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Artikel Tagged ‘GM’

Neuer Range Extender von GM

17. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

“Der Chevrolet Volt ist recht erfolgreich, aber für US-Verhältnisse sehr teuer. 2016 soll deshalb laut Medienberichten ein Low-Budget-Stromer erscheinen, der 320 Kilometer weit kommt – deutlich weiter und günstiger als der BMW i3. Als Opel könnte der Wagen auch nach Europa kommen.” Das berichteten die Kollegen von Focus Online gestern. Den vollständigen Artikel dazu finden Sie hier. Viel Spaß beim Lesen..!

GM will den Volt günstiger anbieten

14. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Die nächste Generation des Chevrolet Volt, das Schwestermodell des Opel Ampera, soll deutlich preiswerter und leichter werden, erklärte GM-Vorstandschef Dan Akerson jetzt bei einer Veranstaltung des amerikanischen Wirtschaftsmagazins „Fortune“ im kalifornischen Laguna Niguel. „Wir glauben, dass wir ohne Abstriche an der Ausstattung den Preis um 7.000 bis 10.000 Dollar (5.340 bis 7.600 Euro) verringern können.“ Bisher hatte Akerson immer davon gesprochen, die Produktionskosten um bis zu 10.000 Dollar zu senken. Offensichtlich hat sich GM entschlossen, diesen Vorteil an die Kunden weiterzugeben, um dem bisher verfehlten Absatzziel von 45.000 Exemplaren pro Jahr näher zu kommen.

GM und LG wollen Elektrofahrzeuge entwickeln

29. August 2011 Juliane Keine Kommentare

General Motors (GM) und LG wollen künftig bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb zusammenarbeiten. Beide Unternehmen intensivieren damit ihre Kooperation, wie der US-amerikanische Automobilhersteller mitteilt. Begonnen hatte die Zusammenarbeit mit LG als Batteriezellenlieferant für den Chevrolet Volt und den Opel Ampera. Künftig sollen Teams aus GM- und LG-Ingenieuren gemeinsam an der Entwicklung von Kernkomponenten, Fahrzeugstrukturen und -architekturen arbeiten. Die Kooperation soll es GM ermöglichen, mit dem Knowhow von LG bei Batterien und anderen Technologien die Typenvielfalt sowie die Produktionskapazitäten von Elektrofahrzeugen zu erweitern. LG wiederum baue durch das Übereinkommen sein Angebotsportfolio für den Automobilbau weiter aus.

GM plant weitere eAutos

12. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

Auf der Autoshow in Detroit erklärte General Motors, dass sie nach dem Erfolg des Chevrolet Volt weitere Elektroautos auf den Markt bringen wollen. Sie planen, die Technologie auch in anderen Modellen einzusetzen. Um welche Autos es sich jedoch handeln soll, wurde noch nicht publik. Der Chevrolet Volt wurde aktuell von den nordamerikanischen Autojournalisten zum Auto des Jahres gekürt. Die Produktion von 10.000 Stück des ersten Jahres sei bereits ausverkauft und man denke über eine Aufstockung der Produktion auf 60.000 oder 100.000 Stück nach.

GM und SAIC präsentieren Elektrofahrzeuge der Zukunft

26. März 2010 Juliane Keine Kommentare

xiao In Shanghai haben General Motors und die Shanghai Automotive Industry Group (SAIC) drei Elektrofahrzeugmodelle vorgestellt. Konzipiert wurden die drei kompakten Zweisitzer ausschließlich für die Stadt. Sie wiegen jeweils rund 500 Kilogramm und sind 1,5 Meter kurz. Die drei Modelle – Ciao, Mao und Xiao – unterscheiden sich jedoch in Form und Eigenschaft. Sie werden von elektrischen Radnabenmotoren angetrieben, die nicht nur beschleunigen, sondern auch die Bremsfunktion übernehmen. Eine Ladung der Lithium-Ionen-Batterie reicht für etwa 40 Kilometer. Laut GM können die Elektrofahrzeuge sowohl autonom als auch manuell gefahren werden. Möglich sei das durch die Kombination von GPS, der Car-to-Car-Kommunikation und des Abstandsmessungssystems. Ist das Fahrzeug autonom unterwegs, wählt es mit Hilfe von Echtheit-Verkehrsinformationen eigenständig die schnellste Route. Unter Zuhilfenahme von beispielsweise Kamerasystemen und Sensoren kann das Fahrzeug erkenn, was um es herum passiert und damit schnell auf Hindernisse oder Veränderungen der Fahrbedingungen reagieren. Die drei vorgestellten Konzepte basieren alle auf dem EN-V-Konzept (Electric Networked Vehicles). Die drei Modelle werden von Mai bis Oktober bei der Weltausstellung in Shanghai zu sehen sein.

GM lässt Opel-Deal platzen

4. November 2009 klaus Keine Kommentare

“WIR sind die Opel-Gang” sangen ja schon die Toten Hosen: Der US-Autobauer General Motors will sich nun doch nicht von seiner deutschen Tochter Opel trennen. Nach Informationen u.a. der dpa hat GM den geplanten Verkauf an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna abgeblasen. Gestern Abend wurde dazu mitgeteilt, der GM-Verwaltungsrat in Detroit habe entschieden, das Europa-Geschäft rund um Opel nun selbst zu sanieren. Dazu wolle man u.a. der deutschen Regierung einen Plan vorlegen. Die Kosten der erforderlichen Restrukturierungen setzte GM-Chef Fritz Henderson mit ca. drei Milliarden Euro an. Magna hatte Staatshilfen von rund 4,5 Milliarden Euro als erforderlich angemeldet. Die Entscheidung stößt auf Kritik und Bedauern in Regierungskreisen, bei Experten sowie vor allem Belegschaft und Gesamtbetriebsrat.

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm erklärte, die Bundesregierung erwarte nun, dass GM die von Bund und Ländern bereits geleistete Brückenfinanzierung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro fristgerecht zurückzahle. Im September hatte das GM-Gremium noch den Verkauf von 55 Prozent der Opel-Anteile an den Autozulieferer Magna und dessen Partner Sberbank empfohlen. Die EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet und GM aufgefordert, die Entscheidung zu überdenken. Brancheninsider sind skeptisch, ob GM die Opel-Sanierung finanziell stemmen kann. Beispielsweise nach Ansicht von Auto-Experte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer fährt GM “mit höchst möglichem Risiko”. Für Opel seien die Entwicklungsmöglichkeiten bei seiner alten Mutter um ein vielfaches schlechter. Dies wird natürlich gerade auch Opels vielversprechende Ansätze zur Elektromobilität (Ampera) gefährden.

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Fisker kauft GM-Werk

29. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Fisker erwirbt für ca. 18 Mio. US-Dollar das ehemalige Wilmington Montagewerk von GM in Delaware. Dort soll ab 2012 die Limousine Nina vom Band laufen. Vor der Übernahme seitens der Motors Liquidation Co. wurden in Wilmington Chevrolets, Saturn-Modelle sowie Opel Roadster gefertigt. Fisker plant die Investition weiterer 175 Mio. Dollar für den Umbau der Fabrikanlage. Die volle Produktionskapazität wird mit ca. 100.000 Fahrzeugen pro Jahr angegeben.

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Elektroriese China

25. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

chinaExperten gehen davon aus, dass chinesische Hersteller auch im sich entfaltenden Markt für Elektroautos eine bewährte Strategie verfolgen: Erst wird die Marktführung im eigenen Land angestrebt, dies auf weitere asiatische Wachstumsmärkte übertragen, gefolgt vom Mittleren Osten sowie Afrika (diese Vorgehensweise erklärt auch die relative IAA-Zurückhaltung noch in diesem Jahr), bis schließlich der US- und europäische Markt angegangen wird. Gezielt wird dabei meist zunächst auf das unterste Preissegment, später auch die Mittelklasse. Einige Fachleute glauben, dass China spätestens im Jahr 2015 die USA als größten Automobilmarkt weltweit ablösen werden.

Die Zentralregierung in Peking hat bereits 2006 angekündigt, dass durch Zusammenschlüsse, Übernahmen und höhere Produktionszahlen eine Gruppe heimischer Autoproduzenten mit Staatshilfe zu globalen Herstellern aufgebaut werden sollen. Dabei handelt es sich unter anderem um die Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC), die unter anderem mit Volkswagen und General Motors (GM) kooperiert, und um FAW, deren Partner ebenfalls der VW-Konzern ist. Daneben sollen die beiden Hersteller Dongfeng und Changan zügig zu großen Konzernen aufgebaut werden. Insgesamt gibt es in China derzeit mehr als 80 Produzenten unterschiedlichster Größen. Die Regierung strebt die Schrumpfung und Konzentration auf rund zehn um so stärere Automobilbauer an.

In einem nächsten Schritt stehen internationale Einkäufe an, um an Entwicklungs-Know-how und Vertriebsnetze zu gelangen. Beispiele sind etwa die Übernahme von Hummer seitens Sichuan Tengzhong oder das Werben der Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) um Delphi und Opel oder Geelys Bemühungen um die Ford-Tochter Volvo.

Zentral in der chinesischen Automobilstrategie steht die Elektromobilität. Peking fördert die Entwicklung konkurrenzfähiger Elektroautos mit umgerechnet 1,1 Milliarden Euro. Bereits bis 2011 sollen Produktionskapazitäten von mindestens 500.000 Elektroautos aufgebaut werden. Jeder chinesische Produzent ist gehalten, mindestens ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb ins Portfolio aufzunehmen.

Auf Konsumentenseite wird der Kauf von Elektrofahrzeugen staatlicherseits mit bis zu 6.500 Euro für batterieelektrische PKF gefördert. Die Förderung von E-Taxis liegt auf ähnlicher Höhe, Busse können mit über 50.000 Euro subventioniert werden. Dies führt zu Endpreisen chinesischer Elektroautos, die deutsche Verbraucher als attraktives Kaufkriterium bezeichnet haben.

Prominentester Vertreter der Carmaker aus dem Reich der Mitte ist Build Your Dreams (BYD) – gleichzeitig zweitgrößter Batterieproduzent der Welt, das einen Weltmarktanteil von 30 Prozent bei Lithium-Ionen-Akkus hält. Erst seit 2003 werden hier auch Fahrzeuge gefertigt. Doch Kooperationen mit beispielsweise Bergé Automoción oder Volkswagen führen dazu, dass bereits 2010 in den USA marktfähige Fahrzeuge angeboten werden sollen. Da passt es ins Bild, dass der BYD-CEO Wang Chuanfu mit einem geschätzten Vermögen von 3,4 Mrd. Euro die (schnell wachsende) Liste der reichsten Chinesen anführt. Das Gesamtwachstum der chinesischen Wirtschaft für 2009 schätzen Wirtschaftsexperten auf rund acht Prozent.

Yes we can: Elektro-Hummer

22. September 2009 klaus Keine Kommentare

hummerArnold Schwarzenegger, Ex-Schauspieler und derzeitiger Gouverneur bzw. Insolvenzverwalter des US-Bundesstaaates Kalifornien hatte es vorgemacht, dass man sogar einen Hummer auf Wasserstoffantrieb und -betankung umstellen kann. Die Ingenieure von Raser Technologies hingegen wollten General Motors Hummer H3 rein elektrisch summen lassen. Gemeinsam mit Experten von FEV haben sie einen zu diesem schweren Militärfahrzeug passenden Antriebsstrang entwickelt. Raser steuerte das Grunddesign bei, von FEV stammte die technische Umsetzung. Das resultierende “PHEV Drive System” ist ein Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang-Konzept, welches einen H3 oder einen Light Truck ungerechnet 65 km lang rein elektrisch antreiben kann und dank Range-Extender über eine Gesamtreichweite von rund 580 km verfügt. Dazu verfügt PHEV über einen 200 kW starken Wechselstrommotor vom Typ P200 mit einem maximalen Drehmoment von 450 Nm sowie Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation).
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Milliardenthema Ladestationen u. Stecker

21. September 2009 klaus Keine Kommentare

normsteckerBereits ab Dezember soll es für die Fahrer von Elektroautofahrzeugen erste Ladestationen für die eigene Garage oder Carport zu kaufen geben. Eine “für Europa genormte” Initiative dazu stellte jetzt RWE vor. Vorteil gegenüber dem Laden per normaler Schuko-Dose ist die deutlich kürzere Ladezeit. Weil die Haushaltssteckdose nur 3,7 kW zulässt, würde ein Kleinwagen die ganze Nacht brauchen, um Energie für die nächsten 100 Kilometer zu ziehen. Mit den neuen Ladestationen soll es bis zu fünfmal schneller gehen. Öffentliche Ladestationen könnten mit 40 kW nochmal fixer laden. Eine Batterie mit 20 kWh Kapazität wäre dort in weniger als einer Stunde voll.

RWE und Daimler haben eine Allianz von immerhin über 20 europäischen Stromversorger und Herstellern auf einen einheitlichen Stecker eingeschworen. Mitte kommenden Jahres sollen Stecker und Buchse normiert werden. Europäische Elektroautos und Plug-In-Hybride könnten dann also künftig je zwei Stecker an Bord haben – einen für Schnelllade-Systeme und einen für die Standarddose. Ladestationen für daheim werden in den USA mit rund 1.300 Euro pro Einheit gefördert. Für Deutschland nennt die RWE, die ab Dezember für Privatpersonen Ladestationen zum Kauf oder zum Leasen anbieten wird, noch keine Summen. Dazu sagte Carolin Reichert, Leiterin des Geschäftsbereichs E-Mobility bei RWE: “Zurzeit gehen wir stark in Vorleistung, um dem Endkunden zu zeigen, dass Elektromobilität schon heute funktioniert und um nicht dem Henne-Ei-Problem zu erliegen.” Für schnelles Wachstum hofft sie aber doch auf staatliche Förderung. Die Investitionen für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in Deutschland schätzt RWE auf rund drei Milliarden Euro. Als besonders wichtiger europäischer Hersteller in diesem Bereich gilt der Steckerhersteller Mennekesaus dem westfälischen Kirchhundem.

sae-steckerEs ist nicht bekannt, inwieweit sich die europäischen Normierungsbestrebungen mit denen in Nordamerika vertragen. Die Society of Automotive Engineers (SAE) hat die Standardisierung eines Ladesystems für Elektrofahrzeuge bereits abgeschlossen. Die Spezifikationen von Steckverbinder und Fahrzeugbuchse sollen in Kürze veröffentlicht werden. Der Standard “J1772” wurde vom SAE Hybrid Standards Committee in Zusammenarbeit mit dem Japanese Automotive Research Institute entwickelt. Beteiligt sind hier die Hersteller GM, Chrysler, Ford, Toyota, Honda, Nissan und Tesla.