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Artikel Tagged ‘iPhone Programmierung’

car2go: Carsharing via iPhone

13. November 2009 klaus Keine Kommentare

car2go2car2go ist Teil eines Pilotprojekts der Daimler Konzernforschung für umweltverträgliche individuelle Mobilität. Die von rrooaarr interactive solutions entwickelte, an Zipcar erinnernde car2go-App soll das einfache Auffinden von freien Fahrzeugen aus dem car2go-Pool ermöglichen. Neben dem eigenen Standort wird das nächste freie car2go inklusive Nummernschild, Tankfüll- bzw. Batterieladezustand, sonstiger Zustand, Entfernung und einer geschätzten Gehzeit angezeigt.
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Darüber hinaus können auf Wunsch auch sämtliche freien Fahrzeuge, alle speziell für car2go reservierte Parkplätze sowie Tankstellen bzw. Ladestationen, an welchen das kostenfreie Tanken möglich ist, angezeigt werden. Integriert ist auch eine Routenanzeige vom eigenen Standort zum gewünschten Ziel (car2go / Tankstelle / Parkspot). Die App ist kostenlos.
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Praxistest: NDrive Germany+Austria+Switzerland

10. November 2009 klaus Keine Kommentare

Navigationssysteme fürs iPhone gehören zu den hochpreisigsten Apps, die man sich zulegen kann, versprechen aber gleichzeitig auch höchsten Praxisnutzen. Im Erfolgsfalle kann ja sogar die Investition in ein oder sogar mehrere fest installierte Navigationssysteme überflüssig werden. Der portugiesische Anbieter NDrive hat bislang 32 Kartenkombinationen für sein iPhone-Navi vorgestellt, welche laut Anbieter in 20 nationalen App Stores “dominante Positionen” einnehmen. Mitgeholfen haben dürfte dabei, dass die NDrive-Angebote preislich teils deutlich unter denen der Wettbewerber wie Navigon, TomTom oder Sygic- liegen. Die App mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz wird bis Ende November sogar für nur knapp 35 Euro angeboten.

NDrive2Grund genug, diese DACH-Version des NDrive-Navis einem Praxistest zu unterziehen, den die Lösung teils in direktem Vergleich zu einem handelsüblichen stand-alone Navi (GoPal) absolvieren musste. Die Installation der 437 MB großen App gelang über WiFi mühelos und akzeptabel zügig. Die aufgeräumte, wirklich intuitiv zu bedienende App-Oberfläche überzeugt auf Anhieb und holt das Maximum aus den begrenzten Bildschirm-Möglichkeiten. Am hilfreichsten für eine schnelle Übersicht ist das große Symbol links unten, das stets die nächste erforderliche Richtungsänderung anzeigt. Die zahlreichen Funktionen zu Sonderzielen und hier gebotene Infos machen übrigens m. E. Apps wie AroundMe oder MeineStadt ganz nebenbei komplett überflüssig. Die Sprachausgabe gewinnt zwar keinen Preis für ‘the sexiest voice’ und arbeitet mit einigen “Kunstpausen”, funktioniert im Prinzip aber gut. Hat man zuvor iPod-Musikwiedergabe gestartet, so wird diese vor einer Navi-Ansage ausgeblendet. Ein besonders nützliches Feature ist die (abschaltbare) Warnung beim Überschreiten von Tempolimits. Soweit die Goodies.

Noch nicht perfekt: Im direkten Vergleich zu den Ansagen des bewährten GoPal präsentierte die App einige weniger nachvollziehbare Routenvorschläge. Überdies wurde die gute alte A59 für einige Sekunden zur “unbekannten Straße” erklärt. Derartige kleine Unstimmigkeiten sollen von einem geplanten Update behoben werden. In engen Hochhausschluchten führte ein zu schwaches GPS-Signal relativ häufig dazu, dass die Navigation komplett stoppte. Angezeigt wird dann “Routeninformation generieren”. In mehreren Fällen wurde die Navigation auch dann nicht wieder fortgesetzt, wenn freieres Terrain erreicht war, sondern die App musste geschlossen u. neu gestartet werden. Der Hersteller verweist hier darauf, dass es leider sicherlich Geräte mit einer besseren GPS-Empfangsfähigkeit, als das iPhone mit seinem SiRF-Sensor gibt. Fakt ist, dass NDrive dieses Problem mit allen anderen Navi-Apps teilen wird – es sei denn, es wird ein Car Kit mit eigenem GPS-Sensor verwendet. Mehrfach stoppte die Navigation mit der Fehlermeldung “HTTP-Verbindungsfehler”. NDrive Deutschland erklärt dies damit, dass derzeit die TMC Pro-Integration finalisiert wird. Die App versucht in diesen Fällen Kontakt mit dem Server aufzunehmen, was noch nicht funktioniert und somit in dieser Fehlermeldung resultiert. Mit einem Update im Dezember soll auch dieses Problem gefixt sein. Besagtes Update soll ebenfalls einen Punkt auf der persönlichen Wunschliste realisieren: Übernahme von Adressdaten aus “Kontakte“.

Bleibt das Thema Ressourcenverbrauch: Auf einem wenige Wochen jungen 3GS betrug der Verbrauch an Akkukapazität ca. 20% pro halbe Betriebsstunde, was natürlich nur für den Betrieb mit Motorrad bzw. nur fürs Auto ohne Zigarettenanzünder-Ladegerät relevant ist, hier aber sehr.

Fazit: Zum derzeitigen Preis und in Erwartung der Bugfixes des Dezember-Updates ist die NDrive App eine bedenkens- bis empfehlenswerte Alternative zur Konkurrenz.
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skobbler: Low Budget iPhone-Navi

2. November 2009 klaus Keine Kommentare

skobblerVollwertige Navigationslösungen für das iPhone sind hochpreisig (TomTom, Navigon, Sygic etc.). Oder sind von NDrive. Oder sind eine Online-Lösung ohne Kartenmaterial auf dem Endgerät, wie die im App Store derzeit äußerst erfolgreiche von skobbler. Bereits für knapp acht Euro (der Einführungspreis betrug sogar nur knapp vier Euro) bietet skobbler eine vollwertige Turn-by-turn-Navigationslösung mit DACH-Kartenmaterial. Systemvoraussetzung dafür ist 3G oder 3GS mit iPhone OS 3.0 oder höher.

Zu den Features gehören beispielsweise Schilderanzeige, Visuelle und akustische Geschwindigkeitsanzeige und Geschwindigkeitswarnung oder Tag- und Nachtmodus bei der Kartendarstellung. Attraktiv an skobbler wie an jeder anderen off-board-Lösung ist natürlich die theoretisch dauerhafte Aktualität durch die Datenanbindung an die Location-Datenbank des Anbieters.

Neben dem iPhone ist skobbler auch noch für derzeit sechs BlackBerry-Modelle, vier LG-Smartphones, so ziemlich alles von Nokia, für fünf Samsung-Geräte und 16 Sony-Ericssons verfügbar.
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Autosteuerung via iPhone

1. November 2009 klaus Keine Kommentare

SpiritOfBerlin“Mein Name ist Berlin. Spirit Of Berlin” – Informatiker der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz der Freien Universität Berlin haben eine stark an James Bond erinnernde Fernbedienung via iPhone für das auf Basis des Chrysler Voyager aufgebauten Fahrzeugs “Spirit of Berlin” entwickelt. Die App iDriver kann die Lenkung, die Bremse und das Gaspedal des Autos ansteuern. Die Befehle werden vom iPhone an die Antriebstechnik im Auto übertragen. Der Fahrer kann aussteigen, das Auto jedoch weiterhin steuern. So kann das Auto beispielsweise vom dritten Stock eines Gebäudes aus eingeparkt werden. Dabei werden Objekte vor dem Auto mit Videokamera erfasst. Das Videosignal wird ebenfalls auf das iPhone übertragen. Der “Fernfahrer” kann damit nicht nur lenken – er sieht auch alles, was vor dem Auto steht.

Die Fernbedienung wurde nachträglich für das Fahrzeug “Spirit of Berlin” entwickelt, das bereits zuvor von Informatikern um Professor Raúl Rojas aufgebaut worden war. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein mit komplexer Elektronik umgebautes Auto, das an einem Wettrennen der “Autonomen Fahrzeuge” 2007 im US-amerikanischen Kalifornien teilgenommen hat. Die Arbeitsgruppe an der Freien Universität Berlin untersucht im Rahmen des ForMaT-Programms des Bundesforschungsministeriums, wie autonome Fahrzeuge unser Leben in der Zukunft verändern könnten. “Es ist viel einfacher, das fahrerlose Taxi per Handy anzurufen. Das Auto holt mich und andere Personen ab”, erläutert Rojas. Wenn autonome Fahrzeuge Realität würden, entfiele die Notwendigkeit, ein eigenes Auto zu führen. Damit könnte der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden. “Der Verkehr auf den Straßen könnte womöglich stark reduziert werden”, so Rojas.

Ein auf YouTube veröffentlichtes Video über diesen Stand der heute machbaren Technik wurde in wenigen Tagen etliche 100.000-mal angesehen und ist derzeit das populärste Video im Bereich Wissenschaft und Technik in Deutschland.
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Moto Kit: Navigation u. mehr auf E-Bike oder Elektromotorrad

29. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

motobikeDer französische Anbieter Wikimobi stellt nach dem Headset “iBike Rider for iPhone” nun als besonders interessante Bereicherung der Peripherie-Landschaft “Moto Kit for iPhone” vor: Es besteht aus einer nach Herstellerangaben völlig wasserdichten Tasche für die Befestigung des iPhone wahlweise am Lenker oder am Unterarm (interessant z.B. für Auslieferungsservices). Das System ist durch Klettbänder komfortabel und schnell abzunehmen. Die Tasche soll besonders solide und durch Neopren-Materials wirksam gegen Stöße gedämpft sein. Eine optionale Batterie kann die Akkuleistung von iPhone oder iTouch vervierfachen. Eine Bedienung des kapazitiven Touchscreen mit Schutzhandschuhen ist allerdings natürlich ausgeschlossen. Aber beispielsweise die Nutzung einer Navigations-App inklusive Radarfallen-Warnung könnte dennoch eine testenswerte Angelegenheit sein, um so mehr, als die Preise akzeptabel scheinen: 39 Euro für die Tasche und 29 Euro für das Headset.
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App fürs Flottenmanagement

26. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

“GPS Explorer mobil” von GPSoverIP ist eine Flottenmanagement-Lösung nicht nur für elektrisch angetriebene Fuhrparks. Ihre Einsatzmöglichkeiten beschreibt der Hersteller wie folgt: “Gerade sitzt der Unternehmer mit einem Geschäftspartner beim Kaffee, als plötzlich sein iPhone (!) klingelt. Am anderen Ende berichtet einer seiner Fahrer von einem Motorschaden, welcher ihn zum Stehenbleiben zwingt. Was nun? Welches Fahrzeug könnte eventuell einspringen, um die Ladung des Kollegen aufzunehmen? Kein Problem: Der Chef ruft die App GPS Explorer auf und schaut nach, welches Fahrzeug sich gerade in der Nähe des liegengebliebenen Kollegen befindet. Schon nach ein paar Sekunden wird er fündig und schickt sogleich einen Fahrauftrag von seinem iPhone auf das Display der On-Board-Unit (OBU) des betreffenden Fahrers.” Voraussetzung für dieses Szenario: Jedes der Fahrzeuge ist gleichfalls mit einem GPSauge- oder einem GPSoverIP-fähigen Endgerät ausgestattet, welche die GPS-Position sowie Zusatzdaten (s.u.) in kurzen Intervallen ins Internet überträgt.

GPSoverIPZu den Features der App gehören je nach Zusatzdaten der OBU: Fahrzeugübersicht inkl. Bewegungsstatus; Kartenübersicht mit Zoomfunktion; Gleichzeitige Anzeige des eigenen Standortes; Fahrzeugdetails; Statusboard; ggfs. Taxilicht an/aus; ggfs. Temperaturanzeige; ggfs. Digitalstatus (Türkontakt oder Hydraulik); ggfs. Anzeige der anliegenden Bordspannung (für eCars wäre sicherlich auch die Batteriekapazität sinnvoll); Positionsdaten mit Längen- und Breitengrad; Anzeige der Höhe; Anzeige der Tageskilometer; Anzeige der GPS-Signalqualität. Die App kostet knapp 10 Euro.
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Nicht nur für E-Bikes: der schnellste Kleinanzeigenmarkt der Welt

12. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

ilitfassDiese iPhone App gehört hierher. Und gehört auf Ihr iPhone! Denn von der elektrisch betriebenen Carrera-Bahn bis hin zum Elektroauto oder -motorrad – mit “iLitfass” lässt sich alles das anbieten, suchen, finden und kaufen oder verkaufen!

litfass-f-emobiJeder kann hier mitmischen und seinen Artikel gegen eine Gebühr von 0,79 Euro vier Wochen lang anbieten (es entstehen keinerlei weitere Kosten). Ein iPhone und die für 0,79 Euro im App Store erhältliche App iLitfass, das ist schon alles, was man dazu benötigt.

Eine kurze Beschreibung, Preis festlegen, Kategorie bestimmen, ein bis drei Fotos mit der Kamera des Smartphones machen, absenden – und schon ist die “Anzeige” geschaltet und erreicht jeden Nutzer der App. Der Interessent kann mit dem Verkäufer direkt aus der App per Mail oder Telefon Kontakt aufnehmen und alles Weitere für den Kauf besprechen. Kaufabwicklung, Bezahlung und Lieferung finden ausschließlich zwischen Anbieter und Interessenten statt.

litfass-f-beide1Wer nur kaufen und nicht inserieren will, für den wird in kurzer Zeit eine kostenlose LITE-Version angeboten, die sich derzeit “in Review” bei Apple befindet.
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Pimp your (E-)Car: mobile Community für Tuning-Fans

22. September 2009 klaus Keine Kommentare

mobietvZur IAA ging auch die mobile Community Tuningworld an den Start. Gemeinsam mit der Tuning World Bodensee, Europas größter Tuning-Messe, hat die in München ansässige mobieTV GmbH hierfür ein Handy-Portal entwickelt, auf dem die Zielgruppe Mann 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche alles findet, was das Tuning-Herz begehrt: Videos, Bilder, Wallpapers, Klingeltöne und Musik. Neben vielen Informationen rund um das Thema Auto-Tuning sowie Neuigkeiten und Streamings von der Messe in Friedrichshafen will die Community auch einen virtuellen Treffpunkt für Gleichgesinnte bieten. Es handelt sich um einen reinen Web-Service, also nicht etwa eine App für iPhone oder Blackberry.

heise Autos

26. August 2009 klaus Keine Kommentare

Selbstdarstellung: News, Tests, Technik, Service rund ums Auto

Der klare Meinungs- und teilweise Marktführer zumindest im deutschen IT-Medienmarkt führt im Bereich “Autos” Rubriken für Tests, Technik, Bilder, Messeberichte, Navis, einen Neuwagenkatalog und sogar die Abteilung “Erlkönige” ins Feld. Seit geraumer Zeit gibt es für die Streams von heise online auch einen Reader als iPhone App, die inzwischen auch vom Hannoveraner Verlagshaus authorisiert ist und seither kostenlos abgegeben wird. Diese Reader-App gestattet natürlich auch Zugang zu den weiteren spezialisierten Angeboten wie c’t, iX, Technology Review oder Telepolis.

Fazit: im Browser oder gar als native iPhone App einfach unentbehrlich.
heise_autos
heise Autos
zu heise online als iPhone App

Nissan App: iPhone als Ladekontrolle

9. August 2009 frecker Keine Kommentare

Nissan hat den Prototyp einer iPhone App entwickelt, die dem Fahrer erlaubt den Batterie-Ladestatus zu überprüfen. Die App verbindet das iPhone mit dem IT-System des Fahrzeugs, um u. a. den Status der Lithium-Ionen-Batterien zu überprüfen. Fahrer können so die Aufladung ihrer Autos auch aus der Entfernung zu kontrollieren. Neben der Überwachung des Batteriestatus können Informationen zur Ladezeit und Ladekosten übermittelt werden. Eine weitere Funktion ist die Fernbedienung der Klimaanlage, die sogar der Energieeffizienz dienen kann: Wird erst nach dem Losfahren die Innenraum-Temperatur reguliert, leidet die Batterieleistung und so auch die Reichweite. Wenn das Auto mit einer jedoch Ladestation verbunden ist, kann es sinnvoll sein, zum Anlaufen der Klimaanlage oder Heizung den Strom der Ladestation zu nutzen.
Auf solche Themen rund um Smartphones von Apple und anderen ist unser Schwester-Medium mobileTicker (iTunes-Link, vgl. auch mobileTicker.info) spezialisiert.