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Infineon-Chef fordert Subventionen für eAutos

11. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Um den stockenden Absatz von Elektroautos in Deutschland zu erhöhen, fordert Infineon-Chef Reinhard Ploss von einer künftigen Bundesregierung direkte Subventionen. “Ich kann mir ein limitiertes und sehr übersichtliches Anschubszenario vorstellen”, sagte der Vorstandsvorsitzende des Münchner Halbleiterherstellers im Interview mit der WirtschaftsWoche. “Dem Privatverbraucher, der ein eAuto fährt, könnte die Mehrwertsteuer beim Strom erlassen werden. Ein so befristeter Steuervorteil hat zum Beispiel dem Katalysator zum Durchbruch verholfen.” Mehr Details dazu können Sie hier nachlesen.

Kooperation von RWE und Infineon im Bereich eMobilität

Die Infineon Technologies AG und die RWE Effizienz GmbH, ein Tochterunternehmen der RWE AG, arbeiten im Bereich Elektromobilität zusammen. Im Rahmen des Projekts errichten die Unternehmen Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Warstein, einem der Produktions- und Entwicklungs-Standorte von Infineon. Die ersten fünf Ladestationen mit zehn Ladepunkten gehen Anfang Mai 2011 in Betrieb. Bei Bedarf können weitere Ladestationen hinzukommen.

Dadurch wird Warstein Standort für eine der größten Stromtankstellen in Deutschland. Mitarbeiter oder Geschäftspartner von Infineon, die ein Auto, einen Roller oder ein Fahrrad mit Elektroantrieb fahren, können ihr Fahrzeug hier aufladen. Damit fördert Infineon die Nutzung von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen. Am Standort Warstein entwickelt und fertigt Infineon innovative Leistungshalbleiter für industrielle und automobile Anwendungen, unter anderem auch für den Antriebsstrang von Hybrid- und Elektrofahrzeugen.

Infineon: Chiplösung für Elektromobilität

21. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Auto der Zukunft fährt elektrisch. Vor dem Hintergrund schwindender Erdölreserven, rasant gestiegener Energiepreise, Klimawandel und den strengen Vorschriften zum CO 2-Ausstoß von Fahrzeugen herrscht hierzu Einigkeit bei Wirtschaft und Politik. Jedoch sind noch technische und infrastrukturelle Hürden zu nehmen. „Innovative Halbleiterlösungen sind Wegbereiter und Motor der Elektromobilität“, sagte Peter Bauer, Sprecher des Vorstands der Infineon Technologies AG, auf der Hannover Messe. „Unsere Sensoren, Mikrocontroller und Leistungshalbleiter schaffen die Voraussetzungen für marktfähige und bezahlbare Elektromobilität.“ Damit das Elektroauto schnell den Weg aus der Nische ins Volumen findet, seien zwei Punkte wesentlich: die massive Kostensenkung und der Aufbau einer intelligenten Infrastruktur zur Energieversorgung. Infineons Halbleiterprodukte spielen eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung, -übertragung, Einspeisung in die Batterie der Fahrzeuge und Rückspeisung ins Smart Grid. Im Fahrzeug senken sie die Kosten des Antriebs und der Elektronik radikal und erhöhen Reichweite und Effizienz der Batterie. Bereits heute steigert Infineon die Batteriekapazität und ihre Lebensdauer mindestens um 10 Prozent. „Als wichtiger Innovationsmotor der Elektromobilität sind wir zugleich auch Nutznießer der Entwicklung hin zum Elektroauto“, sagte Peter Bauer. In Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb sind derzeit Halbleiterkomponenten im Wert von rund 300 US-Dollar eingebaut. In Hybrid- und Elektrofahrzeugen werden es künftig rund 600 US-Dollar zusätzlich sein. Infineon hat für eigene Forschungszwecke zwei Elektro-Carts gebaut, die zeigen, wie chipbasierte Technologien für den elektrischen Antrieb in der Praxis funktionieren.

E3Car: Europa forscht für Elektroautos

14. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

infineonUnter der Projektleitung von Chip-Riese Infineon Technologies ist das nach Infineon-Angaben europaweit größte Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung von Elektrofahrzeugen angelaufen. Im Projekt Energy Efficient Electrical Car (E3Car) arbeiten 33 Unternehmen der Automobilbranche und Forschungseinrichtungen aus insgesamt elf Staaten daran, Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb um etwa 35 Prozent effizienter zu machen. Effizienzsteigerung bedeutet dabei, dass sich entweder die Reichweite von Elektrofahrzeugen um etwa 35 Prozent erhöht (bei unveränderter Größe der Batterieeinheit) oder die Batterieeinheit um etwa 35 Prozent kompakter und leichter wird (bei gleichbleibender Fahrstrecke). Die Ergebnisse des E3Car-Projektes sollen dazu beitragen, Europa zum weltweit führenden Standort für die Weiterentwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen zu machen.

Das Gesamtbudget für das dreijährige E3Car-Projekt beläuft sich auf rund 44 Millionen Euro, die zur Hälfte von den 33 Partnern aus Industrie und Forschung erbracht werden. Die andere Hälfte wird von der Organisation ENIAC (European Nanoelectronics Initiative Advisory Council) und elf Förderorganisationen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Spanien und der Tschechischen Republik übernommen. Einer der größten Geldgeber ist das Bundesforschungsministerium (BMBF).

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