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Artikel Tagged ‘KARABAG’

Der Elektro-Trabi

16. September 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Hamburger Unternehmen Karabag hat einen Trabant P 601, Baujahr 1989, zum Elektroauto umgerüstet. Auch andere haben sich schon daran versucht. Der Durchbruch blieb bis dato aus. Seine Premiere feiert der Elektro-Trabi auf der heute gestarteten Automechanika in Frankfurt. Der Stromspeicher von elf Kilowattstunden genügt den Angaben des Umrüsters zufolge, um eine Strecke von bis zu 130 Kilometer zu bewältigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 Kilometern pro Stunde. An die Steckdose muss das Gefährt etwa fünfeinhalb Stunden, um die Akkus aufzuladen und reisefertig zu sein. Der Umrüstungsbausatz aus Elektroantrieb, Steuereinheit, Akku und Standheizung kostet 13.500 Euro und eignet sich auch für andere Oldtimer, Pkw-Typen und Transporter. Hinzu kommt die Montage, die in jeder der bundesweit über 400 Partnerwerkstätten ausgeführt werden kann.

Die Pizza kommt elektrisch

1. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Um Lärm- und CO2-Emissionen an den jeweiligen Standorten zu senken, aber auch um Treibstoff- und Wartungskosten zu reduzieren, testet der Lieferservice Joey´s Pizza am Standort Hamburg Valentinskamp verschiedene Elektrofahrzeuge. „Elektromobilität ist gerade in Bereichen eine gute Lösung, in denen urban viele kurze Strecken zurückgelegt werden und das Auto nachts aufgeladen werden kann“, so Sirri Karabag, Geschäftsführer der Karabag GmbH, der dem Lieferservice am 31. Juli 2012 einen Karabag new500E übergab. „Pflegedienste, Kurierunternehmen, insbesondere aber auch Lieferdienste bieten diese Voraussetzungen. Neben den im Vergleich zu einem Benziner wesentlich günstigeren laufenden Kosten, gibt es beim eAuto keine CO2- oder Lärmemissionen.“

Seit rund einem Jahr hat Joey´s mehrere Elektrofahrzeuge im Testeinsatz, darunter auch verschiedene eRoller. „Wir können aus diesem ersten Test in Hamburg ein positives Resümee ziehen und werden unsere Aktivitäten auf diesem Gebiet weiter ausweiten“, freut sich Karsten Freigang, Geschäftsführer Joey´s Pizza Service. „Deutsche Fertigungsqualität, italienisches Design und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis – wir freuen uns über den Neuzugang in unserem Fuhrpark und sind auf die Erfahrungen mit diesem eFahrzeug sehr gespannt. Wie alle unsere Elektrofahrzeuge wird auch der Karabag new 500E ausschließlich mit Ökostrom betankt“, verrät Kerami Özcelik, Joey’s Franchise-Partner im Valentinskamp, abschließend. Der Einsatz des Karabag new 500E ist für mindestens vier Jahre geplant.

eAuto billiger als vergleichbarer Benziner

21. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Auto BILD hat jetzt den von Karabag umgebauten FiatE mit einem konventionellen Fiat 500 verglichen. Das kosten sie: Der Karabag kostet 19.900 Euro, der Fiat ist 8500 Euro günstiger. Auch in der Finanzierung punktet der Fiat. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Das Elektroauto verbraucht 13,2 kWh im Stadtverkehr auf 100 Kilometer, macht 2,77 Euro. Der Fiat-Benziner verursacht fast viermal so hohe Kosten. Und weil im Karabag-Preis Wartung und Reparaturen inklusive sind und die Versicherung unabhängig von der Schadenfreiheitsklasse nur 35 Euro im Monat kostet, fährt das Elektroauto nicht nur besser, sondern auch günstiger.

Den vollständigen Artikel zum Vergleich finden sie hier.

Induktive Ladung übers Nummernschild

20. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Vahle hat den ersten größeren Auftrag zur Ausrüstung von Elektroautos erhalten. Der Hamburger Unternehmer Sirri Karabag hat mit Vahle einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Erstmals sollen 20 Fahrzeuge vom Typ Karabag 500 E – das sind umgebaute Fiat 500 – induktiv mit Energie versorgt werden. Die Fahrzeuge werden danach als Firmenfahrzeuge u.a. von Fluggesellschaften und Versicherungen im Einsatz sein. Strom getankt wird mittels einer mobilen Ladestation, die das Auto mit Strom versorgt, wenn es mit dem Nummernschild an diese Station heranfährt. Induktives Laden bietet viele Vorteile: Getankt wird ganz ohne Kabel, Stecker oder mechanischen Kontakt und quasi „nebenbei“, also ohne Eingriff des Fahrers. Während des Ladens gibt es keine herumliegenden Kabel, was das System sowohl vandalismus- als auch unfallsicher macht. Außerdem muss kein Ladekabel mehr mitgeführt werden. Da beim Aufladen der Akkus keine Steckverbindung erforderlich ist, kann auch nichts verschleißen, verschmutzen, kaputt gehen oder mutwillig zerstört werden.

eMobilität made in Hamburg

11. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Als Umwelthauptstadt schafft Hamburg Tatsachen: Das gilt auch und besonders in Sachen Elektromobilität. So ist hier nicht nur der eAuto-Hersteller KARABAG ansässig, vor wenigen Monaten wurde in Hamburg auch das Projekt “HH=WISE” in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium gestartet. Am Donnerstag, den 7. April 2011 wurden in der KARABAG-Zentrale in Hamburg-Lokstedt die ersten 20 Elektrofahrzeuge an führende Vertreter der Hamburger Wirtschaft ausgeliefert. Das Projekt HH=WISE (WISE steht für “Hamburger Wirtschaft setzt auf Elektromobilität”) beinhaltet die Einbringung und Nutzung von Elektrofahrzeugen im Hamburger Wirtschaftsverkehr.

“Die Übergabe der Karabag-Elektrofahrzeuge an namhafte Unternehmen und Institutionen aus der Hamburger Wirtschaft – wie z.B. die Airbus Operations GmbH, das UKE oder die Aurubis AG – stellt einen wichtigen Meilenstein für die Strategie Hamburgs dar, als moderner und zukunftsgerichteter Wirtschaftsstandort auch bereits in einem frühen Stadium auf Elektromobilität zu setzen”, freut sich Sirri Karabag, Geschäftsführer und Gründer der KARABAG-GmbH. “Die heute übergebenen Fahrzeuge werden im harten Dauertest beweisen, dass Elektrofahrzeuge weit mehr sind als nur Spaßmobile. Denn in der Wirtschaft zählt vor allen Dingen Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Ich bin mir sicher, dass die heute übergebenen Karabag-Fiorinos diesen Alltagstest meistern werden.”