsunternehmen Opel übergab jetzt zehn Exemplare des Ampera an Regionalleiter der DB Fuhrpark. Diese werden den mit Erneuerbaren Energien betriebenen Ampera fortan als Dienstfahrzeug für Kundentermine nutzen.
Der Opel Ampera ist die bis dato meistverkaufte Elektrolimousine in Deutschland und Europa. Ein Lithium-Ionen-Akku mit 16 kWh Kapazität versorgt den 111 kW/150 PS starken Elektromotor mit Energie. Je nach Fahrstil und Einsatzbedingungen können im Durchschnitt 40 bis 80 Kilometer im reinen Batteriebetrieb emissionsfrei zurückgelegt werden. Sobald der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht, schaltet sich der 1,4-Liter-Benzinmotor mit 63 kW/86 PS automatisch ein und treibt einen Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an. Mit dieser Reichweitenverlängerung ist eine Fahrtstrecke von mehr als 500 Kilometern möglich, ohne dass ein längerer Halt zum Aufladen der Batterie nötig ist.
Das BEM-Mitgliedsunternehmen DEKRA geht neue Wege bei der Mobilität seiner Mitarbeiter: Am Stuttgarter Flughafen hat die international tätige Sachverständigenorganisation jetzt ein Elektrofahrzeug stationiert. Den Citroën C-Zero aus der Kooperation mit der DB Fuhrpark GmbH können Mitarbeiter nutzen, die aus einer der 77 deutschen Niederlassungen oder von internationalen Standorten zu Terminen in der DEKRA Hauptverwaltung in Stuttgart-Vaihingen anreisen. Das Elektrofahrzeug hat seinen festen Platz an einer neu eingerichteten Ladesäule am Parkplatz P5, direkt am Übergang zum Terminal 1.
„Die Flughafen Stuttgart GmbH unterstützt die Initiative e-mobility Baden-Württemberg. Wir betreiben seit 2010 selbst Elektrofahrzeuge und wollen die Elektromobilität am Standort auch bei Kunden und Besuchern fördern. Den Pionieren der Elektromobilität wollen wir auch am Flughafen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen“, sagte Walter Schoefer, Geschäftsführer des Flughafen Stuttgart.
„Für unsere Mitarbeiter, die mit dem Flugzeug nach Stuttgart kommen, ist das Elektrofahrzeug die ideale Möglichkeit, zwischen dem Flughafen und unserer Hauptverwaltung zu pendeln“, sagte Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands der DEKRA SE und verantwortlich für die Business Unit Automotive, heute bei der offiziellen Einweihung der neuen Ladestation. „Und indem wir die Fahrzeuge unter ganz alltäglichen Praxisbedingungen nutzen, tragen wir – wie an vielen anderen Stellen – dazu bei, dass die Elektromobilität ständig weiter entwickelt wird. Denn nur so kann sie sich langfristig durchsetzen.“
Die Mobilitätsanforderungen der Mitarbeiter steigen stetig – Mobilität sollte zuverlässig, allumfassend und möglichst flexibel gestaltet sein. Doch wie können Flottenbetreiber in Kommunen und Firmen diese Herausforderung bewältigen? Welche Optimierungspotenziale versprechen neue Mobilitätsformen wie Carsharing und Elektromobilität?
Mit einem Symposium zum Thema Mobilitätsoptimierung am 16. Januar 2013 bietet das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Fuhrparkbetreibern und Führungskräften Antworten auf diese Fragen. Die Veranstaltung beleuchtet zum einen neue Möglichkeiten für ein effizientes Flottenmanagement, zum anderen geben die Referenten einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung. Auf dem Programm stehen außerdem neue Softwarelösungen für das Flottenmanagement und intermodale Verkehrsplanung. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, neue Wege sowie Zukunftsszenarien betrieblicher Mobilität zu diskutieren.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Gemeinsam mit den Kommunalen Servicebetrieben der Stadt Tübingen untersuchen das Fraunhofer IAO und das IAT der Universität Stuttgart im Projekt »Elektromobilisiert.de« die Integration von Elektrofahrzeugen in die dort bestehende Fuhrparkflotte. In einem sechsmonatigen Flottenversuch, der von September 2012 bis Februar 2013 läuft, sollen die Potenziale für eine verstärkte Umrüstung der Fahrzeugflotte auf elektrische Antriebe erforscht werden. Gemeinsames Ziel ist es, durch die Analyse der Fuhrparknutzung, Auslastung und der jeweiligen Einsätze unter Berücksichtigung der Reichweiten der eFahrzeuge, der Ladezeiten sowie der Kosten für die Beschaffung und den Betrieb mittels einer eigens hierfür entwickelten Software verschiedene Elektrifizierungsszenarien zu ermitteln.
Auch ein dreimonatiger praktischer Feldversuch ist Teil dieses Projekts. Den Kommunalen Servicebetrieben werden sechs Elektro-Pkw sowie ein Elektro-Zweirad zur Verfügung gestellt. Zum Einsatz kommen drei Renault Twizy, ein Mitsubishi iMiEV, zwei leichte Nutzfahrzeuge sowie ein Elmoto. Unter der Marke »Elektromobilisiert.de« bietet das Fraunhofer IAO zusammen mit dem IAT der Universität Stuttgart diese Forschungsleistung auch anderen Behörden, Kommunen und Unternehmen an. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Pflegedienste sind mit rund 80.000 Fahrzeugen auf deutschen Straßen unterwegs – meist mit kleinen Autos, auf kurzen Strecken und mit langen Standzeiten. „Die häusliche Pflege ist daher ein idealer Markt für den Einstieg in die Elektromobilität“, zeigt sich Thomas Arabin überzeugt. Er verantwortet als Leiter des Bereichs Eigenveranstaltungen beim Messe und Congress Centrum Halle Münsterland die econfleet, die am 17. und 18. Oktober 2012 zum zweiten Mal in Münster stattfindet.
Die Konferenz und Messe für nachhaltiges Fuhrparkmanagement spricht diesmal gezielt die Betreiber von Kleinwagenflotten an. Pizzataxis könnten in wenigen Jahren ebenso elektrisch angetrieben fahren wie Kurierdienste. Wie eine solche Vision Wirklichkeit wird, zeigen Fachleute am zweiten Tag der econfleet. Dieser wird eröffnet von Dr. Martin Held von der Evangelischen Akademie Tutzing. Er zeigt Wege auf für „die Zeit nach dem Peak Oil“.
Ganz praxisnah wird anschließend die „Elektromobilität bei urbanen Kleinwagenflotten“ beleuchtet. Pflege- und Lieferdienste werden dabei ihre Anforderungen an die Mobilität deutlich formulieren, Experten aus der Automobilbranche stehen Rede und Antwort. Sie informieren über die Leistungsfähigkeit moderner Elektromobile und rechnen vor, wie sich die Anschaffung und der Unterhalt eines Stromers amortisieren. Ein Höhepunkt der econfleet ist die Verleihung des Green Fleet Awards am 17. Oktober ab 19 Uhr. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.