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Artikel Tagged ‘Intermodalität’

Intermodaler Urlaub in Garmisch-Partenkirchen

29. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Reisen und dabei die Natur erleben statt sie zu belasten – sanfter, also nachhaltiger Tourismus erlebt eine immer größere Nachfrage. Der umweltbewusste Urlaub beginnt bereits bei der Anreise mit der Bahn und wird zum nachhaltigen sowie komfortablen Erlebnis. Dieses Angebot wird jedoch nur genutzt, wenn die Gäste auch in der Ferienregion vor Ort mobil sein können – mit möglichst klimaschonenden Verkehrsmitteln. In der Modellkommune für Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen wird die Zukunftsfähigkeit vom Urlaub ohne Privat-Pkw demonstriert. Ziel der Modellkommune ist, die elektromobile Alltagstauglichkeit zu untersuchen und zu fördern. Das Ergebnis: Intermodaler Urlaub, also das Zusammenspiel verschiedenster Mobilitätsangebote, funktioniert und hat viele Profiteure.

Entspannte Urlaubsanreise mit der Bahn, bequeme Fahrt zum Hotel im reservierten 
e-Flinkster, Ausflüge in die nähere Umgebung mit öffentlichem Personennahverkehr, gemietetem Elektroauto oder Pedelec – im Projekt „e-GAP intermodal“ der Modellkommune Elektromobilität zeigt sich wie unterschiedliche Mobiltätsangebote im Urlaub nicht nur gefragt sind, sondern auch genutzt werden. Die verschiedenen Bausteine wirken dabei zusammen und machen das Gesamtkonzept erfolgreich: „Wer sich vor Ort effizient, ökologisch, entspannt und flexibel bewegen kann, wird eher dem eigenen Auto einen Urlaub gönnen und die Bahn zur Anreise nutzen“, so 
Dr. Christoph Ebert, Koordinator der Modellkommune.

Stadtwerke Halle engagieren sich für grüne Mobilität

14. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Stadtwerke Halle (SWH) sind für die nächsten drei Jahre Partner im Projekt „Grüne Mobilitätskette“, welches Teil des Vorhabens „Elektromobilität Mitteldeutschland“ ist. Letzteres wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und hat zum Ziel, „grüne Mobilitätsketten“ zu entwickeln und zur Erprobung zu bringen. Die SWH sind eines von mehreren Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die unter der Federführung der Nahverkehrsservicegesellschaft Nasa, das Projekt beispielhaft in Halle umsetzen wollen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Prof. Dr. Matthias Krause erklärt: „Für uns als städtisches Unternehmen spielt es eine große Rolle, den Umweltgedanken in der Stadt Halle zu fördern. Dazu wollen wir mit der Entwicklung von speziellen Angeboten im Bereich Elektromobilität gekoppelt mit Carsharing und der Nutzung unserer öffentlichen Verkehrsmittel einen ganz konkreten Beitrag leisten.“ Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der SWH, betreibt mit 15 Straßenbahn- und 22 Buslinien ein modernes ÖNPV-Netz. Seit vielen Jahren besteht eine enge Vernetzung zum Carsharing. Der Energiedienstleister der SWH, die EVH, beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Elektromobilität. Sei es mit dem eigenen Fuhrpark an Elektrofahrrädern, einem Elektroroller und Elektroautos oder mit mehreren Elektroladestationen in der Saalestadt. Diese bereits bei den Stadtwerken vorhandenen Leistungen und Produkte sollen nun mit Unterstützung des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt vernetzt und erweitert werden. Neue, moderne Komponenten sollen hinzugefügt werden, um das Thema Elektromobilität in Halle langfristig zu etablieren. Damit leisten die Stadtwerke einen wichtigen Beitrag für eine umweltfreundliche Stadt.

car2go und Flinkster wollen ihre zentralen Dienste verknüpfen

23. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Unternehmen Daimler Mobility Services GmbH (car2go und moovel) und Deutsche Bahn AG mit ihrer Tochter DB Rent GmbH (Flinkster und Call a Bike) haben eine Absichtserklärung über die Verknüpfung von car2go und Flinkster unterzeichnet. Damit sollen die beiden Segmente des stationsunabhängigen (Free-Floating) und des stationsbasierten Carsharing miteinander vernetzt werden. Den Kunden der Daimler Mobility Services (DMS) und der Deutschen Bahn (DB) stehen deutschlandweit ab Sommer ein nahezu flächendeckendes Netz an Carsharing-Angeboten mit insgesamt mehr als 6.600 Fahrzeugen sowie Deutschlands größtem Mietfahrradsystem mit 8.500 Call a Bike zur Verfügung.

car2go und Flinkster ergänzen sich sehr gut: Das Angebot von Flinkster zielt auf Kunden, die eine längere Fahrt planen und die wieder am Ausgangspunkt enden soll. car2go wendet sich an Kunden, die spontan und kurzfristig ein Fahrzeug mieten wollen, ohne es am Ausgangspunkt wieder abgeben zu müssen. Damit erfüllen die beiden Konzepte unterschiedliche Nutzungsbedürfnisse. Die Verknüpfung von stationsbasiertem und stationsunabhängigem Carsharing schafft ein sehr breites und flexibles Angebot für die Kunden der beiden Unternehmen. Die Umsetzung der Kooperation soll Mitte 2014 starten. Dann werden Kunden der DMS das Angebot von Flinkster und Call a Bike über die Mobilitäts-App moovel buchen und nutzen können. Flinkster-Kunden der DB Rent wird es möglich sein, car2go Fahrzeuge über die Flinkster-Plattform anzumieten. Die Buchung und Durchführung des Mietvorganges soll jeweils Smartphone-basiert erfolgen. Eine doppelte Registrierung ist nicht erforderlich.

Hessen: Mitfahrzentrale soll ÖPNV ergänzen

22. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) will mit dem Projekt “Mobilfalt” den älter werdenden Menschen in dünner besiedelten ländlichen Regionen zu mehr Mobilität verhelfen. Die Idee: Private Autofahrten werden über eine Online-Plattform angeboten und vermittelt. Mehr Informationen rund um die hessische Initiative finden Sie in einem lesenswerten Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Hamburg: Vernetzte Mobilitätsangebote

18. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Der einfache und bequeme Zugang zu den unterschiedlichen Mobilitätsdiensten in Hamburg – vom Bus über U- und S-Bahn und Mietwagen bis hin zum Fahrrad, Taxi und car2go – erhält einen Namen: switchh. Die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN), car2go und Europcar stellten den Namen und das Produkt diese Woche der Öffentlichkeit vor. Die Unternehmen starten damit ein Pilotprojekt, das die verschiedensten Mobilitätsangebote für einen nahtlosen Verkehr in der Hansestadt verknüpft. Offizieller Start ist am 31. Mai 2013 mit der Eröffnung des ersten switchh Punktes am Berliner Tor und der Inbetriebnahme von switchh card und der dazugehörigen Mobilitätsplattform.

Der switchh Punkt an der Haltestelle Berliner Tor, dem drittgrößten ÖPNV-Knotenpunkt in Hamburg, wird dann neben den Mobilitätsangeboten U-Bahn, Bus, S-Bahn sowie Stadtrad und Taxen auch car2go- und Europcar-Stellplätze bieten. Die switchh Card erhält der Kunde nach erfolgter Registrierung am switchh Punkt. Sie beinhaltet das neue Tarifprodukt switchh und dient zum Öffnen der car2go-Fahrzeuge. switchh kostet 10 Euro pro Monat. Als Gegenwert erhält jeder Kunde monatlich 60 Freiminuten, eine um 10 Euro vergünstigte Registrierungsgebühr bei car2go sowie 20 Euro Rabatt auf jede Anmietung bei Europcar. switchh können alle HVV-Kunden mit Abonnement, Proficard und Semesterticket nutzen. Weitere Informationen rund um das Mobilitätsangebot finden Sie hier.

Berlin: Praxisforum Verkehrsforschung

10. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Wohl kaum ein Bereich erlebt einen so deutlichen Wandel wie die Mobilität. Neue Verkehrskonzepte, eFahrzeuge, Carsharing und Intermodalität werden der mobilen Welt ein neues Gesicht geben. Automobilkonzerne, Anbieter im Öffentlichen Verkehr, Infrastrukturplaner und Politik müssen sich gleichermaßen umstellen. Auf dem Praxisforum Verkehrsforschung am 23. und 24. Mai 2013 in Berlin, durchgeführt von InnoZ und infas, diskutieren namhafte Mobilitätsexperten über Trends, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven. Auf Basis empirischer Daten zeigen sie den Wandel der Mobilität und die Konsequenzen für Anbieter auf und zeichnen ein Bild von der Zukunft des Personenverkehrs in Deutschland und weltweit.

Während der erste Tag Expertenvorträgen gewidmet ist, stehen am zweiten Tag Workshops im Mittelpunkt. Diskutieren Sie gemeinsam mit Experten, wie im Bereich Personenverkehr Verhalten, Einstellungen und Meinungen gemessen und interpretiert werden. Neben Best-Practice-Beispielen sollen auch Herausforderungen valider Forschung, Wissenslücken und Anforderungen an die Mobilitätsforschung der Zukunft diskutiert werden. Anmelden können Sie sich hier.

Die Mobilität der Zukunft ist vernetzt

15. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Auto, Bahn und Flieger nach Belieben nutzen – stets mobil zu sein, bedeutet in unserer Gesellschaft persönliche Freiheit und Lebensqualität. Gleichzeitig beeinträchtigen Stau, Lärm und Luftbelastung die Lebensqualität im urbanen Raum. Endliche Energie-, Flächen und Umweltressourcen sind limitierende Faktoren. Prognosen sagen Deutschland in den nächsten 20 Jahren einen starken Verkehrszuwachs auch im Gütertransport voraus. Diese komplexen Herausforderungen erfordern integrierte Lösungen. Daher haben sich in dem Zukunftsprojekt „Nachhaltige Mobilität“ die Daimler AG, der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. und die Deutsche Bahn AG als Mitglieder der Promotorengruppe „Mobilität“ der Forschungsunion mit genau diesen Herausforderungen auseinandergesetzt, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Mobilität zu generieren. Diese sind nicht nur Voraussetzung für einen ressourcenschonenden Umgang der Gesellschaft mit kollektiven und individuellen Mobilitätsbedürfnissen. Sie sind ebenfalls maßgeblich für eine richtungsweisende Positionierung Deutschlands als hochentwickeltes Exportland.

Im Rahmen der Forschungsunion übergibt die Promotorengruppe am 23. April 2013 die Ergebnisse, Ziele und Handlungsempfehlungen ihrer Arbeit offiziell an die Bundesregierung.

Dank Kooperation fährt der Leaf 929 Kilometer weit

7. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

In Frankreich kommt man mit einem Nissan Leaf mehrere hundert Kilometer weit. Im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Nissan und den französischen Bahnbetrieben SNCF ist die 929 Kilometer lange Strecke von Paris nach Nizza für den Leaf kein Problem mehr. SNCF bietet den Leaf-Besitzern Vorzugstarife für den Autozug. Jeder Neukunde bekommt eine kostenlose einfache Fahrt und danach wird ein Rabatt von 30 Prozent gewährt. Gebucht werden kann an den Bahnhöfen, den SNCF Boutiquen oder über den französischen Minitel Dienst. Und um dann am Zielort von einer möglichst großen Reichweite profitieren zu können, werden an den Bahnhöfen Schnelladestationen eingerichtet. Eine erste Station ist bereits in Paris Bercy in Betrieb. Weitere 40 sollen nach und nach folgen. Weitere Informationen zur Kooperation finden Sie hier.

Daimler gründet Tochtergesellschaft für innovative Mobilitätsdienstleistungen

21. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Daimler Financial Services AG will das Geschäft mit Mobilitätsdiensten kräftig ausbauen und schafft dafür mit der Neugründung des Tochterunternehmens Daimler Mobility Services GmbH mit Sitz in Stuttgart die organisatorischen Voraussetzungen. „Insbesondere in Großstädten wollen heutzutage immer mehr Kunden flexibel mobil sein – und wir bieten ihnen die Möglichkeit dazu. Wir wollen eine der ersten Adressen für innovative Mobilitätsdienstleistungen werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Daimler Financial Services AG, Klaus Entenmann, heute gegenüber Journalisten. Schätzungen zufolge könnte allein die Zahl der Carsharing-Nutzer in Europa bis zum Jahr 2020 von heute etwa 700.000 auf dann nahezu 15 Millionen ansteigen. „Angesichts des enormen Marktpotenzials von innovativen Mobilitätsdienstleistungen wollen wir bereits binnen der nächsten 24 Monate beim Umsatz die Marke von 100 Millionen Euro erreichen“, so Entenmann.

Neben dem Ausbau von car2go und moovel arbeitet die Daimler Mobility Services GmbH an weiteren Lösungen, um Mobilität zu vereinfachen und flexibler zu gestalten. „Wir sehen großes Potenzial bei intelligenten Lösungen für das Parken im urbanen Raum. Neue Technologien können das Suchen, Buchen und Reservieren von Parkplätzen extrem vereinfachen. Auch hier wollen wir unsere Kunden bestmöglich mit innovativen Lösungen unterstützen und intelligente, vernetzte Mobilität ermöglichen“, so Robert Henrich, bisher verantwortlich für car2go und nun Geschäftsführer der Daimler Mobility Services GmbH.

Elektromobiles Großprojekt am Bodensee

17. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen der Zusammenarbeit der Stadt Friedrichshafen und der Deutschen Telekom fällt der Startschuss für ein neues Großprojekt gemeinsam mit dem Bodenseekreis: „BodenseEmobil“. Das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Vorhaben hat zum Ziel, die Akzeptanz von Elektroautos als Teil des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Raum zu untersuchen und ein integriertes Angebot für die Bewohner des Landkreises zu entwickeln.

Kerngedanke ist die dreifache Vernetzung von Elektroautos: In das öffentliche Verkehrssystem, in das Energienetz und untereinander mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Das heißt: Die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge sollen so in den öffentlichen Verkehr integriert werden, dass Nutzer problemlos umsteigen können: vom Auto in Bus oder Bahn – und umgekehrt. Durch die Verknüpfung mit dem Energienetz werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Elektrofahrzeuge jederzeit ausschließlich mit Erneuerbaren Energien aufgeladen werden. Und schließlich sorgt eine Vernetzung aller Systemteilnehmer und -komponenten für die reibungslose Kommunikation untereinander.