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Artikel Tagged ‘internationaler Vergleich’

eMobilitäts-Studie: STROMbegleiten

24. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) in der Studie „STROMbegleitung“ Technologien, Perspektiven und Ökobilanzen elektrifizierter PKW untersucht. Die Studie gibt einen umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der Technik, identifiziert Trends und analysiert die Ökobilanz unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte. Gleichzeitig ordnet sie die deutschen Aktivitäten im Bereich Elektromobilität in einen globalen Kontext ein. Eine kurze Zusammenfassung der Studie finden Sie hier – die vollständige Version können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Baden-Württembergischen OEMs droht Rückstand bei der eMobilität

29. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Baden-Württemberg gehört aktuell zu den weltweit führenden Regionen im Automobilbau, was nicht zuletzt leistungsfähige Fahrzeughersteller wie Daimler, Porsche und Audi unterstreichen. In Zukunft könnte sich diese Vormachtstellung jedoch ändern, wenn sich die baden-württembergische Automobilindustrie nicht auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Branche einstellt. Durch die Endlichkeit fossiler Brennstoffe, wachsendes Umweltbewusstsein und ein verändertes Mobilitätsverhalten gewinnen alternative Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantriebe und Elektromobilität insgesamt an Bedeutung.

Um herauszufinden, wie sich die Automobilindustrie in Baden-Württemberg langfristig wandeln muss, damit sie auch in Zukunft zur internationalen Weltspitze gehört, hat das Fraunhofer ISI die Studie „Elektromobilität weltweit: Baden-Württemberg im internationalen Vergleich“ durchgeführt. Basierend auf umfassenden Analysen von neun im Bereich der Elektromobilität führenden Regionen wie zum Beispiel Kalifornien, Paris, Tokio oder Seoul sowie einer Detailanalyse Baden-Württembergs wurden die Stärken und Schwächen des Landes herausgearbeitet. Aufbauend auf den hierbei gewonnenen Erkenntnissen hat das Fraunhofer ISI zudem Handlungsempfehlungen abgeleitet, die aufzeigen, wie der Wandel hin zur nachhaltigen Mobilität gelingen kann. Cornelius Moll, Projektmitarbeiter der Studie am Fraunhofer ISI, weist auf große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen hin: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Baden-Württemberg aktuell weder beim Angebot von Elektrofahrzeugen oder -technologien noch bei der Anwendung der Elektromobilität zur Führungsriege zählt. Auf der Angebotsseite sind vor allem die japanischen Regionen Aichi und Tokio sowie das südkoreanische Seoul führend.“ Die vollständige Studie können Sie sich hier herunterladen.

Rund 16.000 Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen

1. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Auf deutschen Straßen sind mehr Elektrofahrzeuge unterwegs als häufig angenommen. Das ist ein Resultat einer aktuellen Untersuchung von ZSW und DFKI. Während in der öffentlichen Debatte zumeist nur die Anzahl der Elektro-Pkw im Fokus steht, haben die Forscher der beiden Institute auch Nutzfahrzeuge und Krafträder in die Bilanz aufgenommen. Dabei zeigt sich, dass Elektro-Pkw nur etwa die Hälfte aller in Deutschland zugelassenen eFahrzeuge ausmachen. Die Gesamtzahl der Elektrofahrzeuge belief sich zu Beginn dieses Jahres auf 15.850. Darin enthalten sind neben den rein elektrisch betriebenen Pkw (ca. 7.110) auch Plug-In-Hybride (ca. 1.120), Krafträder (ca. 4.650) sowie Lastwagen und Busse (ca. 2.960). Im Vergleich zum Vorjahr ist der Bestand damit um 78 Prozent gestiegen. “Der deutliche Zuwachs spiegelt die typische Einstiegsdynamik einer noch jungen, aber vielversprechenden Technologie wieder. Wenn es gelingt, diese Dynamik in den kommenden Jahren aufrecht zu erhalten, dann kann auch die Energiewende im Verkehrssektor gelingen”, erklärt Benjamin Schott, einer der Autoren des Papiers.

Für die deutsche Automobilindustrie seien indes nicht nur die hiesigen Zuwachsraten entscheidend, sondern vielmehr auch die internationale Marktentwicklung, so Schott weiter. Der weltweite Bestand an eFahrzeugen habe nunmehr die Marke von 200.000 erreicht. Dies zeige, dass die internationale Nachfrage steigt. “Von diesem Trend kann auch Deutschlands Exportwirtschaft profitieren, sofern hierzulande weiter in die Entwicklung der Elektromobilität investiert wird”, sagt der ZSW-Wissenschaftler. Dominiert wird der Markt bislang klar von Herstellern und Modellen aus den USA sowie Japan, wie aus der Analyse hervorgeht. In diesen beiden Ländern sind zugleich die – rein zahlenmäßig – meisten Elektrofahrzeuge und Neuzulassungen zu verzeichnen, während Norwegen und die Niederlande bei den prozentualen Anteilen Spitzenwerte erreichen. Weitere Informationen zum internationalen Vergleich finden Sie hier.

2. Österreichisches Strategie-Forum Elektromobilität

Vom 06. bis 07. Juni 2011 findet das 2. Österreichische Strategie-Forum Elektromobilität in Wien statt. Das Strategie-Forum Elektromobilität ist eine unabhängige Informations- und Netzwerkplattform und bietet Vertretern der öffentlichen Hand, Führungskräften der Automobilindustrie, der Elektrizitätswirtschaft, der Batterietechnik, von Verkehrsunternehmen und Netzbetreibern, Systemlieferanten und Herstellern aus der Industrie und Vertretern der Forschung, Wissenschaft und Interessenvertretung, die Möglichkeit, sich über die Umsetzung von Elektromobilität in Österreich im internationalen Vergleich zu informieren.

Folgende Themen werden im Rahmen der Veranstaltung diskutiert:

  • Internationale Marktentwicklung und Projekterfahrungen aus China – England – Niederlande – Deutschland – Portugal
  • Neueste Mobilitätsangebote und zukunftsfähige Produktstrategien
  • Vernetzung von Fahrzeug und Infrastruktur
  • Smart Cities: Die Stadt als Katalysator für Elektromobilität

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.