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Artikel Tagged ‘IKT’

VDE gibt Leitfaden zu Lithium-Ionen-Batterien heraus

2. September 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den VDE und das Deutsche Dialog Institut beauftragt, im Rahmen der Begleitforschung zum Forschungsprogramm „IKT für Elektromobilität II“ das “Kompendium: Lithium-Ionen-Batterien” herauszugeben. Ziel des Leitfadens ist es, Anwendern das Verständnis der zu Grunde liegenden Physik bzw. Chemie zu erleichtern und entscheidende Bewertungskriterien zum Vergleich unterschiedlicher Batterien und Batteriesysteme zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus umfasst das Handbuch eine zusammenfassende Darstellung relevanter Standards, Richtlinien, Vorschriften und Hinweise entlang des gesamten Lebenszyklus der Batterie von der Kennzeichnung, Lagerung, Verpackung und dem Transport bis zu den damit verknüpften Test- und Prüfverfahren. Erklärungen wichtiger Begrifflichkeiten und Definitionen und Verweise auf weiterführende Fachliteratur und Normen komplettieren das Kompendium.

In dem Forschungsprogramm, das Informations- und Kommunikationstechnologien als kritische Erfolgsfaktoren der Elektromobilität in den Mittelpunkt stellt, förderte das BMWi insgesamt 18 Technologieprojekte, die auf der Basis von IKT neue Konzepte und Technologien für das Zusammenspiel von intelligenter Fahrzeugtechnik im Elektroauto (Smart Car) mit Energieversorgungs- (Smart Grid) und Verkehrssteuerungssystemen (Smart Traffic) entwickeln. Das Kompendium „Lithium-Ionen Batterien“ kann hier kostenfrei herunter geladen werden.

Förderprogramm: IKT für gewerbliche eMobilität

25. November 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am 24. November 2014 den Start des Anschluss-Förderprogramms “IKT für Elektromobilität III” bekanntgegeben, das auf die Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen abzielt. Die Umsetzung der Pilotvorhaben soll für einen Zeitraum von etwa drei Jahren mit insgesamt bis zu 30 Mio Euro gefördert werden. Detaillierte Informationen rund um das Förderprojekt und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Unternehmerreise Kanada für sächsische Unternehmen

2. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Kanada zeichnet sich durch ein kontinuierliches positives Wirtschaftswachstum, ein stabiles Bankensystem und einer an Zukunftstechnologien orientierten Wirtschaft aus. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs 2013 um 2%, für 2014 wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Das ökonomische Wachstum in den letzten Jahren und auch zukünftig ist vor allem auf den Rohstoff- und Energiesektor zurückzuführen. Die Wirtschaft Kanadas ist in hohem Maße von Importen abhängig. Dabei spielen die beiden Provinzen Ontario und Alberta eine führende Rolle, sie erbringen zusammen 54 % der kanadischen Wirtschaftsleistung.

Ziel der von der Wirtschaftsförderung Sachsen geplanten Unternehmerreise ist es, die sächsischen Unternehmen mit potenziellen Geschäfts- und Kooperationspartnern in Kanada in Verbindung zu bringen. Angesprochen sind alle sächsischen Unternehmen, die ihre Zielgruppen in dem Branchenspektrum Umwelttechnik, Energie, Elektromobilität, Maschinenbau, IKT und Optik sehen. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Kanadischen Auslandshandelskammer am Profil der sächsischen Unternehmerdelegation ausgerichtet. Geplant sind in erster Linie individuell vereinbarte Gesprächstermine mit potenziellen Geschäftspartnern und Kunden. Ergänzend dazu wird ein qualifiziertes Zusatzprogramm realisiert, um die Teilnehmer über die aktuelle Wirtschaftssituation im Zielland zu informieren und einen vertieften Austausch mit kanadischen Unternehmern und Vertretern von Verbänden und Ministerien zu ermöglichen. Pro Teilnehmer fallen ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 550,- Euro (zzgl. gesetzl. USt.) und die Reisekosten an. Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Gerald Brendler (Fon 0351 2138 130) von der Wirtschaftsförderung Sachsen gerne zur Verfügung.

Tagung: eMobilität anschließen

15. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Ladeinfrastruktur und -technologie bildet in der Elektromobilität die essentielle Verzahnung zwischen den beiden Hauptelementen Fahrzeug und Netz. Ohne eine flächendeckende Verbreitung einer simplen und sicheren Ladeinfrastruktur für Elektroautos ist die Durchdringung des Massenmarktes nicht denkbar. Der Endverbraucher erwartet einen komfortablen Zugang zu Ladepunkten, effiziente und geschützte Ladevorgänge, sowie komplikationslose und sichere Abrechnungsmodalitäten.

Ein weiteres Kerngebiet der Elektromobilität, die Informations- und Kommunikationstechnologie, hat besonders viele Überschneidungspunkte mit der Ladeinfrastruktur. Die thematischen Schnittmengen liegen maßgeblich in den Bereichen Lade-, Steuerungs- und Abrechnungsinfrastruktur. Im Zusammenhang mit diesen Schlüsseltechnologien treten auch stetig neue Dienste und Lösungen für den Fahrzeugnutzer auf den Plan. Stichworte wie Smartphonekonnektivität und Apps sind hierbei auch in der Elektromobilität keine Fremdworte mehr.

Themen mit denen sich die Tagung “eMobilität anschließen – Ladeinfrastruktur und Informations- und Kommunikationstechnologie” am 08. November 2012 in Frankfurt am Main auseinandersetzt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahmegebühr für diese AGRION Tagung beträgt im Early-Bird Tarif 600 Euro zzgl. Mwst. BEM-Mitglieder erhalten bei Angabe des Stickwortes „BEM“ auch nach dem 24. Oktober 2012 den vergünstigten Teilnehmerbeitrag von 600 Euro zzgl. Mwst. Das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Website.

Offizieller Kick-off des Projektes econnect Germany

18. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Das größte Forschungsprojekt im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium ausgeschriebenen Technologiewettbewerbs „IKT für Elektromobilität II“ ist „econnect Germany“: Neben acht Industriepartnern und vier Hochschulen haben sich sieben Stadtwerke aus ganz Deutschland zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen – von Sylt im hohen Norden über Osnabrück bis ins südliche Allgäu, von Aachen und Trier im tiefen Westen über Duisburg bis nach Leipzig im Osten. 23 Millionen Euro beträgt das Gesamtvolumen des ambitionierten Projekts, das sich in den nächsten zweieinhalb Jahren mit Lösungen für Elektromobilität beschäftigt.

Am Mittwoch, den 25. April 2012, findet von 16.00 bis 18.00 Uhr das offizielle Kick-off-Meeting in den Räumlichkeiten des VKU in der Invalidenstraße 91 in 10115 Berlin statt.

WORKSHOP IKT für Elektromobilität

13. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektrofahrzeuge führen zu einem technologischen Wandel in der Automobilbranche. Zur Gewährleistung der Mobilität sind unter anderem moderne Informations- und Kommunikationsmaßnahmen im Zielfeld der Elektromobilität zwingend notwendig. Denkbar sind dabei beispielsweise Lösungen für einen Informationsaustausch im Verkehrsnetz, die Überwachung von Ladungszuständen bis hin zu Routen- und Ladeplanungen. Das Potenzial innovativer IKT-Lösungen im Zielfeld der Elektromobilität ist dabei aktuell bei weitem noch nicht abzuschätzen.

Genau hier setzt der WORKSHOP “IKT für Elektromobilität” des Forum ElektroMobilität e. V. und des Innovationsnetzwerks “Satellitennavigation – Intelligente Transportsysteme und Services” (ITuS) an. Die Veranstaltung findet am 15. März 2012 beim Forum ElektroMobilität e. V. in Berlin statt. Weitere Informationen zum Programm und den Impulsvorträgen finden Sie hier.

Forschungsprojekt: IKT für Elektrofahrzeuge

25. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Im durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt O(SC)²ar entwickelt und testet das FIR an der RWTH Aachen mit sechs Partnern eine neue Informations- und Kommunikationstechnologie für Elektrofahrzeuge sowie darauf basierende Dienste. “Mit dem Forschungsprojekt verfolgen wir unter anderem das Ziel, elektrische Systeme, wie die eines Elektrofahrzeugs, mit informationstechnischen Systemen, wie beispielsweise denen eines Smartphones, zum Vorteil der Nutzer stärker miteinander zu verbinden”, erklärt der FIR-Wissenschaftler Jonas Fluhr. Das Akronym O(SC)²ar steht dabei für “Open Service Cloud for the Smart Car”. Untersuchungsobjekte sind das von der StreetScooter GmbH entwickelte Elektrofahrzeug “Concept Zeitgeist” sowie eine Flotte umgebauter Fahrzeuge der Marke Fiat 500. Diese wurden durch die FEV Motorentechnik GmbH zu Elektroautos umgerüstet und kamen in zweijährigen Tests in Aachen bereits zum Einsatz.

Laden nach Plan

15. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Projekts “Smart Wheels” haben Forscher ein Ladekonzept für Elektroautos entwickelt und getestet, das sowohl die Lademöglichkeit der Elektrofahrzeuge an allen Ladesäulen als auch das intelligente Laden selbst umfasst. Den dafür notwendigen organisatorischen, technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen, wie nach den informations- und kommunikationstechnischen Schnittstellen oder den Kosten für den Ladezyklus, gingen acht Projektpartner – RWTH Aachen, FEV, STAWAG Stadtwerke Aachen, Stadtwerke Duisburg, regio IT Aachen, Mennekes Elektrotechnik, Nokia Siemens Networks und Deutsche Bahn – während der gut zweijährigen Projektzeit nach.

Die Projektergebnisse sind Grundlage für weitere Forschungsarbeiten, wie das Projekt “Open Service Cloud for the Smart Car – O(SC)2ar”. In diesem Projekt soll das Aachener Baukastenprinzip für Elektrofahrzeuge (Street Scooter: “Concept Zeitgeist”) auf die IKT- sowie Elektrik- und Elektronik-Architektur übertragen werden. Das Projekt startet voraussichtlich Anfang 2012.

Ergebnisse und weitere Informationen zum Projekt Smart Wheels

“Die Elektromobilität sortiert die Wirtschaft neu”

10. August 2011 Juliane Keine Kommentare

“In welcher Weise und mit welcher Intensität sich die Elektromobilität durchsetzen kann und ob das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 erreicht wird, lässt sich heute nicht seriös prognostizieren”, sagt Prof. Dr. Uwe Götze, Inhaber der Professur Unternehmensrechnung und Controlling an der Technischen Universität Chemnitz. Unternehmen der beteiligten Branchen sollten daher in hohem Maße Flexibilität bewahren, um Chancen nutzen und sich der Entwicklung anpassen zu können. “Die Elektromobilität sortiert die Wirtschaft neu. Sie wird mit einem Aufbrechen kompletter Wertschöpfungsketten einhergehen und zu einer stärkeren Vernetzung bisher weitgehend unverbundener Wirtschaftszweige führen, die unter anderem die Automobilbranche, die Energiewirtschaft und die IKT-Branche einschließen”, meint der Wirtschaftswissenschaftler. Der Facettenreichtum der Elektromobilität gehe weit über einen Austausch von PKW-Komponenten hinaus und umfasse eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen, Elektrifizierungsgrade des Antriebsstrangs und potentieller Energiespeicher. Die Professur Unternehmensrechnung und Controlling arbeite deshalb eng mit anderen Professuren und der Industrie zusammen. “Beispielsweise wird gemeinsam mit der MUGLER AG im Rahmen einer Industriepromotion die Modellierung von Elektroenergie- und Informationsnetzen sowie deren Vernetzung untersucht, eine Arbeit, die Grundlagen auch für die Gestaltung elektromobiler Wertschöpfungsketten schafft”, berichtet Götze. Aus seiner Sicht habe die Wissenschaft auf dem Gebiet der Elektromobilität noch jede Menge Wissenslücken zu schließen, sie könne aber trotzdem Beiträge leisten: für die Politik zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Etablierung der Elektromobilität in der Gesellschaft und für Unternehmen zur Gestaltung elektromobiler Wertschöpfungsketten.

IKT-Aspekte der Elektromobilität

30. März 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Speicherung von Strom wird im Energienetz der Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Ein wichtiger Anteil wird hier der Elektromobilität zufallen. So könnten Elektroautos dann Strom aus dem Netz übernehmen, wenn ein Überangebot z.B. aufgrund einer hohen Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie besteht. Ebenso könnte diese in den Akkus gespeicherte Energie wieder abgezogen werden, wenn das Elektroauto gerade nicht benötigt wird. Das OFFIS – Institut für Informatik befasst sich u. a. mit der Entwicklung von Energiemanagementsystemen zur Koordination von Erzeugung, Verbrauch und Speicherung elektrischer Energie und der Entwicklung von Systemen zum Management von Lade- und Entladevorgängen bei Elektrofahrzeugen. Beim Thema Elektromobilität dreht es sich um ein zeitliches und räumliches Zusammenwirken von Verkehrs- und Energiesystemen. “Bei der Forschung und Entwicklung der IKT für Elektromobilität ist es wichtig, Modelle von Verkehrs- und Energiesystem weitreichend zu verzahnen, damit eine Simulation und Optimierung nicht isoliert nur eines dieser Systeme betrifft”, betont Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff - Inhaber der Juniorprofessur Energieinformatik an der Universität Oldenburg. Bei OFFIS wird aus diesem Grund das Thema in enger Zusammenarbeit der beiden Institutsbereiche Energie und Verkehr betrachtet.