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Artikel Tagged ‘Internationale Konferenz für Elektromobilität’

eRoaming-Plattform startet den Betrieb

28. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Die eRoaming-Plattform der Hubject GmbH startet heute ihren Betrieb im Rahmen der Internationalen Konferenz Elektromobilität der Bundesregierung. Das Joint Venture der Firmen BMW Group, Bosch, Daimler AG, EnBW, RWE und Siemens hat mit intercharge einen Ansatz entwickelt, der den Nutzern von Elektrofahrzeugen einen einfachen Zugang zu öffentlichen Ladestationen in Europa ermöglichen soll. Aufgrund der europaweiten Vernetzung von Ladeinfrastrukturen mittels eRoaming können Nutzer mit nur einem Vertrag ihr Fahrzeug an allen intercharge-kompatiblen Stationen laden. Voraussetzung ist lediglich, dass der Vertragspartner an das eRoaming-System von Hubject angebunden ist. Zu erkennen sind die anbieterübergreifend nutzbaren Ladestationen an dem intercharge-Zeichen, das sichtbar an jedem Ladepunkt angebracht ist. Neben den Partnern aus Deutschland und den Beneluxstaaten haben sich auch österreichische Ladeinfrastrukturbetreiber für das intercharge-Modell der Hubject GmbH ausgesprochen.

Stellvertretend für alle Gesellschafter der Hubject GmbH begrüßte Dr. Herbert Diess, Vorstand Entwicklung bei BMW, auf der Internationalen Konferenz Elektromobilität den Start der eRoaming-Plattform: „Unser Ziel ist es, dass Nutzer von Elektrofahrzeugen überall und einfach laden können. Mit dieser gemeinsamen Initiative kommen wir weg von nationalen und regionalen Insellösungen und schaffen ein für alle verfügbares, europaweites Netzwerk der unterschiedlichen Ladestationsbetreiber.“

Ramsauer warnt vor Skepsis gegenüber eMobilität

28. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat gestern im Rahmen der ersten Internationalen Konferenz für Elektromobilität für einen Schulterschluss aller Akteure geworben: “Wir dürfen nicht mit Skepsis, sondern müssen mit Begeisterung an diese alternativen Produkte herangehen.” Er setze auf die 14 bis 16 neuen serienreifen Modelle für Elektroautos, die bis 2014 auf den Markt kommen sollten, meinte Ramsauer: “Wenn das Angebot erst einmal in dieser Breite vorhanden ist, wird sich die Nachfrage einstellen.” Ramsauer kündigte zudem verschiedene Anreize für die flächendeckende Etablierung der Neuen Mobilität an. Dazu gehöre, die Akkumehrkosten bei Betriebsausgaben anzurechnen, Busspuren freizugeben oder Anfahrtsverbote etwa in Wohngebieten für Elektrofahrzeuge aufzuheben. Innovationskraft lasse sich letztlich aber nicht einfach verordnen, die Akteure müssten entschlossen und zielstrebig sein, betonte der Verkehrsminister.