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Artikel Tagged ‘Ingenieure’

Start des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Elektromobilität

6. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Zum kommenden Wintersemester 2013/14 startet der gemeinsame berufsbegleitende Masterstudiengang Elektromobilität der Hochschulföderation SüdWest (HfSW). Um der ökologischen und auch nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden und die Fahrzeuge mit Elektromotor voranzutreiben, haben die fünf Hochschulen der Hochschulföderation SüdWest Aalen, Esslingen, Mannheim, Ravensburg-Weingarten und Heilbronn einen 4-semestrigen Masterstudiengang konzipiert, um Ingenieuren aus der Automobilindustrie eine geeignete Weiterqualifizierung zu bieten.

Im Studium befassen sich die Studierenden mit verschiedenen Mobilitätskonzepten und den dadurch entstehenden neuen infrastrukturellen Bedingungen. Der Einsatz mobiler Energiesysteme und deren elektrische Antriebe fordert fundiertes Wissen über den Antriebsstrang und zugleich tiefgehende Kenntnisse darüber, wie die Wirtschaftlichkeit der Leistungselektronik erhöht werden kann. „Das Studienangebot bündelt in Kooperation mit renommierten Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie die Stärken aus fünf leistungsstarken Hochschulen. Der Masterstudiengang nimmt Elektromobilität als Gesamtsystem in den Blick und ist damit ein echter Zugewinn insbesondere für Entwicklungsingenieure“, so Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, Vorsitzender der Hochschulföderation SüdWest und Rektor der Hochschule Mannheim. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2013. Weitere Informationen zum Studienangebot finden Sie hier.

Berufsbegleitendes Masterstudium Elektromobilität

28. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die staatlichen Hochschulen der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) bieten ab Herbst 2013 ein gemeinsames, berufsbegleitendes Masterstudium „Elektromobilität“ mit Abschluss M.Eng. an. Am 27. Februar 2013 wurde dazu die Kooperationsvereinbarung an der Hochschule Esslingen unterzeichnet. Der viersemestrige Masterstudiengang bietet dabei eine umfassende Weiterqualifizierung für Ingenieure, die sich zukünftigen Herausforderungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in der Automobilindustrie und damit einem zentralen Zukunftsthema stellen wollen.

Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, Vorsitzender der HfSW und Rektor der Hochschule Mannheim, betonte bei der Vorstellung des Studienkonzeptes: „Das Studienangebot bündelt in Kooperation mit renommierten Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie die Stärken aus sechs leistungsstarken Hochschulen. Der Masterstudiengang nimmt Elektromobilität als Gesamtsystem in den Blick und ist damit ein echter Zugewinn für Ingenieure, gerade für Entwicklungsingenieure, Produkt- bzw. Applikationsingenieure oder Projektleiter, die schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringen.“ Weitere Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier.

Alternative Antriebe bei Nachwuchsingenieuren voll im Trend

19. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Den Weg von Rotterdam bis Moskau mit nur einem Liter Kraftstoff zu fahren klingt zwar unglaublich, aber die Teilnehmer des Shell Eco-marathon Europe beweisen, dass es funktioniert. Auch in diesem Jahr ist das Ziel der 224 teilnehmenden Teams, die längste Strecke mit einem Liter Kraftstoff zurückzulegen und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich auszustoßen. Vom 15. bis zum 19. Mai 2013 kommen 3.000 Schüler und Studenten aus 24 Ländern nach Rotterdam, um ihre Ideen für nachhaltige Mobilität vorzustellen. Aus Deutschland haben sich 19 Teams für die Teilnahme am weltweit größten Energieeffizienzwettbewerb qualifiziert.

Seit der Gründung im Jahr 1938 wurde das Konzept des Shell Eco-marathons immer weiterentwickelt und dem technischen Stand der jeweiligen Zeit angepasst. Beim Shell Eco-marathon 2013 werden die Klassen der solar- und batteriebetriebenen Fahrzeuge zusammengelegt. Diese Neuerung spiegelt die aktuelle Entwicklung der Automobilindustrie im Bereich der Elektromobilität wieder und wird zu mehr Wettbewerb in der Klasse der batteriebetriebenen Fahrzeuge führen. Der größte Energieeffizienzwettbewerb begeistert Nachwuchsingenieure weltweit. Neben Europa (Rotterdam) findet der Eco-marathon jährlich auch in Amerika (Houston/Texas) und in Asien (Malaysia/Kuala Lumpur) statt.

Studenten der TU Hamburg bauen Elektroauto

27. April 2012 Juliane Keine Kommentare

An der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) konstruieren und bauen 50 Studenten einen Rennwagen mit Elektroantrieb – der erste in der Hansestadt Hamburg. In ihrem dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichteten Konzept werden die angehenden Ingenieure von Wissenschaftlern des neuen TUHH-Kompetenzfeldes Green Technologies unterstützt. Außerdem fördern mehr als 50 Unternehmen mit Sitz in Deutschland, vor allem aus der Metropolregion Hamburg, mit Sponsoring, Fahrzeugteilen und Know-how das zukunftsweisende studentische Projekt.

Seit Mai 2011 arbeiten die Studenten unter dem Namen e-gnition Hamburg in sechs Teams – Fahrwerk, Elektronik, Fahrkörper, sowie Marketing, Finanzen, Organisation – an diesem ehrgeizigen Projekt. Dabei lernen sie bereits während ihres Studiums, was später in ihrem Beruf als Ingenieur der Alltag ist: Entwicklung und Konstruktion, Herstellung, Prüfstandplanung, Bauteilerprobung, Marketing und Controlling. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Bremst Fachkräftemangel eMobilität in Deutschland?

15. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Wird Deutschland zum Leitmarkt der Elektromobilität? Das hängt stark vom Know-how seiner Ingenieure ab. “Neun von zehn Unternehmen in der Elektro- und IT-Industrie sind der Meinung, dass die Elektromobilität die Nachfrage nach Elektroingenieuren weiter erhöhen wird. Gleichzeitig befürchten acht von zehn befragten Unternehmen, ihren Ingenieursbedarf künftig nicht ausreichend decken zu können und greifen jetzt schon auf Absolventinnen und Absolventen verwandter Fächer zurück”, so Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE). Klar ist: Deutschland hält in der Elektro- und Automobiltechnik nach wie vor eine internationale Spitzenposition – vor allem mit Blick auf die Antriebstechnik und die Leistungselektronik. Aber globale Wettbewerber, wie China, holen auf. “Für Deutschland geht es nicht um die Frage, ob die Elektromobilität kommen wird. Vielmehr geht es um die Frage, ob Deutschland auch künftig eine Spitzenposition bei dieser Zukunftstechnologie einnimmt”, erklärt Zimmer. So gehen laut einer repräsentativen Umfrage 67 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen davon aus, dass die deutschen Hochschulen nicht ausreichend auf das Thema Elektromobilität vorbereitet sind. 56 Prozent meinen dies auch in Hinblick auf die Forschung. “Für die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts müssen wir deshalb mehr in Bildung und Forschung investieren, sonst sehen wir nur die Rücklichter der ausländischen Konkurrenz”, warnt Zimmer.