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Artikel Tagged ‘Hessen’

eMobilität fürs Frankfurter Handwerk

16. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat ein Programm zum Einsatz von Elektrofahrzeugen in Handwerksbetrieben vorgestellt. Mit dem Programm werden Handwerksbetriebe unterstützt, die mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen einen Beitrag zur nachhaltigen urbanen Mobilität leisten wollen. Die Elektromobilität bietet insbesondere bei der Nutzung im städtischen Kontext klare Vorteile durch das deutlich geringere Emissionsverhalten. Da die Fahrzeuge überwiegend im Kurzstreckenverkehr eingesetzt werden, sind sie gerade für regionale Handwerksbetriebe besonders attraktiv und liefern Voraussetzungen für eine effiziente und sinnvolle Nutzung der Elektromobilität.

„Elektromobilität sichert dauerhaft Mobilität bei knapper werdenden Ressourcen und entlastet gleichzeitig die Menschen von Lärm und Abgasen“, so Wintermeyer. Vor diesem Hintergrund fördere die Landesregierung das Projekt, das im erheblichen Maße dazu beitrage, Elektromobilität für die Menschen sichtbar zu machen und ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis zu stellen. Insgesamt sollen durch das Projekt bis zu 200 Elektrofahrzeuge in den Städten Frankfurt am Main und Wiesbaden zum Einsatz kommen. „Nach den ersten erfolgreichen Pilotprojekten der letzten Jahre in Frankfurt am Main ist es nun an der Zeit, größere eFlotten auf die Straßen zu bringen. Die Handwerksbetriebe eignen sich mit ihrem Mobilitätsverhalten und ihrer Innnovationskraft hervorragend dazu, um hier als Pioniere unterwegs zu sein“, führte der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Stadtrat Markus Frank aus. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Pendler aufgepasst: Eine Woche im Elektroauto

13. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Wer ein Elektroauto für seinen täglichen Weg zur Arbeit ausprobieren möchte, erhält unter dem Motto „TÄGLICH ZUR ARBEIT. AUF DIE TANKFÜLLUNG KOMMT ES ZUKÜNFTIG AN” die Gelegenheit dazu. Eine Arbeitswoche lang steht den Teilnehmern je ein Probefahrzeug kostenlos zur Verfügung. Ab sofort können sich Interessenten im Rahmen der Kampagne „EPENDLER. ELEKTROMOBIL UNTERWEGS” unter www.ependler-hessen.de für ein eAuto aus der markenübergrei­fenden Kam­pagnenflotte bewerben. „Bürgerinnen und Bürger sollen auf die Tauglichkeit der Elektroautos für ihre alltäglichen Berufswege oder kurzen Strecken aufmerksam gemacht werden. Und das geht am besten, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen machen”, erklären die Initiatoren der Aktion, das Land Hessen und der Bundesverband eMobilität.

Die Teilnehmer erhalten ihr Testfahrzeug vom 01. bis 05. Juli 2013. Damit können sie täglich zur Arbeit pendeln und es auch für andere Fahrten nutzen. Kosten entstehen ihnen keine, außer für das Auf­laden der Batterien. Und das dürfte sich lohnen: Denn die Strom­kosten für ein Elektroauto liegen etwa 70 Prozent unter den durch­schnittlichen Treibstoffkosten für ein herkömmliches Auto. Zudem sind sie auch automobile Vorreiter im Umweltschutz, denn die CO2-Emissionen eines Elektroautos sind gleich null. Besonders willkommen sind Testfahrerinnen und Testfahrer, die bereit sind, eine Pendler-Fahrgemeinschaft während der Aktionszeit einzugehen. Insgesamt stellen Mitsubishi, German E-Cars, Opel, Renault, Nissan und Smart 30 Probefahrzeuge zur Verfügung. Initiatoren sind das Land Hessen, der Bundesverband eMobilität sowie als Premium-­Partner der TÜV Hessen.

Hessen: Mitfahrzentrale soll ÖPNV ergänzen

22. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) will mit dem Projekt “Mobilfalt” den älter werdenden Menschen in dünner besiedelten ländlichen Regionen zu mehr Mobilität verhelfen. Die Idee: Private Autofahrten werden über eine Online-Plattform angeboten und vermittelt. Mehr Informationen rund um die hessische Initiative finden Sie in einem lesenswerten Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Hessen: Elektromobilität erfahrbar und sichtbar machen

1. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und die Hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann haben am 25. Februar 2013 in Wiesbaden im Rahmen der “e-Beschaffungsinitiative Hessen” 30 Elektrofahrzeuge an verschiedene Dienststellen der Hessischen Landesverwaltung übergeben. “Damit machen wir deutlich, dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen unter Alltagsbedingungen schon heute möglich ist”, erklärte Staatsminister Wintermeyer, der als Vorsitzender des Kabinettsausschusses Elektromobilität die Aktivitäten der Landesregierung koordiniert. “Gleichzeitig wollen wir Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr sichtbar machen”, ergänzte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann.

Die 30 Fahrzeuge werden an folgende Dienststellen ausgeliefert: Hessisches Immobilienmanagement; Hessen mobil; Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Hessisches Ministerium der Finanzen; Hessischer Landtag; Regierungspräsidium Darmstadt. Darüber hinaus verfügt die Landesverwaltung bereits über 12 eFahrzeuge, die unter anderem in der Staatskanzlei, im Umweltministerium und im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Einsatz sind. Es soll aber nicht bei den 42 Fahrzeugen bleiben. “Derzeit läuft bereits die nächste Ausschreibungsphase für weitere 25 Elektrofahrzeuge, so dass die Hessische Landesverwaltung im Laufe des Jahres 2013 in der Summe über insgesamt 67 eFahrzeuge verfügen wird”, so die für die “e-Beschaffungsinitiative Hessen” zuständige Ministerin Eva Kühne-Hörmann. Für Maßnahmen und Projekte im Bereich der Elektromobilität ist zwischen 2013 und 2015 die Bereitstellung von 6,5 Millionen Euro vorgesehen. Daraus wird unter anderem die “e-Beschaffungsinitiative Hessen” finanziert. Eine weitere Maßnahme ist die kürzlich veröffentlichte Richtlinie zur Förderung von Elektromobilität in den hessischen Kommunen. Diese sind aufgefordert, der Landesregierung Projekte zur Elektromobilität vorzuschlagen, die das Land mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme fördert.

Kompetenzforum Elektromobilität diskutiert über die Mobilität der Zukunft

29. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Beim „Kompetenzforum Elektromobilität. Das bewegt die Zukunft” am 25. April 2012 im smart Center Fulda diskutierten zahlreiche Akteure der Branche auf Einladung des Wirtschaftsrats der CDU e.V. über den Status Quo im Bereich der Neuen Mobilität.

Auch wenn die Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main innerhalb der Schaufensterbewerbung letztlich nicht ausgewählt wurde, bekräftigte Herr Dr. Peter Doepgen aus der Hessischen Staatskanzlei das Ziel der hessischen Landesregierung, die Elektromobilität weiterhin zu fördern. Das Netzwerk “Partner der Elektromobilität” und die Strukturen aus der auch zukünftig bestehenden Modellregion Rhein-Main/Nordhessen sollen weiter ausgebaut und intensiviert werden. Und für das Schaufenster geplante Projekte sollen mit den dafür vorgesehenen Co-Finanzierungsmitteln größtmöglich umgesetzt werden.

Susanne Weiß, Leiterin der BEM Landesvertretung Hessen, gab den Anwesenden einen Überblick zu den aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in der Elektromobilität. Sie zeichnete ein optimistisches Bild, was an Themen schon bewältigt wurde und wie umfangreich der BEM mitwirkt, indem er mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen die Akteure in der Elektromobilität vernetzt und die öffentliche Wahrnehmung fördert. Sie betonte die Wichtigkeit, nun die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, u.a. mit dem vom BEM vorgeschlagenen Umlageverfahren zur Förderung einer CO2-neutralen Mobilität. Aber auch in Hinblick auf die immer noch nicht umgesetzte Gleichstellung bei der Dienstwagenbesteuerung bestehe weiterhin Handlungsbedarf.

Hessen reagiert auf Schaufenster-Entscheidung

4. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit großem Unverständnis hat der Hessische Staatsminister Axel Wintermeyer auf die Entscheidung der Bundesregierung zur Auswahl der Schaufensterregionen Elektromobilität reagiert. „Hessen hat eine hervorragende Bewerbung abgegeben und ein schlüssiges Gesamtkonzept für die nachhaltige Entwicklung der Elektromobilität im gesamten Rhein-Main-Gebiet vorgelegt“, sagte Wintermeyer, und führte weiter aus: „Die Entscheidung der Bundesregierung ist sowohl für uns als auch für Teile der Fachwelt nicht nachvollziehbar. Sie ist ausschließlich von Gründen getragen, die für uns nicht nachvollziehbar sind und geht an den selbst festgelegten Kriterien vorbei. Es handelt sich hier offensichtlich um eine Entscheidung für bestimmte Teile der Automobilindustrie, die in den Fokus gerückt werden sollen. Ob die Regionen wirklich die Voraussetzungen erfüllen, scheint bei der Auswahl keine Rolle gespielt zu haben.“ Die vollständige Stellungnahme der Hessischen Staatskanzlei finden Sie hier.

Die Hessische Landesregierung wird sich von dieser Entscheidung nicht von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen lassen, und die Elektromobilität weiterhin als Antriebsform der Zukunft fördern. Das aufgebaute Netzwerk und die Strukturen, wie beispielsweise die fortbestehende Modellregion Rhein-Main und Nordhessen, sollen dennoch weiter ausgebaut werden. Vorbildlich..! Denn wir brauchen Akteure, die aktiv Zeichen setzen. Die Bewerbung Hessens für die Schaufensterprojekte war herausragend – wir hoffen, dass die guten Ideen und Projekte jetzt trotzdem weitergeführt und umgesetzt werden.

Partner der Elektromobilität

6. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Am Rande des 06. BEM eStammtisches Fuldaer Runde am 27. Februar besiegelten Rolf Richter, Leiter der „Projektgruppe Elektromobilität in Hessen“ in der Hessischen Staatskanzlei, und BEM-Präsident Kurt Sigl ihre gegenseitige Partnerschaft. Der BEM beteiligt sich damit an der von der Hessischen Landesregierung ins Leben gerufenen Aktion „Partner der Elektromobilität“. „Wir freuen uns, dass wir den BEM im Kreis der Partner, die die vielfältigen Aktivitäten der Landesregierung auf dem Zukunftsmarkt Elektromobilität wirkungsvoll unterstützen, begrüßen können”, so Rolf Richter. “Ich bin sehr beeindruckt von der umfangreichen hessischen Kommunikationsstrategie”, betonte Kurt Sigl.

In seinem Gastvortrag „Bewerbung für das Schaufenster Elektromobilität“ stellte Rolf Richter die geplante Kommunikationskampagne „Alles unter Strom. Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main“ und das Gesamtkonzept näher vor. Entsprechend der Ausschreibungsanforderung, die Dichte der Elektromobilität in einem abgrenzbaren Raum aufzuzeigen, habe man als Schaufenster letztlich die Mobilitätsregion mit Frankfurt a.M. und dem Flughafen im Zentrum ausgewählt. In diese Region ist das gesamte Gebiet über Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach, Hanau, Teile von Rheinland-Pfalz, insbesondere Mainz, und die Region bayrischer Untermain um Aschaffenburg einbezogen. Die Ausschreibungsvorgabe von Allianzbildungen und Kooperationen wurde in einem Netzwerk von über 100 Partnern, mit der Einbindung insbesondere vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen neben unterschiedlichen Forschungseinrichtungen, umfangreich umgesetzt.

Hessen und Vietnam gemeinsam emobil

1. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat diese Woche den Vizepremierminister der Sozialistischen Republik Vietnam, Professor Dr. Nguyen Thien Nhan, in der Hessischen Staatskanzlei zu einem Gespräch empfangen. Ein Thema des Besuches der vietnamesischen Delegation war die künftige Zusammenarbeit des Landes Hessen und der Republik Vietnam auf dem Gebiet der Elektromobilität. Die Vereinbarung umfasst vor allem die Erstellung gemeinsamer Programme und Kooperationsprojekte sowie die gegenseitige Unterstützung in den Bereichen Technologieerforschung und Technologietransfer. Hessen will zudem prüfen, wie Vietnam bei der Planung von Entwicklungsstrategien für die Elektromobilität unterstützt werden kann. Koordiniert wird die Zusammenarbeit in Vietnam durch das Transportministerium, auf hessischer Seite ist die Hessische Staatskanzlei federführend.

Hessen will mit Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main Schaufenster werden

17. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Hessen will mit der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main Schaufenster der Elektromobilität werden. Dies erklärte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gestern im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt. Das Land Hessen beteiligt sich damit an der Ausschreibung des Bundes als Schaufensterregion der Elektromobilität und wird dabei von mehr als 100 Projektpartnern unterstützt. „Hessen ist einer der wirtschaftsstärksten Standorte der Bundesrepublik Deutschland. Als Transitland und Logistikstandort ist die Mobilität einer der wichtigsten Standortfaktoren“, erläuterte der Ministerpräsident. Zukunftsfähigkeit bedeute daher, mehr Verkehr mit den Herausforderungen des Klimaschutzes in Einklang zu bringen. „Aus diesem Grund ist Elektromobilität für die Hessische Landesregierung von wesentlicher Bedeutung, denn ohne ein Umdenken im Bereich der Mobilität ist eine Energiewende nicht möglich“, sagte Bouffier.

In der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main sind 134 Projekte mit einem Gesamtvolumen von insgesamt rund 156 Millionen Euro beantragt. Zu den Projekten zählen unter anderem der Einsatz von Elektrofahrzeugen im caritativen Dienst und in bestehenden Fahrzeugpools im Handwerks- und Unternehmensbereich, der Einsatz von mehr als 30 Elektrobussen in zahlreichen Städten, wie zum Beispiel Wiesbaden, Bad Homburg, Darmstadt, Mainz und auf dem Messegelände in Frankfurt, sowie eine Vielzahl von Projekten im Rahmen der Abfertigung von Flugzeugen oder der Beförderung von Crews auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens. Aber Elektromobilität umfasst nicht nur Fahrzeuge, sondern beispielsweise auch die Verbindung von Wohnen und Mobilität – etwa durch Energie-Plus-Häuser, die den Strom für Elektrofahrzeuge selbst generieren – oder die Forschung im Bereich des Langzeitverhaltens einer Batterie am Fraunhofer Institut. Zudem entsteht in Frankfurt mit dem Stadtteil Gateway Gardens ein Modell für einen elektromobilen Stadtteil der Zukunft.

Fuldaer Runde diskutiert zum Thema eMobilität

19. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Beim ersten BEM eStammtisch Fuldaer Runde hat sich wieder einmal gezeigt, dass Elektromobilität Akteure aus den verschiedensten Branchen an einem Tisch zusammen kommen lässt. So tauschten sich am 11. April 2011 in Hohmanns Brauhaus in Fulda Vertreter von Energieversorgern und Stadtwerken, Autoherstellern und Zulieferunternehmen sowie aus der Beratungsbranche mit Interessierten aus Wissenschaft und Forschung über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der eMobilität in Hessen aus.

Nach der Begrüßung durch Susanne Weiß, Leiterin der BEM-Landesvertretung Hessen, stellte BEM-Präsident Kurt Sigl die Arbeit des Bundesverbands eMobilität und die aktuell laufenden Projekte vor. Anschließend nahm Heiko Herchet, Leiter Kompetenzzentrum Elektromobilität beim BEM-Mitgliedsunternehmen EDAG, die Anwesenden auf eine aufschlussreiche emobile Reise mit: Von den Anfängen des elektrischen Antriebs, über die aktuellen und in den nächsten 2 Jahren kommenden eModelle bis hin zu künftigen Konzepten einer Neuen Mobilität.

Durch einen branchenübergreifenden Austausch wollen wir gemeinsam die Elektromobilität nachhaltig voranbringen. Der BEM eStammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität. Künftig auch in Hessen jeden letzten Montag im Monat.

Aktuelle Termine und News zur Fuldaer Runde finden Sie hier.