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Artikel Tagged ‘German E Cars GmbH’

Zulassung des ersten Stromos

8. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Stromos_Tankstutzen Ende Mai 2010 wurde das German E Cars Modell Stromos von der DEKRA Prüfstelle vollumfänglich abgenommen. Damit wurde dem Fahrzeug uneingeschränkte Straßentauglichkeit und -zulassung bescheinigt und gleich darauf mit einem „schwarzen“ Nummernschild bestätigt. „Wir können jetzt in Produktion gehen!“ so der Geschäftsführer Dirk Fräger. Damit bestätigt er seine Ankündigung mit der Herstellung der eigenen Elektroautos in Serie zu gehen, die er im letzten Jahr auf der IAA 2009 in Frankfurt getätigt hat. Ein großartiger Erfolg, der fristgerecht umgesetzt wurde. „Der Verkauf kann starten und wir haben unseren engen Zeitplan eingehalten.“ Im 2. Quartal 2010 startet jetzt die Serienproduktion des Elektroautos Stromos in der German E Cars Manufaktur in Grebenstein (Nordhessen). Leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus liefern Strom für eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern pro Batterieladung. Der Ladevorgang kann an einer gewöhnlichen Steckdose erfolgen und dauert etwa 6 Stunden. Damit ist der Stromos das ideale Kurzstreckenfahrzeug. Auch in Punkto Design, Komfort und Sicherheit ist er den Anforderungen und Vorstellungen der europäischen Nutzer gewachsen. Er bietet vier Sitzplätze und dank der eleganten Unterbringung der Batteriepacks unter der Karosserie ein alltagstaugliches Stauraumangebot im Kofferraum. Mit dem Stromos startet German E Cars die Produktion einer Serie von reinen Elektrofahrzeugen: neben dem alltagstauglichen Viertürer wird demnächst ein Transportfahrzeug die Palette erweitern, weitere Fahrzeugmodelle sind in Planung.

BEM vertritt Mitgliederinteressen auf Elektromobilitätsgipfel

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) fordert die schnelle Integration von Elektromobilität im Alltag der Menschen. „Elektromobilität muss jetzt praxisnah auf den deutschen Straßen umgesetzt werden. Wir fordern deshalb ein 100.000 Elektroauto-Programm, wie bereits von McKinsey vorgeschlagen, das in wenigen Jahren umgesetzt werden muss“, betont BEM-Präsident Kurt Sigl. Auf dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai wird Kurt Sigl die Positionen des Bundesverbands und seiner Mitglieder im Kanzleramt vertreten. Der BEM will die „Nationale Plattform Elektromobilität“ aktiv und tatkräftig unterstützen, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative in Deutschland zu etablieren und sie weiterhin auf die öffentliche Tagesordnung setzen.

Der BEM fordert innovative, branchenübergreifende Kooperationskonzepte zwischen Energieversorgern, Herstellern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern und Forschungseinrichtungen, um die notwendigen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. „Damit wir Elektroautos erfolgreich in Serienproduktion auf die Straßen bringen können, brauchen wir eine Cluster-Bildung von Netzwerkpartnern und eine Zusammenführung von OEM´s, EVU´s und First Tiers mit mittelständischen Unternehmen.“ erklärt der Geschäftsführer der German E Cars GmbH Dirk Fräger.

Außerdem müssen seitens der „Nationalen Plattform Elektromobilität“ sowohl rechtliche als auch technische Standardisierungen und Qualitätssicherungs maßnahmen durchgesetzt werden, um insbesondere für den Mittelstand die nötige Planungssicherheit zu schaffen. Der BEM setzt sich für stabile Rahmenbedingungen in Form von konkreten Gesetzgebungen und Maßnahmen ein. So könnten beispielsweise die bürokratischen Hürden beim Fahrzeugprototypenbau entschärft werden, um dadurch Entwicklungs- und Produktionspotenziale in Deutschland besser zu nutzen.

Im Austausch mit den BEM-Mitgliedern wurde außerdem deutlich, dass sowohl Konzepte für eine grundlegende Finanzsicherheit als auch geeignete Verkaufsmodelle nötig sind, um die Serienproduktion von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen. Dies kann durch innovative Leasingmodelle mit integrierter Steuerbefreiung oder staatliche Anreizprogramme für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen geschehen. Daneben müssen auch nicht-monetäre Anreize, wie die Nutzung der Busspur oder das Gratisparken im Innenstadtbereich, für Elektrofahrzeug-Halter angedacht werden.

„Wir erhoffen uns einen branchenübergreifenden Diskussionsaustausch, der konkrete Ergebnisse liefert, um Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren“, betont Kurt Sigl im Vorfeld des Elektromobilitätsgipfels.

Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die Forderung nach gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept und die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität. Als Sprachrohr der gesamten Branche setzt der BEM sich aktiv für die Erfahrbarkeit von Elektrofahrzeugen ein und integriert die Faszination für Elektromobilität im Alltag der Menschen.

Benni – erstes Elektro-Serienauto aus Deutschland

10. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Benni 2

Der Benni verbirgt sein innovatives, elektrisches Antriebskonzept nicht. Er zeigt es selbstbewusst. Von der glattflächigen Frontpartie, die keine Lufteinlässe benötigt bis zur harmonischen Heckschürze, brauchen Sie auf nichts zu verzichten. Mal abgesehen von einem Auspuffrohr.
Auch gut:

• Der Raum des nicht mehr benötigten Kraftstofftanks wird intelligent genutzt, indem er einen
Großteil der Batterie-Packs aufnimmt – für einen großzügigen Gepäckraum.
• Elektrischer Antrieb sowie Nebenaggregate sind platzsparend in den Motorraum integriert.
• Der FRÄGER-E-Powertrain bietet die Rückgewinnung der Energie beim Bremsen. Sie wird in
der Batterie gespeichert und steht dem Elektromotor wieder zur Verfügung.
• Beruhigend zu wissen: das Fahrzeug erfüllt sämtliche Sicherheits-Anforderungen des Euro-
NCAP-Crashtests.
• Eingebaute Zuverlässigkeit – im Fahrzeugkonzept sind innovative Technologien, z.B.
Lithium-Ionen-Batterien, berücksichtigt. Auch hinsichtlich Wartung und Reparaturfähigkeit
zeigt sich Benni zeitgemäß.
• Genügend Reichweite für den Alltagsgebrauch. Im Elektromobilitätsprogramm ist auch die
Nutzung von Ladestationen bereits inbegriffen.

Der 80 PS starke Benni bringt es auf ein Tempo von 120 km/h und kann mit einer Batterieladung je nach Fahrweise bis zu 120 Kilometer weit fahren. Er kann an jeder Steckdose geladen werden. Der Ladevorgang dauert bis zu acht Stunden. Auf 100 Kilometer verbraucht das Auto Strom im Wert von zwei bis 2,40 Euro. Der Benni kostet einschließlich Mehrwertsteuer knapp 38 000 Euro.

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